DE2929887C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schraube der im Oberbegriff
des Anspruches 1 definierten Art gemäß US-PS 31 87 790.
Schrauben und ähnliche Befestigungsmittel, bei denen der
Kopf mit einem Kreuzloch versehen ist, in das ein
Schraubendreherwerkzeug eingreift, und die im allgemei
nen als "Phillips-Kopf"- oder Kreuzloch-Schrauben be
zeichnet werden, sind bekannt und werden auf vielen An
wendungsgebieten häufig verwendet. Bei Schrauben dieser
Art, die beispielsweise in den US-PS 20 46 839,
20 84 079, 30 25 896, 31 08 623 und 32 37 506 beschrie
ben sind, weist die Aussparung eine zentrale Vertiefung
und viele mit dieser in Verbindung stehende radial ge
richtete Schlitze auf. Das zugehörige Schraubendreher
werkzeug ist mit einer entsprechenden Anzahl von Rippen
versehen, die in die Schlitze des Schraubenkopfes ein
greifen, so daß durch Vermehrung der Anlageflächen zwi
schen Schraubenkopf und Schraubendreher dieser bei Aus
übung eines Drehmomentes nicht unvermittelt aus der
Schraubenkopfvertiefung herausrutscht. Bei einer her
kömmlichen Schraube mit einem einzigen Schlitz, die von
einem Flachklingen-Schraubendreher betätigt wird, kann
sich ein solches Herausgleiten des Schraubendrehers
leicht ergeben.
Zur Herstellung von Kreuzloch-Schrauben wird bisher der
vorgeformte vergrößerte Kopf mit einem Stauchwerkzeug,
das die Konturen der gewünschten Aussparung aufweist,
aus einem geeigneten Rohling gestaucht. Da die ange
brachte Aussparung recht genau zu einem Standard-Schrau
bendreherwerkzeug passen muß, müssen die zulässigen Ab
weichungen der Größe und Form der in den Schraubenkopf
eingeformten Aussparung innerhalb verhältnismäßig enger
Grenzen kontrolliert werden. Die Lebensdauer eines Ober
stempels zur Herstellung der Aussparung ist recht kurz,
da der Stempel rasch verschleißt und daher schließlich
eine Aussparung formt, die zu klein ist, um ein Stan
dardwerkzeug aufzunehmen. Zusätzlich ist der Oberstempel
wegen der auf ihn wirkenden hohen örtlichen Kräfte au
ßerordentlich bruchanfällig. Die verhältnismäßig kurze
Lebensdauer und hohe Bruchanfälligkeit von bisher zur
Anfertigung von Kreuzloch-Schrauben benutzten Oberstem
peln führt zu unerwünschten zusätzlichen Kosten bei der
Herstellung derartiger Schrauben.
