DE40257C - Neuerung an Kopirrahmen für photographische Zwecke - Google Patents

Neuerung an Kopirrahmen für photographische Zwecke

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DE40257C
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Germany
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negative
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photographic
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40257D
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English (en)
Original Assignee
J. CH. A. HERMITE in Neuchatel (Schweiz)
Publication of DE40257C publication Critical patent/DE40257C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
KLASSE 57: Photographs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1887 ab.
Der nachstehend beschriebene Kopirrahmen gestattet, das photographische Negativ auf dem Glase und das lichtempfindliche Papier einzeln, jedes für sich einzuspannen und das letztere an dem ersteren gleichmäfsig und mittelst einer Hinterlage elastisch anzupressen. Dadurch kann man den Verlauf des Processes der chemischen Einwirkung des Lichtes leicht, bequem und jederzeit controliren, indem man, ohne die Lage beider gegen einander irgendwie zu verändern, das lichtempfindliche Papier behufs Nachsehens abnehmen und wieder auflegen kann; ebenso kann man jedes Gröfsenformat des Negativs in den Rahmen einspannen , trotzdem das empfindliche Papier stets an dem Negativ anliegt. Auch ist die ganze Behandlungsweise. des Spannrahmens eine aufserordentlich einfache und bedarf derselbe keiner besonderen Vorsicht beim Gebrauch.
Fig. i. zeigt den neuen Spannrahmen von der Hinterseite,
Fig. 2 denselben Rahmen von der Vorderseite, also in der Lage, in welcher das Licht auf ihn fallen mul's;
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt des Rahmens; Fig. 4 stellt einen Verticalschnitt dar;
Fig. 5 endlich ist die Seitenansicht des Rahmens.
Das Gestell des Rahmens wird gebildet von den vier Brettern EFGH, welche eine solche Stärke besitzen, dafs ein Verziehen oder Verbiegen nicht zu befürchten ist. Auf den Seiten bretter η E und H, welche geringere Stärke als die Seiten F G haben, - sitzen die verschiebbaren Bretter B, Fig. 1, und C, Fig. 2, das erstere über, das andere unter den festen Seitenbrettern. Die festen Seitenbretter F und G und die.verschiebbaren Bretter besitzen an ihrer inneren Fläche eine Einkerbung, welche dazu dient, die Seitenkante des Glasnegativs y aufzunehmen, von welchem man Abzüge nehmen will. Das Negativ, welches innerhalb gewisser Grenzen jede beliebige Gröfse annehmen kann, ruht in kleinen Einkerbungen auf den festen Seitenbrettern F und G und wird gegen dieselben durch die verschiebbaren Bretter B und C vermittelst der Federn bb und cc angeprefst. Die Federn b b sind einestheils an dem Brett B, anderentheils an Stellhebeln bl bl befestigt; die Federn c c sitzen einestheils an dem Seitenbrett C und anderentheils an Ringen ,c1, Fig. 2, welche letzteren an" verschiedene Bolzen ο auf den Seitenbrettern G und H gehängt werden können.
Wenn die Riegel b'2 b"1 zurückgeschoben sind und die Riegel C1C1 von den Bolzen ο abgehängt sind, sind die Federn b und c aufser Function und das photographische Negativ wird nicht mehr durch die verschiebbaren Seitenbretter'' B und C gehalten, sondern kann abgehoben und durch ein neues ersetzt werden.
Hieraus ergiebt sich, dafs das Negativ nur an seinen Rändern verdeckt ist und dafs es nur an zwei seiner Seiten fest gegen die beiden anderen geprefst wird, so dafs durch diese Befestigung die eigentliche Bildfläche des Negativs nirgends beschränkt wird.
Das verschiebbare Seitenbrett -B hat zwei Absätze e und f, Fig. 5, welche es zwischen den festen Seitenbrettern E und F in Nuthen führen; ebenso hat das verschiebbare Brett C
zwei Absätze, welche es in den Nuthen g g der festen- Seitenbretter G und H führen, Fig. 4. In diesen kann das Seitenbrett C sich bewegen, um das Negativ fest anzupressen. Statt der beschriebenen Vorrichtungen könnte zur Erreichung des gleichen Zweckes auch jede andere Führung der beweglichen Seitenbretter gewählt werden. Die Spannung der Federn kann entsprechend den Gröfsenverhältnissen des Rahmens beliebig verändert werden, wie Fig. 2 zeigt.
Das lichtempfindliche Papier wird auf folgende Weise in den Rahmen eingespannt. Nachdem ein Blatt . desselben in passender Gröfse auf das Cliche gelegt ist, wird der Filzrahmen darüber gelegt. Der Filzrahmen besteht aus zwei Theilen A und A1, Fig. 3, welche durch Scharniere a a mit einander verbunden sind.
Das grofse Kissen A pafst sich in seiner Gröfse dem gröfsten Negativ, welches der Rahmen aufnehmen kann, an; es bedeckt das lichtempfindliche Papier χ und wird durch den Diagonalriegel D, Fig. 1, angeprefst. Dieser ist an dem Schraubenbolzen d drehbar befestigt und durch den Sperrriegel dl an dem Seitenbrett E des Rahmens gehalten; er wirkt durch Blattfedern i auf den Rücken des Kissens A.
Das kleinere Kissen A1 bedingt eine Randzugabe des lichtempfindlichen Papiers; es preist diesen Rand mittelst der Pressionsschraube ν oder eines ähnlichen mechanischen Aequivalents fest.
Wenn man den Diagonalriegel von dem Filzrahmen A loslöst und den letzteren mittelst des Handgriffes m abhebt, kann man die präparirte Fläche des lichtempfindlichen Papiers sehr gut beobachten, ohne dabei das Negativ irgendwie in seiner Lage zu verschieben. Fig. 3 zeigt diese Position. Hierbei verändert sich auch die Lage des lichtempfindlichen Papiers in keiner Weise, denn dasselbe wird in seiner Lage durch den Filzrahmen A, welcher fest geschraubt ist, unverrückbar fest gehalten.
Man kann zwar auch das Papier dadurch festhalten, dafs man die Rander desselben um die Negativglasplatte umbiegt, man würde aber dadurch bei jeder Beobachtung zu befürchten haben, dafs man die Lage des Papiers zur Negativglasplatte verändern würde. Auch das Ankleben des lichtempfindlichen Papiers an die Glasplatte würde nicht genügend vor Verschiebung beider Theile beim Beobachten schützen.
Statt das Negativ durch zwei rechtwinklig zu einander geneigte verschiebbare Seitenbretter anzupressen, kann man auch deren mehrere nehmen, welche den nämlichen Zweck erreichen. Der Spannrahmen kann aus Holz, Metall oder anderen passenden, sich nicht verziehenden Materialien hergestellt werden.

Claims (2)

Patent-Anspruch: An Kopirrahmen für photographische Zwecke:
1. zum Einspannen der photographischen Negative die verschiebbaren Seitenbretter B, Fig. 1, und C, Fig. 2, ,welche mittelst der Federn b b und cc an die festen Seitenbretter F. und. G des Rahmens geprefst werden;
2. zum Befestigen eines Randes des lichtempfindlichen Papiers in dem Rahmen A das Kissen A1, .Fig. 3, welches mit dem Filzrahmen A durch Scharniere α verbunden ist, um dem lichtempfindlichen Papier eine unverrückbare Lage zu dem photographischen Negative zu geben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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