DE2950520C2 - Endoskop für einen trachealen Katheter - Google Patents

Endoskop für einen trachealen Katheter

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Description

Bisher war es üblich, bei Einführung eines Katheters in die Luftröhre eines Patienten eine narkotische Flüssigkeit in die Vene des Patienten zu injizieren, um die Luftröhre zu betäuben, damit dann der Katheter vom Mund durch die Kehle in die Luftröhre eingeführt und Sauerstoff zur Beatmung des Patienten durch den Katheter zugeführt werden kann.
Die Einführung eines trachealen Katheters in die Luftröhre muß sehr sorgfältig erfolgen, um eine Verletzung zu vermeiden, wobei aber zugleich der Kehldeckel, der den Eingang der Luftröhre verschließt, aufwärts gestoßen werden muß. Die Einführung erfordert daher eine feinfühlige Kontrolle des distalen Endteils des Katheters.
Bekannte tracheale Katheter haben den Nachteil, daß sie mehr willkürlich eingeführt werden, so daß die Gefahr besteht, daß der Katheter irrtümlich in die Speiseröhre gelangt. Wenn hierdurch ein zu großer Zeitverlust entsteht und die Zuführung von Sauerstoff verzögert wird, kann dies zum Tod des Patienten führen.
Es ist ein Laryngoskop bekannt (DE-OS 23 22 651), das aus einer gekrümmten Röhre besteht, in deren Inneren ein Endoskop angeordnet ist, wobei am proximalen Ende der Röhre ein Okular und am distalen Ende eine Objektivlinse angeordnet ist Ferner befindet sich in der Röhre ein zur Betrachtung dienendes optisches Faserbündel, dessen eines Ende mit dem Okular verbunden ist, sowie ein zur Beleuchtung dienendes Faserbündel, dessen eines Ende am distalen Ende des Endoskops angeordnet ist, während sein anderes Ende optisch mit einer sich außerhalb des
Endoskops befindlichen Lichtquelle gekoppelt ist Da das Laryngoskop nur zur Betrachtung der Luftröhre dient, ist dort das Endoskop fest in der Röhre installiert Eine Verwendung als trachealer Katheter ist daher nicht möglich.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Endoskop für einen trachealen Katheter zu schaffen, das ein schnelles und genaues. Einsetzen des Katheters in die Luftröhre ermöglicht
Mit dem erfindungsgemäßen Endoskop kann die richtige Einführung des trachealen Katheters kontrolliert werden, und nach Kontrolle der richtigen Einführung kann das Endoskop entfernt und damit in kürzester Zeit der von dem Endoskop eingenommene Raum wieder freigemacht werden, so daß die Atmung is des Patienten nur kurzzeitig behindert wird. Dadurch, daß sowohl der tracheale Katheter als auch das Endoskop starr ausgebildet und an die Krümmung der Luftröhre angepaßt sind, ist eine feinfühlige Bewegung des distalen Endteils des Katheters bei der Einführung möglich. Dadurch, daß das Okular unter einem spitzen Winkel in der Ebene der Krümmung der Hülle aber entgegengesetzt zu deren Krünimungsrichtung verläuft, ergibt sich der Vorteil, daß der Arzt sich nicht über das Gesicht des Patienten zu beugen braucht oder sein Kinn die Stirn des Patienten berührt so daß die Handhabung des Instruments für den behandelnden Arzt erheblich erleichtert wird. Die Längeneinstellmittel sorgen dafür, daß die eingeführte Länge der Hülle des Endoskops an die Länge des zu benutzenden trachealen Katheters angepaßt ist
Längeneinstellmittel sind an sich bei einem Bronchoskop bekannt, jedoch sind diese Mittel innerhalb einer äußeren Röhre angeordnet um an dieser eine Bildübertragungsröhre festzulegen, nicht jedoch an einem einsetzbaren Endoskop wie bei der Erfindung.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Endoskop;
F i g. 2 einen Längsschnitt durch das distale Endteil des in F i g. 1 dargestellten Endoskop mit dem trachealen Katheter in einer Richtung senkrecht zur Zeichnungsebene von F i g. 1;
