DE328958C - Einblaseluftpumpe fuer Dieselmotoren - Google Patents
Einblaseluftpumpe fuer DieselmotorenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B33/00—Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/33—Compressors for piston combustion engines
- F02M2700/338—Injection air compressors
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- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einblaseluftpumpe für Dieselmotoren.
Bei großen Dieselmotoren wird gewöhnlich Luft von zwei verschiedenen Druckhöhen
verwendet bzw. Luft von 60 Atm. Druck für Einblasen des Brennstoffes, und Luft von
20 Atm. Druck zum Anlassen der Maschine. Zur Erzeugung der hochgespannten Luft von
etwa 60 Atm. wird gewöhnlich eine zwei-,
ίο drei- oder noch mehrstufige Hauptluftpumpe
verwendet, welche unmittelbar von dem Motor getrieben wird. Die von außen angesaugte
Luft wird nach der Zusammenpressung durch diese Pumpe in eine Luftflasche geleitet, von
wo aus sie nach den Brennstoffventilen der Maschine durch Rohre geleitet wird. Die
Anlaßluft wird gewöhnlich durch einen besonderen Kompressor erzeugt, der unabhängig
von dem Dieselmotor getrieben wird.
Die von der Anlaßluftpumpe auf etwa 20 Atm. komprimierte Luft wird in einem
oder mehreren Behältern aufbewahrt, von denen Rohrleitungen nach den Anlaßventilen
der Maschine führen.
Gemäß der Erfindung werden die beiden Pumpen durch eine Rohrleitung miteinander
verbunden, so daß die Leistung der Hauptluftpumpe um die Leistung der- Anlaßluftpumpe
vergrößert werden kann. Diese Anordnung hat zeitweise große Bedeutung. Der Motor verbraucht besonders beim langsamen
Gang bedeutende Luftmengen und · auch-bei starker Überlastung mehr Luft, als
die Hauptluftpumpe ohne Hilfe der Anlaßpumpe liefern kann. Wenn die Pumpen
miteinander verbunden werden, ist es ferner möglich, die Einblaseluft der Luftflaschen der
Maschine für andere Dieselmotoren, deren Hauptluftpuinpen in Unordnung geraten
sind, zu verwenden. ' ·
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt:
Fig. ι schematisch die Anordnung eines Dieselmotors mit Hauptluftpumpe und Anlaßluftpumpe,
.und -
Fig. 2 die Hauptluftpumpe im Längsschnitt.
In Fig. ι bezeichnet α den Dieselmotor, der
als eine Maschine mit sechs Zylindern b dargestellt ist; c ist die vom Motor angetriebene
Hauptluftpumpe, welche durch die Rohrleitung d mit einer oder mehreren Luftflaschen
e verbunden ist, von welchen die Luft durch die Rohrleitung/ an die einzelnen Zylinder
des Motors verteilt wirdf g ist eine vom Motor unabhängig angetriebene Pumpe,
in welcher Anlaßluft auf etwa 20 Atm. komprimiert und durch, die Leitung h in den
Anlaßbehälter i eingepumpt wird.
Die Hauptluftpumpe c, welche die Luft auf
etwa 60 Atm. zusammenpreßt, wird als zwei-, drei- oder mehrstufige Pumpe ausgeführt.
Der Hpchdruckzylinder der Hauptluftpumpe
besitzt gemäß der Erfindung einen so-großen Rauminhalt, daß er die von der zweithöchsten
Kompressionsstufe der Hauptluftpumpe und der Anlaßpumpe gelieferten Luftmengen aufnehmen
kann. Das Hubvolumen der Hauptluftpumpe ist derartig berechnet, daß" die
Kompression der Luft unter . die einzelnen Kompressionsstufen gleichmäßig verteilt ist.
ro Während des normalen Betriebes des Dieselmotors soll die Hauptluftpumpe nur die von ihrer Niederdruckstufe eingesaugte
Luftmenge erhalten und soll diese auf etwa 60 Atm. komprimieren. Die Hochdruckstufe
der Hauptluftpumpe ist mit einer Regulierungsvorrichtung versehen, wodurch die Leistung
derselben vermindert werden kann. Die Verminderung der Leistung der Hochdruckstufe
kann in verschiedener Weise stattfinden, z. B. wie in Fig. 2 angegeben, durch, Vergrößerungen
des schädlichen Raumes des Hochdruckzylinders. A ist der Hochdruckzylinder,
B der Kolben, C das Saugventil, M das Druckventil der Hochdruckstufe, D der Behälter,
welcher mitj dem Hochdruckzylinder durch ein mit dem Ventil F versehenes Rohr
in Verbindung steht; G ist die Saugleitung, ^ welche das Saugventil C der Hochdruckstufe
mit dem Luftkühler H und dadurch mit der zweithöchsten Kompressionsstufe der Hauptluftpumpe
verbindet. Wenn nun der Luftbehälter D durch Öffnen des Ventils F mit
dem schädlichen Raum der Hochdruckstufe in Verbindung gesetzt wird, wird' die Leistung
der Hochdruckstufe vermindert. Die Verminderung erfolgt dadurch, daß zunächst
die in dem Luftbehälter!) und dem eigenen schädlichen Raum der Pumpe befindlichen, bei
der vorhergehenden Kompression auf 60 Atm.
komprimierte Luftmenge während des Saugehubes der Hochdruckstüfe bis auf den im
Kühler H befindlichen niedrigeren Luftdruck expandiert, worauf erst die Hochdruckstufe
neue Luft aus dem Kühler H saugt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Hauptluftpumpe des Dieselmotors mit dem Behälter
i der Anlaßpumpe durch die Rohrleitung k verbunden. Das Saugrohr C der
Hochdruckstufe und die Rohrleitung k können durch Ventil L miteinander verbunden
werden.
