DE2906868C2 - Vorrichtung zum Einpressen von Fleisch - Google Patents
Vorrichtung zum Einpressen von FleischInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einpressen von Fleisch in einen Behälter mit einer luftdicht
abschließbaren, evakuierbaren Kammer und einem auf das Fleisch aufsetzbaren, auf- und abbewegba
ren Preßstempel.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 15 86 164 (Langen)bekannt
Loses in einen Behälter abgefülltes Fleisch, zum Beis spiel Schinken, welches in dem Behälter gekocht wird,
enthält Luft und andere Gase, die sich zum Teil innerhalb des Fleisches befinden oder als Blasen zwischen
den einzelnen zugeschnittenen Fleischstücken. Diese Luft- und Gaseinschlüsse verlassen nur zum TdI die
ίο Fleischmasse beim Kochen und erweisen sich später bei
der Aufbewahrung des gekochten Fleisches als nachteilig, weil sie unerwünschte Zersetzungsvorgänge begünstigen.
Durch die bekannte obige Vorrichtung läßt sich das Fsisch im Behälter so für das Kochen aufbereiten, daß
solche Luft- und Gaseinschlüsse reduziert und möglichst vermieden werden.
Bei der oben erwähnten bekannten Vorrchiung
(Langen) ist eine Preßkammer vorgesehen, in die das Fleisch eingelegt wird. Drei der Wände der Preßkammer
sind verschiebbar. Nach dem Einlegen des Fleisches wird die als Preßstempel wirkende erste horizontale
Kammerwand von einem Kolben angehoben und das Fleisch an die zweite Kammerwand angepreßt. Anschließend
wird durch einen weiteren Kolben die dritte vertikale Kammerwand nach rechts verschoben und das
vorgepreßte Fleisch e-;irch ein Führungsrohr in eine, in
einer Glocke befindliche Dose gedruckt, und die Kammer
und die Glocke evakuiert. Daraufhin wird nach Belüftung der Glocke die gefüllte Dose nach dem Herausfahren
der Glocke auf einem Tisch abgelegt.
Eine ähnliche Vorrichtung ist aus der CH-PS 4 85 417
(Sommer) bekannt. Diese Vorrichtung ist gegenüber der oben erwähnten Vorrichtung (Langen) einfacher im
Aufbau konstruiert. Hier ist eine Preßform vorgesehen, bei welcher die eine Längswand in einer Richtung quer
zur Längsmittelebene der Preßform und eine Stirnwand
in Längsrichtung der Preßform verschiebbar angeordnet ist. An der anderen Stirnseite ist ei'··-dem Querschnitt
der Preßform entsprechender Füllkorb abnehmbar angebracht, in welchem der Forminhait nach dem Pressen
durch die Bewegung der Stirnwand geschoben werden kann. An der den Füllkorb tragenden Stirnseite der
Preßform ist ein dieser gegenüber luftdicht schließendes Abschließelement vorgesehen. Der Innenraum der
Preßform ist über ein umsteuerbares Schaltorgan abwechselnd mit einem Vakuumbehälter oder der Außenluft
verbindbar. Auch bei dieser bekannten Anordnung wird durch Verschieben der einen Längswand das
so Fleisch zusammengepreßt, anschließend die Kammer evakuiert. Nach dem Zurückfahren der Längswand und
narh Verbinden der Kammer mit der Außenluft, wird das an der Stirnwand angeordnete Abschlußorgan geöffnet
und das zusammengepreßte Fleisch in den Füllkorb eingeschoben, der dann mit einem Deckel verschlossen
werden kann und sein Inhalt durch Kochen fertiggestellt.
