DE2907345C2 - Haustürvordach - Google Patents

Haustürvordach

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DE2907345C2
DE2907345C2 DE19792907345 DE2907345A DE2907345C2 DE 2907345 C2 DE2907345 C2 DE 2907345C2 DE 19792907345 DE19792907345 DE 19792907345 DE 2907345 A DE2907345 A DE 2907345A DE 2907345 C2 DE2907345 C2 DE 2907345C2
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Ernst 8901 Neusäß Braun
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/005Rigidly-arranged sunshade roofs with coherent surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Haustürvordach mit einem im wesentlichen rechteckigen Rahmen, der über ein Scharnier mit der Hauswand verbindbar ist, von dem ein erstes, an der Hauswand zu befestigendes Scharnierband mehrere Löcher zum Durchtritt von Befestigungsschrauben aufweist, während das zweite Scharnierband an der Rahmenrückwand angeordnet ist und über einen sich parallel zur Längsrichtung der Rahmenrückwand erstreckenden Scharnierbolzen mit dem ersten Scharnierband verbunden ist
Bei einem derartigen bekannten Haustürvordach (US-PS 39 11 633) ist das Scharnier vorgesehen, damit das 1 laustürvordach auf eine gewünschte Dachneigung eingestellt werden kann, die ein einwandfreies Ablaufen des Wassers gewährleistet. Die Abstützung des Vordaches erfolgt durch vertikale Pfosten, die das freie, vordere Erde des Haustürvordaches tragen. Damit diese Pfosten die Last aufnehmen können, ist für jeden Pfosten ein Fundament erforderlich, und außerdem muß das untcrc Ende des Pfostens mit diesem Fundament in geeigneter Weise verbunden werden. Eine Justierung der üachneigung ist nur dadurch möglich, daß man zwischen das untere Ende des Pfostens und das Fundament entsprechende Distanzplatten einlegt. Die Montage des
r> Haustürdaches wird auch dadurch erschwert, daß sich dasselbe nur in einem begrenzten Winkel nach unten und keinesfalls so weit abkhippen läßt, daß es senkrecht herunterhängt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß der Scharnierbolzcn am oberen Knde der Rahmcnrückwand angeordnet ist. Man kann zwar jeweils das eine Scharnierband unabhängig von dem Vordach an der Hauswand befestigen, jedoch ergeben sich dann bei der Verbindung mit dem zweiten Scharnierband Schwierigkeiten. Führt man den Scharnierbolzen so aus, daß er ein Teil eines die Rahmenrückwand bildenden Aluminium-Strangprcßprofiles bildet und daß er hohl ausgebildet ist und an einer Stelle einen axial verlaufenden Längsschlitz aufweist, wobei die Lagerpfanne ebenfalls Bestandteil eines Aluminium-Strangpreßprofiles ist und einen nach vorne hin offenen Längsschlitz aufweist, dann ist ein Einhängen des Scharnierbolzcns nur möglich, wenn man das Haustürvordaeh gegenüber der durch die Lagerpfanne hindurchgehenden Horizontalebenc um etwa 30" nach oben verschwenkt. Da sich jedoch die Lagerpfanne bereits in einer Höhe von etwa 2,2 bis 2,5 m befindet und das Haustürvordaeh ein erhebliches Gewicht besitzt, benötigt nan für diese Art der Montage ein Gerüst. Ein derartiges Gerüst ist auch dann erforderlich, wenn man keine durchgehenden Lagerpfannen und Scharnierbolzen, sondern axial kurze Lagerpfannen und Scharnierbolzen verwendet und den Scharnierbolzen von der Seite her in die Lagerpfanne einschiebt. Bei breiteren Haustürvordächern führt dies zu Schwierigkeiten, denn bereits ein geringes Verkanten führt zur
hs Verklemmung beider Teile. Außerdem darf die Hauswand neben dem Haustürvordaeh keinerlei Vorsprünge aufweisen, denn sonst ist diese Art der Montage nicht möglich. Zu berücksichtigen ist ferner, daß das Haustür-
vordach in annähernd waagerechter Stellung mit seinen Scharnierbolzen in die Lagerpfanne eingeschoben werden muß, was ebenfalls nur mit Hilfe eines Gerüstes möglich wäre.
