DE297857C - - Google Patents

Info

Publication number
DE297857C
DE297857C DENDAT297857D DE297857DA DE297857C DE 297857 C DE297857 C DE 297857C DE NDAT297857 D DENDAT297857 D DE NDAT297857D DE 297857D A DE297857D A DE 297857DA DE 297857 C DE297857 C DE 297857C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rifle
bar
recesses
stand
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT297857D
Other languages
English (en)
Publication of DE297857C publication Critical patent/DE297857C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
    • A47B81/005Devices for storing or displaying rifles, guns, pistols or elongated objects such as fishing rods storing fishing rods

Landscapes

  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gewehrständer, der so. eingerichtet ist, daß in ihn nur vorschriftsmäßig entspannte und entladene Gewehre ordnungsgemäß eingesetzt werden können, so daß ein Mann, der unachtsamerweise versucht, ein geladenes Gewehr einzusetzen, sofort bei diesem Versuch aufmerksam werden und das Gewehr, bevor er es richtig einsetzen kann, entspannen und entladen muß. Sollte er dies aber trotzdem . unterlassen, so fällt jedenfalls das vorschriftswidrig eingesetzte Gewehr dem Aufsichtführenden sofort in die Augen.
Die diese Sicherung bewirkende Einrichtung bietet zugleich eine Sicherung gegen das Herausfallen der eingesetzten Gewehre sowie gegen die damit verbundenen Beschädigungen. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen:
Fig. ι die Vorderansicht der rechten Hälfte eines leeren Gewehrständers,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. r, wobei ein ordnungsgemäß eingesetztes entspanntes Gewehr mit dargestellt ist,
Fig. 3 einen entsprechenden Querschnitt, , wobei gezeigt ist, wie ein entgegen der Vorschrift gespannt eingesetztes Gewehr in dem Ständer steht.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Erfindungsgedanke dadurch verwirklicht, daß das ordnungsgemäße Einsetzen geladener Gewehre infolge der besonderen Lage eines bestimmten Gewehrschloßteiles in der Ladestellung verhindert ist.
Im einzelnen ist die Einrichtung folgende: Der Ständer besteht aus senkrechten Seitenwänden i, einem als Kolbenauflage dienenden Boden 2, sowie einer Decke 3 und kann in beliebiger Länge ausgeführt werden. Verkleidungsleisten 4 an den Seiten und an der Decke bilden einen Schutz gegen abbröckelnden Sand und versteifen gleichzeitig das ganze Gestell gegen Durchbiegung. Bei größeren Ständern können, wie in der Zeichnung angegeben, noch senkrechte Zwischenwände 5 vorgesehen werden, die mittels Schwalbenschwänze mit Decke und Kolbenbrett verbunden werden können. Eine Rückwand ist, da der Ständer im allgemeinen an einer Wand eingemauert wird, nicht unbedingt erforderlich, kann jedoch zum Schutz der Gewehre gegen abbröckelnden Sand usw. vorgesehen werden. Die Seitenwände 1 können mit Verlängerungen 6 versehen sein, welche einerseits die Verwendung einer Schwalbenschwanzverbindung zwischen Seitenwänden 1 und Kolbenbrett 2 und damit die Erhöhung der Haltbarkeit des Ständers ermöglichen und andererseits als Stützen für das Kolbenbrett dienen, die mit einge- , mauert werden und die bisher erforderlichen Bankeisen überflüssig machen. Zwecks besonders sorgfältiger Versteifung des Kolbenbrettes 2 können in dieses unten in gewissen Zwischenräumen Gradleisten η, eingeschoben sein, die mit einer an der Rückseite des Gewehrständers vorstehenden Verlängerung ya
eingemauert werden und die Bankeisen er-' j setzen. !
Über dem mit Aussparungen 8 zur Aufnahme der Gewehrkolben 9 versehenen Kolbenauflagebrett 2 ist eine Leiste 10 derart angeordnet, daß ihre obere Fläche gerade mit der hinteren Kante 11 der Gewehrkammer zusammenfällt, und daß die nach außen bzw. vorn gerichtete Stirnseite 12 der Leiste 10 dicht am Kolbenhals 13 des Gewehres liegt, wenn dieses richtig in den Ständer eingesetzt ist. Infolgedessen kann sich der Kolbenhals 13 nur dann an die Stirnseite 12 der Leiste 10 anlegen, und der Gewehrlauf 14 nur dann in die Aussparungen 15 einer weiter oben angebrachten zweiten Leiste 16 eintreten, wenn ein bestimmter Teil des Gewehrschlosses 17 (z. B. der Schlagbolzen 18) sich nicht in der Ladestellung befindet. Ist nämlich das Gewehr geladen, so steht der Schlagbolzen 18 etwas über der unteren Kante 11 des Gewehrschlosses 17 vor und verhindert dann das Anlegen des Kolbenhalses 13 an die Stirnseite 12 der Leiste 10 (vgl. Fig. 3).