Beide oben beschriebene Vorrichtungen erfordern einen beträchtlichen apparativen Aufwand.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung die bekannten
Vorrichtungen im Sinne einer Vereinfachung und einer Verminderung der Anzahl der benötigten Bauelemente
weiterzubilden.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß
bei der oben angegebenen Vorrichtung dadurch,
daß innerhalb der Kammer eine horizontale Führung vorgesehen ist, auf der bei geöffneter Kammer cine Pa-
leite ein- und ausfahrbar ist,
daß die Palette eine Aussparung aufweist, in weiche der
für die Aufnahme des Fleisches vorgesehene, als oben offene Kochform ausgebildete Behälter einsetzbar ist,
und daß die Palette einen Anschlag aufweist, durch welchen diese und die Kochform unterhalb des Preßstempels in einer bestimmten Lage zu diesem fixierbar ist
und daß die Palette einen Anschlag aufweist, durch welchen diese und die Kochform unterhalb des Preßstempels in einer bestimmten Lage zu diesem fixierbar ist
Das zu behandelnde Fleisch wird in die Kochform eingelegt diese in die Palette eingesetzt, und die letztere
bei geöffneter Kammer in diese eingefahren. Nach Schließen der Kammer und Entlüftung derselben wird
der Pre.ßstempel betätigt und das Heisch in der Kochform, welche in einer bestimmten Lage zum Preßstempel
fixiert ist, zusammengepreßt
Durch die kombinierte Einwirkung von Unterdruck und mechanischer Zusammenpressung wird das unerwünschte
Gas ausgetrieben und die Fleischmasse verdichtet. Du das Fleisch noch nach dem Ende der Evakuierung
unter dem Druck des Preßstempels verbleiben kann, gelangt auch anschließend, also nach Entlastung
und während des Kochvorganges, kein Gas mehr in die Fleischmasse hinein, so daß sich gegenüber mit ?iner eier
bekannten Vorrichtungen behandeltes Fleisch eine Verbesserung der Qualität ergibt.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß die öffnung der
Kammer an einer Längsseite vorgesehen und durch eine schwenkbare Tür (7,8) luftdicht verschließbar ist
Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist eine zweite,
gleichartig wie die erste ausgebildete Kammer vorgesehen, welche im Wechsel mit der ersten betreibbar ist.
Der Entgasungsvorgang, während dessen also die Kammer geschlossen ist, dauert eine relativ kurze Zeit, während
der Zeit die Bedienungsperson die zweite Kammer beschicken kann.
Sn einer weiteren Lösung der gestellten Aufgabe, bei
weicher eine Vergrößerung des Durchsatzes pro Zeiteinheit
erreicht wird, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die an die Evakuiervorrichtung anschließbare Kammer
unten ofen, luftdicht verschließbar, auf- und abbewegbar ausgebildet ist und den Preßstempel enthält und
daß ein schrittweise antreibbares Förderelement für mehrere hintereinander angeordnete Paletten vorgesehen
ist, deren Paletten einzeln nacheinander nach jedem Förderschritt in einer Funktionsstellung abgestützt auf
einer stabilen stationären Unterlage iur Ruhe kommen,
wobei durch die betreffende Palette der Boden der auf- und abbewegbaren, darauf abgesenkten, unten offenen
Kammer luftdicht verschließbar ist.
Ein Verfahren zum Beirieb einer Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß nach dem Einlegen des
zugeschnittenen Fleisches in die Kochform dieselbe in
die Kammer eingeschoben wird, die Kammer evakuiert, und das Fleisch durch den Preßstempel in die Kochform
gepreßt wird, die Kammer unter Normaldruck gesetzt und anschließend vom Preßstempel entlastet wird, anschließend
ein Deckel auf die Kochform aufgesetzt und die Heischfüllung in der verschlossenen Kochform gekocht
wird.
Es besieht auch die Möglichkeit, vor dem Ansetzen des Preßstempeis die Kammer auf eine erste Unterdruckstufe
von etwa 0,2 bis 0,4 Bar zu entlüften und dann bei angesetztem Preßstempel intensiver auf eine
/weite Unterdruckstufe von vorzugsweise 0,1 bis 0.18 Bar zu entlüften.
Die Erfindung wird nunmehr anhand zweier Ausführungsbeispiele,
die in do; Zeichnung dargestellt sind,
nührr erläutert.
