DE2953706C2 - Lasereinrichtung zur Herstellung von Druckformen - Google Patents

Lasereinrichtung zur Herstellung von Druckformen

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DE2953706C2 DE19792953706 DE2953706T DE2953706C2 DE 2953706 C2 DE2953706 C2 DE 2953706C2 DE 19792953706 DE19792953706 DE 19792953706 DE 2953706 T DE2953706 T DE 2953706T DE 2953706 C2 DE2953706 C2 DE 2953706C2
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Description

dadurch gekennzeichnet,
— daß ein Raster-Strich-Umschalter (28) yorgesehen ist, dossen erster Eingang (29) zur Übertragung von Rasterbildern, mit dem ersten Komparator (21) verbunden ist, dessen zweiter Eingang (30) zur Übertragung von Strichbildern über einen zweiten Komparator (24) direkt mit der Abtasteinheit (16) in Verbindung steht und dessen Ausgang über den Verstärker (36) mit dem optischen Modulator (42) verbunden ist, und
— daß der Raster-Strich-Umschalter (28) von einer Einheit (31) zur Festlegung der Halbtonbildgrenzen steuerbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
— ein Detektor (46) zum Feststellen der Umdrehungen der Druckmaterial-Walze(12),
— ein Zähler (48) zum Zählen der Umdrehungen der Walze (12), und
— ein Stufenspannungsgenerator (49) in Reihe geschaltet vorgesehen sind, wobei der Ausgang des Stufenspannungsgenerators mit dem Eingang (22) des ersten Komparators gekoppelt ist, und daß
— ein Phasenumschalter (50) und ein Phasenschieber (51) vorgesehen sind, wobei der erste Eingang (52) des Phasenschiebers (51) sowohl mit dem ersten Eingang (53) des Phasenumschalters (50) als auch mit dem Ausgang des Impulsformers (26) verbunden ist und der Ausgang des Phasenschiebers (51) mit einem zweiten Eingang (54) des Phasenumschalters (50) in Verbindung steht und wobei ferner ein dritter Eingang (55) des Phasenumschalters (50) mit einem zweiten Ausgang des Zählers (48), der ebenso mit einem zweiten Eingang (56) des Stufenspannungsgenerators (49) in Verbindung steht, gekoppelt ist und wobei der Ausgang des Phasenumschalters (50) mit dem Eingang des Sägezahnimpulsgenerators (20) in Verbindung steht.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenschieber (51) als Inverter ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit (31) zur Festlegung der Halbtonbildgrenzen eine Programmwalze (32), auf der Programmwalze (32) befestigte und die Grenzen der Halbtonbilder wiedergebende Kontrastplatten (34) sowie einen opto-elektronischen Detektor (33) zur Abtastung der Grenzen der Halbtonbilder aufweist
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung von Druckformen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen, aus der DE-PS 21 07 738 bekannten Art
Diese bekannte Einrichtung enthält eine opto-elektronische Abtasteinheit für die auf einer ersten Walze angeordnete Originalvorlage, beispielsweise ein Farbdiapositiv, sowie eine jUsereinrichtung, die das auf einer zweiten Walze angeordnete Druckmaterial, beispielsweise ein lichtempfindlicher Film, bearbeitet Die beiden Walzen werden dabei synchron gedreht Die Steuerung der Laserstrahlung erfolgt über eine elektronische Schaltung. Der lichtempfindliche Film wird nach einer Laser- und fotochemischen Bearbeitung zu einem Farbauszugdiapositiv.
Kennzeichnend für diese mit einem Laser arbeitende Einrichtung ist die Herstellung eines Fotodiapositivs, von welchem anschließend eine Druckform in üblicher fotomechanischer Weise hergestellt wird. Als Vorlage werden dabei fertige hochqualitative »bdrücke von auf gewöhnliche Art im Hoch- bzw. Offsetdruck hergestellten Veröffentlichungen benutzt.
