DE2921998C2 - Gerät zur Bestimmung der durch eine Haut sekretierten Talgmenge - Google Patents
Gerät zur Bestimmung der durch eine Haut sekretierten TalgmengeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Bestimmung der durch die Haut eines Lebewesens sekretierten
Talgmenge, bestehend aus einem Gehäuse, aus dessen einem Ende ein Probenträger herausragt, auf dem ein
durchscheinendes Element angeordnet ist, das auf die zu prüfende Stelle der Haut aufzusetzen ist, wobei der Probenträger
in dem Gehäuse verschiebbar und mit diesem über wenigstens eine tarierte Feder in Verbindung ist.
In der Kosmetik, der Dermatologie und im pharmazeutischen Bereich sind bereits verschiedene Typen von
Geräten zur Bestimmung der Talgmenge bekannt, die durch die Haut eines Lebewesens abgesondert wird und
die untersucht werden soll. Der größte Teil dieser Geräte baut auf der Grundlage auf, daß ein durchscheinendes
Element, beispielsweise eine Scheibe aus Mattglas, auf der Talg abgelagert wird, umso transparenter wird, je
größer die Menge des aufgebrachten Talges ist. Die Meßmethode besteht dabei darin, das mit dem Talg beschichtete,
durchscheinende Element einem Lichtstrahl auszusetzen und mit Hilfe eines photoelektrischen Empfängers
die Lichtmenge zu messen, die aufgrund der Transparenz durch das durchscheinende Element hindurchgelassen
wird.
Allerdings sind diese bekannten Geräte dazu bestimmt, von qualifizierten Technikern in Laboratorien
eingesetzt zu werden und nicht von Praktikern, die keine Fachleute auf dem Gebiet der Labortechnik sind. In
der Tat ist es ratsam, eine Talgprobe nach einer vorbestimmten Arbeitsweise zu entnehmen, insbesondere,
was den Anpreßdruck des durchscheinenden Elementes auf den zu untersuchenden Teil der Haut und die Berührungszeit
betrifft. Zur Erleichterung der Probennahme wurde bereits in der DE-OS 23 53 224 ein mit »Sebumeter«
bezeichnetes Gerät vorgeschlagen, das aus zwei getrennten Teilen besteht, nämlich einem Organ zur
Probenentnahme und dem eigentlichen Meßorgan, das mit einem photoelektrischen Empfänger und einer
Lichtquelle ausgerüstet ist. Das Organ zur Probenentnähme besteht dabei aus einem Gehäuse, aus dessen
einem Ende ein Probenträger herausragt, auf dem das durchscheinende Element angeordnet ist. Der Probenträger
ist mit dem Gehäuse über eine tarierte Feder in
Verbindung, so daß der Probenträger mit L w. konstantem Druck gegen die zu untersuchende Zone der Haut
gedrückt werden kann. Nachdem eine Talgprobe entnommen worden ist, wird diese in das photoelektrische
Meßorgan des Gerätes eingeführt, um die sekretierte Talgmenge bestimmen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs erläuterte Gerät zur Bestimmung der Talgmenge
kompakt auszubilden, wobei in ein und demselben Gehäuse sowohl das Organ zur Probenentnahme als auch
das Organ zum Ablesen der Transparenzänderung des durchscheinenden Elementes untergebracht ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen
und Varianten ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Gerät zeichnet sich gegenüber ähnlichen, bekannten und bisher verwendeten
Geräten dadurch aus, daß es leicht zu bedienen und wirtschaftlich herzustellen ist Auße-dem kann
das Gerät auch außerhalb von Laboratorien eingesetzt werden, beispielsweise in nicht mit Spezialgeräten ausgerüsteten
Betrieben wie etwa Friseurbetrieben, wo es von allen Personen angewendet werden kann, die einfach
und rasch den mehr oder weniger fetten Zustand eines Bereiches der Haut bestimmen wollen. Insbesondere
weiß man, daß der Fettzustand der Stirnhaut in der Nähe der Kopfhaut in enger Beziehung mit der Tätigkeit
der Talgdrüsen steht, so daß mit dem erfindungsgemäß vorgesehenen Gerät die mehr oder weniger große
Aktivität der Talgdrüsen ermittelt werden kann. Die zum Stand der Technik gehörenden Sebumeter sind mit
einem verhältnismäßig teuren, photoelektrischen Empfanger ausgerüstet, während das Gerät gemäß der Erfindung
ein einfaches, beleuchtetes Meßbild aufweist, mit dem die Transparenz des durchscheinenden Elementes,
auf dem der Talg aufgebracht ist, bestimmt werden kann.
