DE296743C - - Google Patents
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- DE296743C DE296743C DENDAT296743D DE296743DA DE296743C DE 296743 C DE296743 C DE 296743C DE NDAT296743 D DENDAT296743 D DE NDAT296743D DE 296743D A DE296743D A DE 296743DA DE 296743 C DE296743 C DE 296743C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B43/00—Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat
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- Compressor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■M 296743 KLASSE \7a. GRUPPE
Dr. GUSTAV DÖDERLEIN in KARLSRUHE.
Die Erfindung betrifft eine Pumpenanordnung zur Rückführung der aus der Saugleitung
einer Kältemaschine abgeschiedenen Kälteflüssigkeit in die .Flüssigkeitsleitung
zwischen Kondensator und Verdampfer.
Für die Rückführung- benutzte man bisher vom_ Kompressor getrennte und besonders angetriebene
Pumpen. Diese Sonderänordnung der Flüssigkeitspumpe störte den sonst gewünschten
einheitlichen Gesamtaufbau der Kältemaschine und gab zu Verlusten an
Kälteflüssigkeit Anlaß.
Man konnte auch bei den üblichen hohen Umlaufszahlen der Kompressoren den Betrieb
einer solchen Flüssigkeitspumpe nicht unmittelbar mit dem Kompressor selbst verbinden,
da eine zu große Beschleunigung der zu fördernden Flüssigkeit. vermieden werden muß.
Beispielsweise kann man. aus dem Grunde nicht mit Erfolg die verlängerte Kolbenstange
des Kompressors als Tauchkolben für die Flüssigkeitspumpe verwenden.
Nach der Erfindung soll nun aber mit dem Kompressorgehäuse unmittelbar ein Pumpengehäuse
verbunden sein, dessen eine Kolbenseite dem Dampfdruck ausgesetzt ist, während
der anderen, unter Federwirkung stehen-. den Kolbenseite die Kälteflüssigkeit zufließt.
Wenn auch die Hin- und Herbewegung des Kompressorkolbens mit großer Geschwindigkeit
erfolgt, so bilden doch alle Dämpfe im Kompressor als Vortreibmittel ' für den
Pumpenkolben ein elastisches Zwischenglied, so daß die Beschleunigung der Flüssigkeit
unabhängig von der Geschwindigkeit des Kompressorkolbens wird.
Außerdem ist bei dieser Pumpenanordnung eine Stopfbüchse zur Verhütung des Entweichens
der Kälteflüssigkeit nach außen vermieden, und das .Pumpengehäuse bildet nur
einen einfachen Fortsatz des Kompressorgehäuses.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt;
sie zeigt das eine Ende eines Kompressorzylinders mit Deckel und angebautem Pumpengehäuse.
α ist der Deckel des Kompressorzylinders, in welchem das Pumpengehäuse b mit nach
dem Kompressorinnern zu verbleibender OfF-nung c eingebaut ist. Im Pumpengehäuse b
arbeitet der Stufenkolben dlt d„, den die im
Ringraum e vorgesehene Feder / gegen den Kompressor drückt, bis der Druck der Kompressorgase
überwiegt und den Kolbenteil d2 in den Pumpenraum g· hineindrückt.
Dem Pumpenraum g fließt die in der Saugleitung irgendwie ausgeschiedene Flüssigkeit
ständig durch das Rohr h zu. Der vordringende Kolbenteil d drückt die Flüssigkeit
durch das Druckventil i zum Rohr k, welches an die Flüssigkeitsleitung vor oder hinter
dem Regelventil angeschlossen ist.
Damit die stark gespannten Dämpfe des Kompressors nicht infolge von Undichtheiten
des Kolbenteiles J1 in den Ringraum e ein-
(2. Auflage, ausgegeben am 23. Mär\ igiS.)
dringen und dort in schädlicher Weise Gegendruck erzeugen, ist dieser Ringraum mittels
des Rohres/ an die Saugleitung angeschlossen. Solange der Kompressor arbeitet, wirkt
auch mit aller, Sicherheit die Flüssigkeitspumpe. Sie kann niemals, wie bei den bekannten
Anordnungen, mit selbständigem Antrieb für die Pumpe versagen. Der Gesamtaufbau des ,Kompressors sowie der ganzen
Anlage wird kaum merklich verändert. Durch die Wahl des Pumpenkolbens von verschiedenen
Abmessungen und der Feder f von verschiedener Stärke kann die Leistung" der
Flüssigkeitspumpe leicht geregelt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:'Pumpenanordnung1 zur Rückführung der aus der Saugleitung einer Kältemaschine abgeschiedenen Kälteflüssigkeit in die Flüssigkeitsleitung zwischen Kondensator und Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Kompressorzylinder das Gehäuse (b) einer Pumpe verbunden ist, deren, eine Kolbenseite.(^1) dem jeweiligen Dampfdruck im Kompressor ausgesetzt ist, während der anderen, unter Federwirkung stehenden , Kolbenseite (d2) die Kälteflüssigkeit (bei h) zufließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296743C true DE296743C (de) |
Family
ID=551105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296743D Active DE296743C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296743C (de) |
-
0
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