Betrachtet man die gegenwärtig zur Anwendung gelangende Technologie zur Herstellung von Offsetdruckformen, so wird das für die typographische Vervielfältigung benötigte Autorenmaterial gewöhnlich in Gruppen eingeteilt, wie z. B. Schreibmaschinentext, Überschriften zu den Illustrationen, graphische Illustrationen und Halbtonbilder (Fotobilder). Der Schreibmaschinentext und die Überschriften zu den Illustrationen gelangen zum Setzen und dann in Form von Diapositiven bzw. Seitenabdrücken zur Montage. Zuerst wird die erste Vorlage montiert. Nach der vom Redakteur vorgenommenen Durchsicht wird die Vorlage auseinandergenommen. Die Strichbilder werden ummontiert, während die Halbtonbilder einem weiteren Arbeitsvorgang — der Rasterung — unterworfen werden. Daraufhin wird die zweite endgültige Druckvorlage hergestellt. Von dieser Vorlage wird ein Diapositiv im erforderlichen Maßstab der Veröffentlichung hergestellt. Danach wird auf das Druckmaterial eine lichtempfindliche Schicht aufgetragen. Auf diese wird das Diapositivbild exponiert, das nachher geätzt und gehärtet wird. Die fertige Druckplatte wird dann in der Druckmaschine zum Drucken benutzt.
Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß Zwischenoperationen, wie z. B. Fotoreproduktions- und fotochemische Vorgänge, ausge-
schaltet werden können.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 beschriebenen Merkmale gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen hiervon sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 4.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lasereinrichtung zur Herstellung von Druckformen können Druckformen, z. B. Offsetdruckformen, in einem einzigen technologischen Zyklus von einer Originalvorlage, die einen Text, Strich- und Halbtonbilder umfaßt, hergestellt werden.
Der technologische Zyklus umfaßr alle Arbeitsvorgänge zur Herstellung von Druckformen und zwar: Abtastung der Originalvorlag;, Herstellung des endgültigen Bildes und Aufzeichnung dieses Bildes auf der Fläche der Druckform, wobei keine zusätzliche Bearbeitung vor dem Drucken der Auflage erforderlich ist Das heißt, in einem einzigen technologischen Zyklus kann sowohl eine Strich- als auch eine Rasterstruktur erzielt werden. Die Dauer des gesamten technologischen Zyklus wird dabei um etwa eine Größenordnung verkürzt. Die Verwendung der Einrichtung zur Herstellung von Druckformen in Druckereien führt zur Verminderung der Anzahl von zur Anwendung gelangenden Ausrüstungen, zur Verkleinerung der Arbeitsfläche und der Zahl des Bedienungspersonals.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Strukturschema der Offsetdrucktechnologie, die mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lasereinrichtung realisiert wird,
F i g. 2 ein Funktionsschema der erfindungsgemäßen Lasereinrichtung,
Fig.3 Zeitdiagramme, die die Bildung der Rasterstruktur erläutern,
Fig.4 Details einer realen Rasterstruktur »L« — im Licht, »T«— Schatten.
Die Struktur der mit der Lasereinrichtung zur Herstellung von Druckformen realisierbaren Offsetdrucktechnologie ist in F i g. 1 gezeigt. Das Manuskript 1 und die Überschriften 2 zu den Illustrationen gelangen, zum Beispiel, an die Setzmaschinen 3, während die Illustrationen 4 mit Hilfe einer Maßstabierungseinheit 5 maßstabiert werden. Der aus dem Manuskript 1 und den Überschriften 2 zu den Illustrationen erhaltene Satz sowie die maßsiabierten Illustrationen 4 gelangen an den Montagetisch S, wo die Montage dieser Unterlagen erfolgt, so daß eine Originalvorlage, die in endgültiger Form die Satzseiten, Nutzenzuschnitte, die Vignetten, Strichbilder und rasterfreiei; Halbtonbilder umfaßt, hergestellt wird. Sie werden auf einen Papierträger (Filmträger) angeklebt und/oder auf der Lasereinrichtung 7 befestigt. Von dieser einfachsten Vorlage wird auf der Lasereinrichtung 7 eine Druckform mit automatischer Rasterung der Halbtonbilder hergestellt, die ohne zusätzliche Bearbeitung in den Druckmaschinen 8 zum Drucken der Auflage benutzt werden.
Die Lasereinrichtung 7 enthält ein System zur synchronen Abtastung der Originalvorlage und des Druckmaterials, das einen Elektroantrieb 9 aufweist (F i g. 2), auf dessen Welle 10 Walzen 11 und 12 befestigt sind. Auf der Walze 11 wird die Originalvorlage 13 befestigt und eine Reihe von Kontraststrichen 14 aufgetragen, während auf der Walze 12 das Druckmaterial 15 befestigt wird.
