DE2931855C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Drehkondensator nach dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Ein Drehkondensator nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
ist aus der US-PS 37 01 932 bekannt. Bei dem bekannten Drehkon
densator liegen die ortsfesten Elektroden, die allgemein aus
dünnen metallischen Filmen oder Blechen bestehen, frei und sind
Beschädigungen ausgesetzt, die während der Beförderung vom Her
stellungsort bis zum Gebrauchsort, während des Zusammenbaus des
Kondensators und der angrenzenden Bestandteile in dem Gerät und
während des Gebrauchs des Geräts auftreten. Andere Bestandteile
des Kondensators, wie etwa die federnden Anschlußklemmen und die
Befestigung der Drehscheibe, sind in ähnlicher Weise Beschädi
gungen infolge von Schlägen ausgesetzt. Außerdem wird gegen
Verunreinigungen, wie etwa Staub, Öl und Feuchtigkeit, kein
Schutz geboten.
Weiterhin ist aus der DE-OS 26 33 576 ein staubdichter Drehkon
densator bekannt, bei dem eine kreisförmige Öffnung in dem Ge
häuseoberteil durch einen Drehstopfen abgeschlossen wird, der
einen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als der Durchmesser
der Öffnung in dem Gehäuseoberteil. Damit ist dieser Drehkon
densator an dieser Stelle zwar dicht gegen Staub oder Schmutz,
jedoch nicht gegen Luft, Gase oder Feuchtigkeit. Das Gehäuse
unterteil ist an dem Gehäuseoberteil stumpf angeklebt oder ver
schweißt und die federnden Anschlußklemmen ragen aus der Gehäu
seunterseite heraus. Auch hier besteht die Gefahr, daß Luft,
Gase oder Feuchtigkeit in das Innere des Drehkondensators ein
dringen.
Schließlich offenbart das DE-GM 19 62 487 eine Staubschutzkappe
für elektrische Schaltkreiselemente, insbesondere für keramische
Trimmerpotentiometer, bei denen ein Gehäuseoberteil mit einem
Gehäuseunterteil kraftschlüssig und formschlüssig verbunden wird.
Auch dieses Gehäuseoberteil ist staubdicht, jedoch nicht luft
dicht angeordnet, da Lüftungsaussparungen für Kühlluft vorge
sehen sind und auch Schlitze für federnde Nasen in den Seiten
wänden des Unterteils vorgesehen sind. Außerdem werden bei einem
eingesetzten Drehscheibenzapfen zum Einstellen des Potentiome
ters keine besonderen Maßnahmen getroffen, um diesen nicht nur
staubdicht sondern auch luft-, gas- und feuchtigkeitsdicht zu
machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehkondensator
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art zu
schaffen, der in seinem Gehäuse luftdicht eingeschlossen und
gegen Beschädigungen geschützt ist und dabei dennoch von außen
abstimmbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kenn
zeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst. Eine Ausbil
dung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 enthalten.
Der Drehkondensator mit den beanspruchten Merkmalen ist voll
kommen innerhalb eines abgedichteten Gehäuses eingeschlossen,
so daß Luft, Gase, Feuchtigkeit, Staub und andere Verunreinigun
gen nicht in die abgedichtete Vorrichtung eintreten oder ein
dringen können, wobei der Drehkondensator trotzdem von außen
abstimmbar ist, ohne die Abdichtung zu beschädigen oder in ande
rer Weise deren Wirksamkeit zu beeinträchtigen. Es ist möglich,
einen Kondensator vorzusehen, der derart kompakt ist, daß von
Miniaturisierung gesprochen werden kann. Der Kondensator mit
den beanspruchten Merkmalen ist insbesondere dann geeignet,
wenn Temperaturwechsel, Schläge oder andere Umwelteinflüsse
auftreten.
Die US-PS 40 95 263 beschreibt einen Drehkondensator, der ein
becherförmiges Gehäuseelement besitzt, das eine scheinbare
Ähnlichkeit mit dem becherförmigen Gehäuseoberteil der vor
liegenden Erfindung aufweist. Das bekannte Gehäuseelement
trägt jedoch die eine der ortsfesten Platten auf seiner Außen
oberfläche, wo es infolgedessen physikalischen Beschädigungen
ausgesetzt ist, und die andere ortsfeste Platte weist die Form
einer schalenförmigen Scheibe auf, die innerhalb des Bechers
eingepaßt ist und demzufolge ebenfalls physikalischen Beschä
digungen ausgesetzt ist. Gegenüber Verunreinigungen aller
Art ist kein Schutz vorgesehen.
