DE299563C - - Google Patents
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- DE299563C DE299563C DENDAT299563D DE299563DA DE299563C DE 299563 C DE299563 C DE 299563C DE NDAT299563 D DENDAT299563 D DE NDAT299563D DE 299563D A DE299563D A DE 299563DA DE 299563 C DE299563 C DE 299563C
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- piston
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L25/00—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
- F01L25/02—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
- F01L25/04—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14 <Z. GRUPPE
INTERNATIONALE BOHRGESELLSCHAFT in ERKELENZ, Rheinland.
Expansionssteuerung für direkt wirkende Kraftmaschinen.
Zusatz zum Patent 279767.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1913 ab.
Längste Dauer: 25.November 1927.
Bei der im Hauptpatent erläuterten Anordnung umgeben die Steuerbüchsen den Kolben,
so daß der letztere sich innerhalb ejner beweglichen und in der Mitte unterteilten
Wandfläche bewegen muß. Hierbei sind Reibungserscheinungen möglich, die zwischen Kolben
und Steuerbüchsen auftreten, welche die vorgeschriebene Bewegung der letzteren ungünstig
beeinflussen können.
Gemäß der Erfindung sind die Steuerbüchsen an die Zylinderenden, also aus dem Kolbenlauf
heraus verlegt, so daß der Kolben an der festen Zylinderwandung läuft, während die Bewegung
der Steuerbüchsen unabhängig für sich
erfolgen kann. ■ -
An den ringschlitzförmigen Einlaßstellen steuern die Steuerbüchsen den Zutritt des
Treibmittels zum Zylinder, wie im Hauptpatent erläutert. Ihre rückwärtigen, d. h. ihre dem
Zylinder abgewandten Flächen sind durch Kanäle so mit dem Zylinderinnern in Verbindung
gesetzt, daß dort auftretende Drücke zu geeigneter Zeit so auf die genannten Ringflächen
zur Einwirkung kommen, daß sie die Steuerbüchsen umstellen, d. h. verschließen. Diese
Verschlußbewegung ist im Sinne der im Hauptpatent gegebenen Erläuterung über die Wirkungsweise
der schrägen Einlaßringflächen ermöglicht, da das durch den Ringspalt in den Zylinder einströmende Betriebsmittel infolge
der auf die Schrägringflächen ausgeübten Saugwirkung die Verschlußbewegung unterstützt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist an jedem Ende des Arbeitszylinders α zur Steuerung
der Einlasse b, c für das den Arbeits-' kolben d treibende Druckmittel eine zum Kolben
d konzentrische ringförmige Steuerbüchse angeordnet. Die den Einlaß b überwachende
Büchse e besitzt eine als schmale ebene Ringfläche ausgebildete Steuer kante es, eine sich
daran anschließende, nach innen zurücktretende Kegelfläche e2 und eine ebenfalls kegelförmige
hintere Fläche e1. Die Steuerbüchse f für den
Einlaß c ist mit entsprechenden Begrenzungsflächen f1, f2, fz versehen. Durch Überströmkanäle
g, h, deren Öffnungen im Kolbenlauf vor den Auslässen n, m liegen, kann das Druckmittel
aus dem Zylinder hinter die Flächen e1, f1 der Steuerbüchsen treten. Außerdem
sind in den Zylinderböden Kanäle 0, f> vorgesehen, durch welche das Druckmittel mit konstantem
Druck einseitig auf die Steuerbüchsen wirkt, um unerwünschte Lagenänderungen zu verhüten. , -
Bei der gezeichneten Stellung der Teile ist der Einlaß b geöffnet, der Einlaß c dagegen
geschlossen. Das Druckmittel strömt bei b, wie im Hauptpatent beschrieben, in Form
eines dünnen Strahles ein und treibt den Arbeitskolben d vor, ohne seiner Strahlform we-
gen auf die Kegelfläche e2 der Steuerbüchse e
einen Druck auszuüben. Sobald der Kolben d, noch ehe er den Auslaß η freigibt, den Kanal
g überlaufen hat, kann das Druckmittel durch die Überströmkanäle hinter beide Steuerbüchsen
e und f treten, mit vollem Druck auf deren Rückseite e1, f1 wirken und infolgedessen,
da das bei b zuströmende frische Druckmittel, wie erwähnt, auf die Fläche e2 nicht wirkt,
ίο die Steuerbüchse e vorschieben, die dann den
Kanal h verschließt.