Die mit ihren Aussparungen 15 den Gewehrlauf 14 aufnehmende Leiste 16 kann zur Vermeidung von Beschädigungen des Gewehrlaufes in der bisher üblichen Weise mit einem Tuchbezug o. dgl. versehen sein. Vorteilhafter ist es aber, diesen fortzulassen und dafür unter der Leiste 16 eine besondere, mit weichem oder elastischem Stoff (z. B. Filz, Gummi usw.) bezogene Leiste 19 zu befestigen, die etwa 1 cm über die Kante der Einschnitte 15 vortritt, so daß der Lauf 14 des eingesetzten Gewehres am elastischen Stoff anliegt. Die Befestigung des letzteren kann in der Weise erfolgen, daß er über die abgerundete schmale Seite der Leiste 19 gezogen und an beiden Breitseiten derselben festgemacht wird. Die Verbindung der Leisten 16, 19 kann unmittelbar durch Schrauben oder vermittels einer dritten, die Leiste 19 zwischen sich und die Leiste 16 nehmende Leiste 20 erfolgen, die durch Schrauben o. dgl. mit der Leiste 16 verbunden wird. Letzteres bietet den Vorteil, daß der elastische Bezug nach Schadhaftwerden leicht ausgewechselt werden kann, indem die Schrauben gelöst und die Leiste 19 herausgenommen und mit einem neuen Stoffstreifen versehen wird, worauf die Leisten 19, 20 gemeinschaftlich wieder festgeschraubt werden.
Als Sicherheitsverschluß ist vorn am Gestell über der zum Einlegen des Gewehres be- stimmten Leiste 16 eine drehbare Klappe 21 angebracht, deren untere Kante 22 in der Ruhelage etwa 2 cm weniger von der Grundfläche der Kolbenbrettaussparungen 8 entfernt liegt, als die Gesamtlänge des Gewehres beträgt. Die Drehzapfen 23 der Klappe 21 können z. B. in den Seitenwänden 1 bzw. Zwischenwänden 5 des Gewehrständers gelagert sein, in welchen außerdem zugleich Anschlagstifte 24 befestigt sein können, an welche sich di,e Klappe 21 in der Ruhelage anlegt. Selbstverständlich muß nicht für jedes Gewehr eine besondere Klappe 21 vorhanden sein, sondern es genügt für mehrere Gewehre eine gemeinsame Verschlußklappe. Letztere muß im Gestell so weit vorn gelagert sein, daß sie nach ordnungsgemäßem Einsetzen eines Gewehres selbsttätig wieder in die Ruhelage zurückschwingen und so das Gewehr sichern kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: ■ Um ein Gewehr in den Ständer einzusetzen, stellt man es mit dem Kolben 9 in die Aussparung 8 des Kolbenbrettes 2 und drückt es nach hinten, d. h. in die Richtung auf die Rückwand des Ständers. Dabei drückt die Laufmündung 25 die Klappe 21 hoch. Ist das einzusetzende Gewehr verschriftsmäßig entspannt, so daß sich der Kolbenhals 13 richtig an die Leiste 10 und der Schaft 14 richtig in die Aussparung 15 der Leiste 16 einlegen kann, so fällt, nachdem das Gewehr seine Ruhelage eingenommen hat, die Klappe 21 wieder in die frühere Lage zurück und legt sich wieder gegen die Anschlagstifte 24. Das Gewehr ist damit gegen Herausfallen nach allen Seiten gesichert.
Versucht man dagegen, ein Gewehr mit gespanntem Schloß entgegen der Vorschrift einzusetzen, so stößt der in der Ladestellung über die untere Gewehrkammerkante vorstehende Schlagbolzen 18 an die Stirnseite 12 der Leiste 10 an, wodurch das richtige Einlegen des Gewehrschaftes 14 in die Aussprungen 15 der Leiste 16 unmöglich wird und die Gewehrmündung 25 die Klappe 21 nur um einen geringen Betrag anheben, also nicht hinter die Klappe 21 gelangen kann. Ein Gewehr mit gespanntem Schloß kann also nicht ordnungsgemäß in den Ständer eingestellt werden, so daß die Unregelmäßigkeit entweder dem betreffenden Mann selbst oder wenigstens dem Aufsichtführenden sofort in die Augen springt.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Sicherheits-Gewehrständer, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gestell über einem mit Aussparungen (8) zur Aufnahme der Gewehrkolben versehenen Kolbenauflagebrett (2) eine Leiste (10) derart angeordnet ist, daß sich der Gewehrkolbenhals (13) nur dann an sie anlegen und der Gewehrlauf (14) in die Aussparungen (15) einer weiter oben angebrachten zweiten Leiste (16) einlegen kann, wenn ein bestimmter Teil des Gewehrschlosses (z. B. der Schlagbolzen 18) sich nicht in der Ladestellung befindet.
  2. 2. Sicherheits-Gewehrständer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vorn am Gestell über den zum An- bzw. Einlegen. des Gewehres bestimmten Leisten (io, 16) eine drehbare Klappe (21) angebracht ist, deren untere Kante (22) etwas niedriger als Gewehrhöhe über dem Kolbenauflagebrett (2) liegt, so daß die Klappe (21) beim Einführen eines Gewehres in den Ständer nach hinten schwingt und nach ordnungsgemäß erfolgtem Einsetzen des Gewehres wieder in ihre Ruhelage zurückkehrt, in welcher sie als Verschluß dient.
  3. 3. Sicherheits-Gewehrständer nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter der mit Aussparungen (15) für den Gewehrlauf (14) versehenen Leiste (16) ein etwas über diese Aussparungen (15) vorstehendes, weiches oder nachgiebiges auswechselbares Polster (19) angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT297857D Active DE297857C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE297857C true DE297857C (de)