Die Lasereinrichtung 7 enthält auch eine opto-elektronische Abtasteinheit 16. Jie optisch mit dem System zur synchronen Abtastung der Originalvorlage und des Druckmaterials verbunden ist, einen Rasterimpulsgeber 17, eine elektronische Schaltung, die eine Folge von Signalen zur Steuerung der Laserstrahlung erzeugt und ein Korrekturglied 18, dessen Eingang 19 mit dem Ausgang der opto-elektronischen Abtasteinheit 16 verbunden ist, einen synchronisierten Sägezahnimpulsgenerator 20, einen ersten Komparator 21. dessen Eingang 22 mit dem Ausgang des Korrekturglieds 18 und dessen Eingang 23 — mit dem Ausgang des synchronisierten ίο Sägezahnimpulsgenerators 20 verbunden sind, umfaßt Das Korrekturglied 18 und der Komparator 21 bilden einen Rasterkanal, der die Steuerung der Laserstrahlung bei der Aufzeichnung von Halbtonbildern sicherstellt.
Die elektronische Schaltung enthält darüber hinaus einen zweiten Komparator 24, dessen Eingang 25 mit dem Ausgang der opto-elektronischen Abtasteinheit 16 in Verbindung steht Der Komparator 24 stellt einen Strichkanal dar, der die Steuerung der Laserstrahlung bei der Aufzeichnung von Strichbildern sicherstellt
Die elektronische Schaltung enthält auch einen Impulsformer 26, dessen Eingang 27 mit dem Ausgang des Rasterimpulsgebers 17 in Verbindung steht und einen Raster-Strich-Umschalter 28, der automatisch den Strichkanal und den Rasterkanal umschaltet und die Erzeugung einer Strich- und einer Rasterstruktur auf dem Druckmaterial 15 in einem technologischen Zyklus ermöglicht wobei dessen Eingänge 29,30 mit den Eingängen des Raster- bzw. des Strichkanals verbunden sind.
Die elektronische Schaltung umfaßt darüber hinaus eine Einheit 31 zur Festlegung der Halbtonbildgrenzen, die Befehle für den Raster-Strich-Umschalter 28 erzeugt und eine auf der Achse 10 befestigte Programmwalze 32 und einen opto-elektronischen Detektor 33, der optisch mit auf der Programmwalze 32 befestigten Kontrastplatten 34 verbunden ist. Der Ausgang des opto-elektronischen Detektors 33 ist mit dem Eingang 35 des Raster-Strich-Umschalters 28 verbunden.
Ferner enthält die elektronische Schaltung einen Verstärker 36, der beispielsweise mit einem Transistor 37 ausgeführt ist Im Kollektorkreis des Transistors 37 liegt ein Widerstand 38, der mit einer Speisequelle 39 in Verbindung steht Die Basis des Transistors 37 ist an den Ausgang des Raster-Strich-Umschalters 28 gelegt.
Die Lasereinrichtung enthält ein laseroptisches System zur Erzeugung eines Bildes auf der Oberfläche des Druckmaterials 15, das einen Laser 40 mit einer an diesen angeschlossenen Speisequelle 41, die eine stabilisierte Stromquelle darstellt, einen Lasermodulator 42, der optisch über einen Umlenkspiegel 43 mit dem Laser 40 verbunden ist, und eine optische Einheit 44 zur Leitung und Fokussierung der Laserstrahlung auf die Abtastfläche des Druckmaterials 15 umfaßt. An den Eingang 45 des Lasermodulators 42 ist der Ausgang des Verstärkers 36 gelegt.
Die Lasereinrichtung enthält auch in Reihe geschaltet einen Detektor 46 für die Verstellungsperioden des Systems zur synchronen Abtastung der Originalvorlage und des FormmaterLls, der beispielsweise optisch mit einer Kontranmarke 47 der Walze 12 verbunden ist, einen Zähler 48 für die Verstellungsperioden des Druckmaterials 15 und einen Stufenspannungsfceierator 49, dessen Ausgang mit dem Eingang 22 des !Comparators 21 in Verbindung steht.
