DE2930186C2 - Förderbandtreibwalze - Google Patents

Förderbandtreibwalze

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DE2930186C2 DE2930186A DE2930186A DE2930186C2 DE 2930186 C2 DE2930186 C2 DE 2930186C2 DE 2930186 A DE2930186 A DE 2930186A DE 2930186 A DE2930186 A DE 2930186A DE 2930186 C2 DE2930186 C2 DE 2930186C2
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Mutsuo Toyonaka Osaka Suginaka
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    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderbandtreibwalze nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine solche ist aus dem Buch von V. A. Dyakov und anderen »Antriebe für Bandförderer« (Titel in deutscher Übersetzung), Seite 3, veröffentlicht 1972 in Moskau vom N. 1.1. Informtyarhmash (Institut für Schwermaschinen-Information) bekannt.
Die Antriebswalzen von Förderbandanlagen sind an ihrem Umfang zumeist mit Gummi beschichtet. Diese Gummischicht nutzt sich jedoch schnell ab, so daß sich keine große Lebensdauer erreichen läßt.
Es ist bei Förderbandanlagen auch bekannt, den Umfang der Antriebswalzen mit Keramikelementen zu bekleben, um den Reibungskoeffizienten zu vergrößern. Diese Antriebswalzen lassen sich nur in der Fabrik als vollständige Einheiten herstellen und sind nur in dieser Form als Ersatzteile lieferbar. Wenn man in einer bestehenden Anlage eine abgenutzte Antriebswalze gegen eine neue umkleidete Antriebswalze austauschen will, dann muß man mit längeren Betriebsunterbrechungen rechnen, was entsprechende Verluste mit sich bringt. Soweit erkennbar sind bei der von Dyakov u. a. beschriebenen Trcibwalze die Keramikplatten am Walzenkörper festgeschraubt oder festgenietet. Auch bei dieser Walze ist ein Austausch der gesamten Walze bei Abnutzung notwendig, wenn man nicht vor Ort die Keramikplatten an der Walze austauschen will. In jedem Falle sind längere Stillstandszeiten hinzunehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Förderbandtreibwalze der eingangs genannten Art so verbessern, daß der Austausch der Keramikplatten technisch einfach und schnell erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Förderbandtreibwalze sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Schaffung eines neuartigen Verbundbelages wird es möglich, den abgenutzten Belag von der Treibwalze herunterzuschneiden, so daß ein neuer, bereits mit Keramikplatten besetzter Belag aufgeklebt werden kann. Es ist nämlich viel einfacher, Gummi von einer Stahlunterlage zu lösen als mit einer Stahlunterlage unmittelbar verklebte Keramikplatten.
Die Erfindung ermöglicht es, daß der neuartige Belag vor Ort, d. h. an der Einsatzstelle ein«r Treibwalze, angebracht wird. Es ist nicht notwendig, die Walze zur Reparatur in die Fabrik einzuschicken. Wenn Zwischenräume zwischen den einzelnen Belagselementen vorhanden sind, läßt sich die Gummischicht im Reparaturfalle sehr leicht auf- und wegschneiden, um einen neuen Belag anzubringen.
Die Oberfläche der Keramikplatten kann von Hause aus rauh sein, was von der Art der Herstellung des Keramikbelages abhängt. Im Falle, daß die Oberfläche glatt ist. sind die Belagselemente vorzugsweise mit Vorsprüngen versehen. In beiden Fällen wird durch diese Maßnahmen eine verbesserte Griffigkeit erreicht.
Die mit dem erfindungsgemäßen Belag versehenen Walzen können auch als Umlenkwalzen, Führungswalzen und Tragwalzen eingesetzt werden.
Als Keramikmaterial für die Belagselemente kommen in Frage
Forsterit (2 MgO SiO2),
Steatit(MgO · SiO2),
Mullit (3 Al2O3 ■ 2 SiO2),
Cordierite MgO · 2 Al2O3 · 5SiO2),
Titanoxid (TiOi),
Siliziumkarbid (SiC) und
Siliziumnitrid (SijNU).
Als anorganisches Bindemittel kommen vorzugsweise glasartige Materialien, wie Siliziumdioxid (SiO?). Natriumsilikat und Glasur in Frage, wovon 20 bis 10 Gew.-% zu 80 bis 90 Gew.-% Keramikpartikeln hinzugefügt und das Gemisch bei hoher Temperatur gebrannt wird. Wenn man mehr als 20Gew.-% anorganischen Binder ~/u
§ den Keramikpartikeln hinzufügt, dann sinkt die Härte des gebrannten Produktes und es erfolgt eine Verglasung.