Die Arbeitsweise der Hauptluftpumpe ist folgende:
Während des normalen Betriebes des Motors ist das Ventil F geöffnet und das Ventil L geschlossen, Infolge des durch die Luftflasche D vergrößerten schädlichen Raumes der Hochdruckstufe erzeugt dann die Hochdruckstufe nur die Luftmenge, auf 60 Atm.
Während des normalen Betriebes des Motors ist das Ventil F geöffnet und das Ventil L geschlossen, Infolge des durch die Luftflasche D vergrößerten schädlichen Raumes der Hochdruckstufe erzeugt dann die Hochdruckstufe nur die Luftmenge, auf 60 Atm.
komprimiert, welche während eines Teils de» Kolbenniederganges vom Kolben der Hochdruckstufe
eingesaugt wird, da. die im Behälter D befindliche' komprimierte Luft zunächst
in die Hochdruckstufe zurück expandiert. Die während dieser Zeit eingesaugte Luftmenge entspricht der von der Nieder-
und Mitteldruckstufe eingesaugten und verdichteten Luftmenge. Wird dagegen der Hahn F geschlossen und das Ventil L geöffnet,
so wird während eines ganzen Kolbenniederganges Luft aus dem Kühler H und aus
der Anlaßluftpumpe in die Hochdruckstufe eintreten. In dieser Hochdruckstufe wird
der Druck von 60 Atm. weit früher erreicht als im ersten Falle, da der schädliche Raum
im letzteren Falle kleiner ist und eine größere Luftmenge eingesaugt ist. Es wird also im
zweiten Fall weit mehr Einblaseluft erzeugt als im ersten Fall. . '
Die Anlaßluftpumpe muß Luft von derselben oder höheren Spannung erzeugen "wie
die beiden ersten Stufen der Hauptluftpumpe, wenn der Druck im Anlaßluftbehälter i und
im Kühler H bei ihrer Verbindung nicht sinken, sondern beibehalten werden soll.
Hierdurch wird erreicht, daß bei der Arbeit beider Pumpen die gleichmäßige Verteilung
der Kompression unter die einzelnen Stufen der Hauptluftpumpe beibehalten wird, und die Hochdruckstufe der Hauptluftpumpe go
wird dann diejenige Luftmenge, auf 60 Atm. komprimiert, abgeben, welche während derselben
Zeit von den Niederdruckzylindern der Hauptluftpumpe und der Anlaßpumpe eingesaugt wird/ . '
Die Erfindung wird besonders für Doppelschrauben-Dieselmotorschiffe
verwendet, wo die Anlaßpumpen dieselbe Leistung geben rwie die Hauptluftpumpen der Hauptdieselmotoren. Falls eine dieser Hauptluftpumpen außer
Betrieb gesetzt werden muß, kann die Anlaßpumpe' in .Verbindung mit der Hochdruckstufe der Hauptluftpumpe des anderen Hauptdieselmotors
die notwendige Einblaseluft für den Betrieb der beiden Hauptmotoren liefern. los
Claims (3)
1. Einblaseluftpumpe für Dieselmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hauptluftpumpe der Maschine durch eine no Rohrleitung mit der Anlaßpumpe oder
dem Anlaßluftbehälter verbunden ist, so daß die Leistung der Hauptluftpumpe um diejenige der Anlaßluftpumpe vergrößert
werden kann.
2. Einblaseluftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaßluftbehälter
(i) durch eine mit einem Ventil· (L) versehene Leitung (k) mit der
Hochd'rucksaugeleitung der Hauptluftpumpe (c) verbunden ist, und daß der Hochdruckzylinder der Hauptluftpumpe
mit einer Leistungsregelungsvorrichtung versehen ist.
3. Einblaseluftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der
(oder den) mit der Hauptluftpumpe durch eine Leitung (d) verbundenen Luftflasche
(e) außer der die Luft an die Zylinder verteilenden Rohrleitung (/) eine
Leitung (p) ausgeht, durch welche die in die Luftflasche (e) eingepumpte Luft zu
anderen Dieselmotoren abgeführt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK328958X | 1918-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE328958C true DE328958C (de) | 1920-11-06 |
Family
ID=8150562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918328958D Expired DE328958C (de) | 1918-04-16 | 1918-09-19 | Einblaseluftpumpe fuer Dieselmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE328958C (de) |
-
1918
- 1918-09-19 DE DE1918328958D patent/DE328958C/de not_active Expired
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