DE293000C - - Google Patents

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DE293000C
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DE
Germany
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machine
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saws
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wood
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/24Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of household utensils, e.g. spoons, clothes hangers, clothes pegs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von gedrehten Gegenständen aus Holz, bei der die Arbeitsstücke unter durch Reiborgane bewirkter Drehung erst Fräswerkzeugen und dann Abtrennsägen zugeführt werden. » Die Erfindung kennzeichnet sich besonders dadurch, daß die Drehung der Arbeitsstücke durch voii zwei Seiten über sie greifende Schieber erfolgt, die mechanisch in entgegengesetzter Richtung zueinander bewegt werden. Die Arbeitsstücke werden infolge dieser Anordnung bei der Bearbeitung durch die sie am Umfange erfassenden Reiborgane sicher gedreht und in gewünschten Abständen voneinander, die beispielsweise je gleich der Länge eines Gegenstandes sind, an schmalen Stellen gegen Durchbiegen und Federn gehalten.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Die Maschine, die besonders zur Herstellung von Wäscheklammern bestimmt ist, ist in
Fig. ι in einem Querschnitt, in
Fig. 2 zur Hälfte. in einer Rückansicht und zur anderen Hälfte in einem Längsschnitt dargestellt, während .
Fig. 3 und 4 eine Darstellung der Fräser im Quer- und Längsschnitt, und
Fig. 5 und 6 den Zuführungstisch für die Stäbe im Querschnitt und Draufsicht zeigen.
Die Zuführung der Stäbe 1, deren Länge entsprechend der Breite der Maschine und der Anzahl der herzustellenden Gegenstände beliebig sein kann, erfolgt auf einem schrägen Tisch 3 (Fig. ι und 6), der mit beiden Enden an den Seitenschildern 2 der Maschine befestigt ist. Über dem Tisch ist eine Führungsschiene 4 angeordnet, deren Abstand von dem Tisch 3 dem Durchmesser der Stäbe 1 gleicht, so daß diese auf dem Tisch nicht zu mehreren übereinander liegen können. Auf dem Tisch sind an dessen hinterer Kante Federn 5 (Fig. 5) angeordnet, die verhindern, daß der vorderste Stab unbeabsichtigt von dem Tisch herunterrollt und daß der bereits von der Transport-Vorrichtung erfaßte Stab auf den Tisch zurückspringt. . .
Die Transportvorrichtung, die die von dem Tisch herabgedrängten Stäbe nacheinander der weiteren Bearbeitung zuführt,. besteht aus einer aus einzelnen Scheiben 6 zusammengesetzten, auf einer gemeinsamen Achse 7 gelagerten. Walze. Die Scheiben sind an ihrem Umfang mit Einkerbungen 8 versehen und werden durch eine von der Welle 9 aus mittels der Exzenter 10 (Fig. 1) bewegte, an dem Hebel .11 gelagerte Schaltklinke 12 absatzweise je um einen Kerbenabstand weiterbewegt.
Am.Ende der Schaltbewegung fällt an der anderen Seite der Scheiben ein an Hebeln 36 (Fig. ι und. 2) gelagerter und federnd gegen den Scheibenrand gedrückter Sperriegel in die jeweils vor ihm liegende Nut 8 ein und hält die Scheiben während des Rückwärtsganges der Schaltklinke fest.
Die Stäbe 1 werden von dem an dem Tisch 3 stehenden Arbeiter oder selbsttätig durch einen Druck auf den obersten Stab. beim Stillstand
der Transportwalze in die Kerben 8 hineinbefördert und Fräsermessern zugeführt. Diese sind am Umfange von auf der Welle 16 gelagerten Scheiben 14 mittels Klemmplatten 17 (Fig. 3 und 4) und Schrauben 18 befestigt. Die Klemmplatten 17 greifen unter seitwärts gerichtete Nasen oder Ansätze 15 der Scheiben 14, und es werden beim Anziehen der Schrauben 18 die Fräsmesser 13 gegen den Umfang der Scheiben 14 und der Ansätze 15 gepreßt. . Die Fräsmesser werden hierbei starr gehalten, wobei die benachbarten Fräser dicht nebeneinander oder in ganz geringem Abstand voneinander angeordnet sein können. Die Welle 16 wird durch einen Riemen 19 angetrieben. Die Stäbe gelangen bei dei Drehung der Scheiben 6 in den Bereich der Fräser und werden in diesem Augenblick von gezahnten Schiebern 20, 21 erfaßt und während des Fräsens um ihre eigene Achse gedreht.
Die den Stab von unten erfassenden Schieber 20 ruhen in einer Nut 22 (Fig. 3 und 4) des Scheibenrandes und sind mit ihren unteren, abgebogenen Enden an einer gemeinsamen Welle 23, die von auf der Achse 7 gelagerten Hebelarmen getragen wird, befestigt. Die während des Stillstandes der Scheiben 6 erfolgende Bewegung der Schieber wird durch ständig angetriebene Exzenter 24 vermittelt, auf denen die Welle 23 mittels Rollen 25 aufliegt.
Die auf der Oberfläche der Stäbe 1 angreifenden Schieber 21, die mit ihren freien Enden in Nuten 26 von zwischen den Fräserscheiben 14 gelagerten, sich auf die Stäbe legenden und die Spantiefe bestimmenden Begrenzungsscheiben 27 (Fig. 4) eingreifen, sitzen ebenfalls an einer gemeinsamen Welle 28 (Fig. 1), die mittels der zweiarmigen Hebel 29 von dem auf der Welle 9 sitzenden Exzenter 30 in zur Bewegung der Schieber 20 entgegengesetzter Richtung hin und her bewegt werden. Auf die Oberkante der Schieber 21 wirkende Druckspindeln 31 drücken dabei die gezahnte, untere Vorderkante derselben auf die Stäbe.
Die fertiggefrästen, aber noch an den auf den Scheiben 6 aufliegenden Stellen miteinander zusammenhängenden Klammern 32 gelangen darauf vor Sägen 33, die in der gleichen senkrechten Ebene wie die Schieber 20 und 21 liegen So und in Verbreiterungen 34 der Scheibennuten 22 eingreifen. Das Durchschneiden erfolgt also genau dort, wo während des Abdrehens der Stab von den Schiebern erfaßt war. Die nicht abgedrehten Teile des Stabes werden also beim Durchsägen beseitigt, so daß die Gegenstände, obwohl das Arbeitsstück nicht an den Stirnenden, sondern am Umfange erfaßt wird, auf ihrer ganzen Länge abgedreht sein können. Die Sägenblätter 33 sind auf einer Welle 35 gelagert, die ihrerseits durch einen Riemen 38 angetrieben wird.
Die mehr oder weniger fertigen Klammern fallen nach dem Zersägen auf ein zwischen die Scheiben 6 greifendes Leitblech 37 und können dann gesammelt und der weiteren Verarbeitung zugeführt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von gedrehten Gegenständen aus Holz, bei der die Arbeitsstücke unter durch Reiborgane bewirkter Drehung erst Fräswerkzeugen und dann Abtrennsägen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Arbeitsstücke durch von zwei Seiten über sie greifende Schieber erfolgt, die mechanisch in entgegengesetzter Richtung zueinander bewegt werden. _
2. Eine Ausführungsform. der Maschine zur Herstellung von gedrehten Gegenständen aus Holz, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber aus dünnen, hochkant stehenden Schienen bestehen, die in der Ebene der Abtrennsägen angeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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