Darüber hinaus enthält die Lasereinrichtung einen Phasenumschalter 50, einen Phasenschieber 51, dessen Eingang 52 mit dem Eingang 53 des Phasenumschalters 50 verbunden und an den Ausgang des Impulsformers
26 gelegt ist. Der Ausgang des Phasenschiebers 51 ist an dem Eingang 54 des Phasenumschalters 50 angeschlossen, dessen Eingang 55 an den zweiten Ausgang des Zählers 48, welcher mit dem Eingang 56 des Stufenspannungsgenerators 49 in Verbindung steht, angeschlossen ist. Der Ausgang des Phasenumschalters 50 ist mit dem Eingang 57 des synchronisierten Sägezahnimpulsgenerators 20 verbunden.
Den Phasenschieber 51 kann man in Form eines Inverters ausführen.
Die Lasereinrichtung zur Herstellung von Druckformen funktioniert wie folgt. Mit Hilfe des Elektroantriebs 9 (Fig. 2) wird die Achse 10 mit den an dieser starr befestigten Walzen 11 und 12 in Drehung versetzt. Die Information von der Originalvorlage 13 in Form von Text, Strichbildern und rasterfreien Halbtonbildern (Fotos) wird zeilenweise von der opto-elektronischen Abtasteinheit 16, die längs der Walze 11 mit Hilfe eines autonomen Schrittmotors (nicht dargestellt) verstellt wird, abgetastet. Am Ausgang der opto-elektronischen Abtasteinheit 16 wird ein elektrisches Analogsignal erzeugt, dessen Größe der optischen Dichte an der Abtaststelle der Originalvorlage 13 proportional ist. Das Analogsignal gelangt vom Ausgang der opto-elektronischen Abtasteinheit 16 zu zwei Kanälen — und zwar zum Strichkanal und zum Rasterkanal.
Das am Strichkanal eintreffende Signal gelangt zum zweiten Komparator 24 mit einstellbarer Schwellenspannung. Durch die Wahl des Schwellenspannungsniveaus läßt sich das Abtasten von in der Originalvorlage 13 vorhandenen verschiedenen Fehlern wie Leimresten, Bildteilgrenzen, Verschiedentönigkeiten der Felder dieser Bildteile ausschließen.
Das analoge Nutzsignal vom Ausgang des Komparators 24 gelangt an den Eingang 30 des Raster-Strich-Umschalters 28.
Das am Rasterkanal eintreffende Signal gelangt zum Korrekturglied 18. der die Unabhängigkeit der Druckformgüte von den Unvollkommenheiten der Halbtonbilder der Vorlage 13 sichert, weiter zum Eingang 22 des Komparators 21 und dann zum Eingang 29 des Raster-Strich-Umschalters 28.
Gleichzeitig wird die Folge der Kontraststriche 14 Rasterimpulsgeber 17 abgetastet, der eine Folge von Impulsen erzeugt, die eine Koordinaten- und Zeitzuordnung zu den Flächen der Walzen 11 und 12 haben. Die Zahl der Rasterimpulse entspricht der Zahl der Rasterelemente auf dem Druckmaterial 15, die die Lineatur der Rasterstruktur des Halbtonbildes bestimmen.
Die Rasterimpulsfolge gelangt an den Eingang 27 des Impulsformers 26 and weiter an den Phasenumschalter 50 und den Phasenschieber 51.
Der Phasenumschalter 50 und der Phasenschieber 51 dienen zur Ausbildung der Rasterstruktur der Halbtonbilder.
Vom Ausgang des Phasenumschalters 50 gelangt die Rasterimpulsfolge an den synchronisierten Sägezahnimpulsgenerator 20 und weiter an den ersten Komparator 21.
Der Vergleich der Sägezahnimpulse 65 (Fig.3) mit dem Analogsignal 66, das als Schwellenniveau benutzt wird, führt zur Ausbildung einer Folge von Informationsrasterimpulsen im Komparator 21 (Fig.2), deren Dauer der optischen Dichte der Abtaststelle der Originalvorlage 13 proportional ist. Die Information von den Strich- und Rasterkanälen gelangt an den Raster-Strich-Umschalter 28, mit dessen Hilfe an den Verstärker 36 automatisch der Strich- bzw. Rasterkanal angeschlossen wird. Der Befehl zum Umschalten dieser Kanäle trifft von der Einheit 31 zur Festlegung der Halbtonbildgrenzen ein. Auf der Programmwalze 32 dieser Einheil sind die Kontrastplatten 34 befestigt, deren Anordnung und Form der Anordnung und Form der Tonbilder auf der Originalvorlage 13 entsprechen.
