DE293955C - - Google Patents
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- DE293955C DE293955C DENDAT293955D DE293955DA DE293955C DE 293955 C DE293955 C DE 293955C DE NDAT293955 D DENDAT293955 D DE NDAT293955D DE 293955D A DE293955D A DE 293955DA DE 293955 C DE293955 C DE 293955C
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- cylinder chamber
- piston
- chamber
- working piston
- pressure
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Links
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/14—Control devices for the reciprocating piston
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 293955 KLASSE 5 b. GRUPPE
GJUKE & CO. in STOCKHOLM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1914 ab.
Bei Hammerbohrmaschinen, und zwar insbesondere solchen, die flüssige Betriebsmittel
verwenden, treten häufig Schläge und Rückstöße des Arbeitskolbens ein. Durch die Erfindung
wird dieser Übelstand beseitigt. Unter Benutzung der bekannten Idee, durch Verschiebung
des hinter dem Arbeitskolben in einer Fortsetzung der Zylinderkammer liegenden
Steuerkolbens das Volumen der Zylinderkammer zu ändern, besteht die Erfindung
darin, daß der im hinteren Teil der Zylinderkammer angeordnete, einen beweglichen Bo-.
den der Zylinderkammer bildende Steuerkolben zur Verringerung der Volumenänderung
in der Zylinderkammer durch das Triebmittel nach vorn verschoben wird, wenn der Arbeitskolben den Zulaß für das Triebmittel
schließt, und umgekehrt zur Vergrößerung des Kammervolumens nach rückwärts verschoben
wird, wenn der Arbeitskolben den Auslaß des Triebmittels sperrt. Auf diese Art werden
plötzliche Druckänderungen verhütet und damit Schläge oder Rückstöße des Arbeitskolbens
verhindert oder gemildert.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend eine Gesteinbohrmaschine beschrieben
und auf der beiliegenden Zeichnung durch einen Schnitt durch die Maschine veranschaulicht.
Der Steuerkolben 24 ist in an sich bekannter Weise in dem hinteren Teil der Zylinderkammer
angeordnet. Das Triebmittel, in diesem Falle die Druckflüssigkeit, tritt durch den Zulaß 25 ein und durch den Kanal 26
aus. Kanäle 27 setzen die Kammern 28 vor dem Kolben in Verbindung mit der Kammer
29 hinter demselben. Durch den Kanal 30 steht die Druckflüssigkeit in steter Verbindung
mit der Kammer hinter dem Kolben. Die Kanäle 31 verbinden mit den Öffnungen
32 und 33 die Enden der hinteren Zylinderkammer.
In der auf der Zeichnung dargestellten Lage der einzelnen Teile hat der Kolben auf seinem
Wege nach vorn soeben die Öffnungen 34 der Kanäle 27 überschnitten und dadurch die Kammer
29 hinter dem Kolben von dem Zulaß der Druckflüssigkeit durch den Kanal 27 abgeschlossen,
während die Druckflüssigkeit nach wie vor auf "die Hinterseite des Steuerkolbens wirkt und
diesen nach vorn in derselben Richtung bewegt, die der Kolben verfolgt. Es hat dies zur
Folge, daß das' Volumen der Zylinderkammer geändert wird und der Druck in ihr nur entsprechend
langsam sinkt. Wenn der Steuerkolben die Öffnungen 33 freigegeben hat, wird
die Kammer 29 zwischen dem Steuerkolben und dem Arbeitskolben durch die Öffnungen
32, die Kanäle 31 und die öffnungen 33 in
Verbindung mit dem Ablauf 26 gebracht, was zur Folge hat, daß der Kolben gestoppt und
zurückgeworfen wird. Sobald der Arbeitskolben beim Rückwärtsgang die Öffnung 32*
wieder deckt, wird die Kammer 29 von dem Ablauf abgeschlossen, wodurch bei der von
seiner lebendigen Kraft bedingten fortgesetzten Bewegung des Kolbens nach hinten eine
Drucksteigerung in der Kammer 29 entsteht, so daß der Steuefkolben nach hinten bewegt
wird. Wenn die Öffnung 35 zu den Kanälen 27 von dem Steuerkolben freigegeben wird,
strömt wieder Druckflüssigkeit in die Kammer
X5 hinter dem Kolben ein, wirft diesen nach
vorn und hält den Steuerkolben in seiner hinteren Lage fest. Bei der Bewegung des
Steuerkolbens nach hinten entsteht eine Vergrößerung der Zylinderkammer. Eine allzu
schnelle Drucksteigerung, die sonst bei dem Abschließen der Kammer 29 von dem Ablauf
entstehen würde, wird dadurch verhütet. Die Drucksteigerung erfolgt langsam, und ein Steigen
des Druckes in der Kammer über den Druck in der Druckleitung wird verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Einrichtung zur Verhütung oder Abschwächung von Rückstößen an Hammerbohrmaschinen, bei denen durch Verschiebung des hinter dem Arbeitskolben in einer Fortsetzung der Zylinderkammer liegenden Steuerkolbens das Volumen der Zylinderkammer geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der im hinteren Teil der Zylinderkammer angeordnete, einen beweglichen Boden der Zylinderkammer bildende Steuerkolben (24) zur Verringerung der Volumenäriderung in der Zylinderkammer von dem Druck des durch den Kanal (30) auf seine hintere Fläche geleiteten Triebmittels nach vorn verschoben wird, wenn der Arbeitskolben den Zulaß (27, 34, 35) für das Triebmittel schließt, und umgekehrt zur Vergrößerung des Kammervolumens nach rückwärts, wenn der Arbeitskolben den Auslaß (32, 31, 33, 26) des Triebmittels sperrt, derart, daß plötzliche Druckänderungen verhütet und damit Schläge oder Rückstöße des Arbeitskolbens verhindert oder gemildert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293955C true DE293955C (de) |
Family
ID=548570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293955D Active DE293955C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293955C (de) |
-
0
- DE DENDAT293955D patent/DE293955C/de active Active
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