DE299503C - - Google Patents

Info

Publication number
DE299503C
DE299503C DENDAT299503D DE299503DA DE299503C DE 299503 C DE299503 C DE 299503C DE NDAT299503 D DENDAT299503 D DE NDAT299503D DE 299503D A DE299503D A DE 299503DA DE 299503 C DE299503 C DE 299503C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
mortise
ordinary
locks
key locks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT299503D
Other languages
English (en)
Publication of DE299503C publication Critical patent/DE299503C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/08Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing
    • E05B9/084Fastening of lock cylinders, plugs or cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß für Türen u. dgl., bei welchem mit einem dauernd im Schlosse verbleibenden Barte einer- oder beiderseits der Tür ein Stechschlüsselschloß zusammenwirkt.
Solche Sicherheitsschlösser sind zwar an sich nicht mehr neu. Bei den bisherigen macht aber die Verbindung der Stechschlüsselschlösser mit dem gewöhnlichen Schlosse große
ίο Schwierigkeiten, da einmal das Eingerichte des letzteren dabei hinderlich ist und zudem die Verbindung eine solche sein muß, daß sie nach dem Einstecken des gewöhlichen Schlosses in die Tür hergestellt werden kann. Die bisherigen Verbindungen sind deshalb alle mangelhaft. Sie sind entweder ungemein verwickelt oder sie gestatten nachträgliche Verstellungen der Stechschlüsselschlösser, so daß dadurch der ganze Verschluß, unbrauchbar wird.
Diesen Mangel zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Diese besteht darin, daß die Stechschlüsselschlösser zur Verbindung mit dem gewöhnlichen Schlosse mit , einem nach unten gerichteten Ansatz versehen sind und mit einer durch diese Ansätze und unterhalb der Bahn des Bartes durch das gewöhnliche Schloß hindurchgezogenen Schraube auf der Wand des letzteren festgeklemmt werden. Dabei werden in den Wänden des gewohnlichen Schlosses vorteilhaft Ausschnitte angeordnet, in die die Ansätze der Stechschlüsselschlösser eingreifen. Durch diese eigenartige Verbindung ist eine völlig sichere Befestigung der Stechschlüsselschlösser an dem gewöhnlichen Schloß erreicht, ohne daß dadurch das Eingerichte des letzteren in seiner Arbeit behindert ist, und daß eine nachträgliche Verstellung der ersteren stattfinden kann. Dabei ist diese Befestigung bequem ausführbar, und es brauchen bei Umwandlung eines gewohnlichen Türschlosses in ein solches gemäß der Erfindung nur die erwähnten Schlitze in den Schloßwänden angebracht zu werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι das neue Schloß im Aufriß, teilweise im Schnitt und
Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, während die Fig. 3 Einzelheiten darstellt.
Auf der Zeichnung ist α das gewöhnliche Türschloß, das im Beispiele als sogenanntes Einsteckschloß ausgebildet ist und die übliche Einrichtung eines solchen besitzt. In den Wänden dieses Schlosses ist der dauernd in ihm verbleibende Bart b mit seiner Achse c drehbar gehalten, wobei die letztere außerhalb der Schloßwände in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise die Endscheiben d, 'β trägt, die auf der Außenseite je einen diametral verlaufenden Schlitz besitzen. Zu beiden Seiten des Schlosses α ist auf diesem je ein Stechschlüsselschloß f bzw. g so angebracht, daß beim Einstecken des Schlüssels h in eins der letzteren 6g dieser mit seinem vorderen Ende in den Schlitz
der anliegenden Endscheibe d bzw. e des Bartes b eingreift und dadurch die zum öffnen und Schließen des Verschlusses erforderliche Verkupplung des Drehzylinders des betreffenden Stechschlüsselschlosses mit dem Barte b herstellt.
Zur Befestigung der Stechschlüsselschlösser f und g an dem gewöhnlichen Schlosse α sind nun die ersteren je mit einem Ansatz i versehen, welche sich in unterhalb des Eingerichtes in den Wänden des gewöhnlichen Schlosses vorgesehene Schlitze einlegen, und durch welche eine quer durch das Schloß a hindurchgeführte Schraube k gezogen ist, so daß dadurch die Stechschlüsselschlösser f und g auf den Wänden des Schlosses α festgeklemmt sind. Durch diese eigenartige Befestigung sind die Stechschlüsselschlösser sicher in ihrer Lage gehalten, so daß Verstellungen derselben ausgeschlossen sind. Dabei ist durch diese Befestigung das Eingerichte des gewöhnlichen Schlosses in keiner Weise behindert. Der Bart desselben kann sich frei bewegen. Auch ist die Verbindung leicht verstellbar, da in der Tür nur der Form der Stechschlüsselschlösser entsprechende Löcher anzubringen sind und dann durch diese Befestigungsschraube k eingezogen werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsschloß für Türen u. dgl., bei welchem mit einem dauernd im Schlosse verbleibenden Barte auf den Wänden angebrachte Stechschlüsselschlösser zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Stechschlüsselschlösser (f, g) mit dem gewöhnlichen Schlosse (a) die ersteren mit einem nach unten gerichteten Ansatz (i) versehen sind und mittels einer durch diese Ansätze (i) und unterhalb der Bahn des Bartes (b) durch das gewöhnliche Schloß (a) hindurchgezogenen Verbindungsschraube (k) auf der Wand des letzteren festgespannt sind. .
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch i, ■ dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (i) der Stechschlüsselschlösser (f, g) in Ausschnitte der Wände des gewöhnlichen Schlosses (a) eingreifen, so daß die Stechschlüsselschlösser (f, g) gegen Verstellungen gesichert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT299503D Active DE299503C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE299503C true DE299503C (de)