Während der Kraftschluß des Gehäuseunterteils des Kondensators
mit den beanspruchten Merkmalen innerhalb des Gehäuseober
teils im allgemeinen ausreichend ist, kann der Kondensator
eine Beschichtung aus Epoxikleber an der Seite und am Kopf
ende des Gehäuseunterteils aufweisen, um zusätzlich das Ge
häuse gegen das Eindringen von Verunreinigungen abzudichten.
Ein besonders geeigneter Epoxikleber ist ein Kalziumchlorid
äthanol mit Nylon.
Die Schenkelabschnitte der Kontakte können in den Öffnungen
des Gehäuses durch Kraftschluß abgedichtet werden. Falls
eine weitere Abdichtung vorgesehen ist, wird ein Epoxikle
ber verwendet, der die Schenkelabschnitte zusätzlich in
den Öffnungen abdichtet. In gewissen Fällen, in denen die
Öffnungen breiter sind als die Schenkelabschnitte, erfolgt
eine Abdichtung nur durch den Epoxikleber.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der
Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen abgedichteten
Drehkondensator in einem Kunststoffgehäuse;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Innenseite des Gehäuseunter
teils von Fig. 1, woraus der Bereich hervorgeht, der durch den
Epoxikleber bedeckt wird, der zum Abdichten des Bodens des Ge
häuses verwendet wird; und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gehäuse von Fig. 1.
Fig. 1, die die einzelnen Bestandteile in ihrer Beziehung zuein
ander darstellt und kein Querschnitt entlang einer einzigen
Linie ist, zeigt einen abgedichteten Drehkondensator 10, der
ein zylindrisches, umgekehrtes, becherförmiges, isolierendes Ge
häuse 12 aufweist, das ein Gehäuseoberteil 14 und ein Gehäuseun
terteil 16 besitzt. Beide Gehäuseteile 14, 16 sind aus einem
harten, halbstarren Kunststoff hergestellt, z. B. aus Acetalharz,
wie es beispielsweise unter dem Namen DELRIN ® verkauft wird.
Innerhalb des Gehäuses 12 ist der Drehkondensator angeordnet,
der eine erste ortsfeste Scheibe 18, eine halbkreisförmige Dreh
scheibe 20 und eine zweite ortsfeste Scheibe 22 aufweist, die in
dieser Reihenfolge durch geformte, metallische, federnde An
schlußklemmen 24, 26 als Elektroden unmittelbar übereinander ge
stapelt gehalten werden. Die Unterseite der ersten ortsfesten
Scheibe 18, die aus einem keramischen, dielektrischen Material
hergestellt ist, ist mit einer halbkreisförmigen, hochleitfähigen
Metallbeschichtung 28 metallisiert. Die zweite ortsfeste Scheibe
22 ist in ähnlicher Weise hergestellt mit der Ausnahme, daß
dessen leitende Metallschicht 30 nach oben gerichtet ist. An
stelle der Halbringform kann jede der Metallschichten 28, 30
auch eine andere Form aufweisen, z. B. die Form eines Kreisbogens,
der sich um einen größeren oder kleineren Winkel als 180° um die
Achse der Drehscheibe erstreckt.
Die Drehscheibe 20, die aus einem hochleitfähigen Metall be
steht, weist einen dünnen, halbkreisförmigen Plattenabschnitt 32
auf, der einen zentralen, konzentrisch angeordneten, zylindri
schen Zapfen 34 aufweist, dessen oberes Ende mit einer quadra
tischen Ausnehmung 36 zum Einstellen des Drehkondensators ver
sehen ist. Anstelle der Halbkreisform kann der Plattenabschnitt
auch eine andere Form aufweisen, z. B. einen spiralförmigen Umfang
oder einen Kreisbogen, der sich um einen größeren oder kleineren
Winkel als 180° um die Achse der Drehscheibe erstreckt. Das un
tere Ende des Zapfens 34 ist mit einer konzentrischen kreisför
migen Ausnehmung 38 gebildet, deren Zweck noch beschrieben wird.
Die ortsfesten Scheiben 18, 22 sind mit runden zentralen Öff
nungen versehen, die zur gleitenden Aufnahme des oberen und des
unteren Teils des Zapfens 34 während des Zusammenbaus dienen.
