DE2954175C2 - Schneidvorrichtung mit einem dem Transport von Halmgut dienenden Förderkanal - Google Patents

Schneidvorrichtung mit einem dem Transport von Halmgut dienenden Förderkanal

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Publication number
DE2954175C2
DE2954175C2 DE19792954175 DE2954175A DE2954175C2 DE 2954175 C2 DE2954175 C2 DE 2954175C2 DE 19792954175 DE19792954175 DE 19792954175 DE 2954175 A DE2954175 A DE 2954175A DE 2954175 C2 DE2954175 C2 DE 2954175C2
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DE
Germany
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conveyor channel
toggle lever
knife
operating position
cutting device
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Expired
Application number
DE19792954175
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English (en)
Inventor
Erwin 7760 Radolfzell Bottlang
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Greenland GmbH and Co KG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02—Loading means
    • A01D90/04—Loading means with additional cutting means
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08—Details
    • A01F15/10—Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • A01F2015/107—Means for withdrawing knives, rotor or walls of the feeding chamber in case of plugging or congestion

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung mit einem dem Transport von Halmgut dienenden Förderkanal, insbesondere für Selbstladewagen, mit mehreren parallel zum Förderkanal angeordneten Messern, die jeweils auf einer quer zum Förderkanal angeordneten Achse schwenkbar gelagert und über einen Kniehebel mit dem Förderkanal verbunden sind, wobei die einzelnen Messer unter Verschwenkung des zugehörigen Kniehebels zwischen einer Betriebsstellung, in der sie den Förderkanal durchsetzen, und einer Außerbetriebsstellung verschwenkbar sind, in der sie vollständig außerhalb des Förderkanals angeordnet sind.
  • Eine Schneidvorrichtung dieser Gattung ist in der CH-PS 4 18 044 beschrieben. Zur Veränderung der Schnittbreite des Halmgutes können einige oder alle Messer mittels eines dem jeweiligen Kniehebel zugeordneten Handgriffs aus dem Förderkanal heraus und in die unwirksame Ruhestellung verschwenkt werden. Über einen Anschlag und durch die Über-Totpunkt-Lage des Kniehebels sind die Messer in Betriebsstellung unausweichbar eingeschwenkt. Ein selbsttätiges Ausweichen der Messer mit anschließender automatischer Rückschwenkung in den Förderkanal beim Auftreten von Hindernissen ist hierbei nicht möglich.
  • Bei einer in der DE-OS 19 16 046 beschriebenen Schneidvorrichtung können die Messer aus der Betriebsstellung in eine Außerbetriebsstellung geschwenkt werden, in der sie sich vollständig außerhalb des Förderkanals befinden. Dies kann entweder von Hand zum Einstellen der Schnittbreite des Halmgutes oder selbsttätig beim Auftreffen von Fremdkörpern geschehen. Dabei ist aber keine selbsttätige Rückstellung vorgesehen. Vielmehr muß nach einem Ausschwenken eines oder mehrerer Messer in die Außerbetriebsstellung deren Rückstellung in die Betriebsstellung stets von Hand erfolgen. Dies hat eine empfindliche Störung des Lage- und Schneidvorgangs zur Folge, da häufig erst relativ spät bemerkt wird, daß ein Fremdkörper eine Verschwenkung eines oder mehrerer Messer in deren Außerbetriebsstellung bewirkt hat.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Schneidvorrichtung dahingehend weiterzubilden, daß die einzelnen Messer beim Auftreffen von Fremdkörpern vorübergehend ausweichen können und sodann selbsttätig wieder in ihre Arbeitsstellung zurückkehren.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Scheitel der beiden Schenkel des Kniehebels mit der Kraft einer Feder gegen die Drehachse des zugehörigen Messers belastet ist, deren Wirkungslinie in der Betriebsstellung und in der Außerbetriebsstellung des Messers auf entgegengesetzten Seiten der Verbindungslinie zwischen der Drehachse des Messers und dem Anlenkpunkt des Kniehebels am Förderkanal liegt, und daß die Betriebsstellung der Messer durch einen Anschlag, welcher dem Kniehebel entsprechend zugeordnet ist, definiert wird, wobei der Kniehebel so ausgebildet ist, daß seine beiden Schenkel einen spitzen Winkel bilden, wenn sich das Messer vollständig außerhalb des Förderkanals in Außerbetriebsstellung befindet.
  • Durch diese konstruktiven Maßnahmen wird erreicht, daß die Feder über den Kniehebel das zugehörige Messer in die Betriebsstellung oder in die Außerbetriebsstellung belastet, was davon abhängt, auf welcher Seite der Verbindungslinie zwischen der Drehachse des Messers und dem Anlenkpunkt des Kniehebels am Förderkanal die Wirkungslinie der Feder liegt. Beim Auftreffen eines Fremdkörpers auf das Messer kann dieses demzufolge gegen die Kraft der Feder vorübergehend ausweichen, um nach Passieren des Fremdkörpers unter der Kraft der Feder selbsttätig in seine Betriebsstellung zurückzukehren.
  • Die Feder ist vorzugsweise als Zugfeder ausgebildet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch einen Förderkanal 1 mit einer an einer nicht gezeigten umlaufenden Kette befestigten Vielzahl von Förderzinken 2, 2&min; zum Transport des Halmgutes in der durch einen Pfeil angegebenen Richtung und mit zwei quer zum Kanal angeordneten Reihen drehbeweglich gelagerter Messer 3, 3&min; zum Zerkleinern des Halmgutes. Ein zur unteren Reihe gehörendes Messer 3 mit einer Drehachse 4 und ein zur oberen Reihe gehörendes Messer 3&min; mit einer Drehachse 4&min; sind jeweils auf einem Zapfen mittels eines sogenannten Einfädel-Schlüssellochs so angeordnet, daß die doppelarmigen Förderzinken 2, 2&min; um sie herumgreifen.
  • An der Rückseite der Messer 3 bzw. 3&min; ist ein Schenkel 13 a bzw. 13&min; a eines von einer Zugfeder 12 bzw. 12&min; beaufschlagten Kniehebels 13 bzw. 13&min; angelenkt. Der andere Schenkel 13 b bzw. 13&min; b ist an einem in bezug auf den Förderkanal ortsfesten Teil angelenkt. Die Arbeitsstellung der Messer 3 bzw. 3&min;, in der sie den Förderkanal 1 in einem in bezug auf die Förderrichtung stumpfen Winkel α vollständig durchsetzen, ist durch einen Anschlag 14, 14&min;, welcher dem Kniehebel 13 bzw. 13&min; entsprechend zugeordnet ist, definiert. Der Kniehebel ist so ausgebildet, daß seine beiden Schenkel 13 a, 13 b bzw. 13&min; a, 13&min; b einen spitzen Winkel bilden, wenn sich das Messer 3 bzw. 3&min; vollständig außerhalb des Förderkanals 1 in Außerbetriebsstellung befindet. Dadurch ist ein Ausschwenken der Messer aus der Arbeitsstellung in die Ausserbetriebsstellung zum Einstellen der Schnittbreite möglich. Ein sicheres Verbleiben der Messer in der Außerbetriebsstellung wird durch die Wirkungslinie der Zugfeder 12, 12&min; erreicht, welche hinter der Drehachse A des Kniehebels 13, 13&min; zu liegen kommt und somit ein Rückhaltedrehmoment bewirkt. Der Schwenkung in Außerbetriebsstellung ist durch das Anschlagen des Kniehebels 13, 13&min; an dem Querträger 16, 16&min; begrenzt. Beim Auftreffen eines Fremdkörpers auf eines der Messer kann dieses entgegen der Kraft der Zugfeder vorübergehend ausweichen, um nach Passieren des Fremdkörpers unter der Kraft der Zugfeder selbsttätig wieder in seine Betriebsstellung zurückzukehren.