Fig.3 und 4 aufeinanderfolgende Schritte bei der Einsetzung des Endoskops in den trachealen Katheter;
Fig.5 das Ergreifen des Halteabschnittes des Endoskops von der Bedienungsperson, wenn das den trachealen Katheter enthaltende Endoskop in die Luftröhre eines Patienten eingeführt wird;
F i g. 6 und 7 eine Veranschaulichung der Einführung des trachealen Katheters in die Luftröhre eines Patienten;
Fig.8 einen Längsschnitt des Anschlusses des optischen Beleuchtungsfaserbündels an eine Lichtquelle;
F i g. 9 und 10 Seitenansichten anderer Ausführungsformen für den Anschluß des optischen Beleuchtungsfaserbündels an die Lichtquelle;
F i g. 11 einen Längsschnitt durch den distalen Endteil einer anderen erfindungsgemäßen Ausführung eines Endoskops;
Fig. 12 einen Querschnitt der Hülle der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform;
Fig. 13 die Vignettierung der Objektivlinse, wenn ein Endoskop entsprechend der Ausführungsform gemäß F i g. 1 verwendet wird;
F i g. 14 einen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform einer Vorrichtung zur Kontrolle der eingeführten Länge der Hülle des Endoskops und
Fig. 15 eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie 15-15 in Fig. 14.
Das in F i g. 1 dargestellte Endoskop 2 wird in einen flexiblen Trachealkatheter 1 eingeführt der beispielsweise aus Polyurethan oder Polyvinylchlorid besteht Der Trachealkatheter 1 hat beispielsweise eine auf den durchschnittlichen erwachsenen Mann abgestellte Länge von 240 mm bzw. eine Länge von 220 mm für die durchschnittliche erwachsene Frau. Zweckmäßigerweise wird die Länge des Trachealkatheters auf den Körperbau und die Rasse des zu untersuchenden Patienten abgestimmt Das Endoskop 2 besteht aus einer metallischen, gebogenen Hülle 4 und einem am proximalen Ende der Hülle 4 befestigten hohlzylindrischen Halteabschnitt 3. Die Hülle 4 hat beispielsweise eine Länge von 23 cm und einen Außendurchmesser von 0,6 cm, und sie besteht beispielsweise aus einer starren Außenröhre 5 und einer konzentrischen Röhre 6, die beide aus Edelstahl hergestellt sind. Die Mittellinie der gebogenen Hülle 4 besitzt in Anpassung an die Form der Kehle eines Menschen beispielsweise einen Krümmungsradius von 150 cm. Durch die Innenröhre 6 verläuft stramm ein optisches Betrachtungsfaserbündel 8. Das distale Ende des Faserbündels 8 ist optisch mit der Objektivlinse 10 im distalen Ende der Hülle 4 verbunden. Am proximalen Ende des Halteabschnittes 3 ist ein hohler Abschnitt 11 befestigt Das proximale Ende des optischen Faserbündels 8, das durch den Halteabschnitt 3 verläuft ist optisch mit einer Okularlinse 12 im Okularabschnitt 11 verbunden. Die Objektivlinse 10, das optische Faserbündel 8 und die Okularlinse 12 bilden gemeinsam ein optisches Betrachtungssystem 7. Das Innere der Luftröhre eines Patienten kann am Okularabschnitt 11 betrachtet werden.
Ein zur Beleuchtung dienendes optisches Faserbündel 14 bildet ein optisches Beleuchtungssystem 13, das stramm zwischen der Außenröhre 5 und der Innenröhre 6 verläuft Das distale Ende des Faserbündels 14 ist in das distale Ende 9 der Hülle 4 eingesetzt Das Faserbündel 14 verläuft durch den Halteabschnitt 3 und eine Verlängerung 15, die sich im rechten Winkel zur Seitenwand des Halteabschnittes 3 in die gleiche Richtung erstreckt, in die die Hülle 4 gebogen ist.
Der hohle Abschnitt 11 ist entgegen der Biegerichtung der Hülle 14 geneigt so daß das Innere der Luftröhre eines Patienten ohne Schwierigkeiten betrachtet werden kann. Mit dem freien Ende der Verlängerung 15 ist ein Lichtleitkabel 16 verbunden, durch das das Beleuchtungsfaserbündel 14 zu einer nicht dargestellten Lichtquelle geführt wird.