Die Innendurchmesser der leitenden Metallschichten 28, 30 sind
größer als der Außendurchmesser des Zapfens 34, so daß die orts
festen Scheiben von der Drehscheibe 20 elektrisch isoliert
bleiben. Die erste federnde Anschlußklemme 24, die aus einem
hochleitfähigen Material hergestellt wird, dient nicht nur zum
federnden Befestigen der scheibenähnlichen Teile des Drehkonden
sators 10, sondern auch zum elektrischen Verbinden der Metall
schichten 28, 30, so daß diese einen einzigen elektrischen
"Stator" bilden, zwischen denen sandwichartig der halbkreisför
mige Plattenabschnitt 32 der Drehscheibe 20 angeordnet ist. Die
Anschlußklemme 24 ist mit einem oberen Fingerabschnitt 42, der
gabelartig mit zwei Fingern ausgebildet ist, die sich allgemein
horizontal nach innen und geringfügig nach unten erstrecken, mit
einem sich nach unten erstreckenden, vertikalen Schenkelabschnitt
44 , mit einem sich seitlich erstreckenden Basisabschnitt 46 und
mit einem sich senkrecht nach unten erstreckenden, in der Senk
rechten versetzt angeordneten Schenkelabschnitt 48 ausgebildet,
der beim Zusammenbau durch einen rechteckigen Schlitz 66 im
Umfang des Gehäuseunterteiles 16 paßt. Alle Bestandteile der
Anschlußklemme 24 sind einstückig geformt und bilden eine Ein
heit. Die Finger des Fingerabschnittes 42 berühren die Metall
schicht 30 der zweiten ortsfesten Scheibe, und der horizontale
Basisabschnitt 46 berührt die Metallschicht 28 der ersten orts
festen Scheibe, um einen elektrischen Kontakt zu dem senkrechten
Schenkelabschnitt zu bilden, der als Statorleiter dient. Die
Finger des Fingerabschnittes 42 drücken an einer zentralen
Stelle federnd gegen die Metallschicht 30. Da der sich seitlich
erstreckende Basisabschnitt 46 der ersten Anschlußklemme 24 die
Metallschicht 28 berührt, werden beide Metallschichten 28, 30
elektrisch mit der ersten Anschlußklemme 24 verbunden, die als
ein gemeinsamer Statoranschluß für den abgedichteten Drehkonden
sator 10 dient.
Die zweite als Elektrode dienende Anschlußklemme 26, die eben
falls hoch leitfähig ist, dient auch der federnden Befestigung
der scheibenähnlichen Teile des abgedichteten Drehkondensators
10 an gegenüberliegenden Seitenteilen und stellt außerdem eine
elektrische Verbindung mit der Drehscheibe 20 her. Die zweite
Anschlußklemme 26 ist mit einem quer verlaufenden flachen Basis
abschnitt 52 ausgebildet, der einstückig mit einem Paar einwärts
verlaufenden Fingern vorgesehen ist, die in einem sich nach oben
erstreckenden Kontaktabschnitt 56 enden, der nach oben und außen
in die Drehscheibenausnehmung 38 vorsteht, um einen elektrischen
Kontakt mit der Basis der Ausnehmung herzustellen. Das andere
Ende des flachen Basisabschnittes 52 ist einstückig mit nach
oben versetzt angeordneten, nach unten gebogenen Fingerabschnitten
58 ausgebildet, die die scheibenähnlichen Teile gegen den ent
sprechenden Basisabschnitt 52 halten. Alle diese Bestandteile
der zweiten federnden Anschlußklemme 26 sind ebenfalls mit einem
zentral nach unten sich erstreckenden Schenkelabschnitt 60 aus
gebildet, der durch einen rechteckigen Schlitz 68 am Umfang des
Gehäuseunterteiles 16 paßt, wobei der Schlitz gegenüberliegend
dem Schlitz 66 für die erste federnde Anschlußklemme 24 ange
ordnet ist (Fig. 2). Die zweite Anschlußklemme 26 hat keinen
elektrischen Kontakt mit den Metallbeschichtungen 28, 30, was
aus Fig. 1 nicht ersichtlich ist, da diese keine einheitliche
Schnittdarstellung ist.
