DE293445C - - Google Patents
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- DE293445C DE293445C DENDAT293445D DE293445DA DE293445C DE 293445 C DE293445 C DE 293445C DE NDAT293445 D DENDAT293445 D DE NDAT293445D DE 293445D A DE293445D A DE 293445DA DE 293445 C DE293445 C DE 293445C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F11/00—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
- G01F11/28—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
- G01F11/42—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type
- G01F11/44—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type for liquid or semiliquid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
293445 KLASSE 64c. GRUPPE
Ausschankvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1915 ab.
. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausschankvorrichtung, bei welcher der Ausfluß
der auszuschänkenden Flüssigkeit von einem mit einem Abschlußventil starr verbundenen
Schwimmer beeinflußt wird. In einem zwischen dem Faß 0. dgl. und dem Ausschankrohr
eingeschalteten Gehäuse arbeitet ein Schwimmer, welcher die Verbindung zwischen dem Faß und dem Ausschankrohr unterbricht,
sobald in dem Gehäuse die Flüssigkeit auf die durch den Abstand des Ventils vom Schwimmer
bestimmte Höhe gesunken ist, so daß der im Faß enthaltene verunreinigte Flüssigkeitsrest abgesperrt wird und nicht in das Aus-
schankrohr gelangen kann. Es besteht die Schwierigkeit, daß beim Ausschank von Bier
oder anderen Flüssigkeiten, wenn der Flüssigkeitsvorrat ganz-oder beinahe erschöpft ist,
Schaum und andere Beimischungen mitgerissen werden und in die zu füllenden Gläser
gelangen. Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile durch eine verhältnismäßig einfache
und leicht zu bedienende Vorrichtung zu beseitigen, welche während der Entnahme selbst-
tätig verhindert, daß Schaum und Satz in die Gläser mitgerissen werden. Die Vorrichtung
ist so ausgebildet, daß man leicht ein Faß entfernen und ein anderes an seine Stelle
setzen kann, während alle Verunreinigungen entfernt werden, ehe frisches Bier usw. aus
dem neuen Faß in die Gläser gelangt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt durch die ganze Vorrichtung;
Fig. 2 zeigt ihre Steuerung in der Stellung, in welcher ein neues Faß angeschlossen
werden soll.
Ein zylindrisches Gehäuse α aus Glas ist durch eine Kopfplatte b und eine Bodenplatte
c angeschlossen, welche mit Schulterstücken b1 und c1 ringförmige Ansätze V- und c2
an den Enden des Zylinders umfassen. Zwischen dem Zylinder und den Platten b und c
sind Dichtungsringe d eingelegt. In dem Zylinder kann sich ein Schwimmer e auf. und
nieder bewegen. Der Schwimmer hat einen mittleren Kanal e1 für den Durchtritt des
Bieres. Am Boden des Schwimmers sitzt ein durchbrochenes Gestell f mit einem Ventil g,
welches durch eine Schraube g1 abnehmbar befestigt ist. Das Ventil wird durch eine
Büchse h, die auf das Gestell f geschraubt und unten mit einem Flansch h1 das Ventil g
umfaßt, gehalten und geführt. Am Boden c des Schwimmergehäuses α ist ein Stutzen c3, c4
angebracht, welcher das Bier nach außen ableitet. Das Ventil g setzt sich auf die Oberkante
des Stutzens c3, wenn das Schwimmergehäuse sich so weit geleert hat, daß der
Schwimmer e in entsprechende Stellung gelangen kann.
Am Stutzen c3, c4 ist ein Ansatz 0 befestigt,
welcher als Träger für ein Hahngehäuse I dient/ Der Hahn m des Gehäuses hat zwei
Wege m1 und m2, durch welche die verschiedenen,
in das Gehäuse I mündenden Leitungen in Verbindung gebracht werden können.
Vom Gehäuse I geht ein Rohr η nach der
oberen Platte b des Schwimmergehäuses α und schließt hier an einen Stutzen b3 an. Das
Rohr i verbindet das Gehäuse I mit dem Faß,
ίο während das Rohr k das Bier ableitet.