IS Außerdem wird die Bindungskraft niedriger. Wenn andererseits weniger als 10 Gew.-% Bindemittel zugesetzt
!· werden, dann wird die Bindekraft ungenügend und als Folge davon die Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung
erm2·
R Um die Härte des Belagselements zu erhöhen und die Abnutzungsfestigkeit zu verbessern, ist es günstig, das ■>
H Belagselement im Preßformverfahren herzustellen und bei hoher Temperatur zu brennen. Durch eine solche %. Behandlung wird es möglich, keramische wasserfeste kleine plattenartige Keramikelemente zu erhalten, die eine ^ glatte und kompakte Oberfläche aufweisen, an der Fördergut nicht gut haftet. Eine solche Walze läßt sich
vorzugsweise als Führungswalze, Umlenkwalze und Spannwalze verwenden.
t- Man formt zweckmäßigerweise rechteckige oder quadratische kleine Platten, die eine Anzahl von kleinen
" Vorsprüngen auf der Oberseite aufweisen. Es ergibt sich auf diese Weise nach dem Brennen eine glatte λ Oberfläche, die an der Oberseite der Keramikplatte Vorsprünge aufweist, die eine große Reibung zwischen der pv Keramikplatte und dem anzutreibenden Förderband herstellen.
ί Die Sintertemperatur beträgt in diesem Falle mehr als 16000C. Der Preßdruck beim Formen beträgt wenig-
'■ stens 0,5 t/cm2. Die Keramikpartikel haben in diesem Falle eine Korngröße zwischen 5 und 30 μ. Das Herstel- is
'' lungsverfahren wird billiger, wenn man das Preßformen wegläßt und die Keramikplatte aus graben Keramikpar-
■^ tikeln von 10 bis 54 mesh Korngröße herstellt, zusammen mit den 20 bis 10 Gew.-% anorganischem Binder und
mit Wasser knetet, das Rohmaterial in einen rechteckigen oder quadratischen plattenförmigen Körper formt, ohne dabei Druck anzuwenden und bei ..iedriger Temperatur von 8000C bis 1000°C sintert. Man erhält eine Keramikplatte mit gleichmäßig rauher Oberfläche. Beim Formen darf kein Druck angewendet werden, der
größer als 0,5 t/cm2 ist.
Wenn man für die Hersteilung einer solchen Keramikplatte Rohmaterial mit einer Korngröße verwendet, die kleiner ist als 54 mesh, dann wird die Oberfläche des Endprodukts nicht rauh genug. Ist die Korngröße gröber als 10 mesh, dann wird die Bindung im Gefüge zu gering.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt
fV Fi g. IA und B perspektivische Darstellungen eines Teils eines Belagskörpers mit und ohne Z-wischenräume
zwischen benachbarten Belagselementen;
F i g 2A B, C und D perspektivische Ansichten kleiner plattenförmiger Belagselemente mit flacher und rauher Oberseite mit kleinen Vorsprüngen bzw. gewölbter Oberseite sowie mit flacher bzw. gewölbter Oberseite ohne
F i g 3 einen Querschnitt durch einen Belag nach der Erfindung auf dem Umfang einer Walze;
: ■' F i g 4-6 andere Ausführungsformen der Erfindung, von denen F i g. 4 eine schematische Seitenansicht eines
' Bandförderers zeigt, während die F i g. 5A bis 5C perspektivische Darstellungen verschiedener Beläge und die
F i g. 6A bis 6D perspektivische Darstellungen verschiedener Keramikplatten zeigen;
; Fig. 7 einen Querschnitt durch einen Belag auf einer Walze;
;, F i g. 8—12 weitere Ausführungsformen der Erfindung, und zwar F i g. 8 eine erste Ausführungsform, F i g. 9
ί eine zweite Ausführungsform, jeweils mit metallischer Unterlage, F i g. IOA bis IOC verschiedene Keramikplat-
f■ ten, F i g. 11 einen Schnitt längs der Linie A-A von F i g. 9 und F i g. 12 eine Einzelheit aus F i g. 11, und
: Fig. 13 und Heine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei Fig. Meinen Schnitt längs der Linie A-A
von Fig-13zeigt. 40 I
iν In den F i g. 1 bis 3 sind mit 1 und 1' Keramikplatten bezeichnet, die kleine Vorsprünge 2 bzw. 2a tragen. Mit 3 ■
;■' ist eine Gummischicht bezeichnet. In den Fig. IA und 3 erkennt man Zwischenräume 4 zwischen einzelnen
'■ Keramikplatten 1, während gemäß F i g. 1B zwischen Keramikplatten nur die Trennlinien 4' vorhanden sind, je
t nachdem, wie eng die Keramikplatten nebeneinanderliegen. Mit 5 ist ein Klebstoff bezeichnet und 6 ist die
Treibwalzc.
