DE298192C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE298192C DE298192C DENDAT298192D DE298192DA DE298192C DE 298192 C DE298192 C DE 298192C DE NDAT298192 D DENDAT298192 D DE NDAT298192D DE 298192D A DE298192D A DE 298192DA DE 298192 C DE298192 C DE 298192C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- bear
- drive mechanism
- tool
- tension
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 102100000672 SMPX Human genes 0.000 description 5
- 108060007673 SMPX Proteins 0.000 description 5
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000037250 Clearance Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 229910052570 clay Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000035512 clearance Effects 0.000 description 1
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 1
- 230000000881 depressing Effects 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000003116 impacting Effects 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 230000001846 repelling Effects 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 230000035882 stress Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D11/00—Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
- B25D11/06—Means for driving the impulse member
- B25D11/12—Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es gibt bereits Hammerwerkzeuge, die anstatt mittels Preßluft mechanisch, z.B. von
einem unmittelbar mit dem Werkzeug gekuppelten Elektromotor, einer biegsamen Welle
5 oder in anderer Weise angetrieben werden. Die Wirkung dieser Werkzeuge beruht auf
der Anwendung der Federkraft einer Druckfeder auf den Schlagkörper. Obwohl sie ge-,
,genüber den bekannten pneumatischen Hammerwerkzeugen
den Vorteil der billigen Anschaffungskosten boten, vermochten sie bisher
nicht, die Kleinindustrie aus der ungünstigen Lage zu befreien, in die sie durch die
erfolgreiche Einführung der pneumatischen Werkzeuge in die Großindustrie dieser gegenüber
geraten war. Die Ursache liegt in der. Anwendung einer Druckfeder. Es hat sich herausgestellt, daß Druckfedern nur während
einer verhältnismäßig kurzen Zeit den Beanspruchungen Widerstand leisten können, so
daß ' wiederholt Bruch eintritt und dann Ersatz durch eine neue Feder ' erforderlich ist.
Es sind zwar bereits Hammerwerkzeuge bekannt, in denen von der beim Zusammenziehen
einer Feder (Zugfeder) frei werdenden Kraft Gebrauch gemacht wird zum Versetzen
des Schlages. Diese Werkzeuge sind jedoch Sonderwerkzeuge, welche für einen besonderen
Zweck bestimmt sind und keinen geradlinig hin und her geschleuderten Stößel besitzen.
.- In dem Schlagwerkzeug gemäß der Erfindung ist nun der Schlagkörper einerseits mit
einem in bekannter W'eise, z. B. mittels eines Kurbelgetriebes, bewegten Gleitstück und andrerseits
mit der Feder verbunden, deren anderes Ende an den festen Teilen des Werkzeuges
befestigt ist, während die'Verbindung zwischen dem Gleitstück und. dem Antriebsmechanismus
. öder zwischen dem Gleitstück und dem Schlagkörper einen Leer-. gang hat, der es gestattet, daß der Schlagkörper
von dem Antriebsmechanismus frei wird und beim Schlag unter Zusammenziehung der Feder frei vorwärts schnellt.
Hierbei eilen die treibenden Teile des Antriebsmechanismus dem Schlagkörper unter
Freigabe der Feder zunächst vor, und während des weiteren Verlaufes dieser Bewegung
bleiben sie ihm' gegenüber zurück, so daß der Schlagkörper und die treibenden Teile
ihre vordere Totlage. ungefähr im gleichen
Augenblick erreichen.
Durch diese erfindungsgemäße Anordnung und Bemessung der Teile wird ein vollkommen
stoßfreies Arbeiten der Teile erreicht. In dem Augenblick, in welchem der Schlag stattfindet,
ist auch der Antriebsmechanismus frei von dem Schlagkörper in seiner unteren Totlage
angekommen, so daß zur gleichen Zeit der Antriebsmechanismus seine Rückwärtsbewegung
anfängt und der Schlagkörper zu-
rückprallt. Es wird also der Schlagkörper vom Antriebsmechanismus vollständig stoßfrei
aufgefangen. Als Antriebsmechanismus können verschiedene Triebwerke verwendet werden, z. B. eine Kurbelachse mit Kurbelstange,
ein Exzenter o, dgl.