Der Erfindung Hegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Haustürvordach der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welches in einfacher Weise freitragend an einer Hauswand montierbar und dessen Dachneigung nach erfolgter Anbringung an der Hauswand auch noch in einfacher Weise justierbar isi.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Scharnierbolzen in der Nähe der Unterkante der Rahmenrückwand angeordnet ist, daß die Löcher im ersten Scharnierband als sich senkrecht zu dem Scharnierbolzen erstreckende Langlöcher ausgebildet sind, daß am ersten Scharnierband in der Nähe seines vom Scharnierbolzen abgewandien oberen Randes mindestens ein sich senkrecht zu dem ersten Scharnierband erstreckender, mit einem Außengewinde versehener Haltebolzen festlegbar ist, daß im zweiten Scharnierband in der Nähe seines vom Scharnierbolzen abgewandten freien Randes mindtstens eine Bohrung vorgesehen ist, durch die der Haltebolzen tretbar ist, und daß das zweite Scharnierband mittels zu beiden Seiten des zweiten Scharnierbandes vorgesehener Muttern entlang des Haltebolzens an diesem fcsllegbar ist.
Durch die Anordnung des Scharnicrbolzens in der Nähe der Unterkante der Rahmenrückwand muß sich das Haustürvordach vollständig in seine vertikale Stellung herunterklappen. In dieser Stellung kann es ohne weiteres auch ohne Gerüst leicht gehandhabt werden. In abgeklappter Stellung des Haustürvordaches werden die ersten Scharnierbänder mittels Befestigungsschrauben zunächst lose mit der Hauswand verbunden. In abgeklappter Lage läßt sich das Haustürvordach leicht handhaben, denn die Vorderwand des Haustürvordaches bzw. des Rahmens befindet sich hierbei unten, d. h. in einer bequemen Arbeitstage. Man kann nun das Haustürvordach in einer Richtung parallel zur Wandebene waagerecht ausrichten, indem man eine Wasserwaage auf die Rahmenrückwand des heruntergeklappten Haustürvordaches aufsetzt. Die Langlöcher im ersten Scharnierband erleichtern dieses Ausrichten. Anschließend werden alle Befestigungsschrauben fesi angezogen. Das Haustürvordach wird dann un seiner nach unten hängenden Rahmenvorderwand erfaßt und nach oben geklappt. Mittels der zu beiden Seiten oes /.weilen Scharnierbandes vorgesehenen Muttern kann man nun das Haustürvordach in seiner zweiten Richtung, d. h. in einer Richtung senkrecht zur Hauswand genau ausrichten, wobei man auch eine zum Wasserablauf gewünschte geringe Neigung, von der Hauswand weg, einstellen kann. Ist der Rahmen auf die gewünschte Neigung eingestellt, so wird die als Kontermutter dienende zweite Mutter angezogen und die Montage ist damit beendet. Für Reparaturzwecke kann die Verbindung auch wieder gelöst werden, um das Haustürvordach in heruntergeklappter Stellung reparieren zu können. Da das Haustürvordach durch die Haltebolzen freitragend gehalten wird, entfallen zusätzliche Stützen, Fundamente für die Stützen und ein Ausrichten der Stützen. Die Haltebolzen mit den auf ihnen angeordneten Muttern haben eine zweifache Funktion. Sie dienen dazu, das Haustürvordach in hochgeschwenktcr Stellung freitragend zu halten und außerdem ist mit ihnen eine justierung der Dachneigung des Hausliirvordaehes möglich, so daß das Wasser in der gewünschten Weise ablaufen kann.
