DE29949C - Verfahren zum Einwirken der Daumenfinger in Handschuhe - Google Patents

Verfahren zum Einwirken der Daumenfinger in Handschuhe

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DE29949C
DE29949C DENDAT29949D DE29949DA DE29949C DE 29949 C DE29949 C DE 29949C DE NDAT29949 D DENDAT29949 D DE NDAT29949D DE 29949D A DE29949D A DE 29949DA DE 29949 C DE29949 C DE 29949C
Authority
DE
Germany
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thumb
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gloves
engaging
piece
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT29949D
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English (en)
Original Assignee
B. drechsler in Ernstthal in Sachsen, Chemnitzer Strafse
Publication of DE29949C publication Critical patent/DE29949C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1884 ab.
Nach der bisher üblichen Weise wird in einem Handschuh, wenn das Handflächenstück, Fig. 4, von unten herauf bis ad (Anfang des Daumens) gearbeitet ist, die weitere Vollendung dieses Stückes bis Ci1 O1 (Anfang der übrigen Finger) in zwei durch etliche Nadeln bc getrennten Theilen α b und c d vorgenommen,, dann (Z1 d^ vom Stuhl abgenommen und b c auf die Nadeln gehängt und daran der Daumen allein gewirkt, wobei man die Breite desselben nach und nach erweitert, indem man die Randmaschen b bi und c C1 einzeln auf die Nadeln zu beiden Seiten von b c aufhängt.
Nach dem neuen Verfahren arbeitet man dagegen beide Flächenstücke α b und c d und auch den Daumen bc selbst gleichzeitig und im allgemeinen mit einem Faden des Führers i, Fig. 2 und 3, welcher über die ganze Handschuhbreite α d ausgeschoben wird. Auch hier fängt der Daumen nur mit drei Nadeln bc Breite an und mufs zum ganzen Daumenumfang erweitert werden. Zu dem Zweck hat der Stuhl für jede Handschuhbreite zwei Decker p g, Fig. 2 und 6, welche von Zeit zu Zeit die Handflächentheile α b und c d abheben und um eine Nadel nach auswärts hängen, indem p nach links und q nach rechts rückt. Dabei bleiben also, wie Fig. 1 zeigt, die mittleren drei Maschen, über b χ c, unverändert, aber die ganze Reihe links kommt um eine Nadel weiter nach links, also Masche e auf Nadel ex , die Masche dieser Nadel auf e2 u. s. f. und ebenso rechts f auf Z1 u. s. w. und die Nadeln e und / bleiben nun leer. . Damit an deren Stelle nicht eine Durchbrechung in der Waare entsteht, so bilden die zwei Führer k I mit ihrem gemeinschaftlichen Faden m sofort auf diesen leeren Nadeln die Schleifen e und/, welche in der Maschenreihe die Stelle alter Maschen vertreten und die Bildung neuer Maschen ermöglichen. Der Daumen wird bei jedem solchen »Ausdecken« der Handflächenstücke um zwei Maschen breiter und kann in gleicher Fläche und in gleichen Reihen mit den letzteren durch einen einzigen Faden H1 gearbeitet werden bis zum Ende der Daumenöffnung bx C1 ; dann wird Ci1 by und C1 dx abgesprengt, der Daumen allein gerade fortgewirkt und darauf die Handfläche vollendet, indem man ax ^1 und C1 dt dicht neben einander wieder aufstöfst, wie die beiliegende Zeichnung zeigt.
Der Fadenführer i läuft in gewöhnlicher Weise mit seinem Gleitkästchen z2 an der hinteren Seite der Schiene ο und stöfst auf beiden Stuhlseiten an die Bufferstücke n, welche in bekannter Weise bei jedem »Ausdecken« nach auswärts verschoben werden. Mit diesen Bufferstücken sind die Führer k und / des Extrafadens m derart verbunden, dafs das links stehende Stück η durch Ji1 auch den links stehenden Führer k und das rechts am Stuhl stehende Bufferstück durch I1 den Führer / hält und jedes seinen Führer beim Ausdecken mit nach aufsen zieht. Dabei legt jeder Führer k und / seinen Faden m, Fig. 5, über die nächste Stuhlnadel, und die Platinen ziehen die so entstandenen Legungen beim Einschliefsen als
Schleifen mit nach hinten zur Waare. Im Anfang wird der Faden m durch beide Führer gezogen und hängt mit je einem Ende oben an jedem Führer ein Stück herab, wo er ein kleines Gewicht trägt, welches ihm die erförderliche Spannung giebt; man braucht von ihm ja nur ein kurzes Stück. Dieser Faden m wird in den ersten drei Maschen bxc, Fig. i, des Daumens mit eingewirkt, indem man ihn mit der Hand in die Nadel einlegt. Die Buffer η auf beiden Stuhlseiten sind auch mit den Deckern verbunden, und zwar zieht η durch nlt -fig. 3 und 4, und Schiene r den links stehenden Decker/ einer jeden Handschuhbreite und der rechts befindliche Buffer zieht durch s den Decker q.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Einwirken des Daumenfingers in den Handschuh derart, dafs beide Seitentheile der Handfläche ausgedeckt, die Reihen mit einem Faden weiter gearbeitet und die entstehenden Oeffnungen selbsttätig duich blinde Legungen zweier ein Stück bildender Fäden mittelst zweier besonderer von den Bufferstücken (n) mitgenommenen Fadenführer (k I) ausgefüllt werden.
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
DENDAT29949D Verfahren zum Einwirken der Daumenfinger in Handschuhe Expired - Lifetime DE29949C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10341061A1 (de) * 2003-09-05 2005-03-31 Poligrat Gmbh Elektropolierverfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10341061A1 (de) * 2003-09-05 2005-03-31 Poligrat Gmbh Elektropolierverfahren

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