DE296481C - - Google Patents
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- DE296481C DE296481C DENDAT296481D DE296481DA DE296481C DE 296481 C DE296481 C DE 296481C DE NDAT296481 D DENDAT296481 D DE NDAT296481D DE 296481D A DE296481D A DE 296481DA DE 296481 C DE296481 C DE 296481C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/34—Joints between vertical props and horizontal top bars
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 296481 -"■
KLASSE 5 c. GRUPPE
WILHELM AGHTE in BOTTROP.
Nachgiebiger Ausbau für Strecken und Gruben im Bergbau.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1915 ab.
Die Erfindung betrifft einen nachgiebigen Ausbau für Strecken und Gruben im Bergbau.
Hierbei ist von dem Gedanken ausgegangen, die Stempel und Kappen in ihrer gegebenen
Form von dem Arbeiter so wenig wie möglich zu verändern, dagegen' die Nachgiebigkeit
in die Verbindungsstellen der Ausbauteile zu legen, also zwischen Stempel und Kappen und zwischen Stempel und Liegendem.
ίο Dadurch ist schon von vornherein jedes gebräuchliche
Ausbaumittel verwendbar und andererseits ein billiger Aufbau gewährleistet.
Gemäß der Erfindung läßt sich nun eine besonders glückliche Ausbildung des Ausbaues
dadurch erreichen, daß die Verbindungsstellen an First und Sohle mit Bewehrungs-
- eisen versehen werden, die Zwischen lagen von Quetschkörpern, Polsterbettungen und ähnlichen zusammendrückbaren Stoffen, die zweck-
mäßig aus Packungen von. weichem Holz, Torf oder zum entsprechenden Ausweichen oder Federn vorgerichteten Eisen gebildet
sind, klauenartig umfassen. Hierdurch wird eine Nachgiebigkeit des Ausbaues bis zur
Preßgrenze der Zwischenlagen erreicht, und durch die gleichartige Anordnung am Stempelfuß
und Kappenschuh wird eine gleichmäßig und gleichlaufend wirkende Druckübernahme
erzielt.
Besonders augenscheinlich wird der Wert solcher nach der Erfindung aufgebauter
Strecken beim Abbau mit Bergeversatz. In stark geneigten Lagerstätten ist nämlich das
Anordnen einer Bergemauer am oberen Streckenstoße nicht durchzuführen; die hierfür vorgesehenen
Zimmerungen konnten nur bedingt die entstehenden Drücke aufnehmen. Trotz ihres kostspieligen Aufbaues hat der Druck
des sich setzenden Versatzgutes und das nachdrückende Hangende die Zimmerungen meist sehr rasch zerstört. Hierfür ist aber
der Ausbau nach der Erfindung insofern besonders günstig, als Stempel und Kappen
unter sich und gegenüber Versatzgut und Hangendem rechtwinklig angeordnet sind, somit
auch den Druck in beiden Richtungen mit ihren Längsfasern aufnehmen.
Die Zeichnung gibt mehrere Ausführungsformen der Erfindung wieder.
Fig. ι zeigt die nachgiebigen Verbindungsstellen
an einem Türstockausbau.
Fig 2 und 3 zeigen die Verbindungsstellen des Ausbaues in größerem Maßstabe nach
eingetretenem Gebirgsdruck.
Fig. 4 und 5 zeigen in Stirn- und Seitenansieht
doppelseitig wirkende Keilflächen, und
Fig. 6 veranschaulicht eine weitere Aüsführungsform einer nachgiebigen Verbindungsstelle.
Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Ausführung Fig. 4 und 5. mit abgenommener Bewehrung·
Der Ausbau wird wie üblich aus den Stempeln α und der Kappe b gebildet, die klauenartig
übergreifende Bewehrungseisen c und d erhalten. Diese legen sich einerseits gegen
die Ausbauteile α und b, andererseits nehmen sie die nachgiebige Zwischenlage e zwischen
sich. Gleichartig hierzu sind am Stempelfuß die Klaueneisen c' und d' angeordnet, zwischen
die die Einlage e' geschaltet ist.