Die quadratische Ausnehmung 36 im oberen Teil des Zapfens 34 ist
für den Gebrauch eines schraubenzieherähnlichen, dielektrischen
Werkzeuges vorgesehen, das einen Einsatz mit entsprechendem
quadratischen Querschnitt aufweist, um die Drehscheibe 20 in be
zug auf den Rest des Kondensators zu drehen und dadurch die Ka
pazität zu verändern oder einzustellen, indem der Plattenab
schnitt 32 in bezug auf die ortsfesten Metallschichten 28, 30
bewegt wird. Der erste und zweite Schenkelabschnitt 48, 60 werden
als Verbindungsanschlüsse verwendet.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Gehäuse 12 des abgedichteten
Drehkondensators 10 hat das Gehäuseoberteil 14 eine allgemein
zylindrische Form, weist Seitenwandungen und ein Oberteil auf,
und ist aus einem halbstarren Kunststoff hergestellt. Das Gehäu
seunterteil 16 ist aus dem gleichen Material hergestellt. Nachdem
der Kondensator zusammengebaut worden ist, wird er in das Gehäu
seoberteil 14 eingesetzt. Wie in Fig. 3 dargestellt, weist das
Oberteil 62 des Gehäuseoberteils 14 eine zentral angeordnete,
kreisförmige Öffnung 64 auf, die einen Durchmesser besitzt, der
geringfügig kleiner als der Außendurchmesser des oberen Zapfens
34 ist. Der obere Teil des Zapfens 34 ist kraftschlüssig inner
halb der Öffnung 64 eingepaßt, so daß er geringfügig einge
schnürt innerhalb des Oberteiles 62 und gut schließend darin an
geordnet ist. Diese kraftschlüssige Einpassung macht einen Zu
gang zu der Ausnehmung zum Einstellen von der Außenseite des
Gehäuses 12 her möglich, ohne Beschädigung oder anderweitige
Verschlechterung der Abdichtung.
Das in Fig. 2 dargestellte Gehäuseunterteil 16 hat einen Außen
durchmesser, der geringfügig größer ist als der Innendurchmesser
des Gehäuseoberteils 14, so daß das Gehäuseunterteil 16 kraft
schlüssig innerhalb des Gehäuseoberteils 14 eingesetzt werden
kann, um den Boden des abgedichteten Drehkondensators 10 zu
bilden (Fig. 1). Das Gehäuseunterteil 16 besitzt darüber hinaus
zwei gegenüberliegende rechteckige Schlitze 66, 68, um die senk
rechten Schenkelabschnitte 48, 60 der entsprechenden ersten
und zweiten federnden Anschlußklemmen 24, 26 aufzunehmen. Das
Gehäuseunterteil 16 ist außerdem gegen das Gehäuseoberteil 14
und den Kondensator durch eine Epoxikleberbeschichtung 70 abge
dichtet, wie etwa Kalziumchloridäthanol mit Nylon, um eine Ab
dichtung gegen Luft, Feuchtigkeit und Staub sicherzustellen.
Die Form des Epoxiklebers 70 ist in Fig. 1 dargestellt, wobei
er sichelförmig in der Nähe des Umfanges der Vorrichtung darge
stellt ist. Der Bereich auf dem Gehäuseunterteil 16, der mit dem
Epoxikleber abgedichtet wird, ist in Fig. 2 gezeigt.
Das Gehäuse 12 ist ein komplett abgedichtetes Gehäuse für einen
Drehkondensator, das einen vollständigen Schutz gegen uner
wünschten Eintritt jeglicher Verunreinigungen bietet.
