DE298554C - - Google Patents

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DE298554C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J5/00Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
    • B21J5/02Die forging; Trimming by making use of special dies ; Punching during forging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein neues Verfahren, durch welches die Möglichkeit geschaffen wird, Hohlkörper vermittels der wagerechten Schmiedemaschine · an der Stange selbst zu pressen und zu ziehen.
Die wagerechten Schmiedemaschinen sind bekanntlich bisher nur für Preß- und Locharbeiten angewendet worden; Zieharbeiten konnten darauf nicht hergestellt werden, da
ίο die Maschinen ihrer ganzen Bauart nach nicht für diesen Zweck geeignet erschienen. Auch mit Hilfe sonstiger Einrichtungen bestand keine Möglichkeit, Hohlkörper an der Stange selbst zu pressen und zu ziehen, trotzdem für derartige Gegenstände ein erhebliches Bedürfnis vorhanden ist. Als Beispiel hierfür sei nur auf Pumpenkolben u. dgl. hingewiesen, deren Herstellung, falls die Möglichkeit des Ziehens an der Stange geschaffen würde, mit dieser Maschine möglich wird.
t Diese Möglichkeit wird nun im Sinne der vorliegenden Erfindung dadurch geschaffen, daß nach dem Vorpressen die Stange mit einer aufgeschobenen geschlossenen Matrize in die zweiteilige Matrize der Schmiedemaschine eingeführt wird und hiernach das Dünnerziehen des Preßstückes auf die erforderlichen Maße erfolgt.
In Fig. ι ist die zweiteilige Matrize in geschlossenem Zustande in Ansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt längs
der Teilfuge der Matrize. Die Stempel stehen in der Preßstellung nach vollendetem Hub.
Fig. 3 zeigt einen wagerechten Schnitt durch das Ziehkaliber;
Fig. 4 zeigt eine vorgepreßte Stange,
Fig. 5 die Stange mit aufgeschobener Ziehmatrize. Die punktiert eingezeichnete Ziehmatrize soll zeigen, wie diese in der Pfeilrichtung auf die Stange geschoben wird.
Fig. 6 zeigt das fertig gezogene Stück.
Das neue Verfahren wird wie folgt ausgeführt : ·
Die zu ziehenden Stücke werden an der Stange hergestellt. Zuerst wird das Stück in Kaliber I, II der zweiteiligen "Matrize b, b der Schmiedemaschine in bekannter Weise vorgestaucht. Um dieses« Stück nun länger und dünner zu ziehen, wird von hinten auf die Stange eine geschlossene Ziehmatrize d bis an den vorgepreßten Kopf geschoben und diese mit der Stange in den unteren Teil II, II der zweiteiligen Matrize eingelegt. Durch Einrücken der Maschine schließt sich die zweiteilige Matrize und klemmt die auf der Stange sitzende geschlossene Ziehmatrize d fest. Gleichzeitig wird durch den Anschlag a die Stange am hinteren Ende der zweiteiligen Matrize zentriert, so daß die Stange genau in der Richtung der Stempelbewegung liegt. Vorn zentriert sich die Stange infolge des angestauchten Kopfes selbsttätig in der Ziehmatrize. Nun kommt der Stempel und drückt den Kopf durch die Ziehmatrize, wodurch das Stück länger und dünner wird. Die Stange, die der Arbeiter in der Hand behält, geht dabei mit zurück. Ist das Stück durch die Ziehmatrize gezogen, so geht der Stempel zurück und streift hierbei in bekannter Weise das Stück ab. Nötigenfalls wird eine besondere Abstreif-Vorrichtung eingebaut. Die Stange mit dem gezogenen Kopf ist nun frei und wird von dem

Claims (1)

  1. Arbeiter nach hinten herausgenommen. Inzwischen öffnet sich die eine Hälfte der zweiteiligen Matrize und gibt hierdurch die geschlossene Ziehmatrize frei (s, Fig. 3), die dann wieder auf eine andere Stange geschoben wird. Erfordert das Stück mehrere Züge, so werden mehrere Ziehmatrizen nacheinander auf dieselbe Stange geschoben und in vorerwähnter Weise mit jeder einzelnen Matrize gearbeitet.
    Das Stück kann, wenn nötig, leicht bei c c auf einer nebenstehenden Säge von der Stange abgetrennt werden.
    In der vorerwähnten Weise lassen sich aber auch statt der Ziehmatrizen Preßmatrizen in die Maschine einführen, wodurch erreicht wird, daß der bisher so unangenehme Längsgrat vollständig vermieden wird.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Verfahren zum Ziehen an der Stange vorgepreßter Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anpressen des Hohlkörpers in dem Preßkaliber (I, I) einer wagerechten Schmiedemaschine die Stange mit einer übergeschobenen geschlossenen Ziehmatrize (d) in den unteren Teil (II, II) der zweiteiligen Matrize eingesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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