Die Abtastung der Grenzen der Kontrastplatten 34 erfolgt durch den opto-elektronischen Detektor 33. Der von diesem Detektor 33 erzeugte Impuls, der dem Grenzenverlauf des Halbtonbildes entspricht, wird dem Umschalter 28 als Steuerimpuls zum Umschalten des Strichkanals und des Rasterkanals zugeführt. Mit Hilfe der Einheit 31 ist es möglich, auch Teile der Originalvorlage 13 in verschiedenem Zustand, zum Beispiel, als Negativ-Positiv in Farben, zu übertragen. Die Einheit 31 kann man auch zur wahlweisen Maßstabierung von Teilen der Vorlage 13 benutzen.
Auf dem Druckmaterial 15 wird das Bild mit dem Laserstrahl, der auf der Flachs des Druckrna'.erials rnii Hilfe der optischen Einheit 44 fokussiert wird, gezeichnet. Die Verstellung der optischen Einheit 44 erfolgt auch mit Hilfe eines Schrittmotors (nicht dargestellt). Die Änderung der Intensität des Laserstrahls wird durch Änderung der Parameter des dem Lasermodulator 42 zugeführten elektrischen Signals gesichert.
Das auf dem Druckmaterial 15 in einem technologischen Zyklus gezeichnete Bild ist eine Kopie der Originalvorlz/.c 13, die zum Beispiel, einen Text, Strichbilder und rasterfreie Tonbilder (Fotos) enthält.
Um beispielsweise einen in der Vorlage 13 enthaltenen Text zu übertragen, wird von der Einheit 31 ein entsprechender Befehl 31 erzeugt der auf den Eingang 35 des Raster-Strich-Umschalters 28 gegeben wird. An den Verstärker 36 wird der Strichkanal gelegt und am Eingang des Verstärkers 36 trifft ein Analogsignal ein, dessen Größe der optischen Dichte an der Abtaststelle der Originalvorlage 13 entspricht. Am Ausgang des Verstärkers 36 wird ein Signal erzeugt, das mit Hilfe des Lasermodulators 42 die Intensität der Laserstrahlung steuert.
Bei entsprechendem Befehl von der Einheit 31 wird an den Verstärker 36 der Rasterkanal angeschlossen und am Eingang des Verstärkers 36 trifft eine Folge von Informationsrasterimpulsen ein. Am Ausgang des Verstärkers 36 wird ein Signal gebildet, das mit Hilfe des Lasermodulators 42 die Intensität der Laserstrahlung steuert
Die Rasterstruktur der Halbtonbilder wird auch durch eine Kombination von Strichen, die von dem Laserstrahl auf dem Formmaterial 15 gezeichnet werden, gebildet Jedoch sind diese Striche keine FaksimiieKopie der Bilder auf der Originalvorlage 13.
Die Rasterelemente werden in künstlicher Weise durch sukzessives Zeichnen von Strichen gebildet Hierbei wird die Breite der Rasterelemente durch die Zahl der Striche und die Höhe durch die Dauer der vom Ausgangsverstärker 36 eintreffenden Informationsrasterimpulse zur Steuerung des Lasermodulators 42 bestimmt Die Abmessungen der Rasterelemente bestimmen die Lineatur der Rasterstruktur des Halbtonbildes. Deshalb erfolgt bei der Lasereinrichtung zur Herstellung von Druckformen die Änderung der Lineatur durch Änderung der Zahl der Striche in den Rasterelementen und durch Änderung des Schrittes der Kontraststriche 14 an dem Arbeitszylinder 11. die vom Geber 17 abgetastet werden.
