DE2946091C2 - Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß - Google Patents
Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem PermutationsschloßInfo
- Publication number
- DE2946091C2 DE2946091C2 DE2946091A DE2946091A DE2946091C2 DE 2946091 C2 DE2946091 C2 DE 2946091C2 DE 2946091 A DE2946091 A DE 2946091A DE 2946091 A DE2946091 A DE 2946091A DE 2946091 C2 DE2946091 C2 DE 2946091C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- opening
- lock
- locking
- finger
- actuation device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 12
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 230000001747 exhibiting effect Effects 0.000 description 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/02—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T70/00—Locks
- Y10T70/70—Operating mechanism
- Y10T70/7153—Combination
- Y10T70/7181—Tumbler type
- Y10T70/7198—Single tumbler set
- Y10T70/7237—Rotary or swinging tumblers
- Y10T70/726—Individually set
- Y10T70/7305—Manually operable
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T70/00—Locks
- Y10T70/70—Operating mechanism
- Y10T70/7153—Combination
- Y10T70/7322—Permutation
- Y10T70/7328—Compound tumblers
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Überfallenöse des Permutotionsschlosses liegt. Die
eigentliche Grifffläche des Betätigungshebels ist zu klein ausgebildet. Dies liegt daran, daß der Betätigungshebel
bei aufschlagender Oberfalle noch in eine Verstecklage innerhalb der öffnung treten soll, dies um
unbefugten Zugang zu erschweren.
Aus der DE-AS 23 34 097 ist die Verwendung eines die Sperrhülsen abtastenden Schwenksperrteiles in
einem Permutationsschloß anderer Gattung für sich
bekannt Dieses ist in Bodennähe des Schloßkastens m längsseitig gelagert und steht in Tastrichtung unter
Federwirkung.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine von der Frontseite her bedienbare
Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem 1 ->
Permutationsschloß der vorausgesetzten Gattung zu schaffen, bei der keine gesondert auszulösende Anschlagvorrichtung
erforderlich ist, wobei für die unterschiedlichen Funktonshübe die normale Betätigungsgewohnheit
bezüglich der Öffnuiigsverschieberichtung des Betätigungsknopfes beibehalten wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße, gebrauchsvorteilhafte, frontseitig bedienbare öffnungs-
und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß geschaffen: Die Neueinstelliing des
Schlüsselgeheimnisses ist vereinfacht Die Zwischenschaltung einer besonderen Anschlagvorrichtung bzw
eines hubrichtungsfremden Zwischenschritts entfällt jo
öffnungs- und Umstellbetätigungshub sind trotzdem klar getrennt, da der Betätigungsknopf zwecks Neueinstellung
des Schlüsselgeheimnisses aus seiner Bedienungsgrundstellung entgegen der Öffnungsverschieberichtung
verlagert wird. Bei der entsprechenden » Schiebeverlagerung werden die Sperrhülsen durch den
schloßeinwärtsragenden Finger aus ihrer Eingriffsstellung mit den Einstellscheiben gebracht Sind diese
ausgerückt, lassen sich die Einstellscheiben frei drehen und zu einer neuen Schlüsselgeheimnis-Kombination
gruppieren. Um die Verschiebebewegung des Betätigungsknopfes von der entsperrten Grundstellung des
Permutationsschlosses abhängig zu machen, ist die weitere Ausgestaltung so getroffen, daß der Finger
einen nach unten überragenden Sperrfortsatz aufweist, der in kreuzender Lage zu ekem mit seinen
Tastvorsprüngen die Vertiefungen der Sperrhülse abtastenden Schwenksperrteil liegt und eine Sperrschulter
aufweist, die bei falsch eingestelltem Schlüsselgeheimnis vor einer Gegi'nschulter des Schwenksperr- in
teils liegt Die kreuzende Anordnung führt zu optimaler Raumausnufzung, so daß die Bauhöhe des Permutationsschlosses
kleingehalten werden kann. In funktionstechnischer Hinsicht liegen dabei insofern auch Vorteile
vor, als das die Gegenschulter bildende Ende der '>"> T-förmigen Verlängerung des Schwenksperrteils bei
falsch eingestelltem Schlüsselgeheimnis in direkter Nachbarschaft zur Schloßgehäuseinnenwand liegt. Auf
diese Weise läßt sich für das Schwenksperrteil eine günstige gehäuseseitige Abstützung bei Belastung t>o
nutzen.