Claims (3)
1. Drehkondensator mit
- 1. einem Paar äußerer, dielektrischer Scheiben,
- 2. einer zentralen, elektrisch leitenden Drehscheibe, die sich unmittelbar zwischen den äußeren Scheiben in gestapelter Anordnung befindet,
- 3. einem elektrisch leitenden Abschnitt auf der Außen seite der entsprechenden äußeren Scheiben, wobei die leitenden Abschnitte parallel, im Abstand zueinander angeordnet sind,
- 4. einer federnden Anschlußklemmenanordnung, die die äußeren dielektrischen Scheiben gegenseitig, in einer im wesentlichen festen Anordnung und in un mittelbarer, gestapelter Anordnung mit der Drehschei be festhält, wobei die Drehscheibe
- 21. einen flachen Plattenabschnitt und
- 22. Einrichtungen aufweist, um die Drehscheibe auf eine koaxiale Drehbewegung in bezug auf die dielektrischen Scheiben zu beschränken und wobei die federnde An schlußklemmenanordnung
- 41. eine als Elektrode dienende, erste, elektrisch lei tende, federnde Anschlußklemme, die einen Basisab schnitt besitzt, der elektrisch und mechanisch mit dem elektrisch leitenden Abschnitte der einen der elektrischen Scheiben verbunden ist,
- 42. einen Fingerabschnitt, der elektrisch und mechanisch mit dem elektrisch leitenden Abschnitt der anderen der Scheiben verbunden ist, und
- 43. eine als Elektrode dienende, zweite, elektrisch lei tende, federnde Anschlußklemme aufweist, die
- 431. einen Kontaktabschnitt, der an einem zentralen Ab schnitt der Drehscheibe anliegt und durch eine zen trale Öffnung in einer der dielektrischen Scheiben verläuft,
- 432. einen Fingerabschnitt umfaßt, der in einem von dem elektrisch leitenden Abschnitt entfernten Bereich an den äußeren Flächenabschnitten der anderen der elek trischen Scheiben überlagert und daran anliegt, wobei
- 433. jede der federnden Anschlußklemmenanordnungen einen Schenkelabschnitt als Kontakt aufweist, wobei
- 5. eine zentrale Öffnung in der anderen der dielektrischen Scheiben aufweist, wobei
- 6. die Drehscheibe einstückig geformt ist und einen
- 61. zentralen Zapfenabschnitt, der
- 611. einen ersten, sich axial nach außen erstreckenden Abschnitt, der in der Öffnung einer der dielek trischen Scheiben drehbar gelagert ist,
- 612. einen zweiten sich axial nach außen erstreckenden Abschnitt, der in der Öffnung der anderen der dielek trischen Scheiben drehbar gelagert ist, und
- 62. eine Ausnehmung in dem äußeren Ende einer der sich nach außen erstreckenden Abschnitte des Drehscheiben zapfenabschnittes aufweist, die Einrichtungen zum gleitenden Eingriff eines geeigneten Werkzeuges vor sieht, das einen Schraubeneinsatz mit entsprechendem Querschnittsprofil aufweist,
gekennzeichnet durch
- 7. ein luftdicht abgeschlossenes Gehäuse, welches eine allgemein zylindrische Form besitzt, mit
- 71. einer zylindrischen Seitenwandung und
- 72. einem Gehäuseoberteil (14), in dem
- 721. eine kreisförmige Öffnung (64) angeordnet ist, die einen geringfügig kleineren Durchmesser aufweist als der Außendurchmesser des sich nach außen erstreckenden Abschnittes des Drehscheibenzapfenabschnittes (34), in dem die Ausnehmung (36) sich befindet, wobei der sich nach außen erstreckende Abschnitt kraftschlüssig in der Öffnung (64) eingepaßt und innerhalb des Gehäu seoberteiles eingeschnürt ist, um einerseits eine Abdichtung des Zapfens (34) innerhalb des Gehäuse oberteiles durch Reibung zu bilden und andererseits den Zugang zu der Zapfenausnehmung zu ermöglichen, und
- 73. ein Gehäuseunterteil (16) umfaßt, um den Drehkondensator (10) innerhalb des Gehäuses abzudichten, wobei das Gehäuseunterteil (16) im unbelasteten Zustand einen Außendurchmesser aufweist, der geringfügig größer ist als der Innendurchmesser des Gehäuseoberteils, und wobei das Gehäuseunterteil (16) kraftschlüssig innerhalb des Gehäuseoberteils eingepaßt ist, und
- 731. zwei gegenüberliegende Schlitze (66, 68) an dessen Umfang aufweist, um die Schenkelabschnitte (48, 60) der federnden Anschlußklemmen (24, 26) in abdichtendem Eingriff aufzunehmen, wobei die Schenkelabschnitte (48, 60) in den Öffnungen mindestens teilweise durch Reib schluß und/oder durch Epoxikleber abgedichtet sind, und
- 732. eine Beschichtung aus Epoxikleber (70) an seinem Rand und seiner dem Drehkondensator abgewandten Fläche auf weist, um das Gehäuse (12) zusätzlich gegen Eindringen von Verunreinigungen abzudichten, wobei
- 8. das Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil aus einem halbstarren, nicht leitenden Plastikmaterial hergestellt sind.
2. Drehkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Epoxikleber ein Kalziumchloridäthanol mit Nylon ist.
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