Um die Montage noch weiter zu erleichtern, ist es zweckmäßig, wenn mindestens eines der Langlöcher des ersten Scharnierbandes zum Durchtritt des Schraubenkopfes der Befestigungsschraube schlüsseliochförmig erweitert ist Wenn ein durchgehendes Scharnier verwendet wird, dann ist es zweckmäßig, zwei in Abstand voneinander angeordnete Langlöcher schlüsseliochförmig zu erweitern. Bei Verwendung von zwei Scharnieren kann jedes erste Scharnierband dieser beiden Scharniere ein schlüsseliochförmig erweitertes Langloch aufweisen. Die Montage kann dazu erfolgen, daß man zunächst nur zwei Befestigungsschrauben in die Wand einschraubt, die lediglich in genauem Abstand und in etwa in gleicher Höhe an der Hauswand angeordnet sein müssen. Den genauen Abstand kann man mittels einer Schablone festlegen. An diese beiden Befestigungsschrauben kann man dann das oder die ersten Scharnierbänder dank der schlüsseliochförmig erweiterten Langlöcher anhängen. Anschließend werden die übrigen Befestigungsschrauben eingeschraubt und das herunterhängende Hausiürvordach kann dann vor dem Festziehen dieser Befestigungsschrauben in einer Richtung parallel zur Hauswand waagerecht ausgerichtet werden. Die folgenden Montageschritte wurden bereits oben beschrieben.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
Die Erfindung ist in folgendem, anhand von mehreren in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es /.eigt
jo F i g. 1 die Draufsicht auf den Rahmen des Haustürvordaches, teilweise an der Hauswand montiert in heruntergeklappter Stellung des Rahmens,
Fig.2 Einzelheiten dieser Draufsicht in größerem Maßstab,
J5 F i g. 3 die zugehörige Seitenansicht, teilweise geschnitten,
F i g. 4 einen Schnitt durch das fertig montierte Haustürvordach,
F i g. 5 eine Moniagehilfsvorrichtung,
F i g. 6 einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel mit heruntergeklapptem Vordachrahmen, F i g. 7 einen Schnitt durch dieses Ausführungsbeispiel mit fertig montiertem Vordachrahmen.
In der Zeichnung ist mit 1 der gesamte Rahmen des
"»■> Haustürvordaches bezeichnet, welcher eine in fertig montiertem Zustand der Hauswand zugekehrte Rahmenrückwand 2, zwei sich senkrecht zu der Rahmenrückwand erstreckende Seitenwand-Rahmenprofile 3 und ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Vorderwand-Rahmenprofil aufweist. Diese vier Teile bilden zusammen einen rechteckigen Rahmen.
In der Nähe der beiden Enden der Rahmenrückwand 2 sind zwei insgesamt mit den Bezugszeichen 4 bezeichnete Scharniere vorgesehen. Da die beiden Scharniere
« gleichartig ausgebildet sind, ist nur eines dieser beiden Scharniere näher beschrieben und es sind für beide Scharniere die gleichen Bezugszeichen verwendet. Jedes dieser beiden Scharniere betteht aus einem ersten Scharnierband 5, und einem zweiten Scharnierband 6,
w) die durch einen Scharnierbolzen 11 miteinander gelenkig verbunden sind. Das an der Hauswand zu befestigende Scharnierband 5 weist mehrere, sich senkrecht zur Bol/.enaehse erstreckende Langlöcher 8, 8a auf, eines dieser Langlöcher nämlich das Langloch 8a ist
br> schlüsseliochförmig erweitert. Das erste Scharnierband 5 besitzt in der Nähe seines freien oberen Randes 5a mindestens ein Muttergewinde 7. Bei schweren Haustürvordächern können auch zwei derartige Mutteree-
winde vorgesehen sein. Das zweite Scharnierband 6 ist an der Rahmenrückwand 2 mittels der Schrauben 9 befestigt, wobei diese Schrauben 9 durch die Rahmenrückwand 2 und eine an der Innenseite der Rahmenrückwand 2 vorgesehene Verstärkungsplatte IO hindurchgeführt sind. Das zweite Scharnierband 6 ist an der Rahmenrückwand 2 so angebracht, daß der Scharnierbolzen in der Nähe der Rahmenunterkantc la und parallel zu dieser angeordnet ist. Das zweite Scharnierband weist in der Nähe seines vom Scharnierbolzen 11 abgewandten, oberen Randes 6a einen in einer Bohrung 12 drehbaren und verschiebbaren, mit einem Außengewinde versehenen, Haltebolzen 13 auf. Die Rahmenrückwand 2 und die Verstärkungsplatte 10 sind mit entsprechenu€n, zu u£r LjGiirurig iCGaXiäicii Bohrungen ΐ2<? Versehen. Auf dem Haltebolzen sind ferner zwei Muttern 14 und 15 angeordnet, von denen eine zwischen dem ersten Scharnierband 5 und dem zweiten Scharnierband 6 vorgesehen ist und die andere an der Innenseite der Verstärkungsplatte 10. Der Haltebolzen 13 ist in das Muttergewinde 7 einschraubbar.