Die Unieransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen
des Gegenstandes des Anspruchs I: Dadurch, daß die Bedienungsgrundstellung als verrastete Zwischenstellung
vorliegt, bedarf es schoin einer willensbe- b5 tonten Auslösung bei entsprechender schloßseitiger
Bereitschaftsstellung. Aucb die baulichen Mittel dazu sind sehr einfach gehalten: So durchsetzt der Betätigungsknopf
mit einem schloßeinwärtsragenden Finger eine öffnung des Riegelschiebers mit seinem dem
erforderlichen Gesamthub entsprechenden Spiel, wobei der Finger im Bereich um die Achse eine gegen die
zuäußerst liegende Sperrhülse tretende Stoßfläche aufweist Die direkte Nachbarschaftslage des Schwenksperrteil-Endes
zur Schloßgehäuse-Innenwand bringt den Vorteil, daß Bedienungskräfte bei falsch eingestelltem
Schlüsselgeheimnis von dieser schadfrei aufgenommen werden. Durch die weitere bauliche Maßnahme,
daß der Finger den Riegelschieber in Schloß-Öffnungsrichtung
mitschleppt und die Schloß-Schließfeder am Riegelschieber angreift weiche sich andererseits an der
dortigen Schloß-Gehäuseseitenwand abstützt, liegt ein Freigang zwischen dem Finger und dem Riegelschieber
vor, welch letzterem auf diese Weise echte Fallenfunktion zukommt. Die Sperrhülsen sind in Gegenrichtung
federbelastet Der diesbezügliche Aufbau ist so gewählt, daß die der Schloß-Schließfeder gegenüberliegende
Schloß-GeMuseseitenwand sich in einen die Sperrhülsen
von dort her beaufschlagemien Federfinger
fortsetzt Der Federfinger läßt sich im Falle der Herstellung des Schloßkastens aus Kunststoff gleich mit
anformen, so daß von soher auch eine Reduzierung der Teilezahl erreicht wird. Das Schwenksperrteil ist in an
sich benannter Weise als abgefederter, einarmiger Wippenhebel mit fensterförmigen öffnungen ausgebildet
Er wird zweckmäßig in Nähe des Kastenbodens seitlich angelenkt Die weitere Ausgestaltung ist
dergestalt daß der Wippenhebel eine in Schloßlängsrichtung liegende T-förmige Verlängerung aufweist,
deren T-Schenkelinnenflächen die Gegenschultern für Sperrschultern des Sperrfortsatzes bilden. Der Sperrfortsatz
des Fingers ist dazu in seinem Kreuzungsbereich zum Schwenksperrtei! gabelförmig gestaltet Die
Gabelform hat auch den Vorteil, daß man den Betätigungsknopf einfach quer auf die Achse stecken
kann, und zwar in reiterartiger Zuordnung. Die mit den Sperrhülsen und Einstellscheiben versehene Achse kann
daher schon vorher im Schloßkasten montiert sein. Der Finger bildet über die Stoßfläche vorragende, seitliche
Zungen aus, welche sich in günstiger Weise an den korrespondierenden Schloß-Gehäuseseitenwänden führen.
Die Zungenenden greifen mit je einer Rastnase in eine schloßwandseitige Rastvertiefung ein. Die. Verschiebbewegung
des Riegelschiebers ist in Öffnungsrichtung durch Anschlaglappen begrenzt welche in
Grundstellung des Permutationsschlosses in einem Abstand vor den Zungen enden, welcher dem
Öffnungshubweg entspricht Hierdurch schiebt der Riegelschieber unter Fallenfunktion den Finger aus der
Schlüsselgeheimnis-Neueinstellbereitschaftsstellung zu rück, wenn dieser auch in dieser Stellung über Rasten
gehalten wäre. In baulicher Hinsicht besteht schließlich noch eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, daß das als
Wippenhebel ausgebildete Schwenksperrteil zur Längsmittelebene symmetrisch gestaltet ist und die T-förmige
Verlängerung mittig ansetzt. Es kann daher für rechts- und linksschließend?* Schlösser Verwendung finden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigt
F i g. I das die Öffnungs- und UmstellbstStigungsvorrichtung
aufweisende Permutationsschloß in Seitenansicht, und zwar in etwa natürlichem Maßstab,
F i g. 2 die Draufsicht hierzu,
Vig.3 den Schnitt gemäß Linie IH-III in Fig. 2, und
zwar in gegenüber Fig. 2 erheblich vergrößertem Maßstab,
F i g. 4 die Draufsicht auf F i g. 3, teilweise im Schnitt,
F i g. 5 den Schnitt gemäß Linie V-V in F i g. 4, F i g. 6 den Schnitt gemäß Linie Vl-Vl in F i g. 4,
F i g. 7 den sich in einen die Sperrhülsen verschiebenden Finger fortsetzende Betätigungsknopf in Seilenansicht,
und zwar isoliert dargestellt. F i g. 8 die Draufsicht hierzu,
F i g. 9 eine Bewegungsstudie der einen der Rastfunktion ausübenden Zungen des Fingers,
Fig. 10 den Betätigungsknopf in perspektivischer Einzeldarstellung und
Fig. Il das als Wippenhebel ausgebildete Schwenksperrteil
in perspektivischer Einzeldarstellung.
Das dargestellte Schloß besteht aus dem eigentlichen Permutationsschloßteil I und einem Haspenschließteil
als Überfalle II.
Das Permutationsschloßteil I weist einen Schloßeingerichte umschließenden länglichen, vorzugsweise
als Kunststollspritzteii ausgebildeten SchioBkasien ί
luf. Letzterer schließt oberseitig mit einer daran befestigten, den Schloßkastenrand allseitig überragenden
Frontplatte 2 ab. Der Innenraum des Schloßkastens I ist in Längsrichtung von einer Achse 3 durchsetzt.