Bei vielen gewerblichen Verwendungen der Kreuzloch-
Schrauben ist es erwünscht, daß die Schraube mit dem
Schraubendreher reibungsschlüssig so zusammengreift, daß
sie mit dem Werkzeug verbunden bleibt, damit das Einset
zen solcher Schrauben an schlecht zugänglichen Stellen
erleichtert wird. Zur Erzielung dieses Resultates wurde
die Originalform der Phillips-Lochaussparung beispiels
weise gemäß US-Patenten 24 02 342, 24 74 994 und
25 88 404 abgewandelt, um einen Reibungsschluß zwischen
dem Schraubenkopf und dem Schraubendreherwerkzeug her
vorzurufen. Unter Anwendung der Lehre nach US-PS
21 40 449, die eine Klemmverbindung zwischen Schraube
und Schraubendreher offenbart, könnte auch die Kreuz
lochprofilierung nach US-PS 31 87 790 gemäß Oberbegriff
des Anspruches 1 eine Verbindung mit dem Werkzeug ver
mitteln. Jeder Schlitz weist eine ebene Grundwand auf,
an die sich die beiden parallelen Seitenwände im wesent
lichen rechtwinklig anschließen. In jeden Schlitz kann
ein komplementärer Flügel eines speziellen Schraubendre
hers eingreifen, der bei enger Passung eine temporäre
Halterung der Schraube bewirken könnte. Eine solche enge
gegenseitige Anpassung der Teile ließe sich herstel
lungsgemäß allerdings nur mit unangemessenem Aufwand
realisieren. Zudem wäre sie nach wenigen Umdrehungen
durch Aufweitung der Schlitze nicht mehr vorhanden und
der Klemmeffekt wäre aufgehoben. Ferner ist nachteilig,
daß zur Zusammenklemmung der Teile eine bestimmte präzi
se Ausrichtung des Schraubendrehers in bezug auf die
Schraube notwendig wäre, wodurch von vornherein die
Handhabung erschwert wird. Da bei einem Standard-Schrau
bendreher der Klemmzusammengriff infolge von größeren
Abmessungstoleranzen nicht gewährleistet ist, kann der
Benutzer Werkzeug und Schraube nicht beliebig wählen,
sondern ist auf die zusammenpassenden Spezialteile ange
wiesen, so daß seine Aktionsfreiheit eingeschränkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schraube
mit einer wirtschaftlich herstellbaren Schraubendreher
aussparung zu schaffen, die eine reibungsschlüssige Ver
bindung zwischen Schraubendreher und Schraube ermög
licht.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnen
den Teiles des Anspruches 1 gelöst.
Dieses erfindungsgemäße Mittel zur Erzielung eines aus
reichenden Reibungsschlusses zwischen der Schraube und
dem Schraubendreher wird nicht unter dem Einfluß der
Torsionskräfte in kurzer Zeit zerstört, sondern es
bleibt uneingeschränkt erhalten, weil die die Verklem
mung bewirkenden Flächen in den Schlitzen von den Tor
sionskräften nicht deformiert werden. Bei einem Stan
dard-Schraubendreher wird die Schraube unabhängig von
der Ausrichtung des Werkzeuges auf diesem durch Verkei
lung in Stellung gehalten, so daß die Anwendung für den
Benutzer sowohl hinsichtlich der Auswahl des Werkzeuges
als auch bei der Handhabung problemlos ist. Die Herstel
lung des Schraubenkopfes kann im Stauchverfahren preis
günstig erfolgen, weil der Oberstempel durch größere
zulässige Toleranzen robuster ausgeführt sein kann und
weniger verschleißanfällig ist. Die verbesserte Ausspa
rung erlaubt außerdem ein schnelleres Plattieren oder
Elektrobeschichten mit einem gewünschten Überzugsmate
rial und hat zudem den Vorteil geringerer Rissebildung
am Umfang der Aussparung.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
am Umfang der zentralen Ausnehmung der Aussparung eine
ringförmige Vertiefung ausgebildet, die die Grundfläche
der Ausnehmung von ihrer kegelstumpfförmigen Seitenwand
trennt. Diese Kontur des Aussparungsgrundes, die derje
nigen des zu seiner Herstellung verwendeten Oberstempels
entspricht, erzeugt in dem Oberstempel eine Verschleiß
fläche, die seine Lebensdauer erheblich verlängert.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
schematisch dargestellt, wobei zur Bezeichnung entspre
chender Teile der verschiedenen Ansichten gleiche Bezugs
ziffern verwendet werden. Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Kopfschraube
mit einer herkömmlichen Phillips-Lochaussparung gem. dem
Stand der Technik,
Fig. 2 eine Draufsicht der Kopfschraube nach Fig. 1
