DE299287C - - Google Patents

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DE299287C
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barrel
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Publication of DE299287C publication Critical patent/DE299287C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/40Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVe 299287 KLASSE J^C GRUPPE
in Holzfässern.
Bei der neuen Vorrichtung wird in an sich bekannter Weise die Flüssigkeit dadurch erhitzt, daß ein außerhalb des Fasses befind-■ licher heizbarer Zirkulationskörper mit einer Zu- und Ableitung in das Spundloch des Fasses eingeführt wird, so daß beim Erwärmen der Heizfläche ein das Pasteurisieren des ganzen Faßinhaltes ermöglichender Umlauf der Flüssigkeit aus dem Faß durch den Heizapparat und zurück stattfindet.
Der Zirkulationskörper ist hohlkegelförmig ausgebildet und wird an einem Teil seiner Oberfläche beheizt, während der andere, von der Heizfläche entfernter liegende Teil für den Zulauf der Flüssigkeit dient, wobei die für den Zulauf und die Rückleitung der Flüssigkeit bestimmten Kanäle bzw. Hohlräume durch eine Zwischenwand gebildet werden. Diese Zwischenwand ist an ihrem Scheitelpunkt mit einem in das Faßinnere reichenden Rohr versehen, während die äußere Wand des hohlkegelförmigen Zirkulationskörpers mit einem zum direkten Anschluß der Vorrichtung an das Faß bestimmten Rohransatz ver-
sehen ist. ,
Die eigenartige Form des Zirkulationskörpers hat zugleich eine Anwendungsweise zur Voraussetzung, welche von der bisher für Vorrichtungen dieser Art üblichen vollkommen abweicht.
Während die bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen ausschließlich dazu bestimmt sind, neben dem Faß Aufstellung zu finden, und durch eine Rohrleitung an das Faß angeschlossen werden müssen, wird die neue Vorrichtung, die in ihrer Form einem Trichter gleicht, einfach in das nach oben gerichtete Spundloch des Fasses dicht eingesetzt. Zur Durchführung der Erhitzung ist es dann nur nötig, das Faß um etwa i8o° zu drehen, so daß der trichterförmige Zirkulationskörper nach unten gerichtet ist. Es handelt sich also um eine in ihrer Anwendung sehr einfache und zugleich billig herzustellende Sterilisiervorrichtung.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung zum Sterilisieren von Flüssigkeiten in Holzfässern in einem senkrechten Schnitt, und zwar ist der Zirkulationskörper, um eine möglichst große Heizfläche zu schaffen und zugleich höchste Ausnutzung der Heizquelle zu ermöglichen, in Form eines ziemlich stumpfen Hohlkegels gehalten. Dieser hohlkegelförmige Körper α ist durch Anbringen einer Zwischenwand b, die an dem höchsten Punkt des Kegels in eine in das Faß ragende Röhre c· übergeht, in zwei Kammern d und f geteilt, welche an der Basis des Hohlkegels dadurch miteinander in Verbindung stehen, daß entweder die Zwischenwand b mit ihrem unteren Teile nicht ganz bis zu der Basis des Zirkulationskörpers geführt ist, oder dadurch, daß an dieser Stelle Durchbrechungen vorgesehen sind. Um den · Zirkulationskörper in den in das Spundloch eingeschraubten Einsatz g einsetzen zu können, besitzt er einen die Röhre c in einigem Abstand umgreifenden röhrenförmigen Ansatz h, der bei i eine bundartige Verstärkung
besitzt. Mit Hilfe dieser letzteren kann durch ein Schraubstück k der Zirkulationskörper'gegen die auf einem Widerlager m ruhende Dichtung η gepreßt werden.
ζ ist ein zum Anschluß eines Luftsterilisators bestimmtes Ansatzstück mit Hahn, das, an der Basis des Hohlkegels angeordnet, das Ansaugen keimfreier Luft beim Umdrehen des Fasses nach erfolgter Sterilisation ermöglicht.
ίο Fig. 2 der Zeichnung stellt eine Gesamtansicht der Einrichtung dar, wobei die Stellung der Vorrichtung α vor der Sterilisation mit unterbrochenen Linien (Stellung a1) und deren Gebrauchsstellung (Stellung a) mit vollen Linien eingezeichnet ist. Die Pfeile geben die Richtung des Laufes der Flüssigkeit während der Sterilisation an.
0 ist ein Thermometer, das an der Stelle des Fasses eingesetzt ist, an welcher die Flüssigkeit voraussichtlich die niedrigste Temperatur aufweist, und dient zum Überwachen des Sterilisationsvorganges.