Die nachfolgende Beschreibung von drei Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind,
erläutert die Erfindung. Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Längsschnitt durch ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Gerät in einer ersten
Ausführungsform,
F i g. 2 einen schematischen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform und
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform der Erfindung.
Die in den F i g. i bis 3 dargestellten Geräte sind insbesondere dazu bestimmt, die Tätigkeit der Talgdrüsen
zu messen. Wie man weiß, besteht bei jedem Menschen eine enge Verbindung zwischen der Menge des durch
die Stirnhaut in der Nähe der Kopfhaut abgesonderten Talges und der mehr oder weniger großen Tätigkeit der
Talgdrüsen.
Das in F i g. 1 dargestellte Sebumeter-Gerät hat ein Gehäuse 1 von i. w. zylindrischer Form, das an seinen
beiden Stirnseiten offen ist Die Achse des Gehäuses 1 ist mit 2 bezeichnet. Das Genäuse 1 besteht aus zwei
Teilen 3 und 4 unterschiedlichen Durchmessers, die durch eine Ringschulter 5 miteinander verbunden sind.
Im Teil 3 kleineren Durchmessers ist in Richtung der Achse 2 des Gehäuses 1 ein Probenträger 6 verschiebbar
gelagert. Wenn dieser keiner Druckkraft ausgesetzt ist, ragt er normalerweise aus dem einen Ende des Gehäuses
1 heraus. Der Probenträger 6 hat die Form einer zylindrischen Buchse, deren Achse i. w. mit der Achse 2
zusammenfällt und die an ihrem nach außen gerichteten Ende durch eine Scheibe 7 aus Mattglas geschlossen ist
Die Scheibe 7 aus Mattglas erstreckt sich rechtwinklig zur Schiebeachse des Probenträgers 6, die durch die
Achse 2 des Gehäuses 1 gebildet ist Die Scheibe 7 ist über geeignete Mittel abnehmbar in dem Probenträger
6 befestigt, beispielsweise über eine Gleitschiene am Ende des Probenträgers 6. Auf diese Weise kann die
Scheibe 7 vor jeder Messung ausgewechselt werden. Die Messung besteht darin, die Scheibe 7 aus Mattglas
an die Stirn der Person zu drücken, bei der man die Tätigkeit der Talgdrüsen ermitteln will.
Eine tarierte Druckfeder 8 ist mit einem Ende mit dem Probenträger 6 verbunden, während das andere
Ende an einem einstückig mit dem Gehäuse 1 ausgebildeten Ring 9 anliegt Bei diesem Ausführungsbeispiel
beträgt die zum Eindrücken des Probenträgers 6 erforderlicae Kraft etwa 1 kg.
Im Teil 4 größeren Durchmessers ist ein Meßbild-Halter
11 angeordnet, der in Richtung einer Achse verschiebbar
ist, die mit der Achse 2 des Gehäuses 1 zusammenfällt Der Meßbild-Halter 11 hat die Form eines
Zylinders, der an seinen beiden Stirnseiten geschlossen ist und in dessen Innerem eine elektrische Batterie 1.2
aufgenommen ist, die ein Lämpchen 13 mit Strom versorgt
Die der Scheibe 7 aus Mattglas gegenüberliegende Fläche des Meßbild-Halters 11 ist durch ein Meßbild
14 verschlossen, in das ein geeignetes Zeichen eingraviert ist. Das Meßbild 14 wird durch das Lämpchen 13
beleuchtet, welches am Halter 11 befestigt ist, und die
von diesem Lämpchen abgegebenen Lichtstrahlen werden durch zwei Spiegel 15 in Richtung auf das Meßbild
14 reflektiert. Das Lämpchen 13 ist so ausgebildet, daß es eine ausreichende Menge gelben, weißen und grünen
Lichtes abgibt, so daß einem Benutzer mit mittlerer Sehkraft ein leichtes Ablesen ermöglicht wird. Das
Meßbild ist i. w. parallel zu der Scheibe 7 aus Mattglas angeordnet. Die von dem Meßbild 14 abgewandte Fläche
des Halters 11 ist durch einen runden Boden abgeschlossen, an dem ein üblicher Schalter 16 vorgesehen
ist, mit dessen Hilfe das Lämpchen 13 ein- oder ausgeschaltet werden kann.
