DE295151C - - Google Patents

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DE295151C
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DE
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incisions
chain
links
capsules
pliers
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DENDAT295151D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L11/00Making chains or chain links of special shape
    • B21L11/005Making ornamental chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■ Ketten, deren einzelne, kapseiförmige Glieder durch Einsetzen von Steinen verziert werden, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, lassen sich aber bisher nur von Hand zusarrimenhängen. Dies bedingt eine sehr langsame Herstellung; außerdem fehlt diesen Ketten infolge der Ungenauigkeit der Handarbeit jene gleichmäßige, durchweg unveränderte Lage der Einzelglieder, welche eine schöne Form der Kette verbürgt, indem die Vorderseite der Steine ohne jede seitliche Verdrehung stets in derselben Ebene liegt. Dies Ergebnis kann nur durch eine auf maschinellem Wege erfolgende, nicht wieder lösbare Verbindung der einzelnen Glieder erzielt werden, wobei die maschinelle Herstellung der Einzelglieder und der Verbindungsstücke selbst als bekannt vorausgesetzt wird. Das neue Verfahren betrifft die Herstellung von Kapselketten aus zur Aufnahme von Steinen bestimmten zylindrischen oder prismatischen Gliedern, die auf gegenüberliegenden Seiten mit einem oder zwei zum Rande senkrechten Einschnitten versehen sind, und besteht im wesentlichen darin, daß die in diese Einschnitte eingeführten Verbindungsteile (Ringe oder I-Stücke) mittels eines eingesprengten Deckels oder eingedrückten Ringabschnitts, die beide eine Lotmetallschicht führen, in diese Einschnitte eingeschlossen und so die Kettenglieder zu einer zusammenhängenden Kette vereinigt werden, die nach erfolgtem Reinigen und Zuführung eines Lötmittels fortlaufend automatisch gelötet und zu einer unlösbaren Kette gemacht wird. Die Verbindungsglieder sind dann bei freier Beweglichkeit in den Einschnitten eingeschlossen. In der Zeichnung stellen in beispielsweiser Ausführung dar:
Fig. ι und 2 eine Vorrichtung zur Erzeugung der fertigen Hauptglieder in Aufsicht und Vertikalansicht,
Fig. 3 die Einrichtung zum Transportieren der Hauptglieder in die Rinne, in welcher die Verbindung derselben zur Kette erfolgt,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt dieser Rinne mit einem die Stellung des neu zugefügten Gliedes sichernden Dorn,
Fig. 5 und 6 in Ansicht und Vertikalschnitt die Zuführung der Verbindungsglieder aus dem Magazin zur Zange,
Fig. 7 die beiden Horizontalzangenbacken, welche den noch nicht im Zusammenhang gesicherten Teil der Kette in einer Rinne weitertransportieren,
Fig. 8 die Vertikalansicht des Magazins für die Verbindungsstücke und der sie nach den Hauptgliedern transportierenden Zange nebst Stempel,
Fig. 9 die Vertikalansicht bzw. Querschnitt der Vorrichtung zum Ausstanzen eines vollen Bodens für die Kapsel und zum Eindrücken in diese,
Fig. 10 den vergrößerten Querschnitt einer Kette, deren Einzelglieder durch Ringe verbünden und über diesen durch volle Böden verschlossen sind, Fig. 11 denselben Schnitt einer Kette, wo
die Verbindungen X-Stücke und in die Oberseite der Kapselglieder Ringabschnitte eingesetzt sind.