Es wäre auch denkbar, die Anordnung von Haltebolzen und Muttergewinde in umgekehrter Weise zu treffen. Dies würde bedeuten, daß dann ein Haltebolzen in Form eines Stehbolzens drehfest mit dem ersten Scharnierband 5 verbunden wäre, und daß im zweiten Scharnierband 6 sowie der Verstärkungsplattc und der Rahmenrückwand lediglich eine Bohrung vorgesehen wäre. Auf dem Stehbolzen wurden dann ebenfalls zwei Muttern angeordnet sein und zwar eine zwischen den beiden Scharnierbändern 5 und 6, und die andere an der Innenseite der Verstärkungsplatte 10.
Die Verstärkungsplatte 10 weist vorteilhaft an einem Rand ein sich senkrecht zu der Ebene der Verstärkungsplatte erstreckendes U-Profil 16 auf (F i g. 2). welches an der Innenseite des sich senkrecht zur Rahmenrückwand 2 erstreckenden Seitenwand-Rahmenprofil 3 anliegt. Es kann auch auf andere Weise mit dem Scitenwand-Rahmenprofil verbunden sein. Durch dieses U-Profil werden die auf das Haustürvordach wirkenden Kräfte direkt auf die Verstärkungsplatte und von dieser auf das erste Scharnierband 5 übertragen. Durch das U-Profil wird die Stabilität des Vordaches wesentlich erhöht.
Die Montage des neuen Haustürvordaches wird in folgender Weise durchgeführt:
Zunächst werden an der Hauswand in der gewünschten Höhe Löcher und Dübel für zwei in Abstand a der beiden schlüsseilochförmigen Ausnehmungen 8a der Scharnierbänder 5 angeordnete Befestigungsschrauben 18 vorgesehen. In diese Dübel werden die beiden Befestigungsschrauben eingeschraubt. Die beiden Scharnierbänder 5 werden dann mit ihren schlüsseilochförmigen Ausnehmungen 8a an den beiden Befestigungsschrauben 18 eingehängt, wobei der Rahmen 1 bzw. das Haustürvordach senkrecht nach unten abgeklappt ist d. h. sich in etwa parallel zur Hauswand erstreckt. In dieser abgeklappten Lage läßt sich das Haustürvordach leicht handhaben, denn die Vorderwand des Haustürvordaches bzw. des Rahmens befindet sich hierbei unten, d. h. in einer bequemen Arbeitslage. Nachdem die Scharnierbänder 5 eingehängt sind, werden auch die übrigen Befestigungsschrauben in die Langlöcher 8 eingeschraubt und teilweise festgezogen. Man kann nun, indem man eine Wasserwaage auf die Rahmenrückwand 2 des heruntergeklappten Rahmens aufsetzt, das Haustürvordach in einer Richtung parallel zur Wandebene waagerecht ausrichten. Anschließend werden alle Befestigungsschrauben fest angezogen. Der Rahmen 1 wird dann an seiner nach unten hängenden Vorderwand erfaßt und kann, wie mit dem Pfeil B angedeutet, in verhältnismäßig einfacher Weise nach oben geklappt werden. Nunmehr wird der Haltebolzen 13 an jedem Scharnier 4 in das Muttergewinde 7 eingeschraubt. Mittels der auf jedem Haltcbolzen 13 vorgesehenen Mutter 15 kann man nun den Rahmen I in der zweiten Richtung, d. h. in einer Richtung senkrecht zur Hauswand genau ausrichten, wobei man auch eine zum Wasserab-
in lauf gewünschte geringe Neigung, von der Hauswand weg, leicht einstellen kann. Ist der Rahmen 1 in der gewünschten Neigung eingestellt, so wird die zweite Mutter 14 angezogen und die Montage ist damit beendet. Für Reparaturzwecke kann diese Verbindung auch wieder gelöst werden, um das Hausiürvördaeh in heruntergeklappter Stellung reparieren zu können.
