DE2944798C2 - Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von Folienkondensatoren - Google Patents
Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von FolienkondensatorenInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von Folienkondensatoren gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiges Verfahren ist Gegenstand des Hauptpatents 20 61 505.
In der DE-AS 29 06 936 ist ein an die Metallfolie eines Kondensatorbelags anzuschweißender Metallstreifen
bekannt, der an seiner freien Kante in eine Reihe von nebeneinanderliegenden Streifen unterteilt ist, an deren
rechtwinklig abgebogenen Enden das abgebogene Ende eines Anschlußdrahtes angelötet wird, wobei die abgebogenen
Enden des Metallstreifens allerdings nicht in die überstehenden Kunststoffolien des Kondensators
gedrückt werden.
In der DE-OS 28 27 469 ist ein Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von Folienkondensatoren vorgeschlagen,
bei dem an die Metallfolien der Kondensatorbeläge Metallstreifen angeschweißt werden, die an ihrer
freien Kante voneinander beabstandete streifenförmige freie Enden aufweisen, die zueinander abgebogen werden
und an denen das abgebogene Ende eines Anschlußdrahtes angelötet wird, wobei die freien Enden
aber auch nicht in die überstehenden Kunststoffolien des Kondensators gedrückt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit des Lötvorgangs beim Verfahren
nach dem Hauptpatent zu erhöhen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Verfahren dadurch es
gekennzeichnet, daß ein Metallstreifen rril einer Vielzahl
von nach außen ragenden, eine Struktur von Federeestalt
bildenden Enden an d;e 7.<:<rn^^r'- · . m~..,; , ■■'
angeschweißt wird und daß das abgebogene Ende des Anschlußdrahtes an diesen Enden angelötet wird.
Insbesondere bei kleinen Durchmessern eines Kondensatorwickels ist es zweckmäßig, die die Struktur von
Federgestalt bildenden Enden des Metallstreifens einander abzubiegen, wodurch eine größere Sicherheit des
Lötvorgangs gewährleistet wird.
Bei größeren Durchmessern können die die Struktur von Federgestalt bildenden Enden des Metallstreifens
auch voneinander weg gerichtet abgebogen werden, wodurch sich bei der Anlötung des Anschlußdrahtes
eine größere Stabilität der Anschlüsse ergibt
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine ebene Ansicht einer Kunststoffolie und eines durch eine Metallfolie gebildeten Belags eines Folienkondensators
mit einem Metallstreifen mit gefiederter Struktur zur Kontaktierung der Metallfolie;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Kondensatorwickels
mit aus dem Wickel herausragenden, zueinander abgebogenen gefiederten Enden des Metallstreifens;
und
F i g. 3 eine schematische Seitenansicht eines Kondensatorwickels mit aus dem Wickel herausragenden,
voneinander weg gerichtet abgebogenec gefiederten Enden des Metallstreifens.
In F i g. 1 ist schematisch eine Kunststoffolie 1 sowie eine einen Belag bildende Metallfolie 2 für die Schichtung
eines Folienkondensators bzw. eines Wickelkondensators dargestellt An die Metallfolie 2 ist ein Metallstreifen
10 angeschweißt, welcher über die Folien 1 und 2 hinausragende freie Enden 5, 6, 5', 6', 5", 6" besitzt.
Der Metallstreifen 10 besitzt hinsichtlich der dargestellten freien Enden eine gefiederte Struktur. Bei der Herstellung
eines derartigen Metallstreifens 10 mit den gefiederten freien Enden 5, 6, 5', 6', 5", 6" kann bereits
dafür gesorgt werden, daß die einzelnen freien Enden in Form von »Federn« in einer Vorzugsrichtung gebogen
weiden. Diese Biegung kann bei der Herstellung eines Wickelkondensators noch verstärkt werden.
Wie am F i g. 2 ersichtlich ist, werden die freien Enden
5, 6, 5', 6', 5", 6" zueinander abgebogen, so daß sie sich gegenüberstehen. An die so ausgestalteten freien Enden
wird ein Anschlußdraht 23 mit einem abgebogenen Ende 24 angelötet, wie dies im Hauptpatent beschrieben
ist. Die dargestellte Ausführungsform mit zueinander
abgebogenen bzw. nach innen gebogenen freien Enden eignet sich insbesondere für Kondensatoren mit kleineren
Durchmessern.
Für Kondensatoren mit größeren Durchmessern ist es zweckmäßig, die gefiederten freien Enden 5,6,5', 6',
5", 6" voneinander weg gerichtet bzw. nach außen abzubiegen, wie dies schematisch in F i g. 3 dargestellt ist.
Bei entsprechender Anlötung des Anschlußdrahtes 23 mit einem abgebogenen Ende 24 kann dadurch eine
größere Stabilität der Anschlüsse erreicht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von Folienkondensatoren, die sich überdecken oder
wechselweise versetzte aus Metallfolien gebildete Beläge und über die Metallfolien überstehende thermoplastische
Kunststoffolien enthalten, bei dem jeweils ein Anschlußdraht mit seinem abgebogenen
Ende an das nach außen ragende und etwa rechtwinklig abgebogene Ende eines eingelegten und an
die jeweils zugehörige Metallfolie des Belags angeschweißten Metallstreifens mittels eines am abgebogenen
Ende des Anschlußdrahtes angebrachten Lotes angelötet wird und dann das nach außen ragende
Ende des Metallstreifens mittels des Anschlußdrahtes in die überstehenden Kunststoffolien gedrückt
wird (nach Patent 20 61 505), dadurch gekennzeichnet,
daß ein Metallstreifen (10) mit einer Vielzahl von nach außen ragenden, eine Struktur
von Federgestalt bildenden Enden (5,6,5', 6', 5", 6")
an die zugehörige Metallfolie (2) angeschweißt wird und daß das abgebogene Ende (24) des Anschlußdrahtes
(23) an diesen Enden angelötet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (5, 6, 5', 6', 5", 6") zueinander
abgebogen werden und daß das abgebogene Ende (24) des Anschlußdrahtes (23) an diesen Enden (5,
6,5', 6', 5", 6") angelötet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (5,6,5', 6', 5", 6") voneinander
weg gerichtet abgebogen werden und daß das abgebogene Ende (24) des Anschlußdrahtes (23) an
diesen Enden (5,6,5', 6', 5", 6") angelötet wird.
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Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
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|---|---|
| DE2944798A1 DE2944798A1 (de) | 1981-05-14 |
| DE2944798C2 true DE2944798C2 (de) | 1985-02-28 |
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ID=6085281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792944798 Expired DE2944798C2 (de) | 1970-12-14 | 1979-11-06 | Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von Folienkondensatoren |
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Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2827469C3 (de) * | 1978-06-22 | 1981-12-10 | Ernst Roederstein Spezialfabrik für Kondensatoren GmbH, 8300 Landshut | Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von Folienkondensatoren |
| DE2906936C3 (de) * | 1979-02-22 | 1981-11-19 | Ernst Roederstein Spezialfabrik für Kondensatoren GmbH, 8300 Landshut | Anschluß für jeweils einen Belag von Folienkondensatoren |
-
1979
- 1979-11-06 DE DE19792944798 patent/DE2944798C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2944798A1 (de) | 1981-05-14 |
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