In den Fig.4 bis 7 sind die Keramikplatten mit 11 bzw. 11' bezeichnet. 12 sind die Trennlinien zwischen den ; Keramikplatten, die Gummischicht ist mit 13 bezeichnet. 14 ist eine Klebstoffschicht, 15 ein Förderband, 16 eine
ί Treibwalzc, 17 eine Umlenkwalze, 18 eine Spannwalze, 19 ein Trichter, 20 das zu fördernde Gut, 21 eine
i Umlenkwalze, 22 eine Spannwalzc, 23 sind am Förderband klebende Fördergutpartikel und 24 ist ein Aufgabe-
\ schacht.
In den Fig.8 bis 12 ist wiederum mit 11 eine Keramikplatte, mit 12 die Trennlinien zwischen benachbarten Keramikplatten, mit 13 eine Gummischicht, mit 25 eine Metalltrommcl, mit 26 ein Metallträger von trogförmigem Querschnitt, mit 27 ein Schraubenloch, mit 28 eine Innensechskantschraube, mit 29 ein Schraubenloch, mit 30 ein Gewindeloch und mit 31 eine Füllung bezeichnet.
In den F i g. 13 und 14 ist 25 eine Metalltrommel, 26 ein Metallträger, 33 jnd 33' Schrauben und Muttern, 34 Keramikplatten, 35 eine Gummischicht, 36 und 37 sind Zwischenräume und 38 sind Vorsprünge an den Keramikplatten.
In Fig. 1 erkennt man kleine rechteckige Keramikplatten 1 mit Zwischenräumen 4 vorbestimmter Breite zwischen sich, die in Längs- und Querrichtung auf der Oberseite einer breiten und langen Gummischicht 3 vorgegebener Dicke angeordnet sind und an dieser durch Hitzeverklebung oder mit Hilfe eines Klebstoffes befestigt sind. Von den Oberseiten der Keramikplatten 1 stehen kleine Vorsprünge 2 vor. Diese Vorsprünge 2 machen die Oberseite der Keramikplatten 1 uneben. Um die Keramikplatten 1 auf der Oberseite der Gummischicht 3 zu befestigen, werden die Keramikplatten an ihrer Unterseite mit einem Klebstoff versehen und dann auf die Gummischicht aufgesetzt und unter Druck in einer Form erhitzt. Wie F i g. 3 zeigt, sind die Unterseiten der Keramikplatten 1 mil der Giiinmischiehi hilzcverklebt, wobei die Keramikplatten 1 leicht in die Gummischicht 3 eingedrückt sind.
Die Keramikplatten sind auf beiden Seiten flach, von den kleinen Vorsprüngen an der Oberseite einmal abgesehen. Die Oberseite kann aber auch gewölbt sein, wie F i g. 2B zeigt. In beiden Fällen ist die Keramikplatte
1 bzw. Γ rechteckförmig. Bei gewölbter Oberseite verläuft die Wölbung parallel zur kurzen Seite des Rechtecks. Eine gewölbte Ausführung der Oberseite der Keramikplatten macht es möglich, den Gesamtbelag auf einer Trommel zylindrisch zu machen. Die Vorsprünge auf der Oberseite der Keramikplatte können kappenförmig sein, wie mit 2a in F i g. 2A gezeigt ist. Die Vorsprünge können aber auch rautenförmig sein (nicht dargestellt). Gute Ergebnisse erzielt man, wenn die Keramikplatte I bzw. 1' wie folgt hergestellt wird:
1. Zu 80 bis 90 Gew.-% feinem Pulver von etwa 5 bis 30 μ Korngröße aus einem oder mehreren Keramikmaterialien, bestehend aus Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Siliziumkarbid, Siliziumnitrid, Zirkonerde. Titanoxid, Mullit und Cordierit werden etwa 20 bis 10 Gew.-% Bindemittel im wesentlichen aus Siliziumdioxid hinzugefügt, mit mindestens 0,5 t/cm2 in eine rechteckige oder quadratische kleine Platte preßgeformt und
bei einer Temperatur von mehr als 16000C gebrannt.
