DE290754C - - Google Patents
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- DE290754C DE290754C DENDAT290754D DE290754DA DE290754C DE 290754 C DE290754 C DE 290754C DE NDAT290754 D DENDAT290754 D DE NDAT290754D DE 290754D A DE290754D A DE 290754DA DE 290754 C DE290754 C DE 290754C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/01—Traction couplings or hitches characterised by their type
- B60D1/04—Hook or hook-and-hasp couplings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- M 290754 -; KLASSE. 63 Ä. GRUPPE
Zusatz zum Patent 272062.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1915 ab.
Längste Dauer: 30. Oktober 1927.
. Die Erfindung betrifft eine Vervollkommnung der durch das Patent 272062 geschützten Protzverbindung
zwischen Vorder- und abkuppelbarem Hinterwagen. Die Vervollkommnung bezweckt
einerseits eine erleichterte Herstellung einer sachgemäßen Protzverbindung, anderseits
eine erhöhte Sicherheit der letzteren.
Die Erfindung besteht darin, daß der Auflagerrand der glocken- oder schalenförmig ausgebildeten
Protzöse.am vorderen Ende rundstabartig gestaltet, und diesem Ende gegenüberliegend
an dem entsprechend glocken- oder ' schalenförmig ausgebildeten Protzhakenteil ein
Uberwurfhebel drehbar gelagert ist, - der in niedergelegter Stellung über dem Auflagerrand
der Protzöse vortritt und durch Sicherung mittels eines Vorsteckers eine vorläufige Kuppelung
von Protzöse und Protzhaken bewirkt, die dann leicht und sicher in die endgültige
Kuppelung übergeführt werden kann. .
Die Zeichnungen veranschaulichen den Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen, die sich lediglich dadurch voneinander
unterscheiden, daß eine längsgerichtete Verschiebung von Protzöse und Protzhaken in
die eigentliche Schlußlage in dem einen Falle durch eine innere Verbreiterung der Protzöse,
im anderen Falle durch eine besondere Einrichtung des Überwurf hebeis bewirkt wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen die erste Ausführungsform in Fig. 1 in der provisorischen
Kuppelstellung, in Fig. 2 in der Schlußlage. . Fig. 3 ist ein Grundriß zu Fig. 2.
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Der in der Mitte des glocken- oder schalenförmigen
Hohlraumes mit einem konischen Zapfen 1 versehene Protzhaken 2 ist in bekannter
Weise um den Bolzen 3 drehbar an der Zugstange 4 gelagert. Der Lagerteil ist nach
oben, zu bockartig verlängert und darin ein Uberwurfhebel 5 drehbar gelagert. Letzterer
kann in niedergelegter Stellung mittels eines in den Lagerbock eingeführten Vorsteckers 6 gesichert
werden. Der Auflagerrand 7 der Protzöse 8 ist am vorderen Ende rundstabartig gestaltet.
An der Innenseite ist das vordere Ende der Protzöse am oberen Rande derart verbreitert,
daß sie sich in der Schlußlage mit diesem verbreiterten Innenrande 9 an den Mittelzapfen 1 dicht anlegt.
Die Kuppelung von Vorder- und Hinterwagen vollzieht sich in folgender Weise. Sobald die
Protzöse so weit über den Mittelzapfen des Protzhakens
geschoben ist, daß sie mit dem rundstabartigen Rande 7 auf dem oberen Rande der glockenförmigen Aushöhlung des Protzhakens
aufruht, wird der mit einem Griff 10 versehene, bis dahin in nach rückwärts umgelegter Stellung
gehaltene Uberwurfhebel 5 niedergelegt und in dieser Stellung mittels des Vorsteckers 6 gesichert
und so eine einstweilige Kuppelung herbeigeführt. Beim Anfahren kommt der Mittelzapfen
ι gegen den unteren Teil am vorderen Ende der Protzöse 8 zu liegen und nimmt so den
Hinterwagen mit. Sobald Vorder- und Hinterwagen auf ebenes Gelände gelangen, senkt sich
die Lafette, so daß schließlich die Protzöse 8
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in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage Zum Protzhaken kommt. In dieser Schlußlage werden
Protzöse und Protzhaken in der in der Patentschrift 272062 erläuterten Weise mittels selbsttätig
wirkender Riegel festgelegt. Die Protzöse 8 liegt in dieser Stellung mit ihrem verbreiterten
Innenrande 9 am Mittelzapfen 1 dicht an und entlastet hierdurch den glockenförmigen
Teil des Protzhakens.