(Stand der Technik),
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines Schrauben
kopfes zur Veranschaulichung einer Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Aussparung,
Fig. 4 eine Draufsicht des Schraubenkopfes nach Fig. 3,
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 2
(Stand der Technik),
Fig. 6 einen Querschnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 4,
Fig. 7 einen Querschnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 4,
Fig. 8 einen Querschnitt längs der Linie 8-8 der Fig. 2,
(Stand der Technik),
Fig. 9 eine Draufsicht des Kopfes einer Rundkopfschraube
mit einer Ausführungsform der Erfindung, bei der die Breite
des Grundes jedes Schlitzes konisch verläuft,
Fig. 10 eine Draufsicht des Kopfes einer Rundkopf
schraube zur Veranschaulichung einer anderen Ausführungs
form der Erfindung, bei der jeder Schlitz gleichmäßige
Breite aufweist und der Kopf mit geraden Hilfsschlitzen
versehen ist, damit die Schraube mittels eines Flach
klingen-Schraubendrehers betätigt werden kann.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht der Ausführungsform nach
Fig. 10, die die in die Aussparung des Schraubenkopfes ein
gesetzte Spitze eines Phillips-Schraubendrehers zeigt, und
Fig. 12 ist ein Teilschnitt längs der Linie 12-12 der
Fig. 11 in vergrößertem Maßstab zur Veranschaulichung des
Zusammengriffs zwischen einer Rippe des Schraubendrehers
und einem Schlitz in der Aussparung des Schraubenkopfes.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Fig. 3, 4, 6, 7, 10 und 11 veranschaulicht. Zum Vergleich
mit der Erfindung ist außerdem in den Zeichnungen eine
typische Ausführungsform einer Phillips-Kopfschraube dar
gestellt, die gemäß dem Stand der Technik hergestellt ist
(Fig. 1, 2, 5 und 8).
Fig. 3 und 3 zeigen als typische Ausführungsform
der Erfindung eine Schraube 10 mit einem Flachkopf 11
und einem Schaft 12. Der Kopf 11 weist eine Aussparung
13 auf, die aus einer zentralen Ausnehmung 14 besteht, die
mit radial gerichteten Schlitzen 16 in Verbindung steht.
Eine flache Ringnut oder Einkerbung 15 umgibt die Peripherie
der Ausnehmung 14. Die Ringnut 15 überlagert den normaler
weise während der Herstellung der Schraube erzeugten Grat
und dient außerdem zur Verhinderung einer die Oberfläche
beschädigenden Bewegung der Schraubendreherspitze bei
ihrem Herausgleiten aus der zentralen Aussparung.
Jeder Schlitz 16 weist zwei gegenüberliegende Seiten
wände 17 und 18 auf, die durch eine Grundwand 19 mit
einander verbunden sind, welche längs der Schrauben
achse nach unten und einwärts schräg geneigt verläuft.
Die Seitenwände 21 der zentralen Ausnehmung 14, die
die Seitenwände von zwei benachbarten Schlitzen mitein
ander verbinden, liegen auf einer kegelstumpfförmigen
Fläche. In Fig. 4 ist die Umrißlinie der zentralen Aus
nehmung 22 der herkömmlichen Phillips-Aussparung gemäß
Fig. 1 und 2 gestrichelt veranschaulicht. Ein Querschnitt
einer Ausnehmung 14 zeigt Fig. 6, und in diesen ist ge
strichelt die Umrißlinie der Ausnehmung 22 der Fig. 1
eingezeichnet.
Die Zeichnungen lassen erkennen, daß die zentrale Aus
nehmung 14 gemäß der Erfindung wesentlich größer als die Ausneh
mung 22 des Standes der Technik ist. Daher ist der loch
bildende Teil des zur Einformung der Aussparung 13 verwen
deten Oberstempels wesentlich dicker und deshalb stärker
und weniger bruchanfällig. Außerdem erleichtert die wesent
lich offenere Ausnehmung 14 gemäß der Erfindung eine Beschich
tung oder Galvanisierung mit einem gewünschten Material,
z. B. eine Verchromung über die gesamte Tiefe der Ausspa
rung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 schneiden
sich die Grundwand 19 und die Seitenwand 18 jedes Schlitzes
16 im wesentlichen rechtwinklig und bilden eine verhält
nismäßig scharfe Verbindungslinie. Auf der gegenüberlie
genden Seite jedes Schlitzes ist der entsprechende Über
gang zwischen Grundwand 19 und Seitenwand 17 nicht scharf
winklig, sondern als konkave Kurvenfläche 23 ausgebildet,
die sich über wenigstens einen Teil der Länge der Grund
wand vom oberen Ende zum Grund des Schlitzes erstreckt.
