DE296325C - - Google Patents

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DE296325C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/02Cigarette-filling machines

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Zigarettenstopfmaschinen, welche mit einer stetig gedrehten Scheibe mit einer Anzahl von Stopfrohren versehen sind, auf deren Enden die Zigarettenhülsen aufgeschoben werden, während der Tabakstrang unter Vermittlung eines besonderen Zuf ühriings- oder Speiserohres durch das rückwärtige Ende der Stopfrohre in die Hülsen eingeleitet wird. Das Speiserohr wird
ίο dabei hin und her schwingend derart bewegt, daß es während des Füllens einer Zigarettenhülse mit Tabak die Drehbewegung der Stopfrohrscheibe genau mitmacht und somit das gegenüberstehende Stopfrohr begleitet, um darauf schnell zum nächsten Stopfrohr zurückzuspringen.
Um dem durch das Speiserohr vorgeschobenen Tabakstrange ein Teilnehmen an der Bewegung des Rohres zu ermöglichen, ist es hierbei notwendig, die das Vorschieben des Stranges bewirkende Vorrichtung verhältnismäßig weit von der Stopf rührscheibe anzubringen. Hierdurch entsteht aber der Übelstand, daß der sich von der Vorschubvorrichtung bis zum Stopfrohre erstreckende lange Tabakstrang selbst gegen den geringsten Widerstand sehr empfindlich wird, was leicht zur Folge haben kann, daß der Vorschub unregelmäßig oder sogar unterbrochen wird.
Der Zweck der Erfindung ist, diesen Übelstand zu beseitigen. Dies wird erreicht durch das Anbringen einer besonderen zweiten Vorschub- oder Speisevorrichtung für den Tabakstrang, und zwar möglichst nahe an der Stopfrohrscheibe. Da also der zwischen dieser zweiten Speisevorrichtung und der Stopfrohrscheibe liegende Teil des Tabaksiranges sehr kurz wird, so kann er selbstverständlich ein Hin- und Herbiegen nicht ohne Beschädigung erleiden, und die neue Speisevorrichtung muß daher die Bewegung des Speiserohres mitmachen. Außerdem wird es notwendig, den Vorschub des Tabakstranges N beim Zurückspringen des Speiserohres von einem Stopfrohre zu dem folgenden jedesmal zu unterbrechen, da sonst das Zusammenpressen des Tabaks im Rohre zwischen der Speisevorrichtung und der Stopfrohrscheibe ein Verstopfen der ganzen Leitung zur Folge haben könnte. Die neue Speisevorrichtung muß somit eine Doppelbewegung erhalten, und zwar erstens eine hin und her schwingende Bewegung in Übereinstimmung mit derjenigen des Speiserohres, und zweitens eine unterbrechende Bewegung mit Bezug auf das Vorschieben des Tabak- stranges. Die neue Speisevorrichtung wird daher zweckmäßig unmittelbar an dem das Speiserohr tragenden Hebel angebracht, und das Zahnrad, welches die Vorschuborgane der Speisevorrichtung antreibt, erhält nicht nur dieselbe Drehachse wie der Hebel, sondern wird auch in derselben Richtung und mit derselben Winkelgeschwindigkeit gedreht wie der Hebel beim Zurückspringen von einem Stopfrohre zu dem folgenden. Infolgedessen wird, wie leicht ersichtlich, die treibende Wirkung
des Zahnrades auf die Vorschuborgane der Speisevorrichtung während des Zurückspringens des Speiserohres unterbrochen, so daß die angestrebte Wirkung erreicht wird.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. ι zeigt eine Zigarettenstopfmaschine nach der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine, und
ίο Fig. 3 eine Draufsicht.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit im Schnitt.
Die stetig gedrehte Stopfrohrscheibe 14 erhält ihre Bewegung von der Hauptwelle 5 der Maschine durch Schnecke 10 und Schneckenrad 11. Um die Achse der Stopf rohr scheibe 14 ist ein Winkelhebel 23 schwingbar gelagert, welcher an dem einen Ende das Speiserohr 26 trägt, während am anderen Ende des Hebels eine Rolle 24 gelagert ist, die auf einer auf der Hauptwelle 5 befestigten Kurvenscheibe 25 gleitet, wodurch dem Winkelhebel 23 eine hin und her schwingende Bewegung erteilt wird. Am erstgenannten Ende des Hebels 23 sind zu beiden Seiten des Speiserohres 26 Wellen 35, 36 gelagert, welche je eine am Umfange mit einer dem Tabakstrange entsprechenden Rille versehene Rolle 37, 38 tragen. Die Rollen 37> 38 ragen mit ihren Kanten in entsprechende Ausschnitte in der Wand des Speiserohres 26 (Fig. 3) hinein und können somit den im Rohre liegenden Tabakstrang greifen und vorschieben. Die Wellen der beiden Rollen sind mit ineinandergreifenden Zahnrädern 39, 40 versehen und werden durch Winkelräder 41, 42 gedreht, von welchen das kleinere Rad 41 auf der Welle 36 befestigt ist, während das größere Rad 42 auf der Welle der Stopfrohrscheibe 14 lose aufgeschoben ist und seine Bewegung vermittels geeigneter Zahnradübersetzung von' der Hauptwelle 5 erhält, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Die Bewegung des Zahnrades 42 ist derart gewählt, daß seine Drehung' in einer der Drehbewegung der Stopfröhrscheibe entgegengesetzten Richtung, dagegen in gleicher Richtung und mit derselben oder annähernd
derselben Winkelgeschwindigkeit wie der des Winkelhebels 23 beim Zurückspringen von
, einem Stopfrohre zu dem folgenden erfolgt.
