DE298779C - - Google Patents

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DE298779C
DE298779C DENDAT298779D DE298779DA DE298779C DE 298779 C DE298779 C DE 298779C DE NDAT298779 D DENDAT298779 D DE NDAT298779D DE 298779D A DE298779D A DE 298779DA DE 298779 C DE298779 C DE 298779C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi: 298779 -KLASSE 14g. GRUPPE
H. FLOTTMANN & COMP, in HERNE i.W
Zusätzliche Einlaßsteuerung für Förderrinnenmotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1916 ab.
Förderrinnen, namentlich Bergwerksrinnen, arbeiten unter den allerverschiedensten A'Terhältnissen. Die Belastung" der Rutsche mit Fördergut wechselt außerordentlich stark von
.5 Null bis zum höchsten Fassungsvermögen. Demgemäß ist auch der Arbeits\viderstand der Rutsche beim Antrieb entsprechend verschieden.. Besonders stark wird der letztere beeinflußt durch die verschiedenen Gefällwinkel, in denen1 die Rutsche je nach dem Einfallwinkel des Flözes zu arbeiten hat.
'Hierdurch kommt es, daß die Antriebsniotore unverhältnismäßig stark gewählt werden müssen, denn sie müssen in der Lage sein, auch den ungünstigsten Verhältnissen nachzukommen. Da nun die Motore sich vielfach in unkundigen Händen befinden, und ihnen dar- ~um in bezug' auf die'Drosseleinstellung usw. die gehörige Wartung sehr häufig nicht zuteil wird, so kommt es sehr oft vor, daß die Rutsche bei der Bewegungsumkehr in den Kupplungs- und Getriebeteilen überanstrengt wird, daß sie also durchgeht.
Nach der Erfindung soll dieses Durchgehen möglichst vermieden werden. Die Zuströmung zum Zylinder wird zu diesem Zweck so gedrosselt, daß eine gewisse Kolbengeschwindigkeit, die sich beim mittleren ArbeitSAvider-.stand ergibt, nicht überschritten werden kann.
Wächst aber dieser Arbeitswiderstand, so verlangsamt sich der Kolben, Und mit dieser Verlaugsamung nimmt der Druck des Triebmittels naturgemäß zu.. Dieser Umstand wird der Erfindung gemäß dazu benutzt, daß sich nunmehr ein bis dahin durch-N entsprechenden Federdruck verschlossen gehaltenes Zusatzventil öffnet, durch welches so lange Triebmittel einströmt, wie der Druck über die einstellbare Grenze angewachsen bleibt. Der Kolben vermag also die regelmäßige Geschwindigkeit infolge vergrößerter Zuströmung wieder zu erreichen, diese aber auch nicht zu überschreiten, weil sich das Zusatzventil in dem Fall wieder schließt. . . '
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt, nach A-B der Fig. 2, und . ■ ■
Fig. 2 einen Querschnitt eines Ausführungsbeispieles des selbsttätigen Zuströmungsreglers, während Fig. 3 Einzelheiten darstellt.
In dem im Zylinder 1 des Förderrinnen motors spielenden Kolben 2 ist eine Drallmutter 3 zur Führung einer Drallspindel 4 angeordnet, deren eines Ende in einer Längsbohrung-5 der Kolbenstange 6 spielt, während ihr anderes Ende zwischen der Spindelschulter 7 und dem von der Spindel getragenen Mitnehmer 8 drehbar, aber nicht längsverschieblich in dem Ventilgehäuse 9 gelagert ist. Im letzteren ist der Hauptschieber 10 zwischen den Kammern 11 und 12 angeordnet. Derselbe vermittelt je nach seiner Stellung einmal die Verbindung der Kammer 11 mit dem zur hinteren Kolbenseite führenden Kanal durch die Kanäle 13 und 15, das andere Mal die Verbindung der Kammer 11 mit der . vorderen Kolbenseite durch die Kanäle 14 und 16. Das Triebmittel tritt bei 17 in die Kammer 11 ein (Fig. 2). Der Kanal 15 setzt sich unterhalb der Kammer 11 fort und schließt sich an den zur Hinterseite des Kolbens 2 füh-

Claims (2)