Family

ID=553590

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT299503D Active DE299503C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE299503C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2728928A1 (fr) * 1994-12-29 1996-07-05 Merle Andre Cylindre monobloc pour serrure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2728928A1 (fr) * 1994-12-29 1996-07-05 Merle Andre Cylindre monobloc pour serrure

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602004007517T2 (de) Anordnung zur führung des sperrens eines sperrbolzens in einem türschloss
DE2264083A1 (de) Drehkippfenster
DE3249057C2 (de) Schloss für Schiebetüren und Schiebetore
DE299503C (de)
DE498939C (de) Vorrichtung zum OEffnen von Kombinationsschloessern ohne aeussere Einstellung der Kombination
DE3330588C2 (de) Mittels eines Schließzylinders abschließbares Treibstangenschloß, insbes. für einen Kabelverteilerschrank
DE3727925C2 (de)
DE3119622A1 (de) Wc-sitz
DE2727601A1 (de) Schliessvorrichtung
EP1024240B1 (de) Verriegelungsvorrichtung
DE709166C (de) Sicherungsverschluss fuer mehrfluegelige Tore
DE2811664C2 (de)
DE578369C (de) Tuerschloss
DE1653969C3 (de) Drehriegelschloßanordnung
DE29504966U1 (de) Sanitärarmatur mit wenigstens einem drehbaren Armaturengriff
DE637720C (de) Tuerversperrer mit Spielraum
DE732392C (de) Drehstangenverschluss fuer Fenster
DE400993C (de) Vorhaengeschloss
DE666108C (de) Schiebetuerbeschlag
DE345776C (de)
DE2539714C3 (de) Verriegelungseinrichtung an einem Wertbehälterschloß
DE1183402B (de) Einsteckverschluss fuer Tueren
CH206388A (de) Kastenschloss für Links- und Rechtsgebrauch sowie für Schubladengebrauch.
DE19813221A1 (de) Doppelverriegelungsschloß
DE1553614C (de) Abschließbarer Zentralverschluß