Das Schema zur Bildung von Rasterelementen, zum Beispiel, mit einer Lineatur von 40 Linien/cm, ist in
F i g. 3 gezeigt. Betrachten wir im folgenden die Bildung der Rasterstruktur bei der Übertragung des Grautons (F i g. 3A). Die erforderliche Form der steuernden Informationsrasterimpulse wird arn Ausgang des Komparators 21 (Fig. 2) gebildet. An seinem Eingang 23 trifft eine Folge von Sägezahnimpulsen 65 (F i g. 3A) ein, deren Frequenz durch den Rasterimpulsgeber 17 (F i g. 2), der die Koordinaten und Zeitzuordnung dieser Impulse zu der Oberfläche der starr verbundenen Arbeitszylinder 11, 12 sichert, vorgegeben wird. Die Phase dieser Impulse wird im Laufe der Aufzeichnungszeit der Zeilenfolge von Rasterelementen über ihre gesamte Breite konstant gehalten. Entsprechend der gewählten Aufzeichnungsfeinheit von 300 Linien/cm wird die volle Breite der Rasterelemente mit einer Lineatur von 40 Linien/cm, die längs der Diagonale des Bildkonturs gemessen wird, während fünf Umdrehungen der Walzen 11 und 12 aufgezeichnet.
Die Diagramme, die fünf Umdrehungen der Walzen 11 und 12 entsprechen, sind mit a Ka", a '", a lv, a v (F i g. 3) bezeichnet, wobei I, II, III, IV, V die Nummern der Umdrehungen der Walzen 11, 12 (F i g. 2) sind; »a« bedeutet die Gruppe von Umdrehungen der Walzen 11, 12. innerhalb welcher ein Rasterelement gebildet wird. Die folgenden Gruppen von Umdrehungen zur Bildung folgender Rasterelemente sind mit b. c(F i g. 3) bezeichnet.
Die Kombination aus einem Sägezahnsignal mit einem Stufensignal, bezeichnet mit den entsprechenden Nummern I, II, III, IV, V bleibt im Verlaufe einer vollen Umdrehung der Walze 12(F i g. 2) erhalten.
Die Auszählung der Umdrehungen erfolgt durch den Zähler 48, an dem ein Impuls während einer Umdrehung der Walze 12 vom Detektor 46 eintrifft. Nach fünf Umdrehungen erscheint am Ausgang des Zählers 48 ein Impuls, der an den Eingang 55 des Phasenumschalters 50 gelangt. Auf dieses Signal wird vom Ausgang des Phasenumschaiters 50 auf den Eingang 57 des Generators 20 eine Folge von Rasterimpulsen gegeben, die um eine halbe Periode gegenüber den Rasterimpulsen der vorangehenden Gruppe von Umdrehungen der Walzen 11, 12, die am Eingang 54 des Phasenumschalters vom Ausgang des Phasenschiebers 51 eintreffen, verschoben sind. Infolge des Ansprechens des Phasenumschalters 50 wird die Phase der Informationsrasterimpulse um die halbe Folgeperiode dieser Impulse verschoben und der Laserstrahl beginnt mit dem Aufzeichnen der nächsten Zeilenfolge der Rasterelemente ab der sechsten Umdrehung der Walze 12.
In Fig.3A sind die Zeitdiagramme der Rasterelemente, die diesen Umdrehungen der Walze 12 entsprechen, mit b', b ", b "', blv, bv bezeichnet Nach zehn Umdrehungen der Walze 12 (F i g. 2) findet auf gleiche Art eine Umschaltung der Rasterimpulsphase in den ursprünglichen Zustand statt und ab der ersten Umdrehung der Walze 12 zeichnet der Laserstrahl die dritte Rasterelementenfoige c',c ", c'", c lv, c v (F i g. 3), dann wird der Vorgang wiederholt
Bei der Übertragung von Schwarz-Weiß-Bildern müssen die Rasterelemente unter einem Winkel von 45° ω zur Mantellinie der Walze 12 (Fig.2) angeordnet sein. Dazu wird die durch den Phasenschieber 51 bestimmbare Rasterimpulsphase um 180° verschoben. Hierbei kann als Phasenschieber 51 ein Inverter benutzt werden.
Die am Eingang des Komparators 21 eintreffende Sägezahnimpuisfolge wird mit einer Bezugsspannung verglichen, wozu das vom Korrekturglied 18 eintreffende Analogsignal benutzt werden kana Bei der Übertragung des Grautons wird die Größe des Analogsignals 66' (Fig.4A) gleich der halben Amplitude der Sägezahnimpulse 65 gewählt.
