DE29339C - Hydraulischer Widder - Google Patents

Hydraulischer Widder

Info

Publication number
DE29339C
DE29339C DENDAT29339D DE29339DA DE29339C DE 29339 C DE29339 C DE 29339C DE NDAT29339 D DENDAT29339 D DE NDAT29339D DE 29339D A DE29339D A DE 29339DA DE 29339 C DE29339 C DE 29339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
water
air chamber
hydraulic ram
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT29339D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. BÖHM jr. in Stuttgart, Calwerstr. 36
Publication of DE29339C publication Critical patent/DE29339C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F7/00Pumps displacing fluids by using inertia thereof, e.g. by generating vibrations therein
    • F04F7/02Hydraulic rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S9: Pumpen.
WILHELM BÖHM jr. in STUTTGART. Hydraulischer Widder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1884 ab.
Das Wasser tritt durch das Stück c unter den Kolben h und hebt zunächst das Ventil g bis zu den Stellmuttern i, um alsdann den ganzen Kolben h in die Höhe zu treiben.
Das Wasser kann durch die in dem Arbeitscylinder b angebrachten Oeffnungen b' austreten, deren zwei nur diesen Zweck haben, während die anderen zwei längeren Oeffnungen zur Führung der Handgriffe k dienen. Der luftdicht in den Arbeitscylmder eingepafste Kolben h wird nun so lange in die Höhe gehen, bis sich seine obere Kante mit der oberen Kante der in den Cylinder eingedrehten Nuth P in gleicher Höhe befindet, worauf das Wasser vollständig gegen aufsen abgeschlossen ist. Das Wasser kann aber vermöge seiner lebendigen Kraft nicht sofort zur Ruhe kommen, sondern stöfst zwischen Kolben h und Ventil g hindurch auf die Klappen e, öffnet dieselben und wird theilweise in den Windkessel eintreten. Ist das Gleichgewicht hergestellt, so fällt das Ventil g auf den Kolben h zurück, die Klappen e schliefsen sich und der Kolben h wird theils durch die Reaction des Gegendruckes im Windkessel, theils durch seine eigene Schwere zurückgetrieben und giebt dadurch die seitlichen Oeffnungen im Arbeitscylmder b wieder frei, und das Spiel des Wassers wiederholt sich in oben beschriebener Weise.
Damit nun zwischen den Kolben h und die Klappen e keine Luft kommen kann, ist die Aufstellung der Maschine so angeordnet, dafs dieselbe bis zur Klappenhöhe e unter Wasser steht.
Zur Ergänzung der Luft im Windkessel ist von aufsen bis unter die Klappen ein dünnes Röhrchen η (siehe Grundrifs) geführt, welches bei jedem Niedergang des Kolbens ein wenig Luft ansaugt und unter die Klappen e führt, von wo dieselbe mit dem Wasser in den Windkessel eintritt.
Ueber den Klappen e befindet sich der Bügel d, um dieselben vor zu grofser Aufwärtsbewegung zu schützen. Die Seitenöffnung / im Stück α dient zur Verbindung desselben mit der Steigleitung, m zur Anbringung eines Entleerungshahnes.
Der Cylinder/" hat nur den Zweck, beim Anlassen der Maschine, so lange noch kein genügender Gegendruck im Windkessel oder noch Luft über, dem Kolben sich befindet, diesen aufzuhalten, damit die Handgriffe k, welche dazu dienen, den Kolben von aufsen in Bewegung setzen zu können, nicht abgeschlagen werden können. Ist die Maschine einmal in Thätigkeit, so wird, wenn der nöthige Gegendruck erreicht ist, Cylinder/ überhaupt nicht mehr vom Kolben berührt.
Vermittelst der Stellmuttern i kann die Hubhöhe des Ventils g beliebig regulirt werden, was auch den Wasserverbrauch der Maschine bestimmt.
Die in den Arbeitscylinder b eingedrehte Nuth P hat den Zweck, den Wasseraustritt bis zum letzten Moment möglichst ungehindert zu gestatten, damit die Geschwindigkeit des austretenden Wassers der Triebleitung vor dem

Claims (1)

  1. vollständigen Kolbenabschlufs nicht beeinträchtigt werde.
    Damit der Kolben h beim Rückschlag unten nicht beschädigt werden kann, greift die Lederverpackung zwischen b und c bis unter den Kolben vor; desgleichen ist Cylinder/ oben durch einen Gummiring geschützt.
    Paten τ-An Spruch:
    In dem Arbeitscylinder b b' P der mit Handgriffen k versehene Kolben mit dem regulirbaren Ventil g i in Verbindung mit dem Cylinder f und dem axial darüber liegenden, -mit Rückschlagventil versehenen Windkessel.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT29339D Hydraulischer Widder Active DE29339C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29339C true DE29339C (de)

Family

ID=305520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT29339D Active DE29339C (de) Hydraulischer Widder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29339C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2316526A1 (de) Pressluftwerkzeug
DE2946490C2 (de) Druckluftkolbenmotor als Antrieb für ein Spielzeug
DE29339C (de) Hydraulischer Widder
CH626823A5 (en) Hydraulic percussion apparatus
DE1007715B (de) Kolbenpumpe fuer Presszylinder, insbesondere fuer hydraulische Grubenstempel
DE1728624C3 (de) Steuereinrichtung für ein pneumatisch betriebenes Eintreibwerkzeug für Nägel, Klammern o.dgl
DE621941C (de) Hydraulische Presse zum Herstellen von Profilstraengen aus plastischen Massen
DE99301C (de)
DE29331C (de) Hydraulischer Widder, desseh Treibwasser unabhängig von dem zu fördernden Wasser ist
DE52689C (de) Hydraulische Nietmaschine
DE181630C (de)
DE260254C (de)
DE31894C (de) Ventil für Wasserpfosten
DE29090C (de) Hydraulische Presse mit erhöhtem Enddrucke
DE421047C (de) Regelbare Verbrennungskraftmaschine mit Ladepumpe
DE1908085C (de) Druckluftnagler mit einem fest im Gehäuse angeordneten Arbeitszylinder
DE31975C (de) I.uftdruckhammer mit vom Kolben und Cylinder getrenntem Hammerbär
DE85993C (de)
DE258318C (de)
DE106010C (de)
DE13273C (de) Luftkompressionsmaschine, bei welcher die Luft in drei verschiedenen Stadien komprimirt wird
DE820295C (de) Buegelpresse
DE10035C (de) Dampfhammer-Steuerung
DE581102C (de) Vorrichtung zum Regeln der Schlagstaerke bei Dengelmaschinen fuer Sensen, Sicheln u. dgl.
DE138560C (de)