Verfahrensbeispiel
2 kg (Kilogramm) zugeschnittener roher, im übrigen kochfertiger Schinken werden lose in eine oben offene
metallene Kochform eingefüllt, die durch diese Schinkenportion zu etwa 80% (Prozent) gefüllt Die so gefüllte
Kochform wird in eine luftdichte Kammer gebracht und innerhalb dieser Kammer auf 03 Bar entlüftet
Nachdem dieser Unterdruck 2 Sekunden angestanden
to hat, wird von oben auf die Fleischfüllung mit einem
flachen Preßstempel, der gleichmäßig auf die gesamte freie Oberfläche der Fleischfüllung angesetzt ist, mit
einer Kraft von 10 kp (Kilopond) die Fleischfüllung in
die Kochform gepreßt und dabei wird gleichzeitig der Unterdruck verstärkt auf 0,15 Bar. Der Preßstempel
und der erhöhte Unterdruck wirken eine Sekunde ein, dann wird Normaldruck in der Kammer hergestellt und
der Preßstempel entlastet und aus dem Wege gefahren,
die Kammer geöffnet und die Kochform mit der nun kochfertig lusammengepreßten, entgasten Fleischfüllung
entnommen. Dann wird die Kciiform mit einem
aufgespannten Deckel verschlossen, der einen elastischen Stempel aufweist, mit dem er von oben auf der
Füllung lastet und diese zusammengedrückt hält Die Füllung wird nun in der verschlossenen Kochform gekocht
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 teilweise aufgebrochen eine Palette mit einer darauf abgestellten, gefüllten Kochform und mit dem
Vorderteil des Preßstempels,
F i g. 2 von der Seite gesehen, teilweise aufgebrochen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach
der Erfindung, die mit zwei Kammern für Wechselbetrieb ausgestattet ist,
Fig.3 die Ansicht gemäß dem Pfeil IiI aus Fig.2,
wobei jedoch statt wie in F i g. 2 die linke, nun die rechte Tür geöffnet ist, und
Fig.4 ein zweites Ausführungsbeispiel mit Zuführung
der Paletten auf einem Förderband.
Gemäß F i g. 1 ist mit t eine Kunststoffpalette bezeic^net,
die oben eine Ausnehmung 2 aufweist, in die die oben offene, aus gegossenem Metall bestehende
Kochform 3 formschlüssig paßt, so daß sie nicht hin- und herrutschen kann. Mit 4 ist das Vorderteil eines Preßstempeis
bezeichnet, der gemäß Pfeil 5 nach un-en bewegt wird und auf die ganze freie Oberfläche der in der
Kochform 3 befindlichen Fleichfüllung 6 pressend ansetzbar ist.
Gemäß F i g. 3 sind zwei durch Türen 7 und 8 luftdicht verschließbare Kammern 9,10 nebeneinander angeordnet, die je an eine in einem Steuerkasten 11 untergebrachte Evakuierungsvorrichtung 24, 25 anschließbir sind. Zu der Evakuierungsvorrichtung für die Kammer 9 gehört ein Manometer 12 und zu der Evakuierungsvorrichtung für die Kammer 10 gehört ein Manometer 13. Mit 14 und 15 sind zwei auf- und abbewegbare Preßstempel bezeichnet, die innerhalb der Kammern angeordnet sind und in Pfeilrichtung 17 auf- und abbeweglich sind, während in α·.ι· betreffenden Kammer Unterdruck herrscht. Dis Preßstempel sind im Wechselbetrieb von außen durch in dem Steuerkasten 11 untergebrachte Vorrichtungen ansteuerbar. Die Kammern sind auf einem in F i g. 2 und 3 nur abgebrochen gezeichneten Schrank 18 montiert, dessen Oberseite als Arbeitsbühne 19 dient. Entlang dei Arbeitsbühne 19 ist für jede Kammer eine Palette 20, 21 in einer Schlittenführung 22, 23 horizontal beweglich, und zwar so weit in die Kammer einfahrbar, daß bei eingefahrener Palette die zugehöri-
Gemäß F i g. 3 sind zwei durch Türen 7 und 8 luftdicht verschließbare Kammern 9,10 nebeneinander angeordnet, die je an eine in einem Steuerkasten 11 untergebrachte Evakuierungsvorrichtung 24, 25 anschließbir sind. Zu der Evakuierungsvorrichtung für die Kammer 9 gehört ein Manometer 12 und zu der Evakuierungsvorrichtung für die Kammer 10 gehört ein Manometer 13. Mit 14 und 15 sind zwei auf- und abbewegbare Preßstempel bezeichnet, die innerhalb der Kammern angeordnet sind und in Pfeilrichtung 17 auf- und abbeweglich sind, während in α·.ι· betreffenden Kammer Unterdruck herrscht. Dis Preßstempel sind im Wechselbetrieb von außen durch in dem Steuerkasten 11 untergebrachte Vorrichtungen ansteuerbar. Die Kammern sind auf einem in F i g. 2 und 3 nur abgebrochen gezeichneten Schrank 18 montiert, dessen Oberseite als Arbeitsbühne 19 dient. Entlang dei Arbeitsbühne 19 ist für jede Kammer eine Palette 20, 21 in einer Schlittenführung 22, 23 horizontal beweglich, und zwar so weit in die Kammer einfahrbar, daß bei eingefahrener Palette die zugehöri-
ge Tür luftdicht verschließbar und damit die Kammer evakuierbar ist. Bei geöffneter Tür kann die Palette entlang
der Schlittenführung herausgezogen werden, wie für die Palette 20 in Fi g. 2 dargestellt, so daß sie bequem
mit einer neuen Kochform beschickt werden kann, nachdem die alte Kochform abgenommen worden
ist. Die beiden Kammern werden im Wechsel betrieben — nach Fig.2 ist gerade die linke Kammer geöffnet
und die Palette 20 ausgefahren, während die rechte Kammer geschlossen ist, während nach F i g. 3 die linke
Kammer geschlossen ist und die rechte Kammer zum Auswechseln der Kochform geöffnet ist.