Diese Steckt mit ihren abgesetzten Enden 3' in Lagerausnehmungen 4 des Schloßkastens I. Die
Lagerausnehmungen 4 befinden sich in den Schloßgehäuseseitenwänden 5, d. h. den Stirnwänden des
Schloßkastens 1. Die Achse 3 liegt nach Einklipsen axial unverschieblich fest.
Das Schloß ist mit einer Sperr- und Geheimnis-Neueinstellvorrichtung
ausgestattet. Diese Vorrichtung besteht unter anderem aus mehreren Sperrhülsen 6.
Letztere sind in Reihe hintereinanderliegend auf die Achse 3 aufgesteckt und darauf verschiebbar gelagert.
Sie weisen je eine umfangsseitige Vertiefung 7 auf, welche sich bei richtig eingestelltem Schlüsselgeheimnis
in Gegenüberlage zu Tastvorsprüngen 8 eines in Bodennähe des Schloßkastens 1 angeordneten
Schwenksperrteils 9 befinden. Es wird auf die perspektivische Darstellung in Fig. 11 verwiesen. Die
Sperrhülsen-Vertiefung 7 ist beim Ausführungsbeispiel als trapezförmige Kerbe gestaltet, die etwas tiefer
eingeschnitten ist als die Höhe des Sperrhülsenkragens 6' beträgt.
Das unter Federkraft am Sperrhülsenumfang anliegende Schwenksperrteil 9 ist als einarmiger Wippenhebel
aujgebildet. Seine gelenkige Anordnung erfolgt schloßkasteninnenseitig in einem Wippenlager 10.
Dieses liegt an der Schloßlängsseite. Die dortige Seite des Schwenksperrteils 9 ist stabförmig gestaltet, von
kreisrundem Querschnitt und einfach in das Wippenlager to eingeklipst Die Lagerlänge entspricht der
Stablänge, d. h. das Wippenlager ist endseitig geschlossen, so daß eine Axialverlagerung m;r im üblichen
Toleranzbereich möglich ist.
Als Wippenfeder dient eine zwischen Schloßgehäuseboden 5' und dem Schwenksperrteil 9 eingesetzte
Schraubengang-Druckfeder It. Beide endseitigen Windungen sind durch den Bauteilen angefo-mte Walzen
zentriert.
Die weitere Ausgestaltung des Schwenksperrteils 9 besteht in der Vorsehung fensterförmiger Öffnungen 12
des im wesentlichen lang rechteckig gestalteten, plättchenartigen Teils. Durch diese fensterförmigen
Öffnungen 12 hindurch ragen mit einem Teilabschnitt auf den Sperrhülsen 6 sitzende Einstellscheiben 13.
Letztere befinden sich in Bedienungsgrundstellung in Kupplungseingriff mit den Sperrhülsen. Diese durchsei-
/en zu ihrer Betätigungszugänglichkeit gegenüberliegend zum Schwenksperrteil 9 Schlitze 14 der Frontplatte
2. Der Kupplungseingriff erfolgt über oen Sperrhülsen 6 angeformte Eingriffsvorsprünge 15, welche in
Ausnehmungen 16 einer Innenverzahnung der Einstellscheiben 13 greifen. Beim Ausführungsbeispiel weisen
die Sperrhülsen insgesamt vier solcher Eingriffsvorsprünge auf.
Die Einstellscheiben 13 sind an ihrem Umfang mit ι Symbolen, bspw. in Form von Ziffern versehen, denen
auf der Frontplatte 2 eine Indexlinie zugeordnet sein
kann (nicht dargt stellt). Die jeweiligen Winkclstellungen
der Sperrhülsen 6 bzw. Einstellscheiben 13 sind durch besondere Federn 17 lagegesichert. Deren
• Rastköpfe 17' treten in gleichwinklig an den Stirnflächen der Einstellscheiben 13 verteilte, kerbenartige
Rastvertiefungen 18 ein (vergl. F i g. 5). Die Federn sind in Form freigeschnittener Stege 19 des Schloßkastens 1
realisiert. Diese Siege urni;i«eri einen Au^iiiiiii des
' Schloßgehäusebodens 5' und einen Teil der Schloßgehäuselängswand
20. in der sie wurzeln. Es handelt sich um die Schloßgehäuselängswand. welche der Schloßgehäuselängswand
20 gegenüberliegt, die das Wippenlager 10 ausbildet.
Nicht nur die Federn 17 sind aus dem Material des Schloßkastens 1 gebildet, sondern auch die die
Sperrhülsen 6 und Einstellscheiben 13 in Eingriff miteinander hal'ende Feder. Diese Feder ist als von der
überfallenseitigen Schloßgehäuseseitenwand 5 ausgehender Federfinger 21 gestaltet. Letzterer geht von der
Zone unterhalb der Lagerausne'umung 4 aus und setzt sich über einen bodenseitigen Kehrenabschnitt in
Richtung der Frontplatte 2 fort. Das Federfingerende 2Γ ist gegabelt und greift mit den so geschaffenen
Zinkenenden beiderseits des Achsenquerschnittes an der überfallenseitigen Stirnfläche der dortigen Sperrhülse
6 an.