Weitere Vorzüge des Schlagwerkzeuges gemäß der Erfindung sind an Hand der beiliegenden
Zeichnung, welche zwei Ausführungsformen eines solchen mechanischen Werkzeuges darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Werkzeug,
Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie
A-A der Fig. i,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie
A-A der Fig. i, wobei sich jedoch das Triebwerk in einer der Fig. 2 entgegengesetz-.
ten Lage befindet;
.Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt einer
anderen Ausführungsform, wobei der Kreuzkopf ohne Spielraum mit der Zugstange verbunden
ist, jedoch der Bär einen Spielraum im Kreuzkopf hat.
Unten im Zylinder 1 ist der Kopf 2 einge-.
schraubt oder in anderer Weise daran befestigt. Am entgegengesetzten Ende des Zylinders,
der mit Luftlöchern 3 versehen sein kann, befinden sich der Deckel 4 mit dem damit
verbundenen Handgriffs.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Zeichnung, bei dem das Werkzeug von einem
Eelektromötor angetrieben gedacht ist, ist im Handgriff 5 ein elektrischer Schalter untergebracht.
Der durch das isolierte Kabel 6 zugeführte elektrische Strom wird durch Niederdrücken
des Knopfes 7 eingeschaltet.
. . Die Kurbelwelle 9 mit der Kurbel, die durch die Gegengewichte 8 ausgeglichen ist, wird von einem nicht gezeichneten Elektromotor angetrieben. An Stelle einer Kurbel können auch Exzenter mit Kugellagern oder andere zweckmäßige Kraftübertragungen angewandt werden. Die Kurbelwelle mit Kur-'bei kann natürlich auch durch eine elektromagnetische Vorrichtung ersetzt werden.
. . Die Kurbelwelle 9 mit der Kurbel, die durch die Gegengewichte 8 ausgeglichen ist, wird von einem nicht gezeichneten Elektromotor angetrieben. An Stelle einer Kurbel können auch Exzenter mit Kugellagern oder andere zweckmäßige Kraftübertragungen angewandt werden. Die Kurbelwelle mit Kur-'bei kann natürlich auch durch eine elektromagnetische Vorrichtung ersetzt werden.
Durch den Kurbelzapfen 10 steht die Zugstange 11, in der sich der Kreuzkopf zapf en 12
v befindet, in' Verbindung mit- der Kurbelwelle,
während der Zapfen 12 den Kreuzkopf 13 und den mit diesem verbundenen Bär 14 bewegt.
Der Bär 14 ist spielend im oberen, kegelförmig gebildeten Teil der 'Zugfeder 15, eingeschlossen,
deren unterer Teil von dem Kopf 2 festgehalten wird. An Stelle einer
zylindrischen Form, wie in der Zeichnung dargestellt, kann der Kopf 2 auch Kegelform
erhalten, wobei dann die Zugfeder am oberen und am unteren Teil gleichförmig gebildet ist.
. Wird der Elektromotor eingeschaltet, so wird sich die Kurbelwelle 9 mit der Kurbel
drehen und dem Kreuzkopf eine hin und her gehende Bewegung erteilen. Der mit dem
Kreuzkopf vereinte Bär 14 wird dieser Bewegung folgen und die . Zugfeder 15 aus. der
Lage nach Fig. 1 und 2 in die gespannte Lage nach Fig. 3 führen. Bei der Vorwärtsbewegung'
der Zugstange wird der von der Spannkraft der Feder getriebene Bär 14 zurückschnellen
und mit großer Kraft auf den durch eine Bohrung inr Kopfe hindurchgehenden
Meißel 16 o. dgl. treffen.
Damit die Zugfeder beim Zurückspringen aus der ausgezogenen Lage· die ganze Kraft
auf den B.ären überträgt und dieser demnach mit dem ganzen vorhandenen Arbeitsvermögen
auf den Meißel auftrifft, ist es notwendig, den Bär in solcher Weise mit der Zugstange zu
verbinden, daß beim Schlag die Federwirkung nicht verringert oder ihr nicht entgegengewirkt
wird. Zu diesem Zweck sind im Kreuzkopf 13 Schlitze 17 vorgesehen, die dem Zapfen
12 der Zugstange 11 für das Voreilen beim
Schlag genügenden Spielraum. lassen. Von der Umdrehungszahl der Kurbelwelle, von der
Größe der hin und her gehenden Massen, sowie von der Größe der von der Feder ausgeübten
Spannkraft hängt es ab, ob die gewünschte Wirkung erreicht wird. Die Abmessungen
der Antriebsteile sind so gewählt. daß der Kreuzkopf 13 mit dem damit verbundenen
Bär 14 beim Rückgang der Zugstange 11 vom. Zapfen 12 nicht schon mitgezogen
wird, bevor der Bär den Meißel 16 getroffen hat. Erst beim Anfang des Rückganges
der Zugstange wird der Kolben mit dem Bär von der Zugstange ohne Stoßwirkung
mitgenommen. In dieser Weise werden auf den Meißel sehr, kräftige Hammerschläge
in schneller Aufeinanderfolge übertragen. Die Lebensdauer der so unter den günstigsten
Bedingungen arbeitenden Zugfeder ist beträchtlich
groß.
