DE65225C - Patronenauszieher für Gewehre mit Cylinderverschlufs - Google Patents

Patronenauszieher für Gewehre mit Cylinderverschlufs

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Publication number
DE65225C
DE65225C DENDAT65225D DE65225DA DE65225C DE 65225 C DE65225 C DE 65225C DE NDAT65225 D DENDAT65225 D DE NDAT65225D DE 65225D A DE65225D A DE 65225DA DE 65225 C DE65225 C DE 65225C
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DE
Germany
Prior art keywords
chamber
extractor
neck ring
hooks
parts
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65225D
Other languages
English (en)
Original Assignee
WAFFENFABRIK MAUSER in Oberndorf a. N
Publication of DE65225C publication Critical patent/DE65225C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/14Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on or within the bolt; Extractors per se

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung besteht in einer Verbesserung der Befestigung des Ausziehers an der Kammer.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Kammer, bei welcher der Aufzieher unter 90 ° zu den Verschlufswarzen steht, wie das bei geschlossenem Gewehr der Fall ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht der bei geöffnetem Verschlufs um 90 ° gegen den Auszieher gedrehten Kammer, theilweise im Längsschnitt,
Fig. 3 die Unteransicht des abgenommenen Ausziehers,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Fig. 1;
Fig. 5 und 6 sind Querschnitte der Kammer und des Ausziehers nach 5-5 und 6-6 der Fig. ι und 2,
Fig. 7 und 8 verdeutlichen das Abnehmen und Aufsetzen des Ausziehers, wobei die Pfeile die Richtung des dabei notwendigen Fingerdruckes zeigen;
Fig. 9, 10 und 11 zeigen eine Abänderung der Auszieherbefestigung bei ungetheiltem Halsring und
Fig. 12, 13 und 14 eine andere Abänderung.
An Stelle der im Haupt-Patent No. 59299 angewendeten Befestigungsweise des Ausziehersjf an der Kammer α durch einen Haken, der unter den den Halsring b zusammenziehenden Schraubenbolzen greift, geschieht dieselbe nach vorliegender Erfindung auf eine andere eigenthümliche Art. Durch die neue Erfindung wird die Befestigung einfacher, zweckmäfsiger und bequemer, so dafs der Auszieher f ohne Anwendung irgend eines Werkzeuges mit den blofsen Händen leicht von der Kammer α getrennt und mit ihr wieder vereinigt werden kann. Der Auszieher f, der hier parallele Seiten bekommen hat, ruht wie bisher mit dem Hinterende seines Langtheiles auf der Kammer α und trägt ebenso am vorderen Ende die Auszieherkralle fi und gleich dahinter auf seiner Unterseite die Querrippe f2, die in die entsprechende Nuth der Kammer α eingreift, damit der Auszieher f nicht nach vorn gezogen werden kann, wenn seine Kralle f1 ihre Arbeit, das Ausziehen der Patronenhülse aus dem Lauf, verrichtet. Auch der Halsring b, der sich in einer flachen Nuth der Kammer α dreht, ist vorhanden.
Aber dieser Halsring b, der getheilt oder ungetheilt sein kann, ist mit einander gegenüberstehenden, parallel zur Achse der Kammer α gerichteten Haken b1 bx ausgerüstet.
Der Auszieher f besitzt an der dem Halsring b entsprechenden Stelle auf seiner Unterseite eine Ausfräsung und auf beiden Seiten derselben zwei längsgerichtete, einander zugewendete Haken f3fs- Sobald der getheilte, nach aufsen federnde Halsring b mit den Fingern, so weit es möglich ist, zusammengedrückt wird, kann der Auszieher f mit den Haken f3/3 über die Haken b1 bl geschoben werden und drückt dabei, da diese Theile ent-

Claims (1)