2. Zu etwa 80 bis 90Gew.-% Keramikmaterial einer Korngröße von 10 bis 45 mesh, das aus einem oder mehreren der unter 1. genannten Materialien besteht, werden 20 bis 10 Gew.-% eines anorganischen Bindemittels, im wesentlichen aus Siliziumdioxid. Natriumsilikat und Glasur hinzugefügt, gemischt und mit
!5 einem Druck von maximal 0.5 t/cm2 in eine rechteckige oder quadratische kleine Platte geformt und bei
einer Temperatur zwischen 8000C und 1000°C gesintert.
In beiden Fällen besteht das Bindemittel im wesentlichen aus einem glasartigen Material, so daß die Keramikplatte eine hohe Wasserfestigkeit aufweist und die Keramikpartikel nur schwer durch Alterung od. dgl. ausgebrachen werden können, so daß eine große Lebensdauer zu erwarten ist.
Wenn die Keramikplatte gemäß dem erstgenannten Beispiel bei hoher Temperatur gebrannt wird, dann wird
ihre Oberfläche verhältnismäßig kompakt und glatt und sollte daher zur Vergrößerung der Reibungskräfte mit kleinen Vorsprüngen an der Oberseite versehen sein. Beim zweitgenannten Beispiel ergibt sich von Hause aus eine rauhe Oberfläche, so daß hier Vorsprünge nicht unbedingt erforderlich sind. |edoch können auch bei diesem Beispiel zur weiteren Vergrößerung der Reibungskräfte Vorsprünge an der Oberseite vorgesehen sein.
Als Beispiel für die in der Praxis gegebenen Abmessungen sei genannt, daß die Gummischicht eine Größe von maximal 2 m χ 2 m aufweist und ihre Dicke etwa 5 bis 10 mm beträgt.
Die Keramikplatten sind bei rechteckiger Gestalt etwa 30 mm lang und 45 mm breit und etwa 6 mm dick. Die 45 mm lange Seite verläuft auf der Treibwalze parallel zur Achsrichtung. Die Breite und Tiefe der Zwischenräume 4 beträgt etwa 5 mm.
Die kleinen Vorsprünge, die auf der Oberseite der Keramikplatten verteilt sind, weisen eine Höhe von etwa 1 mm auf, ihr maximaler Durchmesser oder die maximale Seitenlänge im Falle rautenförmiger Gestalt beträgt etwa 5 mm. In der nachfolgenden Tabelle wird der Reibungskoeffizient im Falle unebener, mit kleinen Vorsprüngen versehener Oberseite im Vergleich zu einer üblichen Keramikplatte ohne Vorsprünge angegeben.
Oberflächenzustand Oberfläche
Keine Vorsprünge Kleine Vorsprünge
Beispiel 1 Beispiel 2
Trocken 0,65-0,75 0,82-0.91 0,83-0,90
Naß 0,35-0.47 0,48-0,52 0,45-0.53
Als Klebstoff zum Befestigen des Belages nach der vorliegenden Erfindung auf der Trommel kann man einen Gummiklebstoff oder einen Zweikomponenten-Kunstharzklebstoff verwenden.
Wie oben beschrieben, wird eine Gummischicht längs eines Zwischenraumes in den passenden Maßen entsprechend dem Mantel einer zu belegenden Trommel zurechtgeschnitten und der so zugeschnittene Rohling wird auf dem Mantel der Trommel festgeklebt. Dieser Vorgang kann vor Ort durchgeführt werden, was die Angelegenheit wenig aufwendig macht. Nachdem Befestigendes Belages auf dem Umfang der Trommel kann er fest auf der dicken Gummischicht durch Hitzeverklebung oder einen Klebstoff befestigt werden, so daß, selbst wenn auf die Keramikplatten von außen ein Stoß oder Schlag ausgeübt wird, die Giirnmischicht als Kissen wirkt und die Keramikplatten vor Bruch schützt.
Während des Transports, der Lagerung od. dgl. schützt die dicke Gummischicht der Keramikplatten gegen Bruch, Verrutschen u. dgl.
Wenn eine unebene Oberfläche auf dem Belag ausgebildet ist, dann wird der Reibungskoeffizient besonders groß. Wenn weiterhin die Qualität des Bindemittels im keramischen Werkstoff in geeigneter Weise gewählt ist, dann erhält man bemerkenswerte Wasserfestigkeit und Lebensdauer der Keramikkörper.
Die F i g. 5 bis 7 zeigen andere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die besonders für Führungs-, Umlenk- und Spannwalzen brauchbar sind.
