DE299408C - - Google Patents

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DE299408C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/053Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction
    • B08B9/055Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction the cleaning devices conforming to, or being conformable to, substantially the same cross-section of the pipes, e.g. pigs or moles
    • B08B9/0553Cylindrically shaped pigs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für große lange Rohrleitungen, wie sie in chemischen Fabriken in Anwendung zu kommen pflegen und durch welche dickflüssige Produkte oder Rückstände befördert werden, lassen sich die bisher bekannten Rohrreiniger nicht gut verwenden, wenn das Fördergut gleichzeitig als Druckmittel, benutzt werden
v soll, denn die dickflüssige Beschaffenheit des Fördergutes erfordert große Durchgangsquerschnitte. Außerdem kommt noch in Betracht, daß die Ablagerungen in solchen Rohrleitungen nicht gleichmäßig sind wie bei Wasserrohrleitungen, vielmehr befinden sich dieselben meistens auf dem Grunde der Leitung. Daher ist es zweckmäßig, das durch den Rohrreiniger hindurchtretende Druckmittel nicht an dem ganzen Umfange, sondern vornehmlich im unteren Teil hindurchtreten zu lassen, um durch den Flüssigkeitsstrahl gleichzeitig ein Wegspülen der gelockerten bzw. abgelösten Ablagerungen zu ermöglichen. Um diesen Forderungen Rechnung zu tragen, soll der Rohrreiniger, dessen Grundplatte mit Durchgangsöffnungen und schwingenden Messern versehen ist, der Erfindung gemäß mit einem hinsichtlich seines Übergewichtes ausgeglichenen, um eine wagerechte Achse schwingenden Schieber versehen werden, durch ,welchen die oberen Durchgangsöffnungen geschlossen werden, sodaß die Flüssigkeit lediglich durch die unteren Öffnungen in zielbewußter Weise hindurchgelassen wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Einrichtung durch
Fig. ι im Längsschnitt, durch
Fig. 2 im Querschnitt nach A-B, und durch
Fig. 3 im Querschnitt nach C-D der Fig. 1. . In Fig. 4 ist ein Messer in der Ansicht dargestellt.
Der Rohrreiniger besteht aus einer Hauptplatte a, die einerseits mit Durchgangskanälen i, andererseits mit den Lamellen c und den Messergelenken d versehen ist. Die Messer f schwingen in den erwähnten Gelenken d und werden durch eine mittlere, unter Federdruck stehende Muffe s stets in auseinandergespreizter Stellung gehalten.
Die Messer selbst sind mit einer zur Achse geneigt, im übrigen aber in der Längsrichtung des Rohrreinigers verlaufenden Schneide g und mit zwei sich daran anschließenden Schneiden h versehen, von denen die erstere zum Aufreißen der Ablagerung in Richtung des Rohres, die beiden letzteren dagegen zum Abschaben der Ablagerungen vom Rohr dienen.
Die Lamellen sind in bekannter Weise mit einer dichten Unterlage i versehen, gegen welche sich ein ringsherum verlaufender, federnder Ring k stützt.
Auf der Achse m des Rohrreinigers ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ein segmentartiger Schieber η leicht drehbar angeordnet. Derselbe kann durch eine mit Gegengewicht versehene Platte oder durch einen als Schwimmer wirkenden Hohlkörper gebildet werden, und der Gewichtsausgleich kann entweder durch ein Übergewicht oder durch Anordnung eines kleinen, für die Aufnahme eines schweren Metalles, wie z. B. Blei, Quecksilber

Claims (3)

o. dgl. bestimmten Raumes fi erfolgen. Die Ausbildung des Schiebers als Schwimmer bietet aus folgenden Gründen Vorteile: Macht man den Schieber massiv, dann muß sein Gegengewicht auch entsprechend größer sein, und dadurch wird der freie Durchgang der Flüssigkeit durch die unteren, nicht'verdeckten Kanäle beeinträchtigt. Gestaltet man den Schieber schwimmerartig aus, dann braucht sein Gegengewicht nicht so groß zu sein, und infolgedessen findet auch keine Beeinträchtigung der Durchgangskanäle statt. Außerdem kommt noch hinzu, daß die in der Rohrleitung vorhandene Luft sich zusammenpreßt und erst bei vollständig gefüllter Leitung nach der Ausflußstelle gedrückt wird. Infolgedessen wird / anfänglich teils Luft, teils Flüssigkeit gegen den Rohrreiniger gedrückt. Sobald nun die Luft gegen den Rohrreiniger wirkt, wird dieser mindestens von der Druckseite her nicht in Flüssigkeit, sondern lediglich in einem Luftraum sich befinden und dadurch der Schwimmer nach unten kippen, d. h. der als Schwimmer ausgebildete Schieber würde seinen Zweck zum großen Teil verfehlen, wenn er nicht gleichzeitig mit einem Gegengewicht ausgerüstet wird. Der Schwimmer wird stets das Bestreben haben, die in Fig. 3 gezeigte Stellung einzunehmen, besonders wenn die Leitung mit Flüssigkeit gefüllt ist, und dadurch werden, wie erwähnt, die oberen Durchgangsöffnungen b geschlossen gehalten, wodurch die angestrebte Wirkung erzielt wird. P Λ T J£ N Ϊ - A N S P E Ü C H E:
1. Rohrreiniger für lange Rohrleitungen, dessen Grundplatte einerseits mit für die Erzeugung von Spülstrahlen bestimmten öffnungen, andererseits mit um Gelenkbolzen schwingenden Messern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte auf der Druckseite mit einem um die Rohrreinigerachse schwingenden, durch Gegengewicht ausgeglichenen Schieber versehen ist, welcher stets nur die unteren Durchgangsöffnungen zur Erzeugung von Spülstrahlen offen läßt.
2. Rohrreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber als Schwimmer ausgebildet ist.
3. Rohrreiniger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht durch eine in der Nähe der Achse befindliche Kammer (-p) gebildet wird, in welcher Schwermetall untergebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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