Wenn das Speiserohr 26 an der Drehung der Scheibe 14 teilnimmt, wirkt somit das in entgegengesetzter Richtung gedrehte Zahnrad 42 treibend auf die Vorschubrollen 37, 38, wogegen, sobald der Hebel 23 in entgegengesetzter Richtung schwingt, die Drehbewegung der Rollen infolge der erwähnten Übereinstimmung der Winkelgeschwindigkeiten aufhört.
Um dem Tabakstrange eine sichere Führung zu geben, erstreckt sich die Tabakstrangleitung von der in der Zeichnung nicht dargestellten, stetig arbeitenden Speisevorrichtung aus bis zur Scheibe 14. Das eine Ende der Leitung bleibt somit fest, wogegen das andere Ende, das aus dem Speiserohr 26 gebildet wird, die Bewegung des Hebels 23 mitmachen muß. Um dies zu ermöglichen, ist zwischen dem Speiserohr 26 und dem festen Teil 43 der Leitung -zweckmäßig ein Rohr 44 lenkbar eingeschaltet, welches, um die nötige Lenkbarkeit in einfacher Weise zu erzielen, an beiden Enden kugelförmig ausgebildet und in schalenförmigen Aussparungen des Speiserohres 26 und des Teiles 43 eingepaßt ist (Fig. 4). Da das Rohr 44 bei der Schwingung abwechselnd verkürzt und verlängert werden muß, ist es aus zwei ineinander verschiebbaren Hülsen ausgeführt, welche durch eine zwischengeschaltete Feder 45 auseinandergehalten werden.
Um die mit Tabak gefüllten Hülsen von den Stopfrohren 15 wegzuschieben, ist eine in die Rohre einschiebbare Stange oder ein Kolben 46 vorgesehen, dessen Hin- und Herbewegung von einem Hebel 47 und einer auf der Hauptwelle 5 befestigten Kurvenscheibe 49 ο. dgl. vermittelt wird. Da die Scheibe 14 sich stetig dreht, muß die Stange 46 während ihrer Arbeitsperiode die Bewegung der Scheibe mitmachen. Die Stange 46 ist deshalb verhältnismäßig lang ausgeführt und am hinteren Ende mittels eines Kugelgelenkes mit dem Hebel 47 verbunden, während das vordere Ende in einer an dem vom Hebel 23 nach der Seite hin vorragenden Arme 48 vorgesehenen Hülse gleitet. Hierdurch wird die Stange 46 mit dem Speiserohr 26 gleitend verbunden und erhält die nötige, gleichzeitig schwingende und hin und her gehende Bewegung.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Zigarettenstopfmaschine mit einer mit Stopfrohren versehenen, stetig umlaufenden "Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß außer der üblichen, den Tabakstrang zuführenden Vorschubvorrichtung dicht an den Eingangsenden der Stopfrohre (15) eine zweite, auf den Tabakstrang verschiebend wirkende Vorrichtung (37, 38) vorgesehen ist, welche mit der Antriebsvorrichtung der Maschine derart verbunden ist, daß sie während des Einschiebens des Tabakstranges in eines der Stopfrohre ''·■ die Bewegung der Stopfrohrscheibe (14) mitmacht, nach vollzogenem Stopfen aber in entgegengesetzter Richtung zu dem folgenden Stopfrohre zurückschnellt und während dieses Zurückschnellens stillsteht.
2. Maschine nach Anspruch 1, bei weleher die Vorschubvorrichtung aus zwei den Tabakstrang von gegenüberliegenden
Seiten umfassenden Vorschubrollen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der VorschubroHen (37, 38) von einem Zahnrade (42) aus erfolgt, welches sich um' die Drehachse des das Speiserohr (26) und die VorschubroHen tragenden Hebels (23) mit derselben oder annähernd derselben Winkelgeschwindigkeit dreht wie der Hebel (23) beim Zurückschnellen des Speiserohres (26) von einem Stopfrohre (15) zu dem folgenden, zum Zweck, die drehende Einwirkung des Zahnrades (42) auf die VorschubroHen (37, 38) während dieses Zurückschnellens zu unterbrechen.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Speiserohr (26) und dem festen Teil (43) der Tabakstrangleitung ein schwingbares, aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen bestehendes Rohrstück (44) oder Rinne vorgesehen ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, . dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der das Wegschieben der gestopften Hülsen von den Stopfrohren bewirkenden, an sich bekannten verschiebbaren Stange (46) mit dem schwingbaren Speiserohr (26) gleitend verbunden ist, so daß die Stange (46) an der schwingenden Bewegung des Speiserohres (26) teilnimmt und infolgedessen das Wegschieben einer Zigarette gleichzeitig mit dem Füllen einer anderen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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