DE29190C - Spannrahmen für Papier und dergleichen zum Gebrauch für Photographen - Google Patents

Spannrahmen für Papier und dergleichen zum Gebrauch für Photographen

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DE29190C
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DENDAT29190D
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• RABOISSON, Abbe in Paris
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D17/00Dark-room arrangements not provided for in the preceding groups; Portable dark-rooms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rahmen, mittelst dessen die zur Herstellung der photographischen Negative präparirten Papieroder Hautblättchen vollkommen glatt aufgespannt werden können, so dafs die Anwendung von Glasscheiben, deren Transport besonders bei tragbaren Apparaten sehr unbequem und beschwerlich ist, vollständig fortfallen kann. Dabei schliefst die Einrichtung des Spannrahmens nicht nur jedes Reifsen des präparirten Blattes völlig aus, sondern dieselbe verhindert auch jede Faltenbildung während der weiteren, nach dem Exponiren des Blattes stattfindenden Behandlung des Negativs. Ebenso kann man mittelst des Rahmens bereits benutzte Negativblätter jederzeit wieder glatt und eben aufspannen, sobald man später noch weitere Copien zu nehmen wünscht.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 den Spannrahmen in Rück- und Seitenansicht; Fig. 2 und 3 sind Modificationen; Fig. 4 stellt einen ,Durchschnitt durch eine Cassette mit eingesetztem Spannrahmen dar; Fig. 5 ist ein Detail; Fig. 6 und 7 sind Endansichten von Fig. 2 und 3.
Die vier getrennten Seitentheile b b1 des Rahmens sind durch ein biegsames, kreuzförmiges Gerippe α aus Kupfer- oder Messingblech mit einander verbunden, jedoch so, dafs zwischen den Seitentheilen in den vier Ecken geringe Zwischenräume c bleiben, Fig. 3. Wenn ein präparirtes Papierblatt aufgespannt werden soll, wird das Kreuz so weit nach hinten durchgebogen, bis die Seitentheile b bl an den Ecken zusammenstofsen. Damit die Seitentheile hierbei genau in einer Ebene bleiben, sind an den Kanten der Eckschlitze Riegel/ mit zugehörigen Schlitzhülsen, Fig. 1 und 5, oder Zapfen e und entsprechende Löcher, Fig. 2, angeordnet.
Zum Festklemmen des auf den derart zusammengeprefsten Rahmen aufgezogenen und mit den Rändern umgelegten Blattes dienen die um Scharniere/? drehbaren Klappen^, welche durch Vorreib er k im niedergeklappten Zustande festgehalten werden. Damit der umgelegte Papierrand aber ganz sicher und unverrückbar festgeklemmt wird, sind die Aufsenränder der Seitentheile leistenförmig hochgebogen, wie dies an den Seitenansichten der Fig. 1 und 2 deutlich sichtbar ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung sind die Klappen / mit hur einem Scharnier versehen, welches an der schmalen Seite angebracht ist, so dafs sie nach den Ecken des Rahmens zu hochgeklappt werden können, Fig. 6, und somit das Papierblatt vor dem Festklemmen bequem straff angezogen werden kann. Die heruntergeklappten Leisten / werden dann wieder durch Vorreiber m festgehalten.
Bei der Modification in Fig. 3 sind zum Festhalten des Papiers am Rahmen einfach kleine Spitzen d angebracht. Die Befestigung des präparirten Blattes auf den Spannrahmen kann auch in jeder beliebigen anderen Weise erfolgen, so z. B. einfach durch Aufkleben oder mittelst einer Anzahl Randklemmen u. s. w.
Der mit dem Papierblatt bespannte Rahmen c wird nun in den Plattenkasten A, Fig. 4, gelegt,

Claims (1)

  1. und durch Einsetzen des Deckels B wird das Kreuz α wieder mehr oder weniger in seine ursprüngliche ebene Lage zurückgedrückt. Hierbei strecken sich auch die Seitentheile b b' des Rahmens wieder aus einander und bewirken somit ein allseitiges straffes Ausspannen des präparirten Papierblattes. Der Grad der Streckung des elastischen Kreuzes kann sich dabei je nach der Spannung richten, welche man dem Negativpapier gerade zu geben wünscht. Das Strecken des Kreuzes kann auch in beliebig anderer Weise geschehen.
    Die Dicke des Rahmens mit Klappen etc. ist so dünn, dafs er genau in die gebräuchlichen Plattenkasten pafst.
    Patenτ-AnSprüche:
    Ein Spannrahmen für photographische Papieroder Hautblättchen, bestehend aus einem elastischen Kreuz α mit Rahmentheilen b, auf welchen das präparirte Blatt entweder einfach festgeklebt oder mittelst geeigneter mechaniscKer Vorrichtungen (Stifte, Klemmen, Klappen u. s. w.) befestigt wird, so dafs vermittelst Durchbiegens des Kreuzes α das an den Theilen b befestigte Papier glatt gespannt wird.
    Die Anordnung von Riegeln/ und zugehörigen Hülsen bezw. von Zapfen e und entsprechenden Löchern behufs Führung der Rahmentheile beim Durchbiegen des Kreuzes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLW. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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