Die Abstützung der aufgereihten Sperrhülsen 6 kann an den Einstellscheiben 13, die ihrerseits von den
Schlitzen 14 axial unverschieblich gehalten sind, erfolgen. Die Ausnehmungen in den Einsteilscheiben 13
sind in Belastungsrichtung geschlossen.
Das Ausrücken bzw. Verlagern der Sperrhülsen 6 aus ihrer Eingriffssteiiung zu den Einsteiischeiben 13
geschieht mittels eines Betätigungsknopfes B. Letzterem kommt somit eine Doppelfunktion zu, da er
normalerweise zur Freigabe der durch eine Öffnung 22 in der Frontplatte 2 hindurch in das Schloßinnere
hineingreifenden Überfalle II dient, indem sie ein unter der Frontplatte 2 längsverschieblich gelagertes, als
Riegelschieber 23 ausgebildetes Riegelglied entgegen Federwirkung zurückzieht. Der Riegelschieber 23 weist
rahmenförmige Gestalt auf. Der überfallenseiüge
Rahmenschenkel setzt sich in einen Riegelkopf 24 fort Letzterer schnappt fallenartig in die öse 25 der
haspenförmigen Überfalle II ein. Deren Fallenschräge ist mit 26 bezeichnet. Die Ösenunterseite besitzt die aus
F i g. 3 ersichtliche Querrundung 27. Mit Auftreffen dieser Querrundung 27 auf die Fallenschräge 26 wird
der Riegelkopf 24 entgegen der den Riegelschieber 23 belastenden Federkraft zurückgeschoben, ohne daß
dabei der Betätigungsknopf B mitverlagert würde. Die entsprechende Freigängigkeit ist dadurch erreicht, daß
ein vom Betätigungsknopf B ausgehender, schloßeinwärts ragender Finger F nicht fest am Rahmen des
Riegelschiebers 23 sitzt, sondern diesen sogar mit Spiel durchgreift. Die Riegelschieber-Rahmenöffnung ist mit
ö bezeichnet Der betätigungshandhabenseitige Rah-
menquerschenkel 28 des Riegelschiebers 23 liegt federbelastet am Finger F an. Der Kiegelschieber 23
selbst ist in Bedienungsgrundstellung fehäuseseitig abgestützt. Dazu gehen von der Untersfite der
Rahmenlängsschenkel des Riegelschiebers 23 Aruchlaglappen 29 aus, die vor einer Schulter 30 in den
Schloßfiehäuselängswänden 20 treten (vergl. F i g. 7).
Zun. Ausrücken der Sperrhülsen bildet der Finger F
Uberfallenseitig im Bereich um die Achse 3 eine gegen die zuäußerst, d. h. betätigungsknopfseitig liegende
Sperrhiilse 6 tretende Stoßfläche 31 aus. Uie entsprechende
Bedienungsgrundstellung (Fig. 3) ist als verrastete Zwischenstellung des zwischen endseitiger Sperrhülse
6 und Rahmenquerschenkel 28 des Riegelschiebers 23 gehaltenen Betätigungsknopfes bzw. Fingers F
ausgebildet. Aus dieser Bedienungsgrundstellung bewirkt eine nach links gerichtete Verschiebebewegung
des Bci.itigungsknopfes bei richtig eingestelltem Schlüsseigeheimnis
ein öffnen des FerniuiaiioMssunlosses
unter Zurückziehen des Riegelknopfes 24. Der entsprechende Öffnungshubweg ist in F i g. 3 mit χ bezeichnet.
Eine Verschiebebewegung des Betätigungsknopfes und damit des Fingers in Gegenrichtung bewirkt die
Aufhebung des Kupplungseingriffes zwischen den Sperrhülsen 6 und den Einstellscheiben 13, so daß
danach eine Neueinstellung des Schlüsselgeheimnisses erfolgen kann. Dieser Hubweg ist in Fig. 3 mit y
bezeichnet.
Das Ausrücken der Sperrhülsen 6 geschieht entgegen der Kraft des sie belastenden Federfingers 21. Die
AusriLkstellung ist am überfallenseitigen Ende des Schlosses in F i g. 3 in strichpunktierten Linien angedeutet.
Die Verschiebebewegung des Betätigungsknopfes B im Öffnungssinne des Permutationsschlosses erfolgt
gegen die größere Kraft der Schloß-Schließfeder 32. Es handelt sich um eine U-förmig gefaltete Blattfedern,
deren einer Schenkel 33 sich an der Schloßgehäuseseitenwand 5 abstützt, wohingegen der andere Schenke! 34
den Riegelschieber 23 belastet. Die U-Kehre ist, wie aus F i g. 3 ersichtlich, deutlich rund ausgebildet, wobei sich
ein Teilabschnitt dieser Rundung in einer bodenseitigen Nische 35 des Schloßkastens 1 verankert. Die
Schloß-Schließfeder 32 kann somit einfach im Wege der Steckverbindung zugeordnet werden.
Die Bedienungsgrundstellung als verrastete Zwischenstellung ist in der Weise realisiert, daß der Finger
F über die Stoßfläch." 31 hinaus vorragende seitliche
Zungen 36 besitzt. Letztere sind dem Finger angeformt. Die Zungenenden setzen sich in je eine Rastnase 37 fort.
