DE299558C - - Google Patents

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DE299558C
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DE
Germany
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lever
shoe
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double
rod
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DENDAT299558D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/12Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schuhsohlen-Nagelmaschine, die unterschiedlich von den bisher bestehenden nicht durch Rotation, sondern durch Hin- und Herbewegung betätigt wird. Gemäß der Erfindung erfolgt durch einen Doppelhebel mittels Hin- und Herbewegung, von seinen Hebelenden ausgehend, ein Lochen, Transportieren des gelochten Schuhes und Nageln desselben bei Verwendung
ίο eines regelbaren Anschlages, während von der Achse dieses Hebels ebenfalls durch hin und her gehende Bewegung mittels eines schwingenden Fußes ein Spanband festgefaßt und vorwärts geschoben wird, wobei beim Zurückgehen dieses schwingenden Fußes für den Span ein Festhalten durch einen -Doppelhebel erfolgt, welcher nach einem Abtrennen des Spanes durch ein Messer mittels auf derselben Welle sitzender Exzenter und Hebel diesen freigibt, indem der zu nagelnde Schuh in ein sowohl verschiebbares als auch drehbares und auch in der Höhe verstellbares Nagelgestell durch Anspannen eines Hebels und Festlegen des Schuhes auf eine Führung den zu bearbeitenden Schuh aufnimmt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Fig. ι bis 4 dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Gesamtansicht der Maschine mit den äußeren Teilen, während die Fig. 2 bis 4 die inneren Teile darstellen.
I. Ausführungsmöglichkeiten.
Die ganze Vorrichtung zum Nägeln kann
sowohl von Hand bedient werden, und zwar etwa durch den Handgriff m, oder auch durch Tritthebelbewegung mittels Fußtritts 0. Die Maschine ist auf einem tischhohen Gestell aufgebaut, während nur für Handbetrieb lediglich der Aufbau b in Frage kommt. Die Haltung und Führung des zu nagelnden Schuhes geschieht dabei zweckmäßig mit der verstellbaren Einrichtung zur Aufnahme eines Leistens, jedoch kann auch ein sogenanntes Horn Verwendung finden. Die Maschine wird als selbständige Maschine beispielsweise zum Aufstellen eingerichtet, kann aber auch an der Wand zum Hoch- und Herunterklappen befestigt werden, wobei dann ein weiterer Handgriff r zur Bewegung der Vorrichtung dient; für diesen Zweck wird man auch das Horn verwenden. Der Kasten b liegt dabei so, daß die Treiberstange d wagerecht arbeitet. Durch diese verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten kann leicht den oft beschränkten Raumverhältnissen einer kleinen Werkstatt Rechnung getragen werden, auch ist die Maschine selbst so klein, daß sie überall Aufstellung finden kann.
II. Vorrichtung zur Aufnahme des go Schuhes.
Der Schuh wird über einen Leisten gezogen. Alsdann steckt man den Leisten einerseits in den Stift 6 der Stange 5 ein, während man ihn weiterhin auf die Führung 4 der Stange 3 auflegt, wobei diese Stange 3 je nach Länge des Leistens in dem Gestell 2 eingesetzt werden kann. Ist der Schuh auf diese Art und Weise eingelegt, so erreicht man ein Festsitzen des Leistens und mithin des Schuhes dadurch, daß man die Schraube 8 des Spannbügels 7, welcher an Stange 5 greift, anzieht. Dadurch
wird das untere Ende des Hebels 5 nach hinten gezogen und das obere Ende nach vorn gedrückt, so daß der Leisten mitsamt dem Schuh fest auf die Unterlage 4 aufgedrückt wird. Der so festgelegte Schuh wird nun bewegt,, indem man den Rahmen 2 in der Führung .z zwischen den Rollen 1 hin und her schieben kann. Außerdem besitzt die Führung ζ einen Ansatz Z1, welcher mit einem Rundbolzen in den Klotz χ eingreift, so daß man dadurch die ganze Führung um diesen in dem Klotze χ gelagerten Bolzen beliebig drehen kann. Man kann also die Führung sowohl hin und her schieben als auch drehen.
Klotz χ besitzt einen Schraubenbolzenansatz y, der in einen Klotz w eingreift, so daß man den Schuh in verschiedener Höhenlage einstellen kann. Klotz w sitzt auf dem Boden fest auf, weil dieser Klotz beim Lochen den Schlag der Ahle e empfängt.