Die Kurvenfläche 23 wird in jedem Schlitz durch eine ge
eignete Gestaltung des zur Herstellung der Aussparung
verwendeten Oberstempels erzeugt. Der Krümmungsradius
der Kurvenfläche 23 kann über ihre Länge konstant sein
oder er kann sich ändern. Insbesondere zur Verbesserung
des Aussehens kann es erwünscht sein, eine Schrägschulter
24 an der Schnittstelle zwischen Kurvenfläche 23 und
der Oberfläche des Schraubenkopfes auszubilden, damit
die Aussparung ihr symmetrisch kreuzförmiges Aussehen
behält.
Wie Fig. 6 erkennen läßt, ist die Grundfläche 26 der
zentralen Ausnehmung 14 der Aussparung kugelig geformt
(Radius R) und verläuft nicht scharf zugespitzt wie
bei der bekannten Aussparung nach Fig. 5. Die größte
Tiefe (D) der Ausnehmung 14 längs der Achse des Schrau
benkopfes ist jedoch mit der der bekannten Schraube iden
tisch (Fig. 6), so daß der für die Schraube benutzte
Schraubendreher gleich-tief in die erfindungsgemäße Aus
sparung eingreift. Der zur Ausbildung der Aussparung
nach Fig. 6, d. h. einer Aussparung, die anstatt einer
winkligen Kegelfläche (Fig. 5) eine kugelförmig
abgerundete Grundfläche aufweist, verwendete Oberstempel
veranlaßt das verdrängte Metall, in einer mehr axialen
als radialen Richtung zu fließen, wodurch das Auftreten
von Umfangsrissen in dem Schraubenkopf vermindert wird.
Gleichzeitig schafft der zwischen der Grundfläche 26
der Ausnehmung 14 und der Spitze eines herkömmlichen
Phillips-Schraubendrehers vorhandene vergrößerte Raum
eine Sammelzone für Schmutz oder andere Fremdteile
die anderenfalls die Einführung des Schraubendrehers stören
könnten.
Die Zeichnungen lassen erkennen, daß viele Übereinstim
mungen zwischen der erfindungsgemäßen und der bekannten
Aussparung vorhanden sind; insbesondere bezüglich man
cher Abmessungen, die ermöglichen, daß die erfindungsgemäs
se Schraube mit einem Standard-Phillips-Schraubendreher
betätigt wird. Fig. 2, 4, 6 und 7 zeigen, daß vor
allem die folgenden Abmessungen im wesentlichen identisch
bei der erfindungsgemäßen Schraube und einer herkömmlichen
Philllips-Kopfschraube sind:
Die Breite jedes Schlitzes am oberen Ende B und am unteren Ende E der Aussparung,
der diametrische Abstand C zwischen den äußeren Enden ge genüberliegender Schlitze auf der Oberseite des Schrauben kopfes,
die maximale axiale Tiefe D der Aussparung,
die axiale Tiefe F des Grundes jedes Schlitzes, und
die radiale Länge G jedes Schlitzes, die zur Aufnahme des Schraubendreher-Werkzeuges zur Verfügung steht.
Die Breite jedes Schlitzes am oberen Ende B und am unteren Ende E der Aussparung,
der diametrische Abstand C zwischen den äußeren Enden ge genüberliegender Schlitze auf der Oberseite des Schrauben kopfes,
die maximale axiale Tiefe D der Aussparung,
die axiale Tiefe F des Grundes jedes Schlitzes, und
die radiale Länge G jedes Schlitzes, die zur Aufnahme des Schraubendreher-Werkzeuges zur Verfügung steht.