Letztere sind nach auswärts gerichtet und greifen in eine Rastvertiefung 38 ein. Die Rastvertiefung 38 ist in
Form einer schloßkasteninnenseitigen Nische gestaltet, deren Quertiefe etwa der halben Wandungsdicke des
Schloßkastens 1 entspricht. Sie geht vom Schloßkastenrand aus und schließt bodenseilig höhengleich mit der
Unterseite der Achse 3 ab. Wie aus Fig.9 deutlich hervorgeht, ist die Nische von einer solchen Breite, daß
sich die Rastnasen 37 bei Durchlaufen des Öffnungsweges χ frei bewegen können. Erst das Beschreiten des der
Schlüsselgeheimnis-NeueinsteHung vorbehaltenen Hubweges y geschieht gegen einen deutlichen Rastwiderstand
an der überfallenseitigen Nischenkante K der Rastvertiefung 38. Dies und die Kraft des Federfingers
21 verhindern es. daß der Kupplungseingriff zwischen
Sperrhülsen 6 und Einstellscheiben 13 aufgrund zufälliger Berührungen und unter Voraussetzung der
entsprechenden schloßseitig gegebenen Schlüsselge-
heimnis-Neueinstell-Bereitschaftsstellung zufällig aufgehoben wird.
Die entsprechende Ausrückstellung kann auch als Raststellung realisiert sein, so daß man bei der
Schlüsselgeheimnis-Neueinstellung den Betätigungsknopf und somit den Finger F nicht festzuhalten
braucht. Ist in einem solchen Fall dann die weitere Ausgestaltung so getroffen, daß in Schließstellung des
Riegelschiebers 23 dessen Anschlaglappen 29 in einem solchen Abstand vor den Zungen 36 des Fingers F
enden, welcher dem Öffnungshubweg χ entspricht,
wodurch also die Fallenfunktion nicht beeinträchtigt wird, so würde die Schlüsselgehcimnis-Neueinstellbereitschaftsstellung
automatisch aufgehoben werden, wenn die Überfalle Il infolge der Fallenfunktion des
Riegelschiebers 23 in die Schließstellung einschnappt. Der Anschlaglappen 25t würde nämlich den Finger
zurückschieben, so daß die Rastnasen 37 sich wieder in der Rasiveriieiung 38 beiiiiuen.
Beide Hubwege x, y des Fingers F können nur in Abhängigkeit von der öffnungsgerechten Lage des
Schwenksperrteils 9 durchlaufen werden. Letzteres weist dazu eine T-förmige Verlängerung 40 auf. Diese
setzt mittig des leiterförmigen Grundkörpers des Wippenhebels an, vergl. Fig. II. Sie erstreckt sich
symmetrisch in der Längsmittelebene, so daß das Schwenksperrteil 9 wahlweise für rechts- oder linksschließende
Permutationsschlösser eingesetzt werden kann. Entsprechend sind auch die Tastvorsnrünge 8 auf
beiden Seiten vorgesehen. Gleiches gilt in bezug auf die
die Schraubengang-Druckfeder 11 sichernden Warzen.
Der Finger F bildet einen die Stoßfläche 31 nach unten hin noch überragenden Sperrfortsatz 41 aus.
Dieser erstreckt sich in kreuzender Lage zum mit seinen Vorsprüngen 8 die Vertiefungen 7 der Sperrhülsen 6
abtastenden Schwenksperrteils 9. Die der dortigen Schloßgehäuseseitenwand 5 zugekehrte Stirnfläche des
T-Schenkels bildet eine Sperrschulter 42. Letztere wirkt bei falsch eingestelltem Schlüsselgeheimnis mit einer
Gegenschulter 43 des Schwenksperrteils 9 zusammen. Die entsprechende Situation ist in strichpunktierten
Linien in Fig.3 veranschaulicht. Die bodennahe Kipplage des Schwenksperrteils 9 lieg*, vor, wenn
mindestens einer der Tastvorspriinge 8 des Schwenksperrteils am Eintauchen in die Vertiefung 7 einer
Einstellscheibe 13 gehindert ist, sich also am weiter außenliegenden Sperrhülsenkragen 6' abstützt. In dieser
in strichpunktierten Linien veranschaulichten Sperrstellung wäre eine Verlagening des Betätigungsknopfes B
unter Durchfahren des Öffnungshubweges χ ausgeschlossen. Dadurch, daß dabei auch das die Gegenschulter
43 bildende Ende des Schwenksperrteils 9 zumindest bei falsch eingestelltem Schlüsselgeheimnis in direkter
Nachbarschaft zur dortigen Schloßgehäuseinnenwand liegt, läßt sich eine aktive schloßkastenseitige Abstützung
des Schwenksperrteils 9 nutzen, wodurch dieses von größeren Belastungen freigehalten ist. Aber auch
der andere Hubweg y läßt sich in dieser Stellung nicht durchlaufen, da nämlich die andere, d. h. überfallenseitige
Stirnfläche 42' des T-Steges des T-förmigen Sperrfortsatzes 41 auf eine zweite Gegenschulter 44 des
Schwenksperrteils 9 treffen würde, welche zweite Gegenschulter aufgrund der gewählten T-Form der
Verlängerung 40 durch die dadurch erreichten Nischen vorliegt.
