DE296743C - - Google Patents

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DE296743C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B43/00Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■M 296743 KLASSE \7a. GRUPPE
Dr. GUSTAV DÖDERLEIN in KARLSRUHE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Pumpenanordnung zur Rückführung der aus der Saugleitung einer Kältemaschine abgeschiedenen Kälteflüssigkeit in die .Flüssigkeitsleitung zwischen Kondensator und Verdampfer.
Für die Rückführung- benutzte man bisher vom_ Kompressor getrennte und besonders angetriebene Pumpen. Diese Sonderänordnung der Flüssigkeitspumpe störte den sonst gewünschten einheitlichen Gesamtaufbau der Kältemaschine und gab zu Verlusten an Kälteflüssigkeit Anlaß.
Man konnte auch bei den üblichen hohen Umlaufszahlen der Kompressoren den Betrieb einer solchen Flüssigkeitspumpe nicht unmittelbar mit dem Kompressor selbst verbinden, da eine zu große Beschleunigung der zu fördernden Flüssigkeit. vermieden werden muß. Beispielsweise kann man. aus dem Grunde nicht mit Erfolg die verlängerte Kolbenstange des Kompressors als Tauchkolben für die Flüssigkeitspumpe verwenden.
Nach der Erfindung soll nun aber mit dem Kompressorgehäuse unmittelbar ein Pumpengehäuse verbunden sein, dessen eine Kolbenseite dem Dampfdruck ausgesetzt ist, während der anderen, unter Federwirkung stehen-. den Kolbenseite die Kälteflüssigkeit zufließt. Wenn auch die Hin- und Herbewegung des Kompressorkolbens mit großer Geschwindigkeit erfolgt, so bilden doch alle Dämpfe im Kompressor als Vortreibmittel ' für den Pumpenkolben ein elastisches Zwischenglied, so daß die Beschleunigung der Flüssigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des Kompressorkolbens wird.
Außerdem ist bei dieser Pumpenanordnung eine Stopfbüchse zur Verhütung des Entweichens der Kälteflüssigkeit nach außen vermieden, und das .Pumpengehäuse bildet nur einen einfachen Fortsatz des Kompressorgehäuses.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt; sie zeigt das eine Ende eines Kompressorzylinders mit Deckel und angebautem Pumpengehäuse.
α ist der Deckel des Kompressorzylinders, in welchem das Pumpengehäuse b mit nach dem Kompressorinnern zu verbleibender OfF-nung c eingebaut ist. Im Pumpengehäuse b arbeitet der Stufenkolben dlt d„, den die im Ringraum e vorgesehene Feder / gegen den Kompressor drückt, bis der Druck der Kompressorgase überwiegt und den Kolbenteil d2 in den Pumpenraum g· hineindrückt.
Dem Pumpenraum g fließt die in der Saugleitung irgendwie ausgeschiedene Flüssigkeit ständig durch das Rohr h zu. Der vordringende Kolbenteil d drückt die Flüssigkeit durch das Druckventil i zum Rohr k, welches an die Flüssigkeitsleitung vor oder hinter dem Regelventil angeschlossen ist.
Damit die stark gespannten Dämpfe des Kompressors nicht infolge von Undichtheiten des Kolbenteiles J1 in den Ringraum e ein-
(2. Auflage, ausgegeben am 23. Mär\ igiS.)
dringen und dort in schädlicher Weise Gegendruck erzeugen, ist dieser Ringraum mittels des Rohres/ an die Saugleitung angeschlossen. Solange der Kompressor arbeitet, wirkt auch mit aller, Sicherheit die Flüssigkeitspumpe. Sie kann niemals, wie bei den bekannten Anordnungen, mit selbständigem Antrieb für die Pumpe versagen. Der Gesamtaufbau des ,Kompressors sowie der ganzen Anlage wird kaum merklich verändert. Durch die Wahl des Pumpenkolbens von verschiedenen Abmessungen und der Feder f von verschiedener Stärke kann die Leistung" der Flüssigkeitspumpe leicht geregelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    'Pumpenanordnung1 zur Rückführung der aus der Saugleitung einer Kältemaschine abgeschiedenen Kälteflüssigkeit in die Flüssigkeitsleitung zwischen Kondensator und Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Kompressorzylinder das Gehäuse (b) einer Pumpe verbunden ist, deren, eine Kolbenseite.(^1) dem jeweiligen Dampfdruck im Kompressor ausgesetzt ist, während der anderen, unter Federwirkung stehenden , Kolbenseite (d2) die Kälteflüssigkeit (bei h) zufließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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