III. Äußere Vorrichtung zum Lochen und Nageln.
Bei Handbetrieben wird der Handgriff m benutzt, der durch Hebel k mit dem schwingenden Arme f in Verbindung steht. Drückt man also diesen Handgriff m nach unten, so schwingt der Hebel k um seine Achse I und Schwinghebel f bewegt sich an Hebel k im Schlitz kv Da die Treiberstange ä an Hebel f befestigt ist, und an der Treiberstange die Ahle e sitzt, so wird die Treiberstange nach unten geführt und locht den Schuh. Ist auf diese Art und Weise ein Loch geschlagen, so muß der Schuh für das nächste Loch ein Stück vorwärts geschoben werden. Dies geschieht durch Hebel g, der an dem Hebel f befestigt ist. Dieser Hebel g besitzt einen mehrfach geschwungenen Schlitz, in welchen ein Führungsstift A1 des Greifers h eingreift. Dieser Greifer A wird weiterhin in seinem Schlitze um einen festen Stift u geführt. Der Stift u greift unter einem Hebel t in den Schlitz des Greifers h ein. Der Vorgang ist folgender: Der Hebel g dreht nach unten und läßt infolge seines geschwungenen Schlitzes den Greifer A um den Stift u eine kleine drehende Bewegung nach vorn machen, wobei sich der Hebel t ebenfalls senkt. In der Lage vorn angekommen, drückt dann der Hebel g durch seinen geschwungenen Schlitz den Greifer nach unten und wieder nach vorn herunter, so daß der Greifer A auf den Schuh aufgreift und ihn durch seinen Druck ein Stück mit nach rückwärts nimmt, um ihn alsdann während " des Schiagens des Loches festzuhalten. Bei der weiteren Bewegung hebt dann Hebel oder Stift t den Greifer A etwas an, um ihn vom Schuh abzuheben. Darauf geht wieder Hebel g nach unten, und der Greifer A wird beim Ausschwingen etwas unterstützt durch Hebel t, der Greifer greift wieder nach vorn, wobei Hebel t nach unten geht, Hebelg geht nach oben, drückt den Greifer wieder nach unten, dieser faßt den Schuh, nimmt ihn ein Stück mit zurück, und so geht der Vorgang ständig weiter. Wie Hebel t seinen Antrieb erhält, ist späterhin erklärt. Etwas unterstützt wird Greifer A noch durch eine leichte Feder i. Statt des Handgriffes m kann man auch den Hebel k mit einer Zugstange η verbinden, die an einen Fußtritt 0 angreift, der auf einer Welle fi gelagert ist. Beim Auftreten auf diesen Fußtritt 0 geht er also nach unten und wird durch eine beliebig angeordnete Feder, z. B. q, wieder in seine alte Lage zurückgezogen, so daß man lediglich das Heruntertreten auf dem Fußtritt 0 vorzunehmen hat, während bei Handbetrieben der Schlag an dem Handgriff m als freier Schlag ausgeführt wird. Dieser ganze Mechanismus ist an einem Kasten b in einem Gestell α gelagert. Der Holzstift wird als Holzband c zugeführt, wobei dieses Holzband zwischen Führungen C1 zweckentsprechend gelagert ist. Auf diese Art und Weise wird also jedesmal ein Loch geschlagen, während gleichzeitig in das vorher geschlagene Loch der Holzstift eingetrieben wird. Der Treiber dx und die Ahle e sitzen beide zusammen an go einer auf und nieder beweglichen Stange d.
