DE299000C - - Google Patents

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DE299000C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/08Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
Verfahren zum Sprengen mit flüssigen Gasen unter Verwendung von Patronen mit luftleer gemachten Hülsen sowie fertigen Gesteins-
mehlpatronen und kegelförmigen Keilen.
Im Gegensatz zu schon bekannten luftleer gemachten Patronenhülsen wird in vorliegendem Falle die Hülse erst an der Sprengstelle entlüftet, wodurch einesteils die Hülsen, weil
ίο schnell verbraucht, aus billigerem Stoff hergestellt werden können und andern teils die Gewißheit der Luftleere in jedem Falle gegeben ist, was beides die Verwendung solcher Hülsen erleichtert, wenn nicht erst ermöglicht.
x5 Auch wird gegenüber den bekannten Besetzungsarten mit fertigen Gesteinspatronen und Holzdübel nicht jedes dieser Mittel für sich, sondern die Gesteinsmehlpatrone in einer derartigen Verbindung mit dem kegelförmigen Holzkeile angewendet, daß dadurch das Herausschleudern des Besatzes vor und bei der Explosion verhindert und auf rascheste Weise ein durchaus sicheres und zuverlässiges Besetzen des Sprengschusses erzielt wird.
In beiliegender Zeichnung ist ein Bohrloch, mit der Patrone besetzt, im Längsschnitt dargestellt.
Die Patrone besteht in bekannter Weise aus einer doppelwandigen, zylindrischen und luftdichten Hülle, welche die eigentliche Sprengpatrone umgibt, und deren beide Wände c und d durch einen Zwischenraum e getrennt sind. Am äußeren Boden ist ein Röhrchen f mit einer Abschlußeinrichtung g angebracht.
Das am anderen Ende offene innere Gefäß ist durch einen Pfropfen h, aus einem schlechten Wärmeleiter bestehend, verschließbar. Zum Einführen der Zünddrähte und Austritt etwa sich bildender Gase hat der Pfropfen eine Bohrung i. ■ . ·
Das Verfahren beim Besetzen der Patrone ist folgendes:
An dem Röhrchen f der Patrone wird eine kleine Luftpumpe angesetzt und die Luft aus dem Zwischenraum e herausgesaugt, so daß 4^ dieser möglichst luftleer wird. Dies kann auch erreicht werden, indem der Zwischenraum e zuerst mit Wasser gefüllt und dieses hierauf durch die Pumpe herausgesaugt wird. Nach dem Abstellen der Pumpe schließt sich das Ventil g. Hierauf wird die Hülse in flüssiger Luft abgekühlt, die mittlerweile präparierte Sprengpatrone δ in den mittleren Behälter geschoben und der Pfropfen h, nachdem die Zünddrähte hindurchgesteckt sind, fest aufgesetzt. Die also fertige Patrone wird in das Bohrloch geschoben, dieses vollständig bis oben hin mit einer fertigen Patronen aus Gesteinsmehl gefüllt und ein kegelförmiger Keil I fest eingetrieben. Alsdann kann der Schuß abgetan werden. ...-■'

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Sprengen mittels flüssiger Gase unter Verwendung von Patronen mit luftleer gemachter Hülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleere erst an der Sprengstelle erzeugt und die so hergerichtete Patrone alsdann mit einer fertigen Patrone aus Gesteinsmehl besetzt wird, in die ein kegelförmiger Keil eingetrieben wird.
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