Family

ID=552123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT297857D Active DE297857C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE297857C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3249343A1 (de) * 2016-05-27 2017-11-29 NEXTER Systems Haltemodul für den lauf einer feuerwaffe, und modulare halterungsvorrichtung für feuerwaffe, die ein solches modul sowie ein haltemodul für den griff umfasst

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3249343A1 (de) * 2016-05-27 2017-11-29 NEXTER Systems Haltemodul für den lauf einer feuerwaffe, und modulare halterungsvorrichtung für feuerwaffe, die ein solches modul sowie ein haltemodul für den griff umfasst
FR3051746A1 (fr) * 2016-05-27 2017-12-01 Nexter Systems Dispositif de support modulaire pour arme a feu, et module de maintien de crosse et module de maintien de canon pour celui-ci

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0464700B1 (de) Lagerschiene
EP3190373B1 (de) Übungswaffe
DE297857C (de)
DE2437096C3 (de) Stapel- und Tragvorrichtung fur mehrere Magazine
EP0358841B1 (de) Container mit übereinander angeordneten Zügen
DE45561C (de) Ladeeinrichtung für Cylinder-Verschlufs-Gewehre mit von unten ansteckbarem Patronen-Magazin
DE1288485B (de) Magazinhalterung fuer Handfeuerwaffen
DE432448C (de) Patronenzufuehrungsvorrichtung fuer Mehrladegewehre
DE2023545C3 (de) Automatische Handfeuerwaffe mit lösbar befestigter, aus Abzugskasten und Griffstück bestehender Baugruppe
AT125339B (de) Zubringer für das Magazin von Handfeuerwaffen.
AT139546B (de) Kastenmagazin für Selbstladewaffen.
DE939285C (de) Schreibmaschinenversenktisch
DE140358C (de)
DE3100212C2 (de) Depot zur Befestigung an einer Wand
DE69994C (de) Hinterladefeuerwaffe mit Fallblockverschlufs
DE632633C (de) Schreibmaschine mit beweglichem, das Tastenfeld frei lassendem Rahmengehaeusedeckel
DE602728C (de) Kastenmagazin fuer Selbstladewaffen
DE176753C (de)
DE157628C (de)
AT40381B (de) Patronenzuführungsvorrichtung für Maschinengewehre.
DE2521035C3 (de) Automatische Feuerwaffe mit einem Munitions-Forderkanal
AT51674B (de) Für Räderlafetten bestimmte Druckplatte zum Verhindern des zu tiefen Eindringens des Lafettenschwanzes in den Erdboden.
DE1201024B (de) Ausgeber fuer Bahnabschnitte einer Handtuchbahn
DE271498C (de)
DE3008507C2 (de)