Aufgrund des Vorhandenseins der Ringvertiefung 15 bei dem
erfindungsgemäßen Kreuzloch ist die wirksame Höhe A (Fig. 6)
des Schlitzes nicht gleich der Höhe der entsprechenden Ab
messung A′ des Kreuzloches gemäß dem Stand der Technik.
Da jedoch der Außenrand der Grundfläche 26 der Ausnehmung
14 der erfindungsgemäßen Aussparung tiefer liegt, ist die
Abmessung A mindestens so groß wie die Abmessung A′, so
daß sich für die Erfindung kein Nachteil ergibt.
Fig. 7 zeigt eine bevorzugte Abwandlung der Aussparung
nach Fig. 6. In dieser Figur ist die Grundfläche 27 der
zentralen Ausnehmung 30 zusätzlich zu ihrer kugelförmigen
Kontur (Radius R) mittels einer schmalen zylindrischen
Fläche 29, die an ihren Ecken gekrümmt ist, mit der Sei
tenwand 28 verbunden. Bei dem zur Bildung eines Loches
dieser Gestalt benutzten Oberstempel, schafft die wirk
same Zunahme der Masse, die aus dem Material zwischen
der Grundfläche 27 des Lochteiles 30 und der gestrichel
ten Linie 31 in Fig. 7 besteht, die den Boden eines her
kömmlichen Phillips-Loches darstellt, eine Verschleißfläche,
die eine Abnutzung des Oberstempels im Gebrauch zuläßt,
wodurch die Dauer seiner Brauchbarkeit verlängert wird.
Fig. 9 zeigt ein erfindungsgemäßes Kreuzloch 32, das in
eine Rundkopfschraube 33 eingeformt ist. Bei dieser Aus
führungsform verlaufen die Seitenwände 34 und 36 jedes
Schlitzes 37 in Richtung gegen die Schraubenspitze axial schräg
gegeneinander. Die Verjüngung der Schlitze folgt der typi
schen Verjüngung, die für Phillips-Schraubendreher benutzt
wird.
Fig. 10 veranschaulicht eine verbesserte Version der Aus
sparung nach Fig. 9, die zusätzliche Hilfsmittel aufweist,
die das Betätigen der Schraube mit einem herkömmlichen
Flachklingen-Schraubendreher erlauben. Der Kopf 38 ist mit
zwei Schlitzen oder Kerben 39 und 41 versehen (Fig. 10),
die rechtwinklig zueinander verlaufen und zwischen
Schlitzen 42 der Schraubenaussparung angeordnet sind.
Diese Anordnung verhindert Störungen zwischen den Ker
ben 39 und den Schlitzen 42 und verringert außerdem den
abstützungsfreien Abstand zwischen den inneren Enden jeder
Kerbe, wodurch das Ausmaß, in dem ein Flachklingen-Schrau
bendreher von dem Schraubenkopf gehalten und an einem Hin
einrutschen in die zentrale Ausnehmung der Schraube gehin
dert wird, zunimmt. Gemäß Fig. 10 verlaufen die gegenüber
liegenden Seitenwände 43 und 44 jedes Schlitzes 42 parallel
zueinander und streben nicht aufeinander zu, wie bei dem Beispiel
der Fig. 9. An einer Stelle unter der Oberfläche jedes
Schlitzes 42 bis zum Schlitzgrund fortgesetzt, ist eine
konkave Kurvenfläche 46 entlang der Verbindungslinie
zwischen der Grundwand 47 und der Seitenwand 43 vorge
sehen. In diesem Falle ist der Krümmungsradius der
Kurvenfläche 46 nicht konstant, sondern nimmt gegen den
Schlitzgrund zu. Dies erlaubt einige Größenabweichungen
der Rippe des verwendbaren Schraubendreherwerkzeuges un
ter Beibehaltung eines Reibungsschlusses mit dem Schrau
benkopf.