Auf einer Tischplatte ist zwischen Führungsleisten ι und 2 der Schlitten 3 beweglich, welcher an einer Seite mit einem Ausschnitt versehen ist. In diesem sitzt auf der Tischplatte die runde Büchse 4 unbeweglich fest, in der aber die Büchse 5 vertikal verschoben werden kann. Das obere Ende dieser ist etwas Zugespitzt und durch drei Vertikalschlitze gespalten. Dementsprechend ist das obere Ende der Büchse 4 innen verengt, so daß beim Hinaufschieben von 5 die dreiteilige Spitze dieser zusammengedrückt wird. Das Metallrohr 6, dessen Abschnitte die einzelnen Kapseln liefern, wird von unten durch die Maschine allemal um eine Gliedhöhe hinaufgeschoben und gleichzeitig durch Heben der Büchse 5 in dieser festgeklemmt. Hierauf rückt das auf dem Schieber 3 befestigte Lager 7, welches die mittels Schnurscheibe 8 angetriebene Doppelkreissäge 9 trägt, seitwärts gegen das Rohr 6 vor, indem der Schieber sich nach der Büchse 4 hinbewegt, und zwar so, daß die Mittellinie zwischen den Sägen 9 genau durch die vertikale Achse des Rohres 6 geht. Nun verschiebt sich das Lager 7 seitwärts, so daß die Sägen 9 in das Rohrende auf beiden Seiten des Umfangs symmetrisch liegende Einschnitte machen (Fig. 8), welche jedoch nur etwa 2/8 der Höhe des abgetrennten Gliedes haben. Zwischen beiden Einschnitten bleibt also auf jeder Seite eine Zunge stehen. Die Sägen 9 kehren in ihre vorige Stellung zurück, worauf ein von oben herabkommender Stempel 11, der im Ständer 10 läuft (Fig. 2), vermöge seines entsprechend gestalteten Endes den am Rohr 6 entstandenen Grat entfernt. Ist der Stempel 11 wieder gehoben, so umfassen zunächst die Zangenbacken 15, 16 (Fig. 3), gegen die Büchse 4 vorgehend, das Rohrende und halten es fest, bis durch Vorgehen des Schlittens 3 der darauf sitzende Arm 12 mit der durch Schnurrolle 13 angetriebenen Horizontalsäge 14 unter den Zangenbacken 15,16 das Glied abgetrennt hat. Der Arm 12 mit der Säge 14 geht zurück, und die Zange 15,16 dreht sich mit einem im Kasten 17 befestigten Bolzen als Mittelpunkt um 180 °
(s. punktierte Linie Fig. 3) nach der Platte 18, wo die Kapseln abgesetzt werden. Gerade über dieser Stelle befindet sich in einer Führung der vertikal bewegliche Stift 21 (Fig. 4), welcher heruntergehend mit seinem abgesetzten Ende ins Innere der Kapsel greift und diese in ihrer Lage festhält. Außerdem hat dieser Stift Ansätze an beiden Seiten, welche sich in die Einschnitte legen und dadurch eine Verdrehung der' Kapsel verhüten, welche dem Einführen der Verbindungsglieder hinderlich wäre. Auf der Platte 18 sind rechts und links Greifbacken 19, 20 angeordnet, welche, wenn geschlossen, mit ihren inneren Ausschnitten die einzelnen Glieder in genauem Abstande halten. Diese Greifbacken stehen bei Einfügung einer neuen Kapsel rechts zurück in der punktiert angedeuteten, geschlossenen Lage, öffnen sich dann aber, gehen um einen Kapselabstand vor und schließen sich wieder, so daß das neue Hauptglied mit umfaßt wird. Der Stempel 21 hebt sich, die Zangenbacken 15, 16 gehen auseinander und nach dem Drehpunkte zurück, worauf sie um 180 ° in ihre Anfangsstellung zurückgeschwenkt werden. Von einer parallel zur Platte 18 liegenden zweiten Platte 22 (Fig. 5 und 6) werden jetzt die Verbindungsglieder in folgender Weise zugeführt: Ein mit entsprechender Höhlung versehener, senkrechter Vierkantstab 23 nimmt die von einem Rohr kleineren Durchmessers abgeschnittenen Verbindungsstücke übereinander auf, die durch das eigene Gewicht bei jedesmaliger Wegnahme eines Ringes nachrutschen, wovon der unterste schon in der Führungsrinne der Platte 22 liegt. Der Vierkantstab 23 hat vorn einen bis ins Innere durchgehenden Längsschlitz 28 (Fig. 8), welcher den Inhalt sichtbar macht und etwaige Stockungen im Nachschübe leicht zu beseitigen gestattet. Eine unter ihm in der Rinne geführte Zunge 24 bewirkt durch ihr Hin- und Hergehen jedesmal das Verschieben eines Ringes nach hinten, worauf, wenn die Zunge zurückgeht, der nächste Ring an die Stelle