Wie Fi g. 4 zeigt, ist bei gewöhnlichen Förderbandanlagen gewöhnlich eine Umlenkwalze 18 zur Vergrößerung des Umschlingungswinkels des Förderbandes 15 an der Antriebswalze vorhanden. Diese Umlenkwalze 18 wird vom rücklaufenden Trum des Förderbandes 15, und zwar von dessen Förderfläche berührt, so daß sich auf der Oberfläche dieser Umlenkwalze 18 Fördergutreste 23 niederschlagen können. Diese Umlenkwalze 18 besteht häufig aus einer einfachen Mctalitrommel ohne speziellen Belag. Sie schlägt sehr schnell aus und nimmt
M aufgrund der Matcrialanbackungcn im Durchmesser schnell zu, so daß d:is Förderband häufig angehalten werden muß, um diese Umlenkwalze zu reinigen. Die anderen Umlenkwalzcn weisen einen Gunimibclag auf, sie sind aber wenig widerstandsfähig und die Gummibeschichtung muß alle zwei bis drei Monate ausgewechselt werden. Dazu muß die Förderanlage stillgesetzt werden, worunter die Wirtschaftlichkeil der Anlage leidet. Der
Austausch von großen Walzen ist zudem nicht ungefährlich und wenn man nicht Ersatzwalzcn auf Lager hüll, so dauert es bis zur Inbetriebnahme der Förderanlage beachtliche Zeit, da derartige Walzen nicht vor Ort neu belegt werden können. Die geschilderten Abnutzungserscheinungen sind nicht nur an der Walze 18. sondern sind auch an den Umlenkwalzen 21 vorhanden, zwischen denen die Spannwal/.e 22 angeordnet ist. Maßnahmen zur Verringerung der Abnutzung dieser Umlenkwalzen sind daher dringend erforderlich.
Durch die vorliegende Erfindung werden derartige Nachteile vermieden. Die Erfindung schafft einen sogenannten maßfreien Belagskörper, mil dessen Hilfe die Umlenkwalzcn und andere Walzen verschiedenster Größen vor Ort schnell mit einem abnutzungsfesten Belag versehen weiden können.
F i g. 5A zeigt ein rechteckiges kleines plattenartiges keramisches Belagselement mit einer glatten, kompakten und flachen Oberfläche, das wasserfest ist und von dem eine größere Anzahl in Längs- und Querrichtung auf der Oberseite einer Gummischicht 13 vorgegebener Dicke angeordnet ist. Mit 12 sind in Fig. 5A die in Längs- und Querrichtung verlaufenden Trennlinien zwischen den Keramikplatten U bezeichnet. Für die Befestigung der Keramikplatten 11 auf der Gummischicht 13 kommen zwei Möglichkeiten in Betracht, nämlich das Hitzeverkleben oder Verschmelzen und das Verkleben mit Hilfe eines Gummiklebsioffes bei Raumtemperatur. In ersterem Falle werden die rechteckigen oder quadratischen Keramikplatten 11 auf ihrer Rückseite mit dem gewünschten Klebstoff versehen und dicht nebeneinander auf die Oberseite der nichtvulkanisicrtcn Giimmischicht gewünschter Dicke in Reihen und Spalten dicht nebeneinander aufgelegt und dann in einer Form unter Anwendung von Druck erhitzt. Als Folge davon wird die Unterseite der Keramikelemente 11 leicht in die Oberfläche der Gummischicht 13 eingedrückt und dort mit der Gummischicht durch die Hitze verklebt. Dabei kann während der Erhitzung ein sehr dünner Gummifilm in den Ritzen zwischen den einzelnen Keramikplatten nach oben steigen. was jedoch auf das Endprodukt keinen nachteiligen Einfluß hat.
Die F i g. 5B und 5C zeigen weitere Ausführungsformen der Erfindung. Bei der Ausführungsform nach F i g. 5B weisen die Keramikplatten 11 eine glatte kompakte und flache Oberfläche mit kleinen Vorsprüngen 12 auf. Im übrigen sind die Keramikplatten dicht nebeneinanderliegend wie beim Beispiel nach F i g. 5A auf der Gummischicht 13 angeordnet. Die Vorsprünge sind gleichmäßig über den Keramikplatten verteilt und vergrößern den Reibungskoeffizienten.
Beim Beispiel nach F i g. 5C weisen die Keramikplatten 11 ebenfalls eine glatte, kompakte und flache Oberfläche mit kleinen Vorsprüngen 2 auf und sind auf der Gummischicht 13 unter Einhaltung vorgegebener Zwischenräume 4 in Längs- und Querrichtung angeordnet. Die Ausführungsformen nach den F i g. 5B und 5C, die in praktisch beliebigen G rößen zurechtgeschnitten werden können, sind besonders für Antriebswalzen geeignet.
