DE298634C - - Google Patents
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- DE298634C DE298634C DENDAT298634D DE298634DA DE298634C DE 298634 C DE298634 C DE 298634C DE NDAT298634 D DENDAT298634 D DE NDAT298634D DE 298634D A DE298634D A DE 298634DA DE 298634 C DE298634 C DE 298634C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/02—Spades; Shovels
- A01B1/022—Collapsible; extensible; combinations with other tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JVe 298634 KLASSE 69. GRUPPE
ERWIN SEIDEL in BERLIN.
Militärspaten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Militärspaten, der durch Verbindung eines mit Tülle
versehenen, getrennt zu tragenden Spatenblattes mit einer als Spatenstiel ausgebildeten
Seitengewehrscheide herstellbar ist. Sie betrifft die besondere Ausgestaltung des Spatenblattes
derart, daß es nicht nur auf die Seitengewehrscheide zwecks Herstellung eines Spatens, sondern
auch auf die Seitenge wehr klinge zwecks Herstellung einer Hellebarde (Hieb- und Stichwaffe)
aufgeschoben werden kann.
Dies wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Spatenblattülle mit einem
schlitzförmigen Einschnitt versehen ist, der ein
!5 Durchstecken der Seitengewehrklinge bis zur
Griffstange durch die Tülle ermöglicht.
Zum Festhalten des auf die Scheide des Seitengewehrs oder auf die Seitengewehrklinge
aufgesteckten Spatenblattes gegen Herabgleiten
dient eine zweckmäßig an der Spatenblattülle angebrachte Feder mit Zapfen, der in eine
entsprechende Aussparung oder Rast der Scheide öder der Griffstange einschnappt.
Um den zu einer Hellebarde zu vereinigenden Teilen noch bessere gegenseitige Führung und
mehr Halt gegen seitliches Verschieben in der zusammengesteckten Stellung zu geben, ist
das Spatenblatt mit einer Hohlrinne oder Nut versehen, in die der Klingenrücken eingreift.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Militärspatens veranschaulicht.
Fig. ι zeigt das getrennt vom Seitengewehr zu tragende Spatenblatt mit Tülle in vorderer,
Fig. 2 in hinterer und Fig. 3 in oberer Ansicht. Fig. 4 und 5 sind zwei unter rechtem Winkel
stehende Ansichten des Seitengewehrs (Klinge mit Scheide). Fig. 6 und 7 zeigen den durch
Aufstecken des Spatenblattes auf die Scheide des Seitengewehrs geschaffenen Militärspaten
in vorderer und seitlicher bzw. in Kantenansicht. Fig. 8 und 9 veranschaulichen ebenfalls
in zwei unter rechtem Winkel stehenden Ansichten, wie die Seitengewehrklinge mit Hilfe ■
des Spatenblattes in eine auf das Gewehr aufzupflanzende Hellebarde umgewandelt werden
kann.
Auf der Zeichnung bezeichnet α das Spatenblatt und a1 dessen Tülle mit dem Schlitz a2.
An der Tülle ist eine Schnäppervorrichtung, bestehend aus einer Feder b mit Zapfen b1,
angebracht, während das Blatt eine Hohlrinne a3 besitzt.
Das in üblicher Weise aus Klinge c, Griff c1
und Griffstange c2 bestehende Seitengewehr steckt in einer Scheide d aus geeignetem starren
Material (Metall, Holz ο. dgl.) von zweckmäßiger Form (rund, flach oder oval). In der
Scheide und in der Griffstange befindet sich je eine Aussparung β bzw. f für den Zapfen b1 &°
der Schnäpperfeder b.
Soll die Klinge allein gebraucht werden, so zieht man sie wie bisher aus der Scheide.
Soll gegraben werden', so nimmt man die Scheide mit der darin steckenden Klinge aus
der Tragekoppel und das Spatenblatt aus der getrennt vom Seitengewehr getragenen Tragetasche
ο. dgl. heraus und steckt das Spatenblatt mit der Tülle auf das untere Ende der
Scheide, bis der Schnäpper in das Loch der Scheide einschnappt, wodurch das Spatenblatt
am Herabfallen gesichert ist. Der so gebil-
dete Spaten wird in der üblichen Weise benutzt, wobei die Scheide zuzüglich der Länge
des Handgriffes des Seitengewehrs eine erhebliche Verlängerung gegenüber dem bei den bekannten
Militärspaten üblichen kurzen Spatenstiel schafft, so daß ein wirksameres Graben
ermöglicht wird.
Soll die Seitengewehrklinge mit dem Spatenblatt zu einer Stoß- und Hiebwaffe verbunden
ίο werden, so steckt man die Klinge durch die
Spatenblattülle a1, wobei sie in den Schlitz a2
und in die Hohlrinne a3 eingreift und dadurch Führung und Halt gegen seitliches Verschieben
erhält. Ist die Klinge bis zur Griffstange durch die Tülle a1 gesteckt, so schnappt der
Schnäpper b b1 in das Loch f der Griffstange
ein, und das Spatenblatt ist auf der Klinge befestigt, deren Spitze über die Endkante
des Spatenblattes etwa in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise vorsteht. Pflanzt
man dann die Klinge mit dem darauf befestigten Spatenblatt in der üblichen Weise
auf den Gewehrlauf auf, so ist das Gewehr in eine Hellebarde umgewandelt und kann zum
Stoß und Hieb benutzt werden.
Beim Gebrauch der Hellebarde als Stoßwaffe wird der Einstich der über das Spatenblatt
vorstehenden Klinge durch die Endkante des Spatenblattes begrenzt und dadurch ein Abbrechen der Klinge vermieden.
In der auf das Gewehr aufgepflanzten Stellung behindert das mit der Klinge verbundene
Spatenblatt das Schießen in keiner Weise, da es durch die Klinge genügend weit seitlich aus
der Laufrichtung gehalten wird.
Claims (2)
1. Militärspaten, herstellbar durch Verbindung eines mit Tülle versehenen Spatenblattes
mit einem Seitengewehr, dessen Scheide als Spatenstiel ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tülle (a1)
des Spatenblattes (α) mit einem Einschnitt2)
versehen ist, der ein Durchstecken der Seitengewehrklinge (c) bis zur Griffstange (c2)
durch die Tülle zwecks Herstellung einer auf das Gewehr aufzupflanzenden Hellebarde
ermöglicht.
2. Militärspaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spatenblatt
(α) eine Rille (α3) ο. dgl. besitzt, die
im Verein mit dem Einschnitt (a2) der
Spatenblattülle (a1) den zu einer Hellebarde
zu verbindenden Teilen Führung und Halt gegen seitliches Verschieben in der
zusammengesteckten Lage gibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE298634C true DE298634C (de) |
Family
ID=552813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT298634D Active DE298634C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE298634C (de) |
-
0
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