Die für die Befestigungsschrauben notwendigen Löcher können mittels einer Schablone an der Hauswand markiert werden. Eine andere Möglichkeit besteht ge maß F i g. 5 darin, daß man die beiden Scharnierbänder 5 von den Scharnierbändern 6 löst, wobei jedoch die Scharnierbolzen M an den Scharnierbändern 5 verbleiben. Auf diese Scharnicrbolzen 11 wird dann ein vom Hersteller des Haustürvordaches mitgeliefertes Di stanzrohr 19 passender Länge aufgesteckt. Es kann sich hierbei um ein billiges Kunststoffrohr handeln. Die beiden Scharnierbänder 5 sind dann durch das Distanzrohr 19 verbunden und bilden zusammen mit dem Distanzrohr eine genaue Bohrlehre. Diese Bohrlehre wird an die Hauswand angelegt und es können dann die für die Befestigungsschrauben notwendigen Löcher in einfachster Weise und sehr genau gebohrt werden. Anschließend werden die Scharnierbänder 5 von dem Distanzrohr 19 gelöst und wieder an die Seharnierbänder 6 angesteckt.
In F i g. 6 und 7 ist noch eine weitere vorteilhafte Ausführungsform dargestellt. Hierbei sind die beiden Seharnierbänder 5' und 6' als durchgehende, sich über die ganze Länge der Rahmenrückwand erstreckende Profi- Ie ausgebildet. Sie sind zweckmäßig aus Aluminium im Strangpreßverfahren hergestellt Das erste Scharnierbandprofil 5' weist an seinem unteren Rand eine nach oben offene, im Querschnitt im wesentlichen halbkreisförmige, durchlaufende Lagerpfanne 20 auf. Das erste Scharnierbandprofil 5' ist ferner mit Langlöchern 8' für die Befestigungsschrauben 18' versehen. In der Nähe des oberen Randes ist am ersten Scharnierbandprofil 5' eine T-Nut 21 vorgesehen, welche zur Aufnahme des dem T-Nut Profil angepaßten Kopfes 22 eines Haltebol zens 23 dient. Auf diesem Haltebolzen 23 ist zunächst nur eine Mutter 24 aufgeschraubt. Das zweite Scharnierbandprofil 6' weist an seinem unteren Rand einen in die Lagerpfanne 20 passenden, im wesentlichen zylindrischen, durchgehenden Wulst 25 auf. Das zweite Schar- nierbandprofil kann gleichzeitig die Rahmenrückwand bilden.
Die Montage des Haustürvordaches gemäß dem in F i g. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel an der Hauswand H kann so erfolgen, daß zunächst nur das Scharnierbandprofil 5' mittels der Befestigungsschrauben 18' an der Hauswand angebracht wird, wobei die vertikal verlaufenden Langlöcher β' das Ausrichten des Scharnierbandprofiles 5' in waagerechter Lage ermöglichen. Anschließend werden die Befestigungsschrauben 18' fest angezogen. Man kann daraufhin das Haustürvordach bzw. den Rahmen mit dem Wulst 25 in der Lagerpfanne 20 einhängen und zwar in etwa senkrecht nach unten hängender Lage. Nunmehr wird das Haus-
türvordach in Richtung B nach oben geschwenkt. Nach einem gewissen Schwenkwinkel greift die am zylindrischen Wulst vorgesehene Nase 25a in eine entsprechende Ausnehmung 20a im Scharnierbandprofil 5' ein, wodurch verhindert wird, daß der Wulst 25 aus der Lager- ■> pfanne 20 austritt. Das Haustürvordach wird nun ganz nach oben geschwenkt, wobei der I laltcbol/.cn 2.3 durch eine im Scharnierbandprofil 6' vorgesehene Bohrung 26 hindurchtritt. Auf das freie Ende des Haltebolzens 23 wird nunmehr die zweite Mutter 27 aufgeschraubt, mit der das Haustürvordach in der oben beschriebenen Weise ausgerichtet werden kann. Nach dem Ausrichten wird die erste Mutter 24 festgezogen. Ein an dem oberen Rand des Scharnierbandprofiles 5' vorgesehener Wetterschenke! 28 verhindert das Eindringen von Regenwasser zwischen die beiden Scharnierbandprofile 5' und 6'. Selbstverständlich ist nicht nur ein Haltcbolzen 23 vorgesehen, sondern zwei oder mehrere, je nach Größe und Gewicht des Haustürvordaches.