Zur Bildung von Rasterelementen mit Dreieck-Trapez-Form, die ein qualitativ hochwertiges Halbtonbild sichert, wird mit dem Analogsignal am Eingang des Komparators 21 die Stufenspannung addiert. Sie wird von dem Stufenspannungsgenerator 49 durch sukzessives Hinzufügen zum vorangehenden Spannungswert einer festen Spannung vom Zähler 48 gebildet. Nach Ablauf von fünf Umdrehungen (bei einer Lineatur von 40 Linien/cm wird die Summenspannung auf Befehl des Zählers 48 auf Null gestellt, dann wird dieser Vorgang wiederholt. Infolge dieser Addition hat das am Eingang 22 (Fig. 2) des Komparators 21 eintreffende Signal auch eine periodisch stufenweise Form.
Die Addition der Sägezahnimpulse 65 mit dem stufenförmigen Analogsignal 66 gestattet es, am Ausgang des Komparators 21 (Fig. 2) eine Folge von Impulsen zu erzeugen, deren Dauer bei Erhaltung der Tönung des Halbtonbildes, die durch die Schnittpunkte der zu vergleichenden Signale bestimmt wird, sich mit jeder Umdrehung der Walzen 11 und 12 ändert. Während der ersten Umdrehung werden die längsten Striche und während der fünften Umdrehung — die kürzesten Striche aufgezeichnet.
Dank der Verwendung der erfindungsgemäßen Lasereinrichtung ändert sich bei Änderung der Tönung des Originalbildes nicht nur die Dauer der Striche innerhalb der Rasterelementenfoige, sondern auch deren Anzahl. So werden zum Beispiel bei der Aufzeichnung des Hellgrautons (siehe F i g. 3B) nur zwei Striche während der Umdrehungen I und Il der Walzen 11,12 innerhalb eines Rasterelementes aufgezeichnet. Bei der Übertragung des hellsten Tones (siehe Fig. 3C) wird nur ein kurzer Strich im Laufe der Umdrehungen I aufgezeichnet, während bei dem dunkelsten Ton (siehe Fig. 3D) Unterbrechungen von minimaler Länge auf dem letzten Strich, der während der Umdrehung V aufgezeichnet wird, verbleiben.
Ein Beispiel für die auf der Druckform erhaltene reale Rasterstruktur zeigt F i g. 4L, T bei sechzehnfacher Vergrößerung. Die Rasterelemente haben eine Dreieck-Trapez-Form, wobei gegebenenfalls die minimale Größe eines Rasterelemenies »im Licht« etwa 20 μ (F i g. 4L) und »im Schatten« 50 μ (F i g. 4T) beträgt.
Die vorstehend beschriebene Lasereinrichtung kann in der Polygraphie, in Redaktions- und Verlagsorganisationen und Druckereien zum Drucken von Zeitungen, Büchern, Zeitschriften benutzt werden, wobei sie eine hohe Schnelligkeit, stabile Qualität und minimale Arbeiuaufwendungen sichert.
Die Lasereinrichtung kann auch als Ausgangseinrichtung von automatisierten Redaktions- und Verlagskomplexen mit einer Übertragung der Information über Verbindungskanäle benutzt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Einrichtung zur Herstellung von Druckformen
    — einer opto-elektronischen Abtasteinheit (16) für die auf einer ersten Walze (11) angeordnete Originalvorlage (13), an der ein Korrekturglied (18) und ein erster Komparator (21) angeschlossen sind,
    — einem Rasterimpulsgeber (17), dem ein Impulsformer (26) nachgeschaltet ist,
    — einem mit dem Impulsformer (26) in Verbindung stehenden synchronisierten Sägezahnimpulsgenerator (20), dessen Ausgang mit einem zweiten Eingang des ersten Komparators (21) in Verbindung steht,
    — einer laseroptischen Einrichtung (40) zur Bearbeitung Jes auf einer zweiten Walze (12) angeordneten Druckmaieriais(15),
    — einem Elektroantrieb (9), der die beiden Walzen (11,12) synchron dreht, und
    — einem Verstärker (36), der einen optischen Modulator (42) der laseroptischen Einrichtung steuert,
DE19792953706 1979-06-14 1979-06-14 Lasereinrichtung zur Herstellung von Druckformen Expired DE2953706C2 (de)

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