IV. Zuführung des Holzstiftes als
Band c und Abtrennung in einzelne
Stifte. -
Das Band, welches also in seiner Höhe der Länge eines Holzstiftes entspricht und in seiner Breite der Dicke eines solchen, wird seitlich von der Rolle in den Kasten b eingesteckt. Der Vorschub und das Abschneiden geschieht auf folgende Art und Weise: Auf der Welle I sitzt, wie oben ausgeführt, der Hebel k, und an letzterem sitzt der Handgriff m. Auf der Welle I sitzt ferner ein Exzenter 9 Dieses treibt mittels eines Doppelhebels 10 einen Fuß 11. Außerdem besitzt die Welle I noch einen Schrägstift 12 a, der an einem in dem Kasten b gelagerten Doppelhebel angreift. In drehbarer Verbindung mit dem Fuße 11 steht ein Doppelhebel 12. Der Vorgang ist dabei folgender: Hat das Lochen und das Nageln durch Niederbewegung der Stange d stattgefunden, und sind also die Ahle e und der Treiber ^1 im Begriff, aus ihrer Tiefstellung wieder in ihre Hochstellung zurückzugehen, dann drückt das Exzenter 9 gegen Doppelhebel 10. Dieser schiebt den Fuß 11 nach vorn gegen den bandförmigen Span c, um ihn festzuhalten. In dieser Lage des Fußes 11 greift der Schrägstift 12 a an dem Doppelhebel 13 an, der mithin gegen den Fuß 11 stößt und ihm eine kleine Drehung um den
Stift 14 gibt, wodurch der Bandspan c um ein abzutrennendes Stück vorgeschoben wird. Hierauf löst sich durch Zurückgehen der Fuß 11 wieder von dem Span ab, und der Doppelhebel 12 kann sich bewegen und wird durch die Feder 15 nach vorn gegen den Span gedrückt, hält ihn also in seiner Lage fest. Während dieses Festhaltens durch den Doppelhebel 12 hat ein weiteres Exzenter 16 auf Welle I ebenfalls durch Vermittelung eines Doppelhebels 17 und weiteren Doppelhebels 18 ein Messer 19 nach vorn geschoben, welches von dem Span c ein Stück gleich der Dicke eines Nagelstiftes C2 abtrennt. Dieser Vorgang des Vorschiebens und Abtrennens des Spanes erfolgt also in der Zeit, wo die Stange d mit der Ahle e und dem Treiber ^1 nach oben geht und in der oberen Lage ankommt. Diese Stange d geht wieder nach unten, die Ahle β locht und der Treiber d1 treibt den abgeschnittenen Holzstift C2 in das vorhergehende Loch ein. Während des Heruntergehens der Stange d zum Lochen und Nageln kehrt die aus Fuß 11, .Doppelhebel 12 und Messer 19 bestehende Holzband-Vorschubvorrichtung, durch die Exzenter freigegeben, in die alte Lage zurück, und beim nächsten Hochgehen der Stange d wird das Holzband wieder vorgeschoben, festgehalten und abgeschnitten. Auf Welle I sitzt nun noch ein weiteres Exzenter 20, das den vorher bereits erwähnten Doppelhebel t um dessen Achse Ji1 schwingen läßt und dadurch die ebenfalls bereits vorher erwähnte Bewegung des Fußes (Greifers h) hervorruft.
Die Anschlagrolle υ, gegen welche der zu nagelnde Schuh geführt wird, und an welcher vorbei der Schuh geführt wird, hat den Zweck, die Lochungen in den Schuhen gleichmäßig zu erzeugen. Diese Rolle ν kann nun in einem Schlitz D1 verstellt werden, was den Zweck hat, einen stets festen Anschlag für die einzelnen Reihen der Schuhbesohlung zu erhalten; die Rolle ν wird also für die einzelnen Reihen entweder zurückgezogen oder vorgeschoben, und zwar zweckmäßig eventuell durch Verbindung eines in Führungen geführten Schraubenbolzens 21; Feder 22 dient zum jedesmaligen Zurückziehen des Messers 19.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schuhsohlen-Nagelmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß von den Enden eines hin und her schwingbaren doppelarmigen Hebels (k) der Antrieb (k, f) zum Lochen (e) und Nageln (^1) des Werkstückes und zum Vorschieben (g, h) des Werkstückes abgeleitet wird, daß die Entfernung der Nagelreihe von der Sohlenkante durch ' einen regelbaren (V1) Anschlag (v) bestimmt wird, daß von der Achse (Ij des genannten doppelarmigen Hebels (k) die Bewegung eines schwingenden Fußes abgeleitet wird, der ein Spanband (c) erfaßt und vorwärts schiebt, daß das Spanband während des Rückganges des schwingenden Fußes von einem anderen doppelarmigen Hebel (12) festgehalten wird, daß der Werkstückträger (2) sowohl wagerecht verschiebbar als auch um eine senkrechte Achse drehbar und in der Höhe verstellbar (y) eingespannt werden kann, und daß das Werkstück durch Schwenkung der den Leistenhalszapfen (6) tragenden Stange (5) auf dem Werkstückträger festgespannt (8) werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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