DE29563C - Neuerung an Vacuumbremsventilen - Google Patents

Neuerung an Vacuumbremsventilen

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DE29563C
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DE
Germany
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valve
innovation
vacuum brake
brake valves
piston
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Active
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DENDAT29563D
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English (en)
Original Assignee
A. S. HAMAND in London 9, Bridge Street Westminster
Publication of DE29563C publication Critical patent/DE29563C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46—Vacuum systems
    • B60T13/465—Vacuum systems for railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20!^Eisenbahnbetrieb.
i_
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1883 ab.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt und Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch die Mitte des Ventils.
D ist das Ventilgehäuse, am unteren Theil durch eine feste Scheidewand χ in zwei Abschnitte getheilt. Diese Scheidewand' hat einen vorspringenden Ansatz, in welchem die hohle Kolbenstange y gleitet; die letztere ist an ihrem oberen Ende mittelst Flantschen y2 an einer biegsamen Scheidewand yl aus Kautschuk etc. befestigt. Das Ventilgehäuse wird somit in drei Kammern 1, 2 und 3 getheilt. Die Kolbenstange y läuft in ein Scheibenventil y3 aus, das sich gegen den Kautschuksitz yi anlegt. x1 ist ein Ring, welcher die Kautschukeinlage in ihrer Lage erhält. Die Kolbenstange y ist an ihrem oberen Ende offen und hat ebenfalls Oeffnungen y5 unmittelbar über dem Ventil _y3, wodurch also ein stets offener Durchgang zwischen den Kammern 1 und 3 gebildet wird. Der Stift ye verhindert das Aufsteigen des Kolbens über einen gewissen Punkt. Die Oefmung x2 verschiebt sich beim Heben des Ventils y3 so weit, bis sie einer entsprechenden Oeffnung x3 in dem Ansatz der festen Scheidewand χ gegenüber zu stehen kommt. Die Durchbohrung xi ist von einem gewöhnlichen, nach oben sich öffnenden Klappenventil xä bedeckt.
Die Scheidewand y' ist von gröfserem Flächenraum als das Ventil ys, etwa viermal so grofs, und folglich wird ein gegebenes, auf die Scheidewand yl wirkendes Vacuum ein viermal intensiveres, auf das Ventil^3 wirkendes Vacuum ausgleichen können. Die obere Kammer 1 steht in Verbindung mit dem Zugrohr R und die Kammer 3 mit dem Reservoirende des Bremscylinders C.
Die Wirkung des Differential-Kolbenventils ist folgende:
Angenommen, es sei ein Vacuum in dem Zugrohr R erzeugt worden, so würde das Kolbenventil sich heben und die im Bremsencylinder befindliche Luft würde durch die hohle Kolbenstange y und dann durch das Zweigrohr in das Zugrohr R hineingesaugt werden. Die Mittelkammer 2 würde sich dabei ebenfalls entleeren, da infolge des Aufsteigens des Kolbenventils die Oeffnung x2 in der Kolbenstange y und die Oeffnung x3 sich decken.
Will man nun die Bremse in Anwendung bringen, so lasse man Luft in das Zugrohr eintreten. Das Kolbenventil wird hierdurch fest auf seinen Sitz yi geprefst und die Verbindung zwischen dem Zugrohr R und dem Reservoirende des Bremscylinders somit unterbrochen; es strömt dabei Luft durch das kleine Klappenventil χ5 in die Mittelkammer 2 ein.
Wird nun wieder ein Vacuum im Zugrohr erzeugt, und zwar von einer Intensität, die kaum ein Viertel des im Bremscylinder vorhandenen, auf das untere kleinere Ende des Kolbenventils y3 wirkenden übersteigt, dann hebt die sich in der Mittelkammer ausdehnende Luft die biegsame Scheidewand und das an derselben befestigte Kolbenventil und eröffnet somit die Verbindung zwischen dem Zugrohr R und dem Reservoirende des Bremscylinders wieder, wodurch ein Ausgleich zwischen dem Vacuum des Cylinders und dem des Zugrohres
stattfindet, die Bremse also in einem viermal kürzeren Zeitraum, als sonst nothwendig wäre, frei wird.
Dann kommen die zwei Oeffnungen x" und xs wieder einander gegenüber zu stehen; die Mittelkammer 2 wird somit entleert, und da das Vacuum auf beiden Seiten der biegsamen Scheidewand yl von gleicher Intensität ist, so wird das Kolbenventil infolge der Schwere in seine normale Lage zurückgehen.
Es sind die Oeffnungen x2' und xz für die Wirkung des Kolbenventils nicht durchaus nothwendig; sie sind nur dazu vorhanden, um ein rascheres Entleeren der Kammer 2 nach dem Emporsteigen des Kolbens und dem dadurch verursachten Freiwerden der Bremsen zu bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Bei Vacuumbremsventilen die Combination des Behälters 2 mit dem Rohr R durch die Kanäle y y% und das Ventil x%, sowie durch die Bohrungen x2 x% zu dem Zweck, um durch die in den Behälter 2 eingeschlossene Luft das Ventil y3 entgegen der in C stattfindenden Evacuirung zeitweilig offen zu halten.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    if
    7 0 &
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