Aufgrund der unterschiedlich großen Hubweglängen zwischen Öffnungshubweg χ und Hubweg y sitzt der
Steg des T-förmigen Fortsatzes 41 nicht symmetrisch.
sondern außermittig (vergl. Fig. 3), so daß eine tiefere
Eintauchnische 45 für den Öffnungshub χ vorliegt und eine weniger tiefe F.intauchnische 46 dem anderen
Hubweg y vorbehalten ist.
Der kreuzende Ineinandergriff der die Schlüsselgeheimnis-Neueinstell-Bereitschaftsstellung
kontrollierenden Bauteile ist dadurch erreicht, daß der Sperrfortsatz 41 des Fii gers Fin seinem Kreuzungsbereich zum
Schwenksperrteil 9 gabelförmig gestaltet ist. Die Gabelform ergibt sich deutlich aus Fig. 10. Der
schloßbodenseitig offene Gabelschlitz Sch erlaubt ein seitliches Aufstecken des aus dieser Figur ersichtlichen
Formteiles auf die Achse 3. Die Nischen 45 sind nach außenhin geschlossen, dies vor allem aus stabilisatorischen
Gründen und auch überdies aus Gründen einer sicheren Entformung.
Für den reiterartig aufgesteckten Finger F läßt sich
auch die Achse 3 als zusätzliches Mittel der Führung benutzen. Ansonsten führt sich der schieberartig
ίο
geschaltete Finger zusammen mit der Unterseite der Zungen 36 auf einer durch Querschnittsreduzierung der
Schi, ßgehäuselängswände 20 erzielten Gleitbahn 47 (vergl. Fig.6). Auf diesen Zungen 36 liegend führt sich
auf einer Teillänge auch der Riegelschieber 23.
Frontplattenseitig geht der Finger F in einen nach oben gerichteten, die Öffnung Ödes Riegelschiebers 23
und eine solche 49 der Frontplatte durchsetzenden Hals 48 fort. Letzterer schließt mit einer angeformten,
gespaltenen Tragplatte 50 für eine Betätigungskappe 51 ab, die im Wege der Klipszuordnung festgelegt ist. Der
abgewinkelte, freiliegende Abschnitt der Platte 50 wird von einer im Bereich der Innenecke angeformten,
versteifend wirkenden Strebe 52 abgestützt.
Der Schloßkasten I ist in sich genügend stabil, kann
aber noch mit einer bodenseitig aufgcklipsten. schulen· artigen Metallhülle 53 versehen sein. Diese würde den
Vorteil einer Abdeckung der durch Freischneiilen der
Federfinger 17 vorliegenden öffnung aufweisen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Frontseitig bedienbare öffnungs- und Umstelibetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nrit auf einer Achse nebeneinander angeord- ί
neten, unabhängig voneinander drehbaren und durch Schlitze einer Frontplatte eines Schloßkastens
hindurchragenden Einstellscheiben, denen, ebenfalls auf der Achse sitzend, Sperrhülsen zugeordnet sind,
die in federbelastetem Kupplungseingriff zu den Einstellscheiben liegen und umfangsseitige Vertiefungen aufweisen, welche sich bei richtig eingestelltem Schlüsselgeheimnis in Gegenüberlage zu Tastvorsprüngen eines · Sperrteiles befinden, und mit
einem an der Frontplatte angeordneten, entgegen Federbelastung aus seiner Bedienungsgrundstellung
längsverschieblichen Betätigungsknopf, welcher mit einem Riegelschieber verbunden ist, der die durch
eine öffnung der Frontplatte hindurch in das Schloßinnere hineingreifende Oberfalle einfängt,
und welcher Betätigungsknopf auch zur Verlagerung der Sperrhülsen aus ihrer Eingriffsstellung zu
den Einstellscheiben in die Umstellstellung für ein neues Schlüsselgeheimnis dient, dadurch gekennzeichnet, daß der aus seiner Bedienungs-
grundstellung entgegen der Schloß-Öffnungsrichtung verlagerbare Betätigungsknopf (B) mit einem
schloßeinwärtsragenden Finger (F) die Sperrhülsen
(6) aus ihrer Eingriffsstellung herausschiebend beaufschlagt, wobei der Finger (F) einen nach unten
überragenden Sperrfortsatz (41) aufweist, der in kreuzender L?.$e zu einem mit seinen Tastvorsprüngen (8) die Vertiefungen (7) der Sperrhülsen (6)
abtastenden Schwenksperrteil (9) liegt und eine Sperrschulter (42) aufweist, die bei fatsch eingesteil- i>
tem Schlüsselgeheimnis von ei..er Gegenschulter (43) des Schwenksperrteils (9) liegt
2. Frontseitig bedienbare öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedienungsgrundstellung als verrastete Zwischensiellung ausgebildet ist.
3. Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Betätigungsknopf (B) mit seinem schloßeinwärts ragenden Finger (F) eine Öffnung
(ö) des Riegelschiebers (23) mit Spiel durchsetzt und der Finger (F) im Bereich um die Achse (3) eine
gegen die zuäußerst liegende Sperrhülse (6) tretende v> Stoßfläche (31) aufweist
4. Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Gegenschulter (43) der T-förmigen Verlängerung (40) bildende Ende des Schwenksperrteils (9) bei falsch eingestelltem Schlüsselgeheimnis
in direkter Nachbarschaft zur dortigen Schloßgehäuse-Innenwand liegt.
5. Frcntseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß der Finger (F) den Riegelschieber (23) in Schloß-Öffnungsrichtung mitschleppt und die
Schloß-Schließfeder (32) am Riegelschieber (23) *>
> angreift, die sich andererseits an der dortigen Schloßgehäuseseitenwand (5) abstützt.
6. Frontseitig bedienbare öffnungs- und Umstell-
betätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch I oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die der Schloß-Schließfeder (32)
gegenüberliegende Schloßgehäuseseitenwand (5) sich in einen die Sperrhülsen (6) entgegengesetzt
beaufschlagenden Federfinger (21) fortsetzt.
7. Frontseitig bedienbare öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schwenksperrteil (9) in an sich bekannter Weise als abgefederter, einarmiger Wippenhebel
mit fensterförmigen öffnungen (12) ausgebildet ist,
der jedoch die in Schloßlängsrichtung liegende T-förmige Verlängerung (40) aufweist, deren
T-Schenkelinnenflächen die Gegenschultern (43,44)
für Sperrschultern (42, Stirnfläche 42') des Sperrfortsatzes (41) bilden.
8. Frontseitig bedienbare öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permiuationsschloß nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrfortsatz (41) des Fingers (F)
\n seinem Kxeuzungsbereich zum Schwenksperrteil
(9) gabelförmig gestaltet ist
9. Frontseitig bedienbare öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Finger (F) über die Stoßfläche (31) vorragende, seitliche Zungen (36)
besitzt, deren Zungenenden über je eine Rastnase (37) in eine schloßwandseitige Rastvertiefung (38)
eingreifen.
10. Frontseitig bedienbare Öffnungs· und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebebewegung des Riegelschiebers (23) in Öffnungsrichtung durch Anschlaglappen (29)
begrenzt ist, welche in Grundstellung des Permutationsschlosses in einem Abstand vor den Zungen (36)
enden, der dem Öffnungshubweg M entspricht
11. Frontseitig bedienbare offerings- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das als Wippenhebel ausgebildete Schwenksperrteil (9) zur Längsmittelebene symmetrisch
gestaltet ist und die T-förmige Verlängerung (40) mittig ansetzt
Die Erfindung betrifft eine frontseitig bedienbare
Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß gemäß Oberbegriff des Anspruchs I.
Eine derartige öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß ist aus der DE-OS
16 073 bekannt Die Umstellung des Schlüsselgeheimnisses erfolgt dort zwar über den Öffnungs-Betätigungsknopf, jedoch verlangt der zugrundegelegte
Mechanismus eine besondere Anschlagvorrichtung, welche den normalen Öffnungshub vom in gleicher
Richtung anschließenden Ümstellbetätigungshub trennt. Die baulichen Mittel sind relativ aufwendig. Die
Bedienung ist nicht nur wegen des die Hubrichtung verlassenden Zwischenschritts unbequem, sondern auch
insofern erschwert, als der Betätigungshebel für die im Bereich des Riegelkopfcs untergebrachte Anschlagvorrichtung schwer zugänglich in der Öffnung für die
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2946091A DE2946091C2 (de) | 1979-11-15 | 1979-11-15 | Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß |
| GB8035472A GB2063989B (en) | 1979-11-15 | 1980-11-05 | Combination lock |
| US06/204,397 US4487043A (en) | 1979-11-15 | 1980-11-06 | Permutation lock |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2946091A DE2946091C2 (de) | 1979-11-15 | 1979-11-15 | Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2946091A1 DE2946091A1 (de) | 1981-05-21 |
| DE2946091C2 true DE2946091C2 (de) | 1983-06-30 |
Family
ID=6086033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2946091A Expired DE2946091C2 (de) | 1979-11-15 | 1979-11-15 | Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4487043A (de) |
| DE (1) | DE2946091C2 (de) |
| GB (1) | GB2063989B (de) |
Families Citing this family (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4711108A (en) * | 1982-06-30 | 1987-12-08 | Garro Jose P | Combination lock |
