DE295802C - - Google Patents

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DE295802C
DE295802C DENDAT295802D DE295802DA DE295802C DE 295802 C DE295802 C DE 295802C DE NDAT295802 D DENDAT295802 D DE NDAT295802D DE 295802D A DE295802D A DE 295802DA DE 295802 C DE295802 C DE 295802C
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/40Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the structure of the yarns or threads
    • D03D15/44Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the structure of the yarns or threads with specific cross-section or surface shape
    • D03D15/46Flat yarns, e.g. tapes or films
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/20Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the material of the fibres or filaments constituting the yarns or threads
    • D03D15/208Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the material of the fibres or filaments constituting the yarns or threads cellulose-based
    • D03D15/217Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the material of the fibres or filaments constituting the yarns or threads cellulose-based natural from plants, e.g. cotton
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2401/00Physical properties
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, Faserbändchen zu verweben. Um die Reißfestigkeit der Gewebe zu erhöhen, ist nun entweder die Verwendung sehr dicker oder sehr breiter Faserbändchen nötig, iförkmale, die bei Gebrauchsgeweben nachteilig sind, weil die Gewebe dadurch zu steif und brüchig werden. Werden flache Faserbändchen durch den Ladenschlag verdichtet, d. h. in der Breite zusammengestaucht, so erleiden sie infolge
ίο ihrer Knitterung in unregelmäßige Falten einen Verlust an,Reißfestigkeit und werden spröde und rauh, wodurch, das Gewebe ein unschönes
. papiernes Aussehen erhält.
Werden schmäle Faserbändchen durch eine öse gezogen und dadurch in der Breite gestaucht, so verlieren sie bis zu 30 Prozent ihrer Reißfestigkeit; werden sie aber zu Garn gedreht, so verlieren sie infolge der Knitterungen und'unregelmäßigen Faltungen bis zu 50 Prozent ihrer vorherigen ,Reißfestigkeit, weil die Fasern im Garn ungleich auf Zug bean-
; spracht werden, ja ein Teil derselben am Zug überhaupt nicht: oder nur wenig teilnimmt. Auch erfolgt beim Drehen sowohl trockener wie feuchter Faserbändchen, und zwar sowohl 'durch ösen vorher gestauchter als auch vorher längsgefalteter oder ganfc ohne Vorbehandlung versponnener Faserbändchen eine-Lockerung des Fasergefüges," welche eine namhafte Einbuße an, Festigkeit verursacht, und zwar um so mehr, je dicker das Faserband und je fester dessen Leimung ist. Durch die Drehung der längsgefalzten Faserbändchen geht insbesondere die wesentlichste Eigenschaft, die Parallelflächigkeit, die für die Herstellung des 35:. Gewebes aber unbedingt erforderlich ist, vollkommen verloren. ' ' '
'Es liegen nur drei Möglichkeiten vor, Faserbändchen zu verweben, ohne deren Reißfestigkeit zu beeinträchtigen; und zwar: . 40" r. durch Aufeinanderlegen schmaler Bänder,
2. durch Längseinrollen der; Bänder ohne Drehung, so daß mehrere Schichten ohne Knit- - terungen und Faltungen aufeinanderlegen,
3. durch Längsfalzung der Bänder so, daß mehrere glatte, d. h. nicht geknitterte Schichten parallel aufeinanderzuliegen kommen. '
In bezug auf Festigkeit sind diese drei Wege ungefähr gleichwertig, denn alle drei erhalten nahezu, 100 Prozent der ursprünglichen Festig- 50! keit, weil sie Knitterungeri und Drehungen •sowie Lockern der Fasern vermeiden.
Weg ι ist jedoch unpraktisch, insofern, als das Zerlegen breiter Bänder in 1- bis 2-mm-Bändchen und Aufeinanderschichten derselben zu schwierig ist und es außerdem unmöglich ist, dieselben beim Verweben aufeinanderzuhalten. ,
Weg 2 ergibt zu steifes Material, das dem Verweben große Hindernisse bietet, ^insofern, als es sich nicht richtig biegen läßt und hinderliche Knickungen erleidet.
Weg 3 sichert den Zusammenhalt der vervielfachten parallelen Schichten, liefert geschmeidiges Material, das sich ohne Hindernis glatt verweben läßt. Durch bloßes Hindurch--
ti
/ζ. Auflage, ausgegeben am 27. Februar rgigl
ziehen der Papierstreifen bzw. Faserbändchen durch Falzröhrchen lassen sich zwei bis sechs Lagen von V2-Ws Ve der ursprünglichen Breite aufeinanderlegen und festfalzen..
Die Herstellung der Falzbänder kann direkt auf den Spul-, Bäum-, Schlichtmaschinen und Webstühlen zur Vermeidung besonderer Kosten für Raum, Kraft und Bedienung erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren, zur Herstellung von Geweben, dadurch gekennzeichnet, daß für Schuß oder Kette oder beides Faserbändchen ohne jede Drehung aus Holz-, Bambus- oder Strohfasern verwendet werden, die durch Längsfalzung mehrlagig parallelflächig gemacht sind.
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