Die Keramikplatten 11 sind bei den zuvor genannten Ausführungsformen auf beiden Seiten flach und glatt, wie in F i g. 6A dargestellt, sie können auf der Oberseite aber auch gewölbt sein, wie an der Keramikplatte 11' in F i g. 6B da; gestellt ist. Auch hier ist die Grundfläche rechteckig oder quadratisch, die Wölbung verläuft parallel zur schmalen Seite des Rechtecks. Mit Hilfe solcher Keramikplatten ist es möglich, die gesamte, von den Keramikplatten umschlossene Fläche zylindrisch zu machen.
Die Fig.6C und 6D zeigen entsprechende Keramikplatten 11 bzw. 11', die mit kleinen Vorsprüngen 2 auf ihrer Oberseite versehen sind und flach bzw. gewölbt sind.
Diese Keramikplatten mit glatter, glasartiger Oberfläche werden aus den bereits erwähnten Materialien unter Druck geformt und bei hoher Temperatur von mehr als 1600°C gebrannt. Diese glasartigen Oberflächen weisen eine hohe Abriebfestigkeit auf und neigen aufgrund ihrer Glätte nicht zu Materialanbackungen. Sie sind wasserfest und hoch standfest. Im Vergleich zu bekannten Oberflächenbeschichtungen an Treibwalzen lassen sich mit ihnen Lebensdauern von zwei bis drei Jahren erreichen.
Ein Beispiel für praktische Abmessungen sei nachfolgend angegeben. Die Gummischicht ist normalerweise 2 m χ 2 m groß und weist eine Dicke zwischen 5 und 10 mm auf. Quadratische Keramikplatten 11 haben eine Größe von 25 mm χ 25 mm und sind etwa 5 bis 10 mm dick. Rechteckige Keramikplatten 11 haben im allgemeinen Abmessungen von 30 mm χ 45 mm und sind etwa 6 mm dick. Dabei sollte die 45 mm lange Seite parallel zur Achse der mit dem Belag zu versehenden Walze verlaufen.
Als Klebstoff zur Befestigung der zurechtgeschnittenen, mit Keramikelementen versehenen Gummischicht auf einer Trommel verwendet man am besten einen Gummiklebstoff oder einen Zweikomponenten-Kunstharzkleber oder dgl.
Wie oben erwähnt, wird die Gummischicht längs einer Trennlinie zwischen zwei benachbarten Keramikplatten und in Übereinstimmung mit der Mantelfläche der zu beschichtenden Trommel zurech !geschnitten und dieses zurechtgeschnittene Belagsi ück wird dann auf der Trommel durch einen einfachen Klebvorgang befestigt. Diese Belaganbringung kann unmittelbar vor Ort geschehen, ohne daß es notwendig ist, einzelne Walzen zu demontieren. Die Gummiunterlage schützt die Keramikplatten bei Stoß und Schlag, da sie wie ein Kissen wirkt
Die Anwesenheit einer dicken Gummischicht schützt weiterhin die Keramikelemente vor Bruch, Verbiegung oder dgl. während des Transports, im Lager und dgl.
Die keramischen Platten beim erfindungsgemäßen Belag sind sehr hart und fest und hoch abriebfest. Sie weisen eine sehr glatte Oberfläche auf, so daß keine große Neigung zu Anbackungen besteht. Dies ist besonders wichtig für Umlenk- und Spannwalzen auf der Seite des rückkehrenden Trums eines Förderbandes. Die Keramikplatten liegen dicht nebeneinander ohne Zwischenräume zwischen benachbarten Platten, so daß es sehr selten auftritt, daß Fördergutrückstände in Plattenzwischenräume eindringen und sich dort zu größeren Klumpen ansammeln. Aufgrund des gewählten Bindemittels weisen die Keramikplatten eine hervorragende Wasserfestigkeit und Lebensdauer auf.
Die F i g. 8 bis 12 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. In F i g. 8 erkennt man einen Ausschnitt b5 einer Metalltromme! 25, die mit einem trogförmigen Metallträger 26 geeigneter Breite belegt ist, von denen mehrere insgesamt den Trpmmelumfang vollständig umgeben.
