DE296534C - - Google Patents

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DE296534C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Wursthüllen nach dem Patent 296533. Nach jenem Verfahren werden die Darmhäute, aus denen die Wursthüllen gebildet werden, mit den schleimigen Wänden aufeinandergelegt, indem man die eine Darmhaut wendet und in die andere steckt, worauf man beide Häute durch Aufblasen oder Aufspannen und Trocknen derart in enge Berührung bringt, daß ein einheitliches Material entsteht, welches sich dann leicht weiter verarbeiten läßt.
Der Erfindung gemäß sollen auf diesem Wege aus tierischen Därmen von geringerem Querschnitt, die vielfach bei der Fabrikation von Wursthüllen bisher als unverwendbar angesehen wurden, Wursthüllen von guter Qualität und größerem Umfange als das Ausgangsmaterial hergestellt werden.
Zu diesem Zwecke werden die Darmhäute 1 und 2 in gleicher Weise wie in dem Verfahren nach dem Hauptpatent ineinandergesteckt, aufgespannt oder aufgeblasen und getrocknet. Nunmehr werden die zusammenhaftenden Darmhäute entweder sofort aufgeschnitten und an den Rändern 14, 15 vernäht oder zunächst vernäht und dann aufgeschnitten, worauf man die zusammenhaftenden Innenflächen voneinander löst und die entstehende Hülle derart wendet, daß die Nähte 14 und 15 in das Innere derselben zu liegen kommen. Diese Hülle von nahezu doppeltem Umfang wie das Ausgangsmaterial besitzt einen bedeutend größeren Wert und bietet auch in ihrem Äußern ein außerordentlich brauchbares Ersatzmittel für natürliche Därme von gleichem Querschnitt.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι im Querschnitt zwei ineinandergesteckte Darmhäute, welche auf eine geeignete Form 6 aufgespannt sind.
Fig. 2 veranschaulicht das Trennen der beiden Darmhäute nach dem Aufschneiden und Vernähen der Ränder, während
Fig. 3 die fertige Wursthülle nach dem Wenden darstellt.
Es soll noch bemerkt werden, daß dem Lösen der beiden Darmhäute nach dem Vernähen der Ränder zweckmäßig ein Auslaugen in Wasser vorangeht, um die Innenflächen, welche sehr stark aneinanderhaften, leichter trennen zu können. Das Zusammenhaften der beiden Darmhäute kann natürlich auch in anderer Weise als durch Vernähen geschehen, während andererseits das Nähen auch auf besonders geeigneten Zylindernähmaschinen erfolgen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Wursthüllen nach Patent 296533, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergesteckten, mit den schleimigen Innenwänden sich berührenden, aufgeblasenen oder gespannten und getrockneten Darmhäute zunächst auf beiden Seiten der Trennungslinie vernäht, sodann aufgeschnitten, gelöst und gewendet, oder zuerst aufgeschnitten, alsdann an den Rändern vernäht und hierauf gelöst und gewendet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990010576A1 (de) * 1989-03-16 1990-09-20 Fleisch- Und Viehgrosshandel Hans-Werner Und Bernd Meixner Gmbh Verpackungsschlauch oder verpackungsbeutel für fleisch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990010576A1 (de) * 1989-03-16 1990-09-20 Fleisch- Und Viehgrosshandel Hans-Werner Und Bernd Meixner Gmbh Verpackungsschlauch oder verpackungsbeutel für fleisch
US6824846B1 (en) 1989-03-16 2004-11-30 Pi-Patente Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung (Gmbh) Entwicklung Und Verwertung Packaging envelope

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