DE299490C - - Google Patents

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DE299490C
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gases
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/201Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
    • B05B7/203Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle the material to be sprayed having originally the shape of a wire, rod or the like

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 299490 -KLASSE 75 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1916 ab.
Bei den bisher bekannt gewordenen Apparaten zur Herstellung von Metallüberzügen u. dgl. nach dem Spritzverfahren wird die Zerstäubung durch die Expansion hochgespannter Gase bewirkt. Verwendet man nun Flammen zum Heizen oder Abschmelzen, und kommen diese Flammen mit den Zerstäubungsgasen in Berührung, so hat es sich gezeigt, daß es erforderlich ist, die Flammengase gleichfalls unter gesteigertem Druck zuzuführen, da andernfalls die Flamme nicht aufrechterhalten werden kann. Infolgedessen ist man genötigt, die zur Flammenbildung dienenden Gase in komprimiertem Zustande
X5 zu verwenden, und zwar in den im Handel erhältlichen Stahlflaschen auf hohen Druck komprimiert, oder aber man muß eine besondere Druckpumpe aufstellen, um den Gasen den gewünschten Druck geben zu können.
Für die Herstellung von Metallüberzügen u. dgl. in Fabriken, in denen z. B. Leuchtgas vorhanden ist, wird dadurch das Verfahren erheblich verteuert und umständlich. Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Verwenwendung von Gasen unter geringem Überdruck, wie sie in den meisten Fabriken vorhanden sind, also in erster Linie von Leuchtgas, aber auch Wasserstoff, Azetylen u. dgl., sowie von flüssigen Brennstoffen.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein technisch sehr einfaches und praktisch sehr vollkommenes Verfahren, den für richtige Flammenbildung erforderlichen Druck durch einen Strahlapparat zu erzeugen, bei dem die Verbrennungsluft oder auch der' Verbrennungssauerstoff als Treibmittel benutzt wird. Der Arbeitsvorgang ist dabei der, daß man die ohnehin unter hohem Druck verfügbare Verbrennungsluft in einer Düse expandieren läßt und die erzeugte kinetische Energie zum Ansaugen des Brennstoffes benutzt. Das so gebildete brennbare Gemisch erhält dabei im Mischraum eine so hohe kinetische Energie, daß bei der Rückverwandlung derselben in potentielle Energie, die in dem Diffusor des Strahlapparates geschieht, eine erhebliche Drucksteigerung stattfindet, und infolgedessen die Verwendung zum Metallspritzen ermöglicht wird.
Die Konstruktion des Apparates ist aus der Zeichnung ersichtlich, α stellt eine Düse dar, durch deren Hohlraum b der abzuschmelzende Draht oder Stab c transportiert wird. Zur Herstellung des Brennstoffgemisches in dem erforderlichen Mischungsverhältnis dient der Strahlapparat d; die Luft wird durch die Düse β zugeführt. Durch die Leitung f tritt der Brennstoff ein, mischt sich in dem Raum i mit der Luft, das Gemisch wird in dem Diffusor g auf den gewünschten Druck gebracht und strömt durch die Düse k zur Entzündungsstelle unter dem erforderlichen Druck weiter. Brennstoff und Luft werden durch die Hähne s und η geregelt. · In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist von der Druckluftleitung I eine Leitung h zum Strahlapparat abgezweigt, während die Zerstäubungsluft· durch die Außendüse m ausströmt.
Auf diese Weise gelingt es leicht, mit Hilfe der zum Zwecke der Zerstäubung unter Druck befindlichen Luft ohne Anwendung einer besonderen Druckpumpe oder komprimierter Gase im richtigen Mischungsverhältnis Flam-
men zu erzeugen, die das zum Verspritzen zugeführte Metall in richtiger Weise zum Schmelzen bringen.
Selbstverständlich kann der Heizluft, falls es wünschenswert ist, auch reiner Sauerstoff zugesetzt werden. Auch dann wird das Verfahren erheblich vereinfacht und verbilligt; denn die Kosten sind bei Anwendung komprimierter Gase etwa zehnmal so hoch als beispielsweise bei Verwendung von gewöhnlichem Leuchtgas, abgesehen davon, daß sich der umständliche Transport der Druckflaschen erübrigt, und die Aufbewahrung hochgespannter und brennender Gase fortfällt.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen u. dgl. nach dem Spritzverfahren, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Strahlapparates zur Mischung und zur Erzeugung des erforderlichen Druckes der zur Verbrennung bestimmten Gase.
  2. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Zweigstrom von der Druckleitung des hochgespannten Zerstäubungsgases zum Betriebe des Strahlapparates verwendet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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