Eine Einstellvorrichtung 17 zur Einstellung der Länge der Hülle, die aus einem Ringelement besteht, umgibt den Halteabschnitt 3. Die Einstellvorrichtung 17 ist in axialer Richtung der Hülle 4 mittels einer Nut- und Federverbindung verschiebbar, wobei die in Achsrichtung verlaufende Feder 17a an der Innenwand des Ringkörpers und die ebenfalls in Achsrichtung verlaufende Nut 3a an der Umfangsfläche des Halteabschnittes 3 angebracht sind. Eine Befestigungsschraube 18 ist mit eir.rm durch die Seitenwand der Einstellvorrichtung 17 verlaufenden Gewinde in Eingriff. Durch Befestigung der Schraube 18 kann die Einstellvorrichtung 17 am Halteabschnitt 3 festgelegt werden. Die untere Stirnflä-
ehe der Einstellvorrichtung 17 liegt an der oberen Stirnfläche eines Flansches 20 an, das am proximalen Ende des Katheters 1 vorgesehen ist, so daß die Hülle 4 im Katheter 1 in ihrer vorgegebenen Lage gehalten wird. Der distale Endteil des Katheters 1 wird durch eine schräg geschnittene öffnung 21 gebildet, die in Fig. 2 dargestellt ist.
In der Praxis wird der Trachealkatheter 1 zunächst über die Hülle 4 des Endoskops 2 in Richtung des Pfeiles A in F i g. 3 soweit geschoben, bis die untere Stirnfläche ι ο der Längeneinstellvorrichtung 17 an der oberen Stirnfläche des Flansches 20 des Katheters 1 anstößt (F i g. 1 und 4), so daß damit die Einführung des Endoskops des Katheters 1 in die Hülle 4 beendet ist. In diesem Zustand wird das distale Ende 9 der Hülle 4 von der schräg geschnittenen Öffnung 21 des Katheters 1 nach innen gezogen. Hierdurch ist es möglich, die Gefahr zu unterbinden, daß die Luftröhre eines Patienten durch das distale Ende der Hülle 4 des Endoskops verletzt wird, was bei einem Vorstehen des distalen Endes 9 eintreten könnte, und es wird auch verhindert, daß in der Luftröhre des Patienten vorhandene Viskoseflüssigkeit die Objektivlinse 10 verschmutzt und dadurch die Betrachtung behindert. Wenn die Längeneinstellvorrichtung 17 in Achsrichtung des Halteabschnittes 3 nach Lösen der Befestigungsschraube 18 bewegt wird, kann die Länge der Hülle 4, die in den Katheter 1 eingeführt werden soll, eingestellt werden.
In der Praxis führt die Bedienungsperson den Katheter 1 in die Luftröhre in Rückenlage des Patienten durch dessen Mund so ein, daß dieser der Innenwand der Biegung seiner Kehle folgt, wobei die Verlängerung 15 von dem Daumen und dem Zeigefinger der Bedienungsperson und der Halteabschnitt 3 von den anderen Fingern und der Innenfläche der Hand gemäß F i g. 5 ergriffen wird. Nach Einführung des Katheters 1 in die Luftröhre des Patienten sieht die Bedienungsperson gemäß Fi g. 7 durch das Okular 11 und prüft durch das optische Betrachtungsfaserbündel 7, ob der Katheter richtig in die Luftröhre des Patienten eingesetzt ist Im Falle einer falschen Einsetzung, zieht die Bedienungsperson den Katheter sofort heraus, um ihn dann neu einzuführen. Wiederum prüft dann die Bedienungsperson durch das Okular, ob der Katheter « seine richtige Lage einnimmt Es ist daher möglich, schnell, sicher und zuverlässig zu beurteilen, ob der Katheter genau in die Luftröhre eines Patienten eingeführt worden ist Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel erstreckt sich — wie oben erwähnt — das Okular 11 in die entgegengesetzte Richtung wie die eingeführte Hülle 4, so daß das Okular im eingeführten Zusiand des Katheters eine Lage einnimmt, die dzr Bedienungsperson die Betrachtung erleichtert
Fig.8—12 und Fig. 14 und 15 zeigen andere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Endoskops. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.8 befindet sich am Umfang des freien Endes der Verlängerung 15 ein Außengewinde 22. Eine kleine Lichtquelleneinheit 23 und ein Beleuchtungskabel 24 können wahlweise auf das Außengewinde 22 aufgeschraubt werden. Die Lichtquelleneinheit 23 enthält eine kompekte Stromquelle, z. B. eine Batterie, sowie eine Lichtquelle in Form einer Lampe. Das Beleuchtungska-. bei 24 besteht aus einem flexiblen Kabel 25, dessen eines Ende mit einem Anschlußteil 26 verbunden ist, während das andere Ende optisch mit einer nicht dargestellten Lichtquelle verbunden ist und ein optisches Faserbündel 27 zur Übertragung des Lichtes enthält.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 9 ist das freie Ende der Verlängerung 28 L-förmig ausgebildet, so daß verhindert wird, daß das Lichtleitkabel 29 die Brust des Patienten berührt, wenn der Katheter 1 in die Luftröhre eingeführt wird, und dadurch die Betrachtung behindert wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 ist das freie Ende der Verlängerung 28 U-förmig gebogen, wodurch eine noch bessere Handhabung des Katheters 1 als bei dem Ausführungsbeispiel in F i g. 9 möglich ist. Wie oben erwähnt wurde, ist das vordere Ende der U-förmigen Verlängerung 28 nach oben gebogen und berührt somit den Patienten überhaupt nicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 11 ist die Objektivlinse 31 des optischen Betrachtungssystems 30 an der gegenüberliegenden Seite des Katheters 1 angeordnet an der sich das spitze Ende 32 der schräg verlaufenden öffnung 21 befindet, d. h. an einer vom spitzen Ende 32 entfernten Stelle. Daher ist es möglich, das Auftreten einer Vignettierung des Lichts durch den spitzen Randteil der schrägen Öffnung 21 des Katheters 1 minimal zu machen.
Nachfolgend wird ein Vergleich des Blickfeldes bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 11 und 13 gemacht, wobei in Fig. 13 die Objektivlinse 10 konzentrisch in der Hülle 4 angeordnet ist. In Fig. 13 wird das Blickfeld der Objektivlinse 10 durch die Summe eines Winkels «' zwischen der optischen Achse X der Objektivlinse 10 und einer sich vom spitzen Ende 32 der öffnung 21 zur optischen Mitte der Objektivlinse 10 erstreckenden Linie und einem Winkel « bestimmt, der sich zwischen dem gegenüberliegenden Ende des Blickfeldes und der optischen Achse X erstreckt, d. h. (« + «')■ In anderen Worten stellt der gestrichelte Bereich in Fig. 13, der durch (<x — oC) gebildet wird, eine so große Vignettierung dar, daß diese nicht übersehen werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 11 und 12 wird jedoch der Gesamtwinkel beiderseits der optischen Mitte der Objektivlinse 31 durch die Summe eines Winkels «" zwischen der optischen Achse X der Objektivlinse 3 und einer sich von der optischen Mitte der Objektivlinse 31 zum spitzen Ende 32 der Öffnung 21 erstreckende Linie und einem Winkel« definiert, der zwischen der optischen Achse X und dem im spitzen Ende 32 der öffnung gegenüberliegenden Rand des Blickfeldes gebildet wird, d. h. (x + oc"). Da jedoch die die optische Achse der Objektivlinse 31 sehr dicht an der dem spitzen Ende 32 der Öffnung 21 gegenüberliegenden Innenwandung und der Mittellinie des Katheters liegt, ist der Winkel x" gleich oder nahezu gleich jjgrrj wjnjce! x, so daß dadurch vollständig oder weitgehend das Auftreten der Vignettierung durch das spitze Ende der öffnung 21 beseitigt wird.
Fi g. 14 zeigt eine Abwandlung einer Einstellvorrichtung für die Einführungslänge der Hülle. Diese Vorrichtung 33 enthält ein hohlzylindrisches Einstellelement 35 und ein hohlzylindrisches Anschlagelement 34, in das das Einstellelement 35 paßt In der Umfangswand des Einstellelementes 35 verläuft in Achsrichtung eine Nut 35a, und eine in der Innenwand des Anschlagelementes 34 angebrachte, in Achsrichtung verlaufende Feder 34a ist mit der Nut 35a in Eingriff, so daß dadurch das Einstellelement 35 axial zum Anschlagelement 34 bewegbar ist Im Anschlagelement 34 befindet sich ein Innengewinde, in das eine Befestigungsschraube 18 einschraubbar ist Bei Anziehen der Befestigungsschrau-
be 18 wird das Einstellelement 35 am Anschlagelement 34 festgelegt.
In einem am oberen Ende des Einstellementes 35 befindlichen Abschnitt 42 mit größerem Durchmesser ist eine ringförmige Rille 37 vorgesehen. In der ringförmigen Rille 37 befindet sich ein Eingriffsring 36. Am Eingriffsring 36 ist ein Knopf 41 befestigt, der durch die Seitenwand des Abschnittes 42 des Einstellelementes 35 nach außen ragt. An der dem Knopf 41 gegenüberliegenden Seitenwand des Eingriffsringes 36 ist eine Vertiefung 43 angebracht. Zwischen der Vertiefung 43 und der der Vertiefung 43 zugekehrten Innenwand des Abschnittes 42 ist eine Druckfeder 38 angeordnet. Die Druckfeder 38 drückt den Eingriffsring 36 normalerweise in Richtung auf die Seitenwand des Halteabschnittes 3. Mehrere Vertiefungen 39, 40 von denen in Fig. 14 zwei dargestellt sind, befinden sich komplementär zur Vertiefung 43 in der Seitenwand des Halteabschnittes 3 in axialem Abstand zueinander. Wenn der Knopf 41 in den Abschnitt 42 hineingedrückt wird, löst sich der Eingriffsring 36 von dem Halteabschnitt 3 gegen die Kraft der Druckfeder 38, so daß das Einstellelement 35 axial zum Halteabschnitt 3 bewegt werden kann. Wenn demzufolge die Vertiefung 43 des Eingriffsrings 36 der gewünschten Vertiefung 39 oder 40 gegenüberliegt, wird der Knopf 41 losgelassen, so daß die Vertiefung 43 in die Vertiefung 39 oder 40 durch die Kraft der Druckfeder 38 hineingleiten kann und dadurch die Länge der Hülle, die in den Katheter eingeführt werden soll, definiert wird. Der Abstand von der Lippe zur Luftröhre beträgt für den erwachsenen Mann etwa
ίο 240 mm und für die erwachsene Frau etwa 220 mm, d. h. es besteht ein Unterschied von etwa 20 mm. Wenn daher die beiden Vertiefungen 39 und 40 in axialer Richtung einen Abstand von 20 mm aufweisen, kann das erfindungsgemäße Instrument wahlweise für Männer und Frauen angewendet werden. Wenn die Schraube 18 gelöst wird, um das Einstellelement 35 axial in bezug auf das Anschlagelement 34 bewegen zu können, kann die Länge der Hülle 4, die in den trachealen Katheter 1 eingeführt werden soll, sofort eingestellt werden. Die anderen Teile des in Fig. 14 dargestellten Endoskop sind vom gleichen Aufbau wie bei den Ausführungsbeispielen von F i g. 1 — 12.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. In einem aus einer gekrümmten Röhre bestehenden trachealen Katheter angeordnetes Endoskop, mit einem Okular am proximalen Ende, s mit einer Objektivlinse am distalen Ende, mit einem zur Betrachtung dienenden optischen Faserbündel, dessen Ende optisch mit der Objektivlinse und dessen anderes Ende optisch mit dem Okular verbunden ist, mit einem zur Beleuchtung dienenden Faserbündel, dessen eines Ende am distalen Ende des Endoskops angeordnet ist, während sein anderes Ende optisch mit einer sich außerhalb des Endoskops befindlichen Lichtquelle gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Endoskop is in den trachealen Katheter (1) lösbar einsetzbar ist und eine starre, der Krümmung des trachealen Katheters angepaßte Hülle (4) besitzt, die kürzer als der tracheale Katheter ist, da3 am proximalen Ende der Endoskophülle ein Halteabschnitt (3) befestigt ist, von dem das Okular (12) in der Ebene der Krümmung der Hülle (4) unter einem spitzen Winkel vorsteht, der entgegengesetzt zur Krümmungsrichtung der Hülle verläuft, und daß am Halteabschnitt (3) Längeneinstellmittel (17, 35) zur Einstellung der in den trachealen Katheter (1) einzusetzenden Länge der Hülle (4) angebracht sind.
2. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längeneinstellmittel aus einem den Halteabschnitt (3) umgebenden und auf dessen Umfangsrichtung bewegbaren Ringelement (17) bestehen, dessen eines Ende am proximalen Ende des trachealen Katheters (1) anliegt, und das sich durch das Ringelement (17) eine Befestigungsschraube (18) erstreckt, durch die das Ringelement am Halteabschnitt (3) festlegbar ist.
3. Endoskop nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Umfang des Halteabschnitts (3) eine axial verlaufende Nut (3a,) und in der Innenwand des Ringelementes (17) eine axial verlaufende, mit der Nut in Eingriff stehende Feder (17a,) vorgesehen ist.
4. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längeneinstellmittel aus einem den Halteabschnitt (3) umgebenden und auf dessen Umfangsfläche bewegbaren Ringelement (35) bestehen, daß im Außenumfang des Halteabschnittes (3) mehrere in axialer Richtung einen Abstand voneinander aufweisende Vertiefungen (39,40) vorgesehen sind, daß im Ringelement (35) ein Eingriffselement (36) angeordnet ist, das wahlweise in lösbarem Eingriff mit einer der Vertiefungen (39,40) gebracht werden kann, und daß ein ringförmiges Anschlagelement (34) vorgesehen ist, innerhalb von dem sich das Ringelement (35) bewegt und das mit Befestigungs-
, mitteln (818) zur Festlegung des Ringelementes (35) am Anschlagelement (34) versehen ist.
5. Endoskop nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenwand des dem trachealen Katheter (1) abgekehrten Endes des Ringelementes (35) eine ringförmige Rille (37) angebracht ist, daß M das Eingriffselement (36) als Ringelement ausgebildet ist, das sich in der ringförmigen Rille (37) befindet und den Halteabschnitt (3) so umgibt, daß es radial zum Ringelement (35) bewegbar ist, daß das Eingriffselement (36) eine Vertiefung (40) aufweist, die wahlweise mit einer der Vertiefungen (39,40) des Halteabschnittes (3) in Eingriff bringbar ist, daß ein die Seitenwand des Ringelementes (35) durchdringender Knopf (41) vorgesehen ist, der an der der Vertiefung (40) gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, und daß eine Druckfeder (38) in der ringförmigen Rille (37) vorgesehen ist, die mit der Vertiefung (40) und der Innenwand der Rille in Eingriff ist und das Eingriffselement (36) gegen den Halteabschnitt (3) drückt
6. Endoskop nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Umfangsfläche des Ringelementes (35) eine axial verlaufende Nut (35a,) und in der Innenwand des Anschlagelementes (34) eine axial verlaufende, mit der Nut in Eingriff stehende Feder (34a,) vorgesehen ist
7. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der distale Endteil des trachealen Katheters (1) eine schräge, mit einem spitzen Ende (32) versehene Öffnung (21) aufweist und daß die Objektivlinse (21) an der Seite des distalen Endes der Hülle (4) angeordnet ist, die dem spitzen Ende (32) abgekehrt ist
8. Endoskop nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (3) eine Verlängerung (15) aufweist, die rechtwinklig von ihm in der Krümmungsebene der Hülle (4) vorsteht, und in der das Beleuchtungsfaserbündel (14) verläuft
9. Endoskop nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß die Verlängerung (15) mit der außerhalb des Endoskops (1) angeordneten Lichtquelle verbunden ist
10. Endoskop nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dieses lösbar mit einer kleinen Einheit verbunden ist, die eine Lichtquelle und eine Batterie enthält.
DE19792950520 1978-12-15 1979-12-12 Endoskop für einen trachealen Katheter Expired DE2950520C2 (de)

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