DE299397C - - Google Patents

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DE299397C
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punch
pawl
punch holder
slide
hand protection
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/008Devices for directly stopping or interrupting the drive or gear in case of danger to the machine, e.g. devices with clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Handschutzvorrichtungen für Pressen, welche bewirken, daß, wenn sich die Hand oder die Finger des Arbeiters unter dem Stempel befinden, die Niederbewegung des Stempels unterbleibt. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Stempel an solchen Pressen, welche zum Bearbeiten von dünnen Gegenständen, z. B. solchen von Papier oder Pappe dienen, erst dann
ίο einen Druck erfährt, wenn er das Arbeitsstück fast berührt, so daß der Druck ausbleibt, wenn sich der Stempel infolge Auftreffens auf die Hand, die Finger usw. nicht genügend weit niederbewegen kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Bei der gezeichneten Anordnung dient ein Hebel h zur Bewegung des Stempelhalters p.
Der Hebel h greift aber nicht unmittelbar an dem Stempelhalter p, sondern an einem an diesem auf und ab beweglich geführten Schieber s an. Der Schieber s ist mit einem Mitnehmerbolzen b versehen, welcher sich in einem Schlitzloche I des Stempelhalters p befindet. Infolge dieser Anordnung wird der Stempelhalter^ beim Hochgehen des Schiebers s durch den Bolzen δ mit gehoben. Der Bolzen δ vermag aber beim Niedergange des Schiebers s keinen Druck auf den Stempelhalter p auszuüben. An dem Schieber s ist jedoch eine als Mitnehmer dienende Klinke k angebracht, welche über einen Absatz a am Stempelhalter p greift und dessen zwangsweise Niederbewegung veranlaßt. Die Klinke k kann jedoch erst dann in die Mitnehmestellung gelangen, wenn der Stempel p1 das Arbeitsstück auf dem Gegenstempel g fast berührt. Die Klinke k ist nämlich mit einem Daumen c versehen, der an einer senkrechten Fläche f so geführt wird, daß er nicht über den Absatz α treten kann. Erst wenn der Daumen c beim Niedergange des Schiebers s unter die Fläche f gekommen ist, bewegt er sich durch Gewicht oder Federdruck über den Absatz a; das geschieht eben erst dann, wenn der Stempel p1 das Arbeitsstück fast berührt. Befindet sich etwa ein dickerer Gegenstand, wie z. B. ein Finger, auf dem Gegenstempel g, so / vermag der Stempel p1 nicht so weit niederzugehen, daß die, Klinke k bis über den Absatz α treten und infolgedessen keine Preßwirkung eintreten 'kann.' Damit durch das Gewicht des Stempelhalters φ und des Stempels p1 keine Quetschung eintreten kann, ist dieses Gewicht durch einen Gegengewichtshebel e oder durch Federzug fast ausgeglichen. Befindet sich kein dickerer Gegenstand zwischen dem Stempel p1 und dem Gegenstempel g, so wird der regelrechte Gang der Presse nicht gestört; es gelangt dann, bevor der Stempel p1 auf das Arbeitsstück i trifft, die Klinke k rechtzeitig über den Ansatz α und beeinflußt den Stempelhalter p. Damit beim Heben des Schiebers s die Klinke k von dem Absatz α wieder zurückbewegt wird, ist der · mit der Fläche/" versehene Körper beweglich angeordnet, und zwar bildet er den einen Arm eines Winkelhebels, welcher durch eine Feder m in seiner gewöhnlichen Stellung gehalten wird. Bewegt sich der Schieber s mit der Klinke k nach erfolgter Pressung wieder
aufwärts, so trifft der Daumen c unter den Winkelhebel und dreht diesen nach oben, gleitet dann schließlich über dessen Ecke und gelangt so wieder vor die Fläche f, wonach der winkelförmige Körper infolge der Wirkung der Feder m wieder in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Händeschutzvorrichtung für insbesondere zum Bearbeiten dünner Gegenstände dienende Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelhalter (p) mit Hilfe einer Klinke (k) oder eines anderen Mitnehmers erst dann mit der Vorrichtung zur Druckübertragung (s) in Verbindung gebracht wird, wenn der Stempel (p1) das Preßgut (i) ungefähr berührt, während er (ft) bis dahin nach oben frei beweglich bleibt.
  2. 2. Händeschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Stempelhalter (p) ein zwangläufig bewegter Schieber (s) angeordnet ist, der die Mitnehmerklinke (k) trägt, die durch eine Führungsvorrichtung (f) so beeinflußt wird, daß die Klinke (k) nur dann über einen Absatz («) des Stempelhalters (p) treten kann, wenn letzterer (p) der Niederbewegung des Schiebers (s) ungehindert bis ungefähr zum Auftreffen auf das Arbeitsstück (i) hat folgen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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