Mit dem Meßbild-Halter 11 ist ein Anzeigeglied 17 verbunden, das einen rechteckigen Schlitz 18 durchläuft,
welcher parallel zur Verschiebeachse des Halters 11 in das Gehäuse 1 eingearbeitet ist. Das Anzeigeglied 17
kann mit einer Rändelschraube 19 verbunden sein, die eine Verschiebung des Halters 11 im Gehäuse 1 blockieren
kann. Entlang einem der parallelen Runder des Schlitzes 18 ist eine Skala vorgesehen, die in vier Zonen
aufgeteilt ist, welche vier unterschiedliche Fettigkeitszustände darstellen.
Das beschriebene Gerät wird in der folgenden Weise betrieben. Zunächst drückt man über einen Zeitraum
von etwa 10 see das Gerät gegen die Stirn einer Person,
vorzugsweise gegen den mittleren Bereich der Stirn, wobei der Probenträger 6 in das Innere des Gehäuses 1
so eingedrückt gehalten wird, daß der aufgebrachte Druck i. w. konstant bleibt Der sich auf der Scheibe 7
aus Mattglas absetzende Talg hat die Wirkung, daß in Abhängigkeit von der aufgebrachten Talgmenge die
Lichtdurchlässigkeit der Scheibe 7 aus Mattglas vergrößert wird. Zum Ablesen der Durchlässigkeit der Scheibe
7 aus Mattglas wird zunächst der Schalter 16 eingeschaltet, so daß das Meßbild 14 beleuchtet wird, worauf der
Meßbild-Halter 11 so lange verschoben wird, bis das Bild des Meßbildes 14 aufgrund der Transparenz klar
erscheint. Danach muß nur noch der Bereich der Skala abgelesen werden, der gegenüber dem Anzeigeglied 17
angeordnet ist, wodurch mit Hilfe einer bestimmten Zahl die Tätigkeit der Talgdrüsen klassifiziert ist. Es
wurde festgestellt, daß eine weitgehende Übereinstimmung zwischen den durch das Gerät gemäß F i g. 1 ermittelten
Werten und den Werten besteht, die durch Laboruntersuchungen festgestellt wurden.
Bei einer abgeänderten Ausführungsform der F i g. 1 kann der Meßbild-Halter feststehen, während die Beleuchtung
des Meßbildes variabel ist, was beispielsweise
Meßbildes, die am klarsten erscheint.
Anstelle des Meßbildes, das vor der Scheibe 23 aus Mattglas verschoben wird, kann auch ein Meßbild verwendet
werden, das beispielsweise die Form einer runden Scheibe hat, die man in einer zur Ebene der Scheibe
23 aus Mattglas parallelen Ebene dreht, um nacheinander die vier Marken des Meßbildes gegenüber dem
Mattglas einzustellen.
In F i g. 3 ist eine dritte Ausführungsform des erfin-
durch eine Spannungsänderung für die Versorgung des io dungsgemäßen Gerätes dargestellt. Dieses weist ein zy-
Lämpchens 13 erreicht werden kann, so daß die Ermittlung der Lichtdurchlässigkeit mit einem Spannungsmesser
erfolgen kann, wodurch der ermittelte Fettigkeitszustand angezeigt wird.