Auf der Oberseite des Metallträgers 26 ist ein Belag aufgebracht, in welchem eine Mehrzahl von kleinen
plattenartigen Keramikelementen 11 dicht nebeneinanderliegend in Längs- und Querrichtung auf einer Gummischicht 13 vorgegebener Dicke liegen. In dieser Weise ist bis auf schmale Randbereiche, in denen Schraublöcher 27 ausgebildet sind, der ganze Metallträger 26 belegt. Man erkennt in F i g. 8 wieder die Trennlinien 12 zwischen benachbarten Keramikplatten. Jede Keramikplatte 11 weist eine kompakte und glatte Oberfläche auf. Die Keramikplatten 11 sind entweder rechteckig (F i g. 10A) oder quadratisch (Fig. I OB) und weisen eine gewölbte Oberseite auf (F ig. 10C).
Die Umlenkwalzen, insbesondere jene, die den Bandumschlingungswinkel an der Antriebswalzc vergrößert, sind mit den gewünschten Belägen über ihren gesamten Umfang versehen, die leicht abnehmbar auf den tragenden Trommeln befestigt sind. Die Befestigung der einzelnen Belagsegmente erfolgt mit durch die ίο Schraublöcher 27 geschraubten Schrauben und gegebenenfalls Muttern.
Die in F i g. 9 dargestellte Ausführungsform ist ähnlich jener in F i g. 8 dargestellte mit der Ausnahme, daß der Metallträger 26 auf der Oberfläche der Metalltrommel 25 mit Hilfe eines Klebstoffes anstelle mit Schrauben befestigt ist. Beim Beispiel nach Fig.8 ist der Metallträger 26 lösbar an der Metalltrommel 25 mit Hilfe von Schrauben und Muttern befestigt. Der Metallträger 26 ist auf diese Weise sehr leicht abnehmbar und wieder montierbar. F i g. 12 zeigt eine Innensechskant-Befestigungsschraube 28, die im Falle der F i g. 9 als alternatives Befestigungsmittel verwendet werden kann. In diesem Falle ist anstatt einzelner Keramikplatten eine Bohrung 27 im Belag vorgesehen, durch welche sich die Schraube 28 erstreckt. Diese Schraube erstreckt sich durch eine Bohrung 29 im Metallträger 26 in ein Gewindeloch 30 in der Trommel 25. Diese Befestigungsart ist besonders deutlich in F i g. 11 dargestellt. Der freie Raum über dem Schraubenkopf wird dann mit einer Füllung aus einem adhäsiven Gummimaterial versehen und nach der Verfestigung dieser Füllung 31 wird ihre Oberfläche geschliffen, um ihr die gewünschte Oberfläche zu geben. Es ist auch möglich, anstelle der Gummifüllung wieder eine Keramikplatte über dem Schraubenkopf anzubringen. Um die Keramikplatten 11 auf der Oberseite des trogförmigen Metallträgers 26 zu befestigen, ist zusätzlich eine nichtvulkanisierte Gummischicht zwischen den Keramikplatten 11 und dem Metallträger 26 angeordnet, die unter Druck erhitzt wird, wodurch das Gummi vulkanisiert und die Keramikplatten fest verbunden werden. Alternativ kann auch cine G ummischicht 13 vorgegebener Dicke am Metallträger 26 festgeklebt werden und die Keramikplatten 11 werden an dieser Gummischicht festgeklebt. Gestalt und Lage der Keramikplatten 11 unterscheiden sich bei dieser Ausführungsform nicht von der vorangehend beschriebenen Ausführungsform.
Die F ig. 13 und 14 zeigen weitere Ausführungsformen der Erfindung.
Fig. 13 zeigt einen Ausschnitt einer Trommel 25, auf der Metallträger 26 mit Hilfe von Schrauben und Muttern 33 bzw. 33' befestigt sind. Auf den Oberseiten der Metallträger 26 sind jeweils mehrere rechteckige flache plattenförmige Keramikelemente 34 vorgegebener Größe mit Vorsprüngen 28 befestigt, wobei zwischen den Keramikplatten 34 und dem Metallträger 26 eine Gummiklebstoffschicht 35 liegt.
Die Keramikplatten 34 weisen gegenseitig einen Abstand 36 und 37 in Umfangs- bzw. Achsrichtung auf. Die 1| 35 Keramikplatten 34 sind, wie F i g. 14 deutlich zeigt, leicht in die Gummischicht 35 eingedrückt. Im vorliegenden
§ Falle sind die Keramikplatten rechteckig ausgeführt, sie können aber auch quadratisch sein und sie können
<f fernerhin Kante an Kante liegen.