Bei weiterem Kolbenhub wirkt dann nur noch die Expansionskraft "des Druckmittels,
bis der Kolben den Auslaß η aufdeckt; alsdann
findet hinter dem Kolben eine plötzliche Druckentlastung statt, die sich durch den
Überströmkanal g auf die Räume hinter den Steuerbüchsen überträgt. Der inzwischen vor
dem Kolben entstandene Kompressionsdruck wird deshalb die Steuerbüchse f zurückdrängen,
so daß sie den Einlaßkanal c öffnet, und nun wird der Arbeitskolben zurückgetrieben, und
das Spiel beginnt von neuem.
Legt man nicht Wert darauf, daß die Ein-
lasse vor dem Öffnen der Auslässe geschlossen werden, so kann man die in Fig. 2 dargestellte
Ausführungsform wählen. Sie stimmt im wesentlichen mit der zuerst beschriebenen überein,
nur fehlen die Überströmkanäle g, h, und der Raum hinter der Steuerbüchse e ist mit
dem anderen Zylinderende durch einen Überströmkanal u-v und der Raum hinter der
Büchse f durch einen Überströmkanal s-r mit dem der Büchse e benachbarten Zylinderende
verbunden.
In diesem Falle wird das bei b einströmende Druckmittel den Kolben d vorwärts treiben,"
bis er den Auslaß η überlaufen hat und nun hinter ihm eine plötzliche Druckentlastung eineintritt.
Inzwischen hat sich vor dem Kolben· eine Kompressionsspannung gebildet, und diese
wirkt durch den Überströmkanal v-u von hinten auf die Steuerbüchse e und treibt sie
vor, so daß der Kanal b geschlossen wird.
Gleichzeitig wird die Kompressionsspannung die Steuerbüchse f zurückdrücken, da die hinter
dem Kolben entstandene Druckentlastung durch den Überströmkanal s-r auf den Raum
hinter der Büchse f übertragen worden ist. Es wird also der Einlaß c geöffnet und der
Kolben d umgesteuert. Bei der neuen Bewegungsrichtung des Kolbens überträgt der
Kanal s-r die Kompressionsspannung und der Kanal v-u die Druckentlastung.
Claims (3)
1. Expansionssteuerung für direkt wirkende Kraftmaschinen nach Patent 279767,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerbüchsen (e, f) an den Enden des Zylinders
außerhalb des Kolbenlaufes angeordnet sind, und daß ihre dem Zylinder abgewandten
Ringflächen (e1, f1) mit dem Zylinderinnern
durch Kanäle (g-h bzw. r-s, v-u) so in Verbindung stehen, daß im Zylinder
auftretende Drücke auf diese Flächen (e1, f1)
zur Wirkung kommen und zusammen mit der auf die schrägen Einlaßringflächen ausgeübten
Saugwirkung die Schlußbewegung der Steuerbüchsen (e, f) veranlassen.
2. Steuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Überströmkanäle (g, h), die
der Kolben, vor Eröffnung des Auslasses (n, m\ öffnet und durch die einerseits das
Druckmittel hinter die Steuerbüchsen (β, f) treten kann, um sie zwecks Schließens der
. Einlasse vorzutreiben, und andererseits die nach Eröffnung der Auslässe hinter' dem
Kolben plötzlich eintretende Druckentlastung sich auf die Räume hinter den Steuerbüchsen überträgt, damit die vor
dem Kolben entstehende Kompressionsspannung die zugehörige Steuerbüchse
zwecks öffnung des Einlasses zurücktreiben kann.
3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume hinter den
Steuerbüchsen (e, f) durch Überströmkanäle (u-v und r-s) mit dem entgegengesetzten
Zylinderende verbunden sind, um abwechselnd die vom Kolben erzeugte Kompressionsspannung
auf die zu schließende Büchse und die auf der anderen Kolbenseite eintretende
Druckentlastung auf die zu öffnende Büchse zu übertragen,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299563C true DE299563C (de) |
Family
ID=553646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299563D Active DE299563C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299563C (de) |
-
0
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