Die wie in Fig. 1 dargestellt gefüllte Kochform wird auf die Palette gesetzt und in die geöffnete Kammer
eingefahren. Dann wird die Kammer verschlossen, auf die erste Unterdruckstufe evakuiert, dann wird der
Preßstempel unter Aufrechterhaltung von Unterdruck nach unten gefahren, preßt die Fleischfüllung zusammen,
während gleichzeitig die KsiTiiTiCr HGCu WCitCr
evakuiert wird, dann wird die Kammer wieder auf Normaldruck gebracht und der Preßstempel wieder nach
oben gefahren, die Tür wird geöffnet und die Palette herausgezogen und die Kochform gegen eine andere
ausgetauscht. Die andere Kammer wird im Wechsel dazu betrieben, sie ist also geschlossen, während die eine
Kammer geöffnet ist, und umgekehrt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 gelangen die Paletten 40,41,42 mit darauf abgestellten, gefüllten
Kochformen 43,44,45 durch schrittweisen Vortrieb des
oberen Trumms 46 ι ines im übrigen nicht dargestellten
Förderbandes in Pfeilrichtung 47 einzeln nacheinander nach jedem Förderschritt in eine Funktionsstellung, in
der sich in der Zeichnung die Palette 40 befindet. In dieser Funktionsstellung befindet sich die Palette 40 unterhalb
der Kammer 48, die mitsamt ihres zugehörigen Steuerkastens 49 durch ein stationäres Hubaggregat 50
in Pfsi!richiiine 51 suf- und sbbewe°bar ist. Die Κ.3Π1-mer
48 ist nach unten offen und im übrigen geschlossen und wird zum Betrieb auf die Palette 40 abgesenkt, so
daß die Palette 40 die untere öffnung der Kammer, in der sich dann die auf der Palette 40 stehende Kochform
befindet, luftdicht verschließt. Die Palette 40 findet dabei Widerlager in stationären Stützen 52, 53 an allen
vier Ecken. Die nun luftdicht geschlossene Kammer wird durch die in dem Steuerkasten 49 untergebrachte
Evakuierungsvorrichtung 54 evakuiert, dann senkt sich ein in der Kammer befindlicher Preßstempel 55 auf die
in der Kochform 43 befindliche Fleischmasse und preßt diese bei Unterdruck zusammen. Dabei wird der Unterdruck
aufrechterhalten, gegebenenfalls noch verstärkt, dann wird die Kammer wieder belüftet, der Preßstempel
abgenommen und die Kammer fährt wieder nach oben und gibt das Förderband frei für den nächstenFörderschritt,
mit dem die nächste Palette 41 in die Funktionsstellung der Palette 40 gelangt und die Palette 40
diese Funktionsstellung verläßt.
Es empfiehlt sich, die Kochformen anschließend, nachdem die Fleischmasse gemäß der Erfindung entlüftet
und zusammengepreßt wurde, mit einem aufspannbaren Deckel zu verschließen, der aufgesetzt mit einem
Druckstempel auf der Oberfläche der zusammengepreßten Fleischfüllung lastet, um beim Kochen der Volumenvergrößerung
der Fleischmasse entgegenzuwirken.
65
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Einpressen von Fleisch in einen Behälter mit mindestens einer luftdicht abschließbaren,
evakuierbaren Kammer und einem auf das Fleisch aufsetzbaren, auf- und abbewegbaren
Preßstempel dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb der Kammer (9) eine horizontale Führung (22) vorgesehen ist, auf der bei geöffneter Kammer (9) eine Palette (20) ein- und ausfahrbar ist,
daß innerhalb der Kammer (9) eine horizontale Führung (22) vorgesehen ist, auf der bei geöffneter Kammer (9) eine Palette (20) ein- und ausfahrbar ist,
daß die Palette (20) eine Aussparung aufweist, in welche der für die Aufnahme des Fleisches vorgesehene,
als