Die Funktion der Kurvenfläche, z. B. 23 oder 46, in der
erfindungsgemäßen Aussparung bei der Schaffung eines
Reibungsschlusses zwischen dem Schraubendreher und der
Schraube, ist in den Fig. 11 und 12 veranschaulicht.
Fig. 11 zeigt einen Teil der Spitze 48 eines üblichen
Phillips-Schraubendrehers, die in das Kreuzloch des
Kopfes 38 hineingesteckt ist. Die Rippe 49 der Spitze
48 dringt in den Schlitz 42 ein, bis die Ecke 51 der
Rippe gegen die gekrümmte Kurvenfläche 46 an der Stelle
52 anliegt. Die sodann auf die Rippe ausgeübte Kraft ver
anlaßt sie zu einer Anlage gegen die Stelle 53 der gegen
überliegenden Seitenwand 44, wodurch sich ein Klemmsitz
zwischen der Schraube und dem Schraubendreher 48 ergibt.
Claims (4)
1. Schraube mit einem Kopf, in dem eine kreuzförmige
Aussparung mit mehreren radial gerichteten Schlitzen zur
Aufnahme eines Schraubendrehers ausgebildet ist, wobei
die Aussparung (13) mit einer zentralen Ausnehmung (14)
versehen ist, die eine kegelstumpfförmige Seitenwand
(21) und eine aus einer Kugelfläche bestehende Grundflä
che (26) aufweist, und wobei die Schlitze (16) jeweils
aus zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (17, 18) und
einer schräg verlaufenden Grundwand (19) bestehen, die
die Seitenwände miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet, daß an
die Grundwand (19) eine Seitenwand (17) über eine konka
ve Kurvenfläche (23) angeschlossen ist, die sich über
wenigstens einen Teil der Tiefe des Schlitzes (16) er
streckt, so daß bei Einführung des Schraubendrehers eine
in einen Schlitz (16) in dem Schraubenkopf (11) eindrin
gende Rippe des Schraubendrehers zwischen der konkaven
Fläche (23) und der gegenüberliegenden Seitenwand (98)
des Schlitzes (16) verklemmt wird, wodurch sich ein Rei
bungsschluß zwischen dem Schraubendreher und der Schrau
be ergibt.
2. Schraube nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kopf (11) am Umfang der zentralen Ausnehmung (14)
der Aussparung (13) eine ringförmige Vertiefung (15)
aufweist.
3. Schraube nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenwände (43, 44) jedes Schlitzes (42) im wesent
lichen zueinander parallel verlaufen.
4. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die aus einer Kugelfläche gebildete Grundfläche (27) und
die konische Seitenwand (28) der zentralen Ausnehmung
(30) mittels einer zylindrischen Fläche (29) miteinander
verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/928,108 US4202244A (en) | 1978-07-26 | 1978-07-26 | Recessed head screw |
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| DE2929887A1 DE2929887A1 (de) | 1980-02-14 |
| DE2929887C2 true DE2929887C2 (de) | 1988-01-28 |
Family
ID=25455737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792929887 Granted DE2929887A1 (de) | 1978-07-26 | 1979-07-24 | Kreuzloch-schraube |
Country Status (11)
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| US (1) | US4202244A (de) |
| JP (1) | JPS5520990A (de) |
| AU (1) | AU525456B2 (de) |
| BE (1) | BE877461A (de) |
| CA (1) | CA1120754A (de) |
| CH (1) | CH640317A5 (de) |
| DE (1) | DE2929887A1 (de) |
| FR (1) | FR2432110A1 (de) |
| GB (1) | GB2027151B (de) |
| IT (1) | IT1118804B (de) |
| NL (1) | NL185681B (de) |
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