des weggeschobenen fällt. Der hinter dem Stabe 23 liegende Ring wird dann von einer heruntergehenden, noch offenen und sich um ihn schließenden Zange 25 umfaßt, welche sich im rechten Winkel auf die Greifbacken 19, 20 (Fig. 5, 7 und 8) hinbewegt und genau über der Mitte zwischen zwei Kapseln stehenbleibt. Hier geht der zwischen den Backen der Zange 25 angeordnete Stift 26, dessen Profil der Ringgröße entspricht, herab und stößt hierdurch den Verbindungsring in die Ausschnitte beider Kapseln hinein, die alsdann durch die Greifbacken 19/20 weiter nach rechts unter die Vorrichtung Fig. 9 transportiert werden. Durch den Zwischenraum der Stahlprismen 27 und 29 wird ein Metallstreifen 31 geführt, der eine Zwischenschicht aus Lotmetall hat; während im oberen Stahlstück 29 der Stempel 30 seine Führung findet, hat das untere eine dem Stempel genau entsprechende, vertikale Öffnung, so daß der letztere bei seinem Niedergang aus dem Metallstreifen ein Blechstück ausstanzt, dessen Größe genau in das Innere der Kapsel paßt. Der Stempel drückt nun dies Blechstück in die Kapsel so hinein,. daß es mit deren oberem Rande gleich hoch liegt. Nach dem Einlöten desselben ist daher das Verbindungsglied eingeschlossen, ohne seine Beweglichkeit eingebüßt zu haben. Die Kette
tritt in vollkommener Gleichmäßigkeit aus der Maschine. Nach erfolgter Reinigung geschieht in bekannter Weise die Lötung durch Tauchen in eine Boraxlösung und Erhitzen..
Statt der Verbindungsringe können, wie oben angedeutet, I-förmige oder andersartige Zwischenglieder verwendet werden; in diesem Falle wäre z. B. statt zwei Einschnitte an jeder Umfangseite nur einer anzubringen. Wird
ίο statt des vollen Bodens zum Schließen der Kapseln ein schmaler Ring verwendet, so geschieht dessen Einführung in ähnlicher Weise wie die der Verbindungsglieder. Das Transportieren der Kapseln von der Stelle, wo sie vom Rohr abgesägt, an diejenige, wo sie .der Kette angefügt werden, braucht natürlich nicht durch Drehung der Zange um 180° zu erfolgen. Eine Parallelverschiebung der Zange erfüllt den gleichen Zweck. Überhaupt können alle Einzelheiten des Baus, die Lage der Organe zueinander und ihre besondere Ausbildung bedeutende Veränderungen erfahren und werden dies zweifellos bei der praktischen Ausführung der Maschine. Durch dies alles wird jedoch der Erfindungsgedanke nicht berührt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Kapselketten aus zur Aufnahme von Steinen bestimmten zylindrischen oder prismatischen Gliedern, die auf gegenüberliegenden Seiten mit einem oder zwei zum Rande senkrechten Einschnitten versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in diese Einschnitte eingeführten Verbindungsteile (Ringe oder I-Stücke) mittels eines eingesprengten Dekkels oder eingedrückten Ringabschnitts, die beide eine Lotmetallschicht führen, in diese Einschnitte eingeschlossen und so die Kettenglieder zu einer zusammenhängenden Kette vereinigt werden, die nach erfolgtem Reinigen und Zuführung eines Lötmittels fortlaufend automatisch gelötet und zur unlösbaren Kette gemacht wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Greifbacken (19, 20) die Kapseln im erforderlichen Abstande halten, unter eine Zange (25) führen, die über der Mitte zweier Kapseln das einzuführende Verbindungsglied hält, und zwischen deren Backen ein senkrecht beweglicher und der Größe des Verbindungsgliedes entsprechender Stift (26) das Verbindungsglied aus der Zange (25) heraus und mit beiden Enden in die Einschnitte der Kapseln hineinstößt, so daß sie durch Zug in der Kettenlängsrichtung nicht mehr trennbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Verbindungsgliedern versehenen und oben offenen Einzelglieder in ihrer weiteren Bewegung unter einen Durchstoß (27, 30) geführt werden, der aus einem Blechstreifen (31) Scheiben ausstanzt und sie in die obere Öffnung der Glieder eindrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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