  1. renden Kanal 20 an, während der Kanal 16 zur Vorderseite des Kolbens 2 führt und gleich zeitig mit der Kammer 12 in Verbindung steht, an die die Kanäle 18 und 19 angeschlossen sind. Von diesen Kanälen führt der Kanal 19 zu einem Hilfskolben 21, und" der Kanal 18 sowohl zur Vorderseite des Kolbens 2 als auch zu einem die Verbindung zwischen den Kammern 11 und 12 herstellenden oder unterbrechenden Zusatzventil 22. Letzteres liegt in der Kammer 11 und steht unter der Einwirkung einer Feder 23, deren Spannung mit Hilfe einer Stellschraube 24 geregelt werden kann.
    !5 Pas äußere Ende der Drallspindel 4 tritt durch die zylindrische Kammer 25 des Ventilgehäuses 9, deren Boden als Spiegel für den scheibenförmigen Hilfsschieber 26 ausgebildet ist, wobei letzterer durch Feder und Nut 27 mit der Stell trommel 28 gekuppelt wird. Durch den Boden der Kammer 25 treten die mit den Enden des Schiebergehäuses 31 in Verbindung stehenden Kanäle 29 und 30, sowie ein Auspuffkanal 32 zur Unterseite des Hilfsschiebers 26. Letzterer ist mit einem Kanal 33 versehen, der bald den Kanal 29, bald den Kanal 30 mit dem Auspuffkanal 32 verbindet. Die Enden des Hauptschiebers stellen ständig unter der Einwirkung des Triebmittels, das durch die feinen Kanäle 34 und 35 zuströmt. Der freie Querschnitt der Kanäle 13 und 14 kann mit Hilfe der Stellschrauben 36 und 37 den jeweiligen •Bedürfnissen entsprechend geregelt werden.
    Die Stelltrommel 28 wird mittels einer Feder 38 ständig gegen den Hilfsschieber 26 gedrückt, indem sie sich gegen ein Kugellager 39 abstützt, das sein Widerlager am Mitnehmer 8 findet. Der Flansch der Stelltrommel 28 ist mit zwei verstellbar angeordneten Anschlägen 40 und 41 ausgerüstet, gegen die der durch die Drehung der Drallspindel bewegte Mitnehmer zur Steuerung des Hilfsschiebers 26 abwechselnd anschlägt.
    . Nimmt der Hauptschieber 10 seine aus Fig. 2 ersichtliche Stellung ein, so gelangt das Triebmittel durch die Kanäle 13 und 15 aus der Kammer 11 durch den Kanal 20 zur Hinterseite des Kolbens 2, so daß der Niederfall, also der Arbeitsgang der Rutsche eingeleitet, wird. Während dieses Niederfalls ke'hrt der Kolben 2 zum Ventilgehäuse 9 zurück, und die Drallspindel 4 erfährt eine Rechtsdrehung (Pfeilrichtung Fig. 1), wobei der Mitnehmer 8 in seine andere Endstellung übergeführt wird. Infolge dieser Drehung wird der Hilfsschieber 26 so verstellt, daß sein Kanal 33 den Auspuffkanal 32 mit dem Kanal 30 verbindet. Hierdurch wird der Hauptsdhieber 10 in seine untere (Fig.
  2. 2) Endstellung· übergeführt, so daß nunmehr das Triebm'ittel aus der Kammer ι γ durch die Kanäle 14 und 16 vor dem Kolben 2 in den Zylinder 1 gelangt und den Hingang (Arbeitsgang) des Kolbens bewirkt. . Ist nun die Rutsche leer, oder nur leicht beladen, oder flach gelagert, so geschieht der Hingang des Kolbens ganz rasch, so daß hierbei im Zylinder und in den Steuerkanälen Druckabfall auftritt. Ist dagegen der von der Rutsche gebotene Widerstand groß, so wird kein oder nur ein geringer Druckabfall auftreten, so daß der auf den Hilfskolben 21 und auf üieRückseite des Zusatzventils 22 einwirkende Druck den auf die Vorderseite dieses Ventils einwirkenden Triebmitteldruck und den Federdruck überwindet. Tritt dieser Zustand ein, so tritt zusätzliches Triebmittel durch den Kanal ] 8 in die vor dem Kolben 2 liegende Arbeitskammer des Zylinders. Da in dieser Weise mehr Triebmittel pro Zeiteinheit zuströmt wie bei alleiniger Triebmittelzufuhr durch den Schieber 10, so kann der Druck im Zylinderinnern genügend schnell steigen bzw. aufrechterhalten werden. Während dieses Anhebens der Rutsche bleibt natürlich der Hilfsschieber 26 stehen, bis der Mitnehmer 8, durch die hierbei stattfindende Linksdrehung der Spindel 4 veranlaßt, gegen den Stift 41 stößt (Fig. 3) und dadurch den Hilfsschieber 26 umsteuert, so daß der Niederfall der Rutsche bewirkt wird. Ist der Gefällwinkel der Rutsche beträchtlich, so kann der Kanal 13 mittels der Schraube 36 derart verengt werden, daß nur so viel Triebmittel hinter den Kolben 2 gelangt, wie ausreicht, um ihn in seine Ausgangsstellung zurückzuführen. Je kleiner nun dieser Gefällwinkel ist, desto energischer muß natürlich die Beaufschlagung der Kolbenrückseite ausfallen.
    Soll der Kolbenweg' mehr oder weniger ge- 1Qo kürzt Werden, so wird dementsprechend die Stellung des den Rückgang des Kolbens veranlassenden Anschlagstiftes 41 gewählt.
    Paten τ-An Spruch:
    Zusätzliche Einlaßsteuerung für Förderrinnenmotoren, gekennzeichnet durch ein mit einstellbarem Federdruck belastetes, unter der Wirkung der Arbeitsgase stehendes Zusatzventil (22), welches bei wachsendem Arbeitswiderstand eine Vergrößerung, oder bei abnehmendem Arbeitswiderdcrstand eine Verringerung der Triebmittelzuströnmng bewirkt.
    1 Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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