DE59299C - Patronenauszieher für Gewehre mit Cylinderverschlufs - Google Patents

Patronenauszieher für Gewehre mit Cylinderverschlufs

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DE59299C
DE59299C DENDAT59299D DE59299DA DE59299C DE 59299 C DE59299 C DE 59299C DE NDAT59299 D DENDAT59299 D DE NDAT59299D DE 59299D A DE59299D A DE 59299DA DE 59299 C DE59299 C DE 59299C
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DE
Germany
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chamber
extractor
recess
cartridge
claw
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DENDAT59299D
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WAFFENFABRIK MAUSER in Oberndorf a. N
Publication of DE59299C publication Critical patent/DE59299C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/14Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on or within the bolt; Extractors per se

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schüsswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1891 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Patronenauszieher für Hinterladegewehre mit Cylinderverschlufs, bei denen die Kammer am Vorderende zwei Verschlufswarzen besitzt.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Oberansicht der Kammer in geschlossener Lage,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1 in der Pfeilrichtung,
Fig. 3 eine Unteransicht des abgenommenen Ausziehers,
Fig. 4 ein Querschnitt nach 4-4 der Fig. 1 mit um 90 ° gedrehter Kammer,
Fig. 5 eine Vorderansicht der geöffneten Kammer,
Fig. 6 ein Schnitt nach 6-6 der Fig. 2, Fig. 7 ein Schnitt nach y-y der Fig. 2.
In die Kammer α ist hinter den Verschlufswarzen a1 a2 am Vorderende derselben eine Ringnuth eingedreht, in welche ein getheilter federnder Ring b mit zwei vorstehenden Lappen b1 eingepafst ist, die durch eine Schraube bis auf eine solche Entfernung von einander zusammengezogen sind, dafs der Langtheil des Ausziehers/ noch Platz dazwischen hat. Letzterer besitzt auf seiner, unteren Seite einen gekrümmten Haken /3, der unter die Schraube fafst und den Auszieher/ auf der Kammer festhält. . Damit die Kammer α sich beim Oeffnen und Schliefsen frei drehen kann, ist der Grund der Ringnuth um etwas mehr als 90 ° vertieft, so dafs der Haken /3 beim Drehen der Kammer α nicht anstöfst (Fig. 6).
Der Auszieher / selbst trägt an seinem Vordertheil die Kralle f1 und etwas dahinter auf der Unterseite die Querrippe/2; der sich dann anschliefsende Langtheil ist schmaler gehalten, so dafs er mit seinem Haken/3 zwischen die Lappen bl bl des Ringes b pafst, und endigt in einen breiteren und verdickten Schwanz/4, der auf die Rundung der Kammer α pafst. Der Theil des Ausziehers zwischen der Querrippe /2 und dem Haken /8 steht so weit von der Kammeroberfläche ab, dafs der Auszieher über die volle Verschlufswarze α ], die vorn etwas verkürzt ist (Fig. 2 und 4), gedreht werden kann. Ist der Auszieher in diese Stellung zur Kammer gebracht, so kann er zusammen mit letzterer in die Schlofshülse eingeführt werden, da die der Warze α 1 entsprechende Warzennuth derselben entsprechend tief genug ausgefräst ist. Indem nun die breiten Theile des Ausziehers / in die erwähnte Nuth passen, findet eine genaue und kräftige Führung des ganzen Ausziehers statt. Damit der Auszieher nach vorn nicht, herausgezogen werden kann, wird die Querrippe/2 in einer passenden Ringnuth der Kammer a, die sich ein genügendes Stück um die Kammer (Fig. 7) erstreckt, um die nöthige Drehung der letzteren zu erlauben, geführt. Diese Einrichtung sichert die Wirkung des Ausziehers auch in der Weise, dafs jede Patronenhülse, auch wenn sie sehr fest sitzt, von diesem Auszieher aus dem Lauf gezogen wird. Aufserdem verhindert er auch, dafs zwei Patronen gleichzeitig im Laderaum sich befinden können. Die Spitze der Auszieherklaue ist so tief gestellt, dafs, sobald eine Patrone aus dem unter dem Laderaum liegenden Magazin in die Aus-

Claims (1)

  1. drehung i des Verschlufsstückes der Kammer a tritt, dieselbe, da der vorstehende Rand der Ausdrehung nach unten hin mit dem Boden derselben bündig fortgenommen ist, sofort mit ihrem Rande hinter die Kralle kommt, welche durch die federnde Eigenschaft des ganzen Ausziehers die Patrone gegen den der Kralle/1 gegenüber liegenden Rand der Ausdrehung klemmt. Da die Kralle in ihrer Breite unter den Mittelpunkt der Ausdrehung i reicht, ist ein Herabfallen der einmal gefafsten Patrone unmöglich und damit ein vorzeitiges Aufsteigen einer zweiten ausgeschlossen.
    Paten τ-Ansprüche:
    ι . Patronenauszieher für Gewehre mit Cylinderverschlufs und am Vorderende desselben angeordneten Verschlufswarzen, welcher mit der Kammer (a) durch einen Haken (f3), einen in einer Ringnuth derselben gelagerten getheilten Ring (b) und durch eine in einer Ringnuth des vorderen Endes der Kammer (a) geführte Querrippe (f2) derart verbunden ist, dafs er ein Oeffnen und Schliefsen der Kammer (a) gestattet, an ihren Längsbewegungen aber theilnimmt.
    In Verbindung mit dem durch Anspruch i. gekennzeichneten Patronenauszieher eine Kammer, bei welcher der untere Rand der vorderen Ausdrehung (i) fortgenommen ist, so dafs die Auszieherkralle die erfafste Patrone gegen den gegenüberstehenden Rand der Ausdrehung drückt und ihr Herunterfallen verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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