DE293545C - - Google Patents

Info

Publication number
DE293545C
DE293545C DENDAT293545D DE293545DA DE293545C DE 293545 C DE293545 C DE 293545C DE NDAT293545 D DENDAT293545 D DE NDAT293545D DE 293545D A DE293545D A DE 293545DA DE 293545 C DE293545 C DE 293545C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
trigger
lever
spring
trigger lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT293545D
Other languages
English (en)
Publication of DE293545C publication Critical patent/DE293545C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/17Hair-trigger mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ink Jet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 293545 KLASSE 72 a. GRUPPE
JOSEF PLATTER in RANKWEIL, Vorarlberg.
Abzugsvorrichtung mit Stecher für Gewehrschlösser.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1914 ab.
Es- ist bereits ein Stecher für Büchsenschlösser mit einem auf der Schnellfeder drehbar angeordneten scharfkantigen Kippstück bekannt geworden, welches beim Stechen des Abzuges kippt und dabei die Spannlage der ' Feder herbeiführt. Dieses Kippstück greift mit einer seiner scharfen Kanten ständig in den scharfkantigen Winkel einer das Kippstück mitnehmenden Tasche im Schneller. Bei
ίο längerem Gebrauche stumpfen sich naturgemäß die zusammenwirkenden scharfen Kanten des Kippstückes und der zugehörigen Tasche infolge der Abnutzung ab und die Stechereinrichtung kann aufhören, empfindlich zu sein. Die Abnutzung wird noch dadurch gefördert, daß die kräftige Schnellfeder unmittelbar auf das Kippstück einwirkt. Die Erfindung vermeidet den angeführten Übelstand durch Anordnung eines zur Schwingachse des Stecherhebels parallel gelagerten hohlzylindrischen Zapfens, der von einem Stift durchquert und daneben mit einem Einschnitt versehen ist, in welchen das vorteilhaft abgerundete äußerste Armende des Stecherhebels eingreift, so daß durch dessen Verschwenkung mittels des Druckzüngeis der Hohlzapfen entgegen der Wirkung einer Rückziehfeder derart verdreht wird, daß der Stift auf dem Kopf des Schnellerhebels zu liegen kommt und ihn niederhält, während das äußerste Armende des Stecherhebels sich unter Federwirkung gegen den oberen Rand des Einschnittes lehnt. Infolgedessen wird die Spannkraft der Schnellfeder unter Vermittlung des Stecherhebels, schon etwas geschwächt, auf den hohlzylindrischen Drehzapfen übertragen und, da das äußerste Armende des Stecherhebels abgerundet ist, so kann eine Abstumpfung dieses Armendes durch Abnutzung nicht erfolgen. Aus diesen Gründen ist die Wirkung der Abzugvorrichtung bei noch so langem Gebrauche, praktisch genommen, gleichbleibend.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 1 die im gespannten Zustande befindliche Abzugsvorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die zugehörige Draufsicht, Fig. 3 die entspannte Abzugsvorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt (in etwas größerem Maßstabe) und Fig. 4 den Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3 unter Weglassung der sonst gebräuchlichen Bestandteile der Abzugsvorrichtung.
Zwischen den beiden Wangen a, b der Abzugsplatte c ist um den Bolzen d der mit dem Druckzüngel e versehene Stecherhebel f und um den Bolzen g der mit dem Züngel h versehene Schneller i schwingbar gelagert. Der Stecherhebel f und der Schneller i durchsetzen je eine Öffnung C1 und c2 in der Abzugsplatte c. Der Stecher steht unter der Wirkung einer an der Abzugsplatte c angeschraubten kräftigen Feder k. Der Schneller i ist mit einem Arm I1 ausgestattet, der im Verein mit einer in die Abzugsplatte c eingeschraubten Stellschraube m. zur Einstellung des Stechers dient. Eine mit ihrem einen Ende an der Abzugsplatte c befestigte Blattfeder η ragt mit ihrem rechtwinkelig abge-
bogenen einen Arm H1 durch eine öffnung I1 der Wange b in die Bahn des Armes Z1 und hat das Bestreben, diesen abwärts zu drücken.
Zwischen den beiden Wangen a, b ist ein zu den Bolzen d, g paralleler, hohlzylindrischer Zapfen ο drehbar gelagert. Der Zapfen ο wird diametral von einem Stifte ft durchquert und besitzt neben diesem einen Einschnitt O1, in welchen das vorteilhaft abgerundete äußerste Armende des Hebels f eingreift. Der Stift ft ist in den Zapfen ο eingeschraubt, so daß er sich nicht von selbst verschieben kann; an dem einen Ende des Bolzens ο ist ein Bund r und an dem aus der Wange α vorragenden anderen Ende dieses Bolzens mittels eines Splintes S1 ein Ring s befestigt. An einem Fortsatz s2 des Ringes s ist eine Blattfeder t mit ihrem einen Ende befestigt, die sich mit ihrem anderen Ende gegen die Abzugsplatte c stützt.
Im entspannten Zustande nehmen die beweglichen Teile der Abzugsvorrichtung die durch Fig. 3 veranschaulichte Lage ein. Durch Andrücken an das Züngel e wird der Stecherhebel f im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt, und das äußerste Ende seines Armes verdreht den Zapfen 0 samt Stift ft im entgegengesetzten Sinne. Hierbei drückt das Vorderende des Stiftes -p den Kopf des Schnellers i, indem dieser um den Bolzen g im Sinne des Uhrzeigers ein wenig verschwenkt wird, vorerst ein wenig zurück, worauf das erwähnte Stiftende auf den Kopf des Schnellers i zu liegen kommt und diesen niederhält. Gleichzeitig gelangt das äußerste Armende des Stechers f unter den Oberrand des Einschnittes O1 des Hohlzapfens 0 und wird von diesem niedergehalten. Nun ist die Abzugsvorrichtung gespannt (Fig. 1). Bei bloßer Berührung des Züngeis h läßt der Schneller i den Stift p fallen, worauf die Feder t den Hohlzapfen 0 in die Anfangslage zurückverschwenkt. Hierbei wird der Stecherhebel f seiner Haltung befreit und, dem Drucke der Feder k folgend, erteilt er der Schloßstange einen zum Abdrücken des Schlosses genügenden Schlag.
Infolge der Anordnung des Hohlzapfens 0 samt Stift ft wird ein äußerst feiner Abzug erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abzugsvorrichtung mit Stecher für Gewehrschlösser, gekennzeichnet durch einen zur Schwingachse (d) des Stecherhebels (f) parallel gelagerten, hohlzylindrischen Zapfen (o), der von einem Stift (ft) durchquert und daneben mit einem Einschnitt (O1) versehen ist, in welchen das vorteilhaft abgerundete äußerste Armende des Stecherhebeis (f) eingreift, so daß durch dessen : Verschwenkung mittels des Druckzüngeis (e) der Hohlzapfen (0) entgegen der Wirkung einer Rückziehfeder (t) derart verdreht wird, daß der Stift (ft) auf dem Kopf des Schnellerhebels (i) zu liegen kommt und ihn niederhält, während das äußerste Armende des Stecherhebels (f) sich unter Federwirkung gegen den oberen Rand des Einschnittes (O1) lehnt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT293545D Active DE293545C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE293545C true DE293545C (de)

