DE295071C - - Google Patents
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- DE295071C DE295071C DENDAT295071D DE295071DA DE295071C DE 295071 C DE295071 C DE 295071C DE NDAT295071 D DENDAT295071 D DE NDAT295071D DE 295071D A DE295071D A DE 295071DA DE 295071 C DE295071 C DE 295071C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
- D06P3/00—Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
- D06P3/02—Material containing basic nitrogen
- D06P3/04—Material containing basic nitrogen containing amide groups
- D06P3/046—Material containing basic nitrogen containing amide groups using metallisable or mordant dyes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
^ PATENTAMT.
Wie bekannt, geschieht beim Schwarzfärben der Seide das Fixieren des salpetersauren
Eisens, nachdem die Seidenfaser als Rohseide, Seidengespinst, Schappe oder Seidengewebe
mehrere Male die Gelbeisenbäder und heiße Seifenlauge passiert hat. Die Seide wird zu
diesem Zweck während 2 bis 31Z2 Stunden in
dieser heißen Seifenlauge bewegt. Seitdem das Verfahren der Patentschrift 179229 zum
Entbasten der Seide durch Seifenschaum in der Seidenfärberei eingeführt ist, geschieht an
einigen Orten das Fixieren der Eisenbeize anstatt durch Seifenlauge durch Seifenschaum,
wodurch dem ersteren Verfahren gegenüber schon eine wesentliche Ersparnis an Zeit, Arbeit
und Material erreicht wurde.
Sowohl beim Fixieren der Eisenbeize durch
, Seifenlauge als auch durch Seifenschaum muß mit einem Seifenverbrauch von 20 bis 40 Prozent
des Seidengewichtes gerechnet werden.
Zweck der vorliegenden Neuerung ist, diesen Seifenverbrauch durch Einsetzen von in
Säcken eingeschlossenen Seidenraupenpuppen oder seidenraupenpuppenhaltigen Seidenabfällen
in das Fixierbad oder durch Beimischen des öligen Wassers, das sich beim Auskochen
von Seidenraupenpuppen oder seidenraupenpuppenhaltigen Seidenabfällen ergibt, ganz
wesentlich zu vermindern, so daß sich eine wesentliche Ersparnis im Materialverbrauch
ergibt.
Im oberen Teil einer ungefähr 7 m langen Holz- oder Eisenbarke befinden sich ungefähr
50 Garnträger zur Aufnahme der Seiden- oder Schappestränge. Auf dem Boden der Barke
befindet sich eine Heizschlange. Der unterste Punkt der ,Stränge befindet sich ungefähr
60 cm über' der Bodenfläche. Man läßt in die Barke so viel Wasser einfließen, bis das
Niveau ungefähr 25 bis 30 cm beträgt; es ergibt sich so eine Wassermenge von ungefähr
3000 1. Hierzu mischt man ungefähr 5 kg Seife und ungefähr 25 kg Seidenraupenpuppen.
Man kocht die Lauge auf, welche sich in Schaum verwandelt, als solcher bis an den
oberen Rand der Barke aufsteigt und die Seide vollständig umhüllt. Diese Behandlung
wird beispielsweise während ungefähr 1 Stunde oder weniger fortgesetzt. Die gleiche Lauge
kann durch Beimischung von frischer Seife und frischem Wasser, ohne Beimischung von frischen
Seidenraupenpuppen, für mindestens zehn solcher Operationen benutzt werden.
Da der Preis der Seidenraupenpuppen ungefähr die Hälfte beträgt des Preises der
Seife, so ergibt sich ein wesentlicher technischer Vorteil aus dieser Neuerung. Das Verhältnis
von Seife zur Menge der Seidenraupenpuppen kann je nach Bedarf geändert werden, auch so, daß keine Seife verwendet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Fixieren von Eisenbeizen auf Gespinstfasern und Erzeugnissen daraus, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Fixierbad Seidenraupenpuppen oder seidenraupenpuppenhaltige Seidenabfälle oder das ölige Wasser, das sich beim Auskochen von Seidenraupenpuppen und seidenraupenpuppenhaltigen Seidenabfällen ergibt,
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295071C true DE295071C (de) |
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ID=549587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295071D Active DE295071C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
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