In F i g. 2 ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäß
ausgebildeten Gerätes dargestellt. Dieses enthält ein zylindrisches Gehäuse 20 mit einer Längsachse
21a. Auf einer Seite ist das Gehäuse 20 durch einen runden Boden 21a abgeschlossen, während es auf
Das wesentliche Merkmal des in Fig.3 gezeigten Gerätes besteht in der Ausbildung des Meßbildes. Dieses
hat die Form eines drehbaren Würfels 49, von dem eine der Achsen parallel zur Ebene der Scheibe 46 aus
Mattglas verläuft. Mit dem Würfel 49 sind zwei Drehzapfen 50 und 51 verbunden, die sich von zwei einander
gegenüberliegenden Flächen des Würfels erstrecken. Die beiden Drehzapfen 50 und 5i erstrecken sich in
lindrisches Gehäuse 40 mit einer Längsachse 41 auf. Das Gehäuse 40 ist an einer Seite durch einen Boden 42
abgeschlossen, der einen Schalter 43 trägt. In der gegenüberliegenden, offenen Stirnseite des Gehäuses 20 ist
ein Probenträger 44 angeordnet, der entlang der Achse 41 verschoben werden kann und der von einer tarierten
Feder 45 beaufschlagt ist. Am Probenträger 44 ist abnehmbar eine Scheibe 46 aus Mattglas befestigt, die zur
Entnahme von Talg dient. Die Scheibe 46 aus Mattglas
der anderen Seite geöffnet ist, so daß ein Probenträger 20 erstreckt sich rechtwinklig zur Verschiebeachse des
20 aus diesem herausragen kann, der in Richtung einer Probenträgers 44. In einer Abteilung des Gehäuses 40,
Achse verschiebbar ist, die i. w. mit der Achse 21a des die zum Boden 42 hin gerichtet ist, sind zwei elektrische
Gehäuses 20 zusammenfällt. Der Probenträger 22 hat Batterien 47 angeordnet, die zur Versorgung von vier
die Form einer zylindrischen Buchse, an deren einer diametral gegenüberliegenden Lämpchen 48 dienen,
Stirnseite abnehmbar eine Scheibe 23 aus Mattglas be- 25 wobei der Schalter 43 zum Ein- und Ausschalten dieser
festigt ist, mit deren Hilfe Talg abgenommen werden vier Lämpchen 48 dient,
kann. Die Scheibe 23 aus Mattglas erstreckt sich rechtwinklig zur Verschiebeachse des Probenträgers 22. Eine
tarierte Feder 24 verbindet den Probenträger 22 mit
einem beweglichen Einstellring 25, der über eine schrau- 30
benförmige gewundene Führungsrampe 26 mehr oder
weniger nahe an das offene Ende des Gehäuses 20 gebracht werden kann. Die Position des beweglichen Einstellringes 25 wird so eingestellt, daß bei einer Druckkraft von ungefähr 1 kg der Probenträger 22 vollständig 35 einer Achse des Würfels, die parallel zur Scheibe 46 aus in das Gehäuse 20 hineingedrückt wird. Mattglas verläuft. Der Drehzapfen 51 geht außerhalb
kann. Die Scheibe 23 aus Mattglas erstreckt sich rechtwinklig zur Verschiebeachse des Probenträgers 22. Eine
tarierte Feder 24 verbindet den Probenträger 22 mit
einem beweglichen Einstellring 25, der über eine schrau- 30
benförmige gewundene Führungsrampe 26 mehr oder
weniger nahe an das offene Ende des Gehäuses 20 gebracht werden kann. Die Position des beweglichen Einstellringes 25 wird so eingestellt, daß bei einer Druckkraft von ungefähr 1 kg der Probenträger 22 vollständig 35 einer Achse des Würfels, die parallel zur Scheibe 46 aus in das Gehäuse 20 hineingedrückt wird. Mattglas verläuft. Der Drehzapfen 51 geht außerhalb
Auf der Seite des Bodens 21 b ist im Gehäuse 20 eine des Gehäuses 40 in einen Rändelknopf 52 über, mit deselektrische
Batterie 27 angeordnet, die ein Lämpchen 28 sen Hilfe das Meßbild gedreht werden kann. In die Seiversorgt
Mit Hilfe eines am Boden 2\b vorgesehenen tenflächen des drehbaren Würfels 49 sind vier Marken
Schalters 29 kann der elektrische Stromfluß eingeschal- 40 eingearbeitet, die vier verschiedene Fettzustände dartet