. Bei dem durch die Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichten
Ausführungsbeispiel ist der Überwurf hebel
5 armartig verlängert und am oberen Ende mit einem sich auf die Spitze des Mittelzapfens
ι auflagernden Kopfe 11 versehen, der
in der Mittelachse des Zapfens 1 als Bolzen 12
ausgebildet ist, an dem eine Kette 13 angreift.
Das andere Ende der Kette wird von einem Haken 14 gebildet.
Die Protzöse 8 weist bei vorliegendem Ausführungsbeispiel keine innere Randverbreiterung
auf, .so daß die schlitzartige öffnung nach beiden Richtungen von der Ösenmitte aus gleich weit
reicht, wie dies Fig. 6 erkennen läßt. Auf dem Lafettenschwanz ist ein Lagerbock 15 angebracht,
in dem eine Exzenterwelle 16 gelagert ist. Die Welle trägt einen Hebelarm 17 und
greift mit ihrem Exzenter in den Haken 14 der Kette 13 ein.
Die einstweilige Kuppelung wird bei diesem Ausführungsbeispiel in genau derselben Weise
herbeigeführt wie bei dem erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel, und der Uberwurfhebel 5
hierbei zunächst ebenfalls mittels des Vorsteckstiftes 6 gesichert. Zugleich wird .die Kette 13
in die Exzenterwelle eingehakt, der Hebel 17 nach hinten umgelegt und mittels Vorsteckstiftes
18 gesichert. x
Auch hier wird beim Anfahren der Hinter-. wagen zunächst vom Mittelzapfen ι mitgenommen.
Sobald sich aber auf ebenem Gelände die Lafette herabsenkt, tritt die geeignet kurz
bemessene Kette 13 als Zugorgan in Wirkung und. holt hierbei den Hinterwagen gleichzeitig
derart heran, daß Protzöse und Protzhaken in die aus Fig. 5 ersichtliche Schlußstellung gelangen.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die endgültige Sicherung der Kuppelung mittels
selbsttätig wirkender, gemäß Patent 272062 eingerichteter Riegel.
Ein Teil der Zugkraft wird auch bei dieser gesicherten Schlußstellung von Protzöse und Protzhaken
durch die Kette auf die Lafette übertragen.
Beim Entkuppeln wird der Handhebel 17 nach vorheriger Entfernung des Vorsteckers 18
nach rückwärts umgelegt, worauf die Kette 13 aus dem Exzenter der Welle 16 ausgehakt werden
kann. Es ist dann nur noch erforderlich, den Vorstecker 6 herauszuziehen und die selbsttätig
wirkenden Verschlußriegel auszurücken.
Claims (3)
1. Protzverbindung von Vorder- und abkuppelbarem
Hinterwagen nach Patent 272062, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herbeiführung einer vorläufigen, von der
gegenseitigen Winkellage von Vorder- und Hinterwagen unabhängigen Kuppelung von Protzhaken (2) und Protzöse (8) der Auflagerrand
(7) der letzteren am vorderen Ende rundstabartig gestaltet und diesem Ende
gegenüberliegend auf dem Protzhaken ein Überwurf hebel (5) angeordnet ist, der über
den Auflagerrand der Protzöse niedergelegt und in dieser Stellung gesichert werden kann.
2. Protzverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende
der Protzöse innen derart verstärkt ist, daß beim Übergang aus einer zwischen Protze
und Lafette im lotrechten Sinne vorhandenen Winkelstellung in die normale Schlußlage,
die Protzöse (8) unter Entlanggleiten ihrer Verstärkung (9) am Mittelzapfen (1) in die
Schlußlage zum Protzhaken (2) gebracht wird.
3. Protzverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei freier Schlitzöffnung
der Protzöse (8) der Uberwurfhebel (5) mit einer auf der Spitze des Mittelzapfens
(1) des Protzhakens aufnähenden Verlängerung
versehen ist, die mittels einer unter Exzenterwirkung o. dgl*, stehenden Kette (13)
derart mit der Lafette gekuppelt werden kann, daß die Öse (8) bei Eintritt der normalen
Lage von Protze und Lafette durch den mittels der Kette auf letztere ausgeübten
Zug in die Schlußlage Zum Protzhaken (2) vorgeschoben wird. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290754C true DE290754C (de) |
Family
ID=545687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290754D Active DE290754C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290754C (de) |
-
0
- DE DENDAT290754D patent/DE290754C/de active Active
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