Die wesentlichsten Vorteile dieser neuen Vorrichtung sind: Bequemer Anschluß und Abnahme des Zirkulationskörpers unter Vermeidung besonderer Absperrorgane, ohne daß / Flüssigkeitsverluste eintreten können.
Da der Anschluß der Vorrichtung bei dem am größten Querschnitt des Fasses befindlichen Spundloch erfolgt, so wird beim Umdrehen des Fasses der Auslauf an die tiefste Stelle verlegt und demzufolge stets die kälteste Flüssigkeit zuerst dem Zirkulationskörper zugeführt. Dadurch wird zugleich erreicht, daß unbedingt der ganze Faßinhalt in dem Bereich der. Strömung liegt. Bei allen Apparaten dieser Art, bei denen der Anschluß an einem seitlichen Spundloch erfolgt, befindet sich die Flüssigkeit, die unter der Mündung des Ausflusses liegt, mehr oder weniger außerhalb der Strömung.
s Das durch die besondere Konstruktion des Apparates bedingte Umdrehen des Fasses hat noch den Vorteil, daß auch alle Teile der· Innenwand des Fasses durch die heiße Flüssigkeit sicher auf die Sterilisationstemperatur gebracht werden, was natürlich bei solchen Apparaten, die kein Umdrehen des Fasses vorsehen, dann nicht der Fall sein wird, wenn der Inhalt des Fasses einen Luftraum frei läßt.
■': Durch den direkten Anschluß des Zirkulationskörpers an das Faß werden zudem Rohrleitungen, insbesondere Bogenstücke, vermieden, die nicht nur die Einrichtung verteuern, sondern auch die Strömungsgeschwindigkeit nachteiligbeeinflussen. Außerdem ist der für die Zuleitung der erhitzten Flüssigkeit bestimmte Hohlraum d durch den ihn umschließenden Hohlraum f gegen Abkühlung geschützt, wodurch die durch die Temperaturunterschiede bedingten Druckunterschiede voll ausgenutzt werden, so daß in Verbindung mit dem in das Faßinnere ei'n Stück über die Auslauföffnung hineinreichenden Rohrstutzen c eine derart flotte Zirkulation erreicht wird, daß nicht nur in verhältnismäßig kurzer Zeit eine gleichmäßige Erwärmung des ganzen Faßinhaltes zustande kommt, sondern zugleich eine dem Geschmack der Flüssigkeit nachteilige örtliche Überhitzung ausgeschlossen ist.
Um festzustellen, ob an der gefährdetsten Stelle des Apparates, das ist über der Spitze des innersten Trichters, eine schädliche Überhitzung der Flüssigkeit stattfindet, wurde dort mit Hilfe eines seitlich eingeführten Thermometers die Temperatur gemessen. Es hat sich gezeigt, daß selbst in dem ungünstigen Falle, wenn der Faßinhalt bereits eine Temperatur von etwa 70° C aufweist, die Strömungsgeschwindigkeit immer noch so stark ist, daß die Temperatur an der genannten Stelle noch wesentlich unterhalb der Kochtemperatur, bei etwa 920C liegt.
Der für die Versuche verwendete Apparat hatte einen unteren Trichterdurchmesser von 30 cm und war bis zum Rohransatz 20 cm hoch. Die Röhren h und c hatten bzw. die Durchmesser 4,5 cm und 3 cm, und das Rohr c war 7 cm länger . als h. , Als Wärmequelle diente ein vierflammiger Petroleumgasbrenner. Mit Hilfe dieser Vorrichtung konnten 100 1 Flüssigkeit in 8/4 Stunden von 18 ° C auf 800C erhitzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, besonders von Fruchtsäften, in Holzfässern, bestehend aus einem durch das Spundloch des Fasses hindurch mit dessen Inhalt in Verbindung gebrachten ■ beheizten Zirkulationskörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Zirkulationskörper [a) hohlkegelartig ausgebildet und an seiner Spitze mit einem Rohransatz (&) versehen ist, welcher die Verbindung mit dem Spundloch herzustellen gestattet, daß ferner der Innenraum· des Hohlkegels durch eine Scheidewand (5) in zwei für den Zu- und Abfluß der zu sterilisierenden Flüssigkeit bestimmte, an der Basis miteinander in Verbindung stehende Räume (d und f) getrennt ist, und daß die kegelförmige Scheidewand endlich an ihrer Spitze ein in das Faßinnere ragendes Rohr (c) trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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