In der Stellung des Hahnes m nach Fig. ι ist die Zuleitung i über den Weg m2 mit dem
Rohr η und dadurch mit dem oberen Teil des Schwimmergehäuses verbunden. Gleichzeitig
steht der Stutzen c8 am unteren Ende des Schwimmergehäuses durch den Weg m1 mit
dem Abflußrohr k in Verbindung. Wenn aus diesem Rohr Bier entnommen wird, so strömt
es natürlich in demselben Maße aus dem Schwimmergehäuse aus, und der Schwimmer e
sinkt mit der Flüssigkeitssäule im Gehäuse. Der Abfluß wird aber durch das ständig aus
Rohr η nachströmende Bier ausgeglichen, so daß die Flüssigkeitssäule. im Schwimmergehäuse
ungefähr auf gleicher Höhe bleibt. Der Kanal e1 des Schwimmers e hat oben eine
Äusdrehung e2, welche verhindert, daß das
einströmende Bier auf den Schwimmer einen Druck ausübt.
Wenn der Biervorrat zu Ende geht, so sinkt schließlich die Flüssigkeitssäule im Gehäuse
α so weit, daß sich das Ventil g auf den Stutzen c3 aufsetzt und kein Bier mehr entweichen
kann. Es bleibt aber immer noch eine der Höhe des Gestells/" entsprechende
Flüssigkeitssäule im Gehäuse zurück, so daß kein Schaum usw. aus dem leeren Biergefäß
in das Abflußrohr k gelangen kann.
In der Stellung nach Fig. 2 ist die Leitung von dem leeren Faß und das Schwimmergehäuse
mit Luft und Schaum gefüllt. Jedoch kann nichts davon in das Abflußrohr gelangen
und so das zuletzt ausgeschänkte Bier verderben. Das alte Faß wird entfernt .und ein
frisches Faß an die Leitung i angeschlossen. Wollte man jetzt das frische Bier aus dem
neuen Faß sofort durch das Rohr η und das Schwimmergehäuse in das Abflußrohr k gelangen
lassen, so würde es die Luft, den Schaum usw., welche sich vorher angesammelt haben,
mitreißen und die ersten Gläser Bier völlig verderben. Dies tritt bei den bisher üblichen
Ausschankvorrichtungen stets ein und soll durch vorliegende Erfindung vermieden werden.
Ehe nämlich das frische Faß an das Rohr i angeschlossen wird, bringt man den
Hahn m in die Stellung nach Fig. 2. In dieser unterbricht er die Verbindung zwischen der
Zuleitung i und dem Abflußrohr k, während gleichzeitig sein Weg m1 das Rohr i an das
Schwimmergehäuse anschließt. Der Weg m2
verbindet gleichzeitig das Rohr η mit einem
Ausströmstutzen Z1. Das frische Bier strömt jetzt nach oben, hebt das Ventil g von seinem
Sitz, füllt das Schwimmergehäuse aus, entfernt Luft, Schaum usw. aus ihm und strömt
schließlich durch das Rohr η und den Stutzen ll ins Freie. Sobald Bier auszutreten beginnt,
wird der Hahn m in die Stellung nach Fig. ι zurückgebracht. Man kann jetzt das
frische Bier ohne weiteres ausschänken, da alle Luft oder sonstige Verunreinigungen aus
der Vorrichtung entfernt worden sind.
Solange das Ventil g geschlossen ist, kann man kein Bier aus dem Faß entnehmen, dies
wird erst möglich, nachdem der Hahn m in die Stellung nach Fig. 2 gebracht worden ist,
so daß Bier unter den Schwimmer einströmt und das Ventil g von seinem Sitz hebt. Wenn
etwa der Versuch gemacht werden sollte, frisches Bier durch das Rohr η in das Schwimmergehäuse
zu bringen, solange das Ventil abschließt, so würde der Luftdruck im Schwimmergehäuse
so groß werden, daß das Ventil g auf seinem Sitz festgehalten und die ganze
Vorrichtung außer Tätigkeit gesetzt würde.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ausschankvorrichtung, bei welcher der Ausfluß der auszuschänkenden Flüssigkeit von einem mit einem Abschlußventil starr verbundenen Schwimmer beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem zwischen dem Faß ο. dgl. und dem Ausschankrohr eingeschalteten Gehäuse (a) arbeitende Schwimmer (e) die Verbindung zwischen dem Faß und dem Ausschankrohr unterbricht, sobald in dem Gehäuse die Flüssigkeit auf die durch den Abstand des Ventils vom Schwimmer bestimmte Höhe gesunken ist, so daß der im Faß enthaltene, verunreinigte Flüssigkeitsrest abgesperrt wird und nicht in das Ausschankrohr gelangen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293445C true DE293445C (de) |
Family
ID=548104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293445D Active DE293445C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293445C (de) |
-
0
- DE DENDAT293445D patent/DE293445C/de active Active
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