  1. gegengesetzt etwas konisch in der Längsrichtung sind, den Halsring b fest zusammen, so dafs er mit der Oberfläche der Kammer a eben wird. Der Auszieher f ist in \ seiner normalen Lage angekommen, sobald die Querrippe f2 in ihre Nuth der Kammer α einschnappt. Dieser Vorgang des Ansetzens des Ausziehers / an die Kammer α vollzieht sich am bequemsten, wenn die Theile in der Lage der Fig. 8 sich befinden,, indem der Haisring so gedreht wird, dafs die Haken. bl bl auf die obere Seite der Kammer α zu stehen kommen. Der Auszieher f kann nun bei zusammengedrücktem Halsring b mit seinen Haken f3/3 zum Eingriff in die Haken b1 b1 und durch ein halb von unten und von vorn erfolgendes Schieben in der Richtung der Pfeile in seine normale Lage gebracht werden. Soll dagegen der Auszieher f von der Kammer α getrennt werden, so wird derselbe (Fig. 7) mitsammt dem Halsring b auf die untere Seite der Kammer α gedreht, wobei die Rippe f2 aus ihrer Nuth heraus auf den glatten Theil der'1 Kammer α tritt, und in der Pfeilrichtung nach vorn geschoben, bis seine Haken fBf3 von den Haken bl b1 frei sind.
    Da, sobald die Kammer α mit dem Auszieher f an ihre Stelle im Gewehr gebracht ist, der Auszieher f nicht, auf die Unterseite der Kammer α gelangen kann, so ist eine unbeabsichtigte oder zufällige Trennung des Ausziehers f von der Kammer α unmöglich.
    Dieser getheilte Halsring kann an Kammern ohne und mit besonderem Verschlufskopf angewendet werden. Eine noch gröfsere Einfachheit und Bequemlichkeit bei der Behandlung wird erreicht, wenn ein ungetheilter Halsring gebraucht wird, was natürlich nur möglich ist, wenn die Kammer aus zwei Stücken besteht, also einen besonderen Verschlufskopf besitzt. Diese Construction ist in den Fig. 9 bis 14 in zwei Ausführungsformen dargestellt und bedarf nach dem Vorstehenden nur einer kurzen Erklärung.
    Der vordere Theil a1 der Kammer a, der Verschlufskopf, ist für sich hergestellt und auf irgend eine passende Weise, z. B. durch Einschrauben mittelst eines Zapfens in den anderen Theil der Kammer a, Fig. 9 bis 11, oder durch Aufschrauben auf einen Zapfen des letzteren (Fig. 12 bis 14), oder durch nicht gezeichnete, cylindrische Vereinigung etc. und Sicherung der Vereinigung durch eingelegten Keil, wie in der Zeichnung, oder durch Preisschraube oder Querstift wieder fest mit dem anderen Theil der Kammer verbunden. Die HaIsringnuthwirdjWO die beidenTheile der Kammer α zusammenstofsen, in den vorderen oder hinteren Theil eingedreht. . So lange diese Theile noch nicht verbunden sind, wird der Halsring b eingepafst, worauf die beiden Theile fest mit einander verbunden werden.
    Die Haken bl am Halsring b können nach aufsen stehen (Fig. 10), in welchem Falle der Auszieher f, Fig. ii, mit seinen Haken f8 derselbe bleibt, wie in den Fig. 1 bis 8, oder sie können nach innen gerichtet sein (Fig. 13), in welchem Falle die Haken f3 des Ausziehers f, Fig. 14, die Form eines einfachen Doppelhakens annehmen. Welche Abänderung aber auch gewählt wird, die gröfsere Einfachheit und Bequemlichkeit beim Ansetzen des Ausziehers an die Kammer und beim Abnehmen, wenn der geschlossene Halsring angewendet wird, liegt gegenüber dem getheilten auf der Hand. Die Handgriffe dabei sind mit Ausnahme des jetzt unnöthigen Zusammendrückens des getheilten Halsringes genau die im ersten Theil der Beschreibung angegebenen.
    Pa te ν t-An sp RU ch:
    Eine Ausführungsform des unter No. 59299 patentirten Patronenausziehers für Gewehre mit Cylinderverschlufs, bei welcher die Befestigung des Ausziehers (f) an dem getheilten oder ungetheilten Halsringe (b) dadurch bewerkstelligt wird, dafs zwei an der Unterseite des Ausziehers (f) angebrachte Haken (f3), Fig. 1 bis 11, oder ein Doppelhaken ff 3J-, Fig. 12 bis 14, in oder über die Haken (b'1) des HaIsringes (b) geschoben werden, wobei bei Verwendung eines ungetheilten Halsringes (b) die Herstellung der Kammer (a) aus zwei nach dem Aufsetzen des Halsringes (b) wieder fest mit einander verbundenen Theilen erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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