Dadurch, daß die Bewehrungseisen c und d und c' und d' einmal an First und Sohle angeordnet
sind und zum andern die Zwischenlagen β und e' klauenartig umfassen, nimmt
der Ausbau selbst alle Drücke gleichmäßig auf. Die sonst notwendige, druckaufnehmende
ίο Füllung hinter der Zimmerung fällt damit
weg; trotzdem ist aber eine Anpassung an die wechselnden Bergverhältnisse gewährleistet.
Für die Zwischenlage e, e' ist die Verwendung
von Holz keineswegs Bedingung, obwohl der Grubenbetrieb der leichten Beschaffung
wegen doch auf dieses zurückgreifen wird. In Fig. 4, 5 und 7 ist nun gezeigt, daß die
gleiche Zusammendrückbarkeit innerhalb fast derselben Grenzen auch erreicht werden kann,
wenn als Zwischenlage ein entsprechend harter Baustoff, wie Eisen u. dgl., verwendet wird.
Die Nachgiebigkeit wird hierbei erzielt durch doppelt keilförmiges Ineinandergreifen von
Winkeleisen f und g, die mit den Bewehrungseisen c und d fest verbunden sind. Wie aus
der Zeichnung hervorgeht, verlaufen die Winkeleisen / und g einmal in Stirnrichtung keilig
zueinander, und zum anderen ist den beiden Winkeleisenpaaren eine weitere Keilneigung
gegeben, die sich auf die Längsseiten erstreckt.
Setzt also Druck vom Hangenden her ein, dann schieben sich im Verhältnis zum einsetzenden
Druck die Längsseiten übereinander. Der in Richtung der Kappenlängsfaser einsetzende
Druck wird durch den in der Stirnrichtung gebildeten Keil aufgenommen.
Bei der Ausführung nach Fig. 6 tritt an die Stelle der Stempel α die Mauerung a'. Die
Bewehrungseisen erhalten die Formen c und d". Die Zwischenlage besteht aus einer gemischten
Einlage von Weichholz e und Torf h.
Claims (3)
1. Nachgiebiger Ausbau für Strecken und Grüben im Bergbau, gekennzeichnet
durch klauen artig von Bewehrungen (c, d und c', d') umfaßte, zusammendrückbare
Zwischenlagen (β und e') am First und an der Sohle.
2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen
der Bewehrungen (c, d und c' d') sich einerseits gegen die Ausbauteile, andererseits
gegen die zusammendrückbaren Zwischenlagen (e und β') legen.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als zusammendrückbare
Zwischenlagen mit den Bewehrungen (c, d) fest verbundene, doppelt keilförmig ineinandergreifende Winkeleisen
(f und g) verwendet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296481C true DE296481C (de) |
Family
ID=550864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296481D Active DE296481C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296481C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762481C (de) * | 1939-10-12 | 1953-06-08 | Gewerkschaft Reuss | Eiserne Stuetze, insbesondere fuer einen auf Holzpfeilern abgestuetzten Spitzbogenausbau von Abbaustrecken |
| DE929841C (de) * | 1950-11-10 | 1955-07-04 | Recker Grubenausbau G M B H Dr | Streckenausbau |
| US5494824A (en) * | 1989-04-06 | 1996-02-27 | Nihon Bunko Kogyo Kabushiki Kaisha | Apparatus for measuring aldehye |
-
0
- DE DENDAT296481D patent/DE296481C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762481C (de) * | 1939-10-12 | 1953-06-08 | Gewerkschaft Reuss | Eiserne Stuetze, insbesondere fuer einen auf Holzpfeilern abgestuetzten Spitzbogenausbau von Abbaustrecken |
| DE929841C (de) * | 1950-11-10 | 1955-07-04 | Recker Grubenausbau G M B H Dr | Streckenausbau |
| US5494824A (en) * | 1989-04-06 | 1996-02-27 | Nihon Bunko Kogyo Kabushiki Kaisha | Apparatus for measuring aldehye |
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