DE293288C - - Google Patents

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DE293288C
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boiler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B7/00Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
    • F22B7/16Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ! 293288 -KLASSE .13«. GRUPPE
Lokomotivkessel, Stehbolzenbefestigung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1915 ab.
Die Erfindung betrifft einen Lokomotivkessel, bei welchem die Stehbolzen der Feuerbüchse an ihrem äußeren Ende mittels einer aufgeschraubten Büchse herausnehmbar in Öffnungen des 5; Kesselmantels befestigt sind. Solche Lokomotivkessel sind bereits bekannt. Ferner sind auch solche Lokomotivkessel schon bekannt, bei denen die zwischen Feuerbüchse und Kesselmantel vorgesehenen Stehbolzen nicht ganz durch die Feuerbüchse hindurchgeführt sind, um die sonst durch die Lochungen eintretende Schwächung der Bleche sowie die bei Undichtwerden an den Lochungen notwendigen Niet- und Stemmarbeiten, die ebenfalls für die Bleche schädlich sind, zu vermeiden. Bei diesen Kesseln werden die Stehbolzen, die durch Öffnungen des Kesselmantels eingesetzt und in diesen mit dem äußeren Ende befestigt werden, mit ihrem inneren Ende in eine Bohrung des Feuerbüchsmantels eingeschraubt, die nur bis etwa in die Mitte des Bleches geht. Aber durch diese Bohrungen findet auch noch eine gewisse Schwächung der Bleche statt; um diese Schwächung auszugleichen und die Bohrungen auf die für einen genügend festen Halt nötige Länge zu bringen, sind bei diesen Kesseln an allen Bohrungen der Feuerbüchse besondere Verdickungen angebracht. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Feuerbüchsmantel mit in das Kesselinnere herausgepreßten Stutzen versehen ist, auf welche die Stehbolzen mit ihrem inneren Ende aufgeschraubt sind. Hiernach bleibt die Feuerbüchse frei von Bohrungen für die Stehbolzen und dadurch veranlaßter Schwächung; auch sind die herausgepreßten Stutzen so lang gehalten, daß sie mit hinreichend vielen Gewindegängen versehen sein können, um den Bolzen einen sicheren Halt auf ihnen zu geben.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch eine gemaß der Erfindung mit Stehbolzen versehene Feuerbüchse, Fig. 2 einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstabe und Fig. 3 Ansicht und Schnitt nach 3-3 der Fig. 2.
Der die Feuerbüchse 6 umgebende Kesselmantel 5 ist in bekannter Weise mit genügend großen Öffnungen 12 versehen, daß die Stehbolzen 14 mit ihrem erweiterten hohlen Kopf 13 durch dieselben eingesetzt werden können. Die Köpfe 13 sind gemäß der Erfindung becherförmig ausgehöhlt und mit Innengewinde 15 versehen, mit welchem die Stehbolzen auf das Gewinde 11 der Stutzen 9 aufgeschraubt werden, die aus dem Feuerbüchsmantel in das Kesselinnere herausgepreßt sind. An dem äußeren Ende 16 sind die Stehbolzen 14 in bekannter Weise mit Gewinde versehen und stehen dort mit dem Kesselmantel durch Büchsen 17 in fester Verbindung, die einerseits auf die Bolzen 14 aufgeschraubt, anderseits mit Außengewinde in die Mantellöcher 12 eingeschraubt sind. Die äußeren Enden 18 der Büchsen 17
sind viereckig, so daß sie mit einem Schraubenschlüssel in den Kesselmantel eingesetzt werden können. Eine mittlere Bohrung 19 zeigt in bekannter Weise den Bruch eines Bolzens an.
Beim Zusammensetzen des Kessels werden die Stehbolzen, nachdem die Feuerbüchsbleche aneinander gesetzt und an ihren Rändern in bekannter Weise durch Nieten miteinander fest verbunden worden sind, durch die Mantelöffnungen 12 von außen eingesetzt und auf die Stutzen 9 geschraubt. Zum Aufschrauben der Bolzen auf die Stutzen kann irgendein geeignetes Werkzeug benutzt werden. Alsdann werden die Büchsen 17 auf die äußeren Enden der Stehbolzen und in die Mantelöffnungen 12 eingeschraubt, so daß die Bolzen fest und dicht mit dem Mantel verbunden weiden.
Bei der neuen Stehbolzenbefestigung ist also, wie schon oben bemerkt, eine Schwächung des Feuerbüchsma.ntels durch Bohrungen für das Einsetzen der Stehbolzen vermieden; ferner ist die Ausstralilungsfläche der Feuerbüchse vergrößert; auch wird bei der neuen Stehbolzenbefestigung, falls das Gewinde, mit dem der Stehbolzen auf dem Stutzen 9 befestigt ist, derart abgenutzt oder zerfressen sein sollte, daß das Wasser zwischen die Gewinde treten kann, doch dadurch kein Schaden angerichtet, weil es nicht in die Feuerbüchse gelangt.
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Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lokomotivkessel, bei dem die Stehbolzen der Feuerbüchse an ihrem äußeren Ende mittels einer aufgeschraubten Büchse herausnehmbar in öffnungen des Kesselmantels befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerbüchsmantel (6) mit in das Kesselinnere herausgepreßten Stutzen (9) versehen ist, auf welche die Stehbolzen (14) mit ihrem becherförmigen inneren Ende (13) aufgeschraubt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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