oder unterbrochen werden, der zur Versorgung des stellen. Diese vier Marken können in vorteilhafter Wei-Lämpchens
28 von der Batterie 27 ausgeht se durch die Ziffern 1 bis 4 dargestellt sein, deren Grain
die Wand des Gehäuses 20 sind zwei diametral vurdicke sich progressiv ändert
gegenüberliegende Aussparungen 30 eingearbeitet Bei der Anwendung des in F i g. 3 gezeigten Gerätes
Diese sind rechtwinklig zur Achse 2ia des Gehäuses 20 45 wird wie folgt vorgegangen: Eine Scheibe 46 aus Matt-
und parallel zur Scheibe 23 aus Mattglas angeordnet glas wird in den Probenträger 44 eingeführt und danach
und dienen zur Führung bei der Verschiebung eines über etwa 10 see gegen die Stirn der Person gedrückt,
beweglichen Meßbildes 31. Das Meßbild 31 hat die deren Talgdrüsen-Aktivität bestimmt werden soll. Da-Form
einer kleinen Platte, die eine Reihe von vier Mar- bei wird der hevorstehende Teil des Probenträgers 44 in
ken trägt die vier unterschiedliche Fettigkeitszustände 50 das Innere des Gehäuses 40 gedrückt Nachdem eine
bezeichnen. Die vier Marken können durch irgendwel- Probe entnommen worden ist werden über den Schalche
Zeichen gebildet sein, deren Dicke beispielsweise ter 43 die vier Lämpchen 48 eingeschaltet, die vor dem
von einer zur anderen Marke progressiv zunimmt Meßbild angeordnet sind, auf das sie einen Lichtstrahl
Bei der Anwendung des beschriebenen Gerätes wird senden, der für ein leichtes Ablesen ausreicht Durch
die Scheibe 23 aus Mattglas über etwa 10 see gegen den 55 Betätigung des Rändelknopfes 52 dreht der Benutzer
mittleren Bereich der Stirn einer Person gedrückt, deren das Meßbild in Form eines Würfels, so daß gegenüber
Talgdrüsen-Tätigkeit bestimmt werden soll. Dieses An- der Scheibe 46 aus Mattglas nacheinander die vier Seidrücken
wird unter einem solchen Druck durchgeführt, tenflächen eingestellt werden, die die Markierungen in
daß der Probenträger 22 in das Innere des Gehäuses 20 Form der Ziffern 1 bis 4 tragen. Die Ablesung der mehr
hineingedrückt wird. Nach Beendigung der Probennah- 60 oder weniger großen Lichtdurchlässigkeit der Scheibe
me wird das Lämpchen 28 mit Hilfe des Schalters 29 46 aus Mattglas, auf der der Talg abgelagert ist erfolgt
eingeschaltet, worauf das bewegliche Meßbild 31 durch
die beiden Aussparungen 30 eingeschoben wird, wobei
nacheinander und gegenüber der Scheibe 23 aus Mattglas die vier auf dem Meßbild angebrachten Marken es
eingestellt werden. Das Ablesen der mehr oder weniger
großen Lichtdurchlässigkeit des Plättchens 23 aus Mattglas erfolgt durch die Bewertung derjenigen Marke des
die beiden Aussparungen 30 eingeschoben wird, wobei
nacheinander und gegenüber der Scheibe 23 aus Mattglas die vier auf dem Meßbild angebrachten Marken es
eingestellt werden. Das Ablesen der mehr oder weniger
großen Lichtdurchlässigkeit des Plättchens 23 aus Mattglas erfolgt durch die Bewertung derjenigen Marke des
durch Bewertung derjenigen Zahl 1, 2, 3 oder 4 des Meßbildes, die am klarsten erscheint
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Gerät zur Bestimmung der durch die Haut eines Lebewesens sekretierten Talgmenge, bestehend aus
einem Gehäuse, aus dessen einem Ende ein Probenträger herausragt, auf dem ein durchscheinendes
Element angeordnet ist, das auf die zu prüfende Stelle der Haut aufzusetzen ist, wobei der Probenträger
in dem Gehäuse verschiebbar und mit diesem über wenigstens eine tarierte Feder in Verbindung ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (1,20,40) eine Lichtquelle (13,28,48) angeordnet
ist, die Licht in Richtung auf ein Meßbild (14,31, 49) leitet, das wenigstens ein Zeichen oder eine Skala
trägt, die im Inneren des Gehäuses (1,20,40) gegenüber
dem durchscheinenden Element (7, 23, 46) anzuordnen ist, wobei die Ablesung der auf dem Probenträger
(6,22,44) niedergeschlagenen Talgmenge durch Beobachtung des vorgenannten Zeichens
durch das durchscheinende Element (7, 23, 46) hindurch erfolgt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle aus wenigstens einem Lämpchen
(13,28,48) besteht, das zwischen dem Meßbild (14, 31, 49) und dem durchscheinenden Element (7,
23, 46) angeordnet ist und von einer unabhängigen, elektrischen Energiequelle versorgt wird, beispielsweise
von einer in dem Gehäuse (1,20,40) angeordneten Batterie (12,27,47).
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das durchscheinende Element eine
Scheibe (7,23,46) aus Mattglas ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßbild (14) an einem
Halter (11) befestigt ist, der in dem Gehäuse (1) bezüglich des durchscheinenden Elements (7) verschiebbar
ist, wobei die Verschiebung des Halters (11) an einer an der Außenseite des Gehäuses (1)
angebrachten Skala ablesbar ist
5. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbild-Halter (11) ein Zylinder ist, der
die elektrische Energiequelle (12) aufnimmt und das bzw. die Lämpchen (13) trägt, wobei die dem durchscheinenden
Element (7) gegenüberliegende Endfläche des Zylinders durch das Meßbild (14) abgeschlossen
ist.
6. Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbild-Halter (11) außen ein Anzeigeglied
(17) aufweist, das sich durch einen rechteckigen Schlitz (18) erstreckt, der parallel zur Verschiebeachse
des Halters (11) in die Wand des Gehäuses (1) eingearbeitet ist, wobei die Skala an einem
der zueinander parallelen Ränder des Schlitzes (18) vorgesehen ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßbild (31) eine
Reihe von Zeichen trägt und in einer zur Mittelebene des durchscheinenden Elementes (23) parallelen
Ebene derart verschiebbar ist, daß nacheinander und dem durchscheinenden Element (23) gegenüber jedes
der Zeichen des Meßbildes (31) einstellbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßbild die Form einer kleinen Platte
hat, die in das Innere des Gehäuses (20) über zwei in dessen Wand eingearbeitete Aussparungen (30) einschiebbar
ist, welche eine Schiebeführung für die Platte in einer zur Ebene des durchscheinenden Elements
(23) parallelen Ebene bilden.
9. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßbild (31) die Form einer runden
Scheibe hat, die in einer zur Ebene des durchscheinenden Elements (23) parallelen Ebene schwenkbar
gelagert ist, wobei wenigstens ein Sektor der Scheibe durch einen Schlitz in das Gehäuse (20) hineinragt
und dadurch dem durchscheinenden Element (23) gegenüberliegt
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Meßbild (49) die Form einer Trommel hat, die im Gehäuse (40) um
eine Achse drehbar ist, die i. w. parallel zur Ebene des durchscheinenden Elements (46) verläuft, wobei
die Seitenwand der Trommel eine Reihe von Zeichen trägt, die nacheinander vor dem durchscheinenden
Element (46) stehend einstellbar sind.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand der Trommel ein
gleichmäßiges Prisma bildet, dessen Basis vorzugsweise ein Quadrat ist und dessen Achse mit der
Drehachse der Trommel zusammenfällt, wobei jede Seitenfläche des Prismas ein Zeichen trägt
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