Family

ID=548202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT293545D Active DE293545C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE293545C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060291B (de) * 1956-11-19 1959-06-25 J G Anschuetz G M B H Abzugsvorrichtung fuer Gewehre
DE1113165B (de) * 1957-03-27 1961-08-24 Mayer & Grammelspacher Stechschloss fuer Schusswaffen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060291B (de) * 1956-11-19 1959-06-25 J G Anschuetz G M B H Abzugsvorrichtung fuer Gewehre
DE1113165B (de) * 1957-03-27 1961-08-24 Mayer & Grammelspacher Stechschloss fuer Schusswaffen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE293545C (de)
CH620763A5 (de)
DE406281C (de) Stellvorrichtung fuer die Regelung der Brennstoffzufuhr bei Verbrennungskraftmaschinen
DE68936C (de) Selbsteinkassirender Kraftmesser
DE190329C (de)
DE194914C (de)
DE304111C (de)
DE99901C (de)
DE231792C (de)
DE132764C (de)
DE139953C (de)
DE240466C (de)
DE273642C (de)
DE188225C (de)
DE218592C (de)
DE91857C (de)
DE151674C (de)
DE271668C (de)
DE179855C (de)
DE253539C (de)
DE34370C (de) Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE117100C (de)
DE678353C (de) Tintenloescher
DE65249C (de) Geschützverschlufs mit um verticale Zapfen schwingendem Verschlufsstück
DE272694C (de)