20
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
25
35
40
50
bO
65

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Haustürvordach mit einem im wesentlichen rechteckigen Rahmen, der über ein Scharnier mit der Hauswand verbindbar ist, von dem ein erstes, an der Hauswand zu befestigendes Scharnierband mehrere Löcher zum Durchtritt von Befestigungsschrauben aufweist, während das zweite Scharnierband an der Rahmenrückwand angeordnet ist und über einen sich parallel zur Längsrichtung der Kähmenrückwand erstreckenden Scharnierbolzen mit dem ersten Scharnierband verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnicrbolzcn (11,25) in der Nähe der Unterkante (\a) der Rahmenrückwand (2) angeordnet ist, daß die Löcher im ersten Scharnierband (5, 5') als sich senkrecht zu dem Scharnierbolzen (11, 25) erstreckende Langlöcher (8,8a, 8') ausgebildet sind, daß am ersten Scharnierband (5,5') in der Nähe seines vom Scharnierbolzen (11, 25) abgewandten, oberen Randes (5a) mindestens ein sich senkrecht zu dem ersten Scharnierband (5,5') erstreckender, mit einem Außengewinde versehener Haltebolzen (13, 23) festlegbar ist, daß im zweiten Scharnierband (6,6') in der Nähe seines vom Scharnierbolzen (11, 25) abgewandten, freien Randes (6a) mindestens eine Bohrung (12,26) vorgesehen ist, durch die der Haltebolzen (12,23) tretbar ist, und daß das zweite Scharnierband (6,6') mittels zu beiden Seiten des zweiten Scharnierbandes (6,6') vorgesehener Muttern (14, 15, 24, 27) entlang des Haltebolzens (13,23) an diesem festlegbar ist.
2. Haustürvordach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Scharnierband (5) mit einem Muttergewinde (7) versehen ist, in das der Haltebolzen (13) einschraubbar ist.
3. Haustürvordach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebolzen (23) mit dem ersten Scharnierband (5') drehfest verbunden ist.
4. Haustürvordach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines (Sa) aer Langlöcher (8, Sa) des ersten Scharnierbandes (5, 5') zum Durchtritt des Schraubenkopfes der Befestigungsschraube (18,18') schlüssellochförmig erweitert ist.
5. Haustürvordach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des zweiten Scharnierbandes (6) an der Innenseite der Rahmenrückwand (2) eine Verstärkungsplatte (10) vorgesehen ist, die eine mit der Bohrung (12) des zweiten Scharnierbandes (6) fluchtende Bohrung (\2a) für den Haltebolzen (13) aufweist.
6. Haustürvordach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Rand der Verstärkungsplatte (10) ein sich senkrecht zu dieser erstreckendes U-Profil (16) angeschweißt ist, welches an dem sich senkrecht zur Rahmenrückwand (2) erstreckenden Seitenwandrahmenprofil befestigt ist.
7. Haustürvordach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Scharnierbänder (5', 6') als durchgehende Profile, vorzugsweise als Aluminium-Strangpreßprofile, ausgebildet sind, das erste Scharnierbandprofil (5') an seinem unteren Rand eine nach oben offene, im Querschnitt im wesentlichen halbkreisförmige, durchgehende Lagerpfanne (20) aufweist, und das zweite Scharnierbandprofil (6') an seinem unteren Rand einen in die Lagerpfanne (20) passenden, im wesentlichen zylindrischen, durchgehenden Wulst (25) aufweist.
8. Haustürvordach nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand des ersten Scharnierbandprofiles (5') eine T-Nut (21) zur Aufnahme einer in die T-Nut (21) einschiebbaren Mutter oder des Kopfes (22) des Haltebolzens (23) vorgesehen ist
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