DE294151C - - Google Patents

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DE294151C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B7/00Fastening means for head coverings; Elastic cords; Ladies' hat fasteners

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  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Huthalter, der am inneren Krempenrande zwischen dem Schweißleder und dem Hut untergebracht ist, der also in der Außergebrauchsstellung vom Schweißleder hochgehalten wird, und der vom Schweißleder so überlagert ist, daß keine Druckstelle im Hut fühlbar wird.
Huthalter dieser Art sind schon bekannt, jedoch haben sie den Nachteil, daß die Naht,
ίο nachdem der Huthalter aus dem Hute in die Gebrauchsstellung ausgeklappt ist, außerordentlich beansprucht wird, denn die Forderung, daß eine Druckstelle am Hutrande nicht entsteht, verlangt, daß die Naht möglichst eng und glatt gegen den Hut anliegt. Wird nun aber der so angenähte Huthalter an der Nahtstelle um 180 ° gewendet, so entsteht eine Spannung, die entweder den Nähfaden zum Bruch oder die Naht zum Ausreißen kommen läßt.
Dieser Nachteil soll durch die Erfindung vermieden werden, indem die Naht bei der Gebrauchsstellung des Huthalters vollständig entlastet wird und die Aufhängung des Hutes lediglich durch zwei Schultern des Huthalters geschieht, die sich gegen die Schweißledernaht abstützen.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι gibt eine Einzelansicht des Huthalters wieder;
Fig. 2 zeigt die Anordnung des Huthalters am Hut in Außergebrauchsstellung;
Fig. 3 zeigt, wie der Huthalter in die Gebrauchsstellung gebracht wird, und
Fig. 4 stellt den Huthalter in der Gebrauchsstellung dar.
. Der Huthalter besteht aus einem Lederstück von geringer Dicke, das jedoch eine gewisse Steifigkeit besitzen muß. Wie aus Fig. ι hervorgeht, besitzt der Huthalter einen breiteren unteren Teil a, an welchem sich oben der zungenförmige Teil b ansetzt, dessen Spitze c zweckmäßig durch eine Einfassung von Aluminiumblech versteift wird. Zwischen dem Teil α und dem Teil δ besitzt der Huthalter zwei abgesetzte Schultern d, d; ferner ist er in der üblichen Weise mit einem Knopfloch f versehen und ist schließlich noch mit einem ausgeschnittenen Streifen oder Latz g ausgerüstet, dessen Zweck weiter unten erläutert wird.
Der Huthalter ist mit der unteren Kante seines breiteren Teiles α unterhalb des Schweißleders am Hut vernäht. Die Verbindung zwischen Schweißleder s und Hutkrempe r bleibt in der Mitte der Naht η auf eine Entfernung x, welche um ein geringes länger als die Breite des zungenförmigen Teiles b ist, unterbrochen, so daß ein Schlitz i zwischen Hutkrempe r und Schweißleder s entsteht, durch den der zungenförmige Teil b bequem hindurchgesteckt werden kann.
Beim Nichtgebrauch nimmt der Huthalter die Lage in Fig. 2 ein, d. h. er liegt mit seinem unteren Teil α hinter dem Schweißleder s und wird durch dasselbe gegen die Innenwand h des Hutes angedrückt. In dieser Lage stört somit der Huthalter in keiner Weise beim Tragen des Hutes auf dem Kopf. 7"
Damit dieses vollkommen erreicht wird, muß der Teil α des Lederstückes möglichst dünn und biegsam sein.
Will man den Huthalter in Gebrauch nehmen, so biegt man den zungenförmigen Teil b mit der versteiften Spitze c nach innen gegen den Hut und führt die Spitze durch den Schlitz i zwischen Schweißleder s und Hutkrempe r (s. Fig. 3). Der zungenförmige Teil b wird alsdann so weit hervorgezogen, bis die Schultern d, d gegen den unteren inneren Rand des Schweißleders s anliegen (s. Fig. 4). Der Hut kann jetzt mittels des Knopfloches f des Huthalters an einem geeigneten Knopf des Kleidungsstückes angehängt werden.
Zum Zurückziehen des Huthalters hinter das Schweißleder dient der Latz g, welcher in der Gebrauchslage immer über dem Teil a hervorsteht (s. Fig. 4), so daß er bequem erfaßt werden kann. Durch einfaches Ziehen an dem Latz g wird der Huthalter wieder in die Lage gemäß Fig. 2 zurückgebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Am inneren Krempenrande vernähter Huthalter, der bei Nichtgebrauch von dem Schweißleder gegen das Hutinnere gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Huthalter aus einem breiteren, zwischen Schweißleder und Krempe angenähten Teile (a) und einem schmaleren, mit zwei " Schultern gegen diesen abgesetzten Teile (Knopflochzunge V) besteht, der im Gebrauchsfalle durch eine Unterbrechung der Schweißledernaht hindurchgesteckt wird und sich mit seinen Schultern gegen die Schweißledernaht stützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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