Um die Keramikplatten 34 auf der Oberseite der Metallträger 26 mittels der Gummiklebstoffschicht 35 zu
,(| befestigen, wird ein vorbestimmter Klebstoff auf die Oberseite der Metallträger 26 aufgetragen und ein nicht vul-
1Jj,: 40 kanisierter Gummi vorbestimmter Dicke wird darauf aufgelegt und diese Gummischicht wird anschließend mit
φ einem ähnlichen Gummiklebstoff versehen, wie er zuvor auf dem Metallträger 26 aufgebracht wurde. Sodann
ff- werden die keramischen Platten 34 in vorbestimmter Verteilung auf die äußere Klebstoffschicht aufgelegt. Die
\i Gesamtanordnung wird dann erhitzt und miteinander verklebt.
-~ Man erhält auf diese Weise eine Anordnung, wie sie ausschnittsweise in Fig. 14 dargestellt ist. Sie ist als
i:"( 45 Treibwalze für ein Förderband hervorragend geeignet.
;i Nachfolgend wird ein praktisches Ausführungsbeispiel mit Zahlen beschrieben. Die Metalltrommel 25 weist
ΐ?ι einen Außendurchmesser von 800 mm und eine Breite von 1500 mm auf. Die Metallträger 26 sind je etwa
\r. 200 mm breit (in Umfangsrichtung gemessen), so daß insgesamt 12 solcher Metallträger 26 benötigt werden, um
ti die Trommel 25 vollständig zu bedecken. Die Metallträger 26 sind etwa 4.5 mm dick. Die Keramikplatten 34 sind
(I 50 rechteckig mit einer Größe von 30 mm χ 40 mm, wobei die längere Seite parallel zur Trommelachse verläuft.
Die Keramikplatten sind etwa 10 mm dick. Die Dicke der Gummiklebstofrschicht 35 auf dem Metallträger 26
ψ beträgt 5,5 mm. Die Breite und Tiefe der Zwischenräume zwischen den Keramikplatten 34 in Umfangs und
f,j Achsrichtung betragen jeweils 5 mm. Mit diesen Maßen ergaben sich im Versuch gute Ergebnisse.
Der Vorteil der Zwischenräume zwischen den einzelnen Keramikplatten liegt darin, daß Schmutzpartikel, Rückstände, Wasser oder dgl. leicht von der Oberfläche des Belages durch die so gebildeten Oberflächenrillen abgeleitet werden können. Die Walze bleibt dadurch sauber, ohne daß der Reibungskoeffizient vermindert wird. Aufgrund der erfindungsgemäßen Maßnahmen steigt der Reibungswiderstand zwischen der Treibwalze und dem von ihr betriebenen Förderband um mehr als 70% gegenüber konventionellen Verhältnissen an. Es ist auf diese Weise möglich, den Durchmesser der Treibwalze zu verringern und dennoch genügende Reibung zu erzielen, die ausreicht, das Förderband anzutreiben.
Ansteile der kleinen Vorsprünge kann man an den Keramikelementen auch Rillen vorsehen.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
b5

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Förderbandtreibwalze mit einer Vielzahl auf ihrem Umfang in Längs- und Querrichtung angeordneter kleiner Keramikplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikplatten (1) mittels einer Gummischicht (3) auf dem Walzenkörper (6) befestigt sind.
2. Förderbandtreibwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikplatten (1) durch Vulkanisieren an der Gummischicht (3) und diese anschließend auf dem Walzenkörper (6) befestigt sind.
3. Förderbandtreibwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikplatten (1) durch Druckformen und Brennen bei hoher Temperatur hergestellt und unler Freilassung von gegenseitigen
ίο Zwischenräumen (4) durch Vulkanisieren auf der Oberfläche der Gummischicht (3) befestigt sind.
4. Förderbandtreibwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikplatten (1) rechteckig oder quadratisch sind und durch Zufügen eines anorganischen Bindemittels zu Keramikteilchen von 10 bis 54 mesh Korngröße und Sintern bei niedriger Temperatur hergestellt und unter Freilassung von gegenseitigen Zwischenräumen (4) auf der Gummischicht (3) angeordnet und mit dieser durch Vulkanisieren verbunden sind.
5. Förderbandtreibwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikplatten (I) aus 80—90Gew.-% Keramikpartikeln, denen 20—10Gew.-% eines anorganischen Bindemittels hinzugefügt wurden, hergestellt sind, wobei das Bindemittel aus der Gruppe Quarz, Natriumsilikat und Glasur glasigen Materials ausgewählt ist.
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