DE290767C - Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad - Google Patents

Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad

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DE290767C
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Germany
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electrical machines
air
flywheel
reducing air
air friction
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DE1914290767D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/02Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine
    • H02K9/04Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium
    • H02K9/06Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium with fans or impellers driven by the machine shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinell mit Schwungrad nach Patent 277268, wo das Schwungrad des Maschinensatzes mitsamt den elektrischen Maschinen gekapselt ist und die vom Schwungrad angesogene Luft die elektrischen Maschinen zum Zwecke der Kühlung durchströmt.
Die vom Schwungrad angesogene Luft tritt während des Betriebes in das Gehäuse mit einer Temperatur ein, die bei einer bestimmten Geschwindigkeit der Maschine nur von dem Erwärmungszustande der elektrischen Maschinen abhängt, welche sie zum Zweck der Kühlung durchströmt hat. Das Volumen der angesogenen Luft ist bei einer bestimmten Drehzahl der Maschine stets dasselbe; doch regelt sich je nach der Erwärmung der elektrischen Maschinen und dadurch der sie kühlenden Luft in gewissem Sinne die Reibungsarbeit des Schwungrades, wie im Patent 277268 beschrieben. Die günstigsten Verhältnisse in Beziehung auf Luftreibung herrschen demnach bei Dauerbetrieb erst, nachdem sich die elektrischen Maschinen voll erwärmt haben; während der ganzen Zeit bis zur Erreichung dieses Dauerzustandes, die je nach Größe der elektrischen Maschinen etwa 6 bis to Stunden beträgt, wird unnützerweise zuviel Luft gefördert, also verlorene Arbeit geleistet.
Aber nicht nur in dieser einen Hinsicht zeigt sich ein Mangel durch die Unmöglichkeit, die Menge der geförderten Luft zu regeln. Durch den einmal gegebenen Aufbau des gesamten Maschinensatzes, bei welchem die Luftmenge mit Rücksicht auf die Erwärmung der elektrischen Maschinen bei Vollastdauerbetrieb zu bemessen ist, ist die geförderte Luftmenge bei gegebener Drehzahl der Maschine eindeutig festgesetzt. Bei geringeren Belastungen der elektrischen Maschinen tritt daher wieder der Nachteil ein, daß die zur erfolgreichen Kühlung der elektrischen Maschinen noch erforderliche Luftmenge ihrer geringeren Erwärmung nicht angepaßt werden kann, also wieder Arbeit verlorengeht. Diesen Mängeln abzuhelfen, ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Menge der geförderten Luft wird hier durch eine in dem tangentialen Ausströmungsrohr des Maschinengehäuses angeordnete Drosselklappe geregelt. Unwesentlich ist die besondere Anordnung der Drosselklappe I im Ausströmungsrohr d. Sie kann, wie in der Figur gezeigt, um eine in der Mitte des Rohres angebrachte horizontale Achse drehbar oder an einer Seite durch Scharniere mit dem Rohr gelenkig verbunden sein oder von außen durch eine entsprechende Aussparung in das Rohr
eingeschoben werden. Als Drosselvorrichtungen können außerdem auswechselbare Klappen dienen, welche für den Durchlaß der bei dem jeweiligen Betrieb erforderlichen Luftmenge mit entsprechend bemessenen Aussparungen versehen sind.
Durch die Drosselklappen kann die Stärke des Luftstromes unter Berücksichtigung seiner Temperatur der zunehmenden Erwärmung der
ίο Maschine angepaßt werden; ebenso ist es möglich, bei nicht voller Belastung der elek-' frischen Maschinen durch entsprechende Drosselung des Luftstromes eine Verminderung der Reibungsverluste zu erreichen bis zu dem Grad, welcher durch die noch zulässige Erwärmungsgrenze der elektrischen Maschinen gegeben ist. Als Vorrichtung zur Luftregelung können beliebige Einrichtungen dienen.
In dem Raum zwischen den elektrischen Maschinen und dem Schwungrad können drehbare oder verschiebbare Platten angeordnet sein, durch welche der Querschnitt für die zuströmende Luft beliebig verändert wird. Bei vollständiger Verkleidung des ganzen Maschinensatzes kann im Lufteinströmungsrohr durch die bereits angegebenen Mittel die Luftmenge geregelt oder die ganze Kühlluft oder ein Teil davon durch besondere Ventilatoren zugeführt werden. Es ist hiernach auch gleichgültig, an welcher Stelle die Regelung der Luftmenge erfolgt: Vor dem Eintritt zu den elektrischen Maschinen, vor dem Eintritt in das Gehäuse des Schwungrades oder nach ihrem Austritt aus dem Gehäuse. Das jeweils zu wählende Mittel ergibt sich aus dem konstruktiven Ausbau des "Maschinensatzes.
Es können Vorrichtungen vorgesehen werden, welche die Luftmenge, abhängig vom Erwärmungszustände der elektrischen Maschinen, selbsttätig regeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad nach Patent 277268, bei welchen das Schwungrad mit den Maschinen durch ein Gehäuse verkleidet ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch welche die Luftmenge zur Kühlung der elektrischen Maschinen von Hand oder selbsttätig beliebig geregelt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1914290767D 1913-03-30 1914-01-22 Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad Expired DE290767C (de)

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DE290767T 1914-01-22

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