Claims (2)

1. Schneidvorrichtung mit einem dem Transport von Halmgut dienenden Förderkanal, insbesondere für Selbstladewagen, mit mehreren parallel zum Förderkanal angeordneten Messern, die jeweils auf einer quer zum Förderkanal angeordneten Achse schwenkbar gelagert und über einen Kniehebel mit dem Förderkanal verbunden sind, wobei die einzelnen Messer unter Verschwenkung des zugehörigen Kniehebels zwischen einer Betriebsstellung, in der sie den Förderkanal durchsetzen, und einer Außerbetriebsstellung verschwenkbar sind, in der sie vollständig außerhalb des Förderkanals angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel der beiden Schenkel (13 a, 13 b) des Kniehebels (13) mit der Kraft einer Feder (12) gegen die Drehachse (4) des zugehörigen Messers (3) belastet ist, deren Wirkungslinie in der Betriebsstellung und in der Außerbetriebsstellung des Messers (3) auf entgegengesetzten Seiten der Verbindungslinie zwischen der Drehachse (4) des Messers (3) und dem Anlenkpunkt (A) des Kniehebels (13) am Förderkanal liegt, und daß die Betriebsstellung der Messer (3) durch einen Anschlag (14, 14&min;), welcher dem Kniehebel (13, 13&min;) entsprechend zugeordnet ist, definiert wird, wobei der Kniehebel (13, 13&min;) so ausgebildet ist, daß seine beiden Schenkel einen spitzen Winkel bilden, wenn sich das Messer (3) vollständig außerhalb des Förderkanals in Außerbetriebsstellung befindet.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) eine Zugfeder ist.
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DE3640317A1 (de) * 1986-11-26 1988-06-09 Claas Saulgau Gmbh Schneidvorrichtung fuer ladewagen
WO1992007459A1 (en) * 1990-10-24 1992-05-14 Maskinfabriken Taarup A/S A cutter assembly
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DE1916046A1 (de) * 1969-03-28 1970-10-08 Fahr Ag Maschf Foerdervorrichtung insbesondere fuer Erntegut-Ladewagen

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