Wie in der Fig. 4 angegeben, kann der Bär 14 auch mit einem Spielraum im Kreuzkopf
13 geführt sein, in welchem Falle die in Fig. 1, 2 und 3 gezeichneten Schlitze 17 im Kreuzkopf
wegfallen. Am oberen Ende einer stangenartigen Verlängerung 19 des Bars
wird eine den freien Spielraum begrenzende no Mutter 20 angebracht, und die Verlängerung
selbst ist in einer Bohrung des Kreuzkopfes 13 hin und her beweglich geführt.
,Das beschriebene mechanische Hammerwerkzeug
kann verschiedene andere Ausführungsforhien erhalten, die es geeignet machen
z. B. zu leichterer oder schwererer Niet- und Stemmarbeit, zum Stampfen von Sand, Ton
oder Beton, zum Abstoßen von Metallen öder Steinen, oder auch zur Mauerbohrarbeit. Im
letzteren Falle kann dem Meißel eine drehende Bewegung mitgeteilt werden. ;
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Mechanisch angetriebener Federhammer mit Zugfeder/ deren eines Ende an einem festen Teil des Werkzeuges,, und deren anderes Ende am Hammerbär befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem geradlinig bewegten, die Anspannung der Zugfeder (.15) bewirkenden Gleitstück und dem Antriebsmechanismus oder zwischen dem Gleitstück und dem Bär (14) ein Leergang (bei 17 oder 19) eingeschaltet ist, damit zur Erzielung eines freien Schlages die treibenden Teile des Antriebsmechanismus beim Schlag dem Bär unter Freigabe der Feder vorzueilen vermögen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE298192C true DE298192C (de) |
Family
ID=552420
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT298192D Active DE298192C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE298192C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10330207A1 (de) * | 2003-07-03 | 2005-02-17 | Joh. Georg Hartan | Kinder- oder Puppenwagen |
-
0
- DE DENDAT298192D patent/DE298192C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10330207A1 (de) * | 2003-07-03 | 2005-02-17 | Joh. Georg Hartan | Kinder- oder Puppenwagen |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE4403526C2 (de) | Bolzenschießgerät mit einer Sicherheitsvorrichtung zum Verhüten zufälligen Abfeuerens | |
DE3224176A1 (de) | Motorisch angetriebene schlagende handwerkzeugmaschine | |
DE2207284A1 (de) | Schlaghammer | |
DE202009017968U1 (de) | Nagelvorrichtung | |
DE60226184T2 (de) | Schlaghammer | |
DE102004022623A1 (de) | Handwerkzeugmaschine mit einem Schlagwerk | |
DE1728396A1 (de) | Schlagvorrichtung | |
DE298192C (de) | ||
DE3417735C2 (de) | ||
DE60121601T2 (de) | Vorrichtung zum aufbrechen von oberflächen | |
DE1291299B (de) | Schlagwerkzeug | |
DE3504437A1 (de) | Vorrichtung zum setzen von keilsockeln | |
DE291218C (de) | ||
DE3314414A1 (de) | Bohrhammer | |
EP0998376B1 (de) | Schlagvorrichtung zum freischlagen festgeklemmter gegenstände | |
AT145056B (de) | Stampf- und Rüttelmaschine. | |
DE366146C (de) | Handfederhammer | |
DE729715C (de) | Abbaumaschine fuer Kohle | |
DE352112C (de) | Pressluft-Treib- und Rueckzughammer | |
DE934579C (de) | Insbesondere fuer Schlagwerkzeuge bestimmte Vorrichtung zum Umsetzen einer hin- und hergehenden Bewegung in eine kreisende Bewegung | |
DE1814006A1 (de) | Schlaggeraet | |
DE202004017883U1 (de) | Buchse zur Aufnahme eines Werkzeugs | |
DE1839100U (de) | Motorisch angetriebener hammer. | |
DE1602006A1 (de) | Angetriebenes oder kraftbetaetigtes Werkzeug | |
DE192605C (de) |