| DE3410047C2 (de) * | 1983-03-23 | 1986-09-25 | S. Franzen Söhne (GmbH & Co), 5650 Solingen | Permutationsschloß mit Schlüsselgeheimnis-Neueinstellvorrichtung |
| US4719776A (en) * | 1984-03-02 | 1988-01-19 | Presto Lock, Inc. | Combination lock with combination-changing feature |
| US4646547A (en) * | 1984-05-10 | 1987-03-03 | Presto Lock, Inc. | Dead bolt combination lock |
| US4722208A (en) * | 1986-01-09 | 1988-02-02 | Ye Chean Chen | Combination lock for suitcases, luggage and the like |
| US4793163A (en) * | 1987-02-19 | 1988-12-27 | The Stanley Works | Hasp-type latch and method of making and using same |
| USD301971S (en) | 1987-02-19 | 1989-07-04 | The Stanley Works | Hasp-type latch |
| US4788837A (en) * | 1987-02-19 | 1988-12-06 | The Stanley Works | Hasp-type latch with combination lock |
| USD306130S (en) | 1989-01-09 | 1990-02-20 | The Stanley Works | Hasp-type latch |
| USD306129S (en) | 1989-01-09 | 1990-02-20 | The Stanley Works | Hasp-type latch |
| USD306128S (en) | 1989-01-09 | 1990-02-20 | The Stanley Works | Hasp-type latch |
| DE4009526A1 (de) * | 1990-03-24 | 1991-09-26 | Sudhaus Schloss Beschlagtech | Kombinationsschloss fuer behaeltnisse, wie koffer, aktentaschen o. dgl. |
| USD364083S (en) | 1994-10-14 | 1995-11-14 | United States Marketing Corporation (Delaware) | Combination surface bolt |
| DE19859306A1 (de) | 1998-12-22 | 2000-06-29 | Franzen Soehne S | Kofferschloß |
| US7437903B2 (en) * | 2007-01-18 | 2008-10-21 | Shengde Industries Co., Ltd. | Lock assembly |
| DE102010013400A1 (de) * | 2010-03-30 | 2011-10-06 | ABUS August Bremicker Söhne KG | Permutationsschloss |
| US9845616B2 (en) * | 2014-12-18 | 2017-12-19 | Yifeng Manufacturing Co., Ltd. | Lockset |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2163852A (en) * | 1938-11-18 | 1939-06-27 | Bemis And Call Company | Lock construction |
| US3543545A (en) * | 1969-02-17 | 1970-12-01 | Kidde Co Presto Lock Div | Combination lock |
| US3633388A (en) * | 1970-08-28 | 1972-01-11 | Long Mfg Co Inc | Combination lock construction |
| US3766758A (en) * | 1972-08-24 | 1973-10-23 | Kidde Co Presto Lock Div | Combination padlock |
| US4048821A (en) * | 1976-01-30 | 1977-09-20 | Presto Lock Company, Division Of Walter Kidde & Company, Inc. | Combination padlock |
| US4123923A (en) * | 1977-11-29 | 1978-11-07 | Presto Lock Company, Division Of Walter Kiddie & Company, Inc. | Combination lock |
-
1979
- 1979-11-15 DE DE2946091A patent/DE2946091C2/de not_active Expired
-
1980
- 1980-11-05 GB GB8035472A patent/GB2063989B/en not_active Expired
- 1980-11-06 US US06/204,397 patent/US4487043A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4487043A (en) | 1984-12-11 |
| GB2063989A (en) | 1981-06-10 |
| DE2946091A1 (de) | 1981-05-21 |
| GB2063989B (en) | 1983-06-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2946091C2 (de) | Frontseitig bedienbare Öffnungs- und Umstellbetätigungsvorrichtung in einem Permutationsschloß | |
| DE3447748C2 (de) | ||
| EP1049845B1 (de) | Schloss mit einem aus schlossgehäuse herausragendem fallenriegel | |
| EP2584123A1 (de) | Schloss für eine Tür, ein Fenster oder dergleichen | |
| DE2344285C3 (de) | ZylinderschloD mit axial angeordneten Stiftzuhaltungen | |
| EP0563530B1 (de) | Lastschaltleiste | |
| DE19514742A1 (de) | Rohrrahmenschloß | |
| DE2539966C3 (de) | Verschluß für Behältnisse | |
| DE102005017915A1 (de) | Verschlußausbau | |
| EP0907815A1 (de) | Verschluss für türen, hauben, klappen od. dgl., insbesondere von fahrzeugen, wie kraftfahrzeugen | |
| CH630990A5 (de) | Permutationsschloss, insbesondere fuer taschen und koffern. | |
| DE4114007C2 (de) | Treibstangenverschluß | |
| EP0665349A1 (de) | Verschluss | |
| DE3829325A1 (de) | Permutationsschloss, insbesondere fuer aufbewahrungsfaecher | |
| DE4029344C2 (de) | ||
| DE3431649C2 (de) | Permutationsschloß | |
| DE1728539C2 (de) | Türschloßbausatz | |
| DE2530666C2 (de) | Druck-Drehzylinderschloß | |
| EP1057956A1 (de) | Treibstangenverschluss mit Haupt- und Zusatzschloss | |
| DE806211C (de) | Drueckerschloss | |
| DE8132207U1 (de) | Drueckerbetaetigbares fallenriegelschloss | |
| DE1904486B2 (de) | Mittels zweier, in einen schluesselkanal einsteckbarer, unterschiedlicher doppelbartschluessel schliessbares schwenkzuhaltungsschloss | |
| DE1553368C (de) | Freilaufkupplungseinrichtung in einem Kfz Turverschluß | |
| DE9207865U1 (de) | Durch einen Schlüssel- und/oder durch einen Drücker betätigbares Antipanik-Hotelschloß | |
| DE2918235B1 (de) | Sperr- und OEffnungsgeheimnis-Neueinstellvorrichtung in einem Permutationsschloss |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |