DE294702C - - Google Patents
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- DE294702C DE294702C DENDAT294702D DE294702DA DE294702C DE 294702 C DE294702 C DE 294702C DE NDAT294702 D DENDAT294702 D DE NDAT294702D DE 294702D A DE294702D A DE 294702DA DE 294702 C DE294702 C DE 294702C
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- Germany
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- bag
- tubular fabric
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D27/00—Details of garments or of their making
- A41D27/20—Pockets; Making or setting-in pockets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVe 294702 KLASSE 3 b. GRUPPE
RUDOLF VIKTOR STRACHE und EMIL KOLDITZ in RUMBURG/Böhmen.
Kleidertasche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1914 ab.
Es ist bekannt, Kleidertaschen aus einem Schlauchgewebe herzustellen, und zwar erfolgt
die Herstellung der Taschen in der Weise, daß bei der Webarbeit zugleich die Taschen-Öffnung
gebildet wird, indem z. B. beim Verweben der Ränder ein für die Taschenöffnung
erforderliches Stück frei gelassen wird. Das fertige Gewebe bildet demnach zugleich das
Endprodukt und ist daher nur für einen im voraus bestimmten Zweck, d. h. als Hosentasche
oder als Rocktasche, geeignet. Gemäß dieser Erfindung werden hingegen sämtliche
Ränder des zur Herstellung einer Tasche dienenden Schlauchgewebes zusammengewebt,
1S so daß ein vollständig geschlossenes Schlauchgewebe
entsteht. . Hierdurch ist die Möglichkeit geboten, das Gewebe für verschiedene Taschensorten
zu verwenden, indem durch einen entsprechenden Schnitt an dem geschlossenen
Schlauchgewebe entweder eine Hosentasche oder eine Rocktasche o. dgl. Tasche hergestellt
werden kann.
Auf der Zeichnung ist die Herstellung der Kleidertasche nach der Erfindung zur Darstellung
gebracht. ■ In den Fig. 1 bis 3 ist das zur Herstellung der Tasche dienende Ge-webe
dargestellt, und zwar in Fig. 1 in der Ansicht, in Fig. 2 in einem Schnitt nach A-A
und in Fig. 3 in einem solchen nach B-B der Fig. i.
Das Gewebe wird auf einem Bandwebstuhl in Form eines Schlauches 1 hergestellt und
dieser an den Stellen 2, 3, 4, 5 der ganzen Breite nach zu einem einzigen Gewebe vereinigt,
so daß sich auf diese Weise, wie aus Fig. ι ersichtlich ist, zwei Taschen von der
Länge 6 bzw. 7 ergeben. Es empfiehlt sich, zwischen den Verbindungsstellen 3, 4 einen
schußlosen Zwischenraum 8 vorzusehen, um das spätere Durchschneiden zu erleichtern.
Auf diese Weise bildet jedes der Stücke 6 bzw. 7 ein Schlauchgewebe, das an beiden Enden, geschlossen
ist. Die Herstellung einer Tasche für Herrenkleider erfolgt aus diesem Gewebe durch Zerschneiden desselben nach der strichpunktierten
Linie 9-9 der Quere nach und nach der schrägen Linie 10-10. Dabei deutet
die Linie 10 zugleich jene Stelle an, an welcher die Tasche in Herrenbeinkleidern anzunähen
ist. Die hergestellte Tasche ist ih den Fig. 4, 5 und 6 in der Ansicht, im Längsschnitt und
im Querschnitt dargestellt.
Eine andere Taschenform ist in den Fig. 7 bis 9 in der Ansicht, im Längsschnitt und im
Querschnitt dargestellt. Diese Tasche kann gleichfalls aus dem in Fig. 1 dargestellten Gewebe
gewonnen werden, wenn man dasselbe an Stelle nach den Linien 9 und 10 nach der
Linie 11-11 schneidet, so daß dann ein
Schlauch 1 entsteht, der nur am Boden bei 2
durch Vereinigung der beiden Gewebe geschlossen, dagegen am anderen Ende offen ist
und hier zum Unterschiede von der vorbeschriebenen Tasche eine gerade Begrenzungslinie
besitzt. Bei Herstellung dieser Tasche würden die Verbindungsstellen 3, 4 der beiden
Gewebe (Fig. 1) in eine einzige solche von der Breite der Verbindungsstelle 2 bzw. 5 zusammenfallen.
Bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen liegt die Tasche in der Kettenrichtung des
Gewebes, es ist aber auch möglich, -daß sie in der Querrichtung desselben liegt, so daß
kein geschlossener, sondern ein auf einer Längsseite offener Schlauch entsteht,· sofern
die Herstellung der Taschen auf dem Bandwebstuhl erfolgt. Die Verbindung der beiden
Gewebe erfolgt dann gleichfalls in Abständen der Quere nach, welche Verbindungsstellen
darin die Seitenränder der Tasche ergeben.
Die Verbindung der beiden Gewebe erfolgt aber auch an einer Längsseite des Gewebes,
und zwar in der Weise, daß die beiden Gewebe entweder in der vorerwähnten Weise oder aber derart miteinander verbunden
werdeil, daß der Schuß wie bei Herstellung eines Schlauchgewebes von einem Gewebe ins
andere läuft.
Claims (1)
- Patent-Anspruch.:Aus einem Schlauchgewebe hergestellte Kleidertasche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Ränder des zur Herstellung einer Tasche benutzten Schlauchgewebes zusammengewebt sind, so daß durch einen entsprechenden Schnitt an dem vollständig geschlossenen' Schlauchgewebe entweder eine Hosentasche oder eine Rocktasche hergestellt werden kann. ■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294702C true DE294702C (de) |
Family
ID=549245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294702D Active DE294702C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294702C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5989330A (en) * | 1997-12-12 | 1999-11-23 | Barrick Gold Corporation | Acid resistant cement composition |
-
0
- DE DENDAT294702D patent/DE294702C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5989330A (en) * | 1997-12-12 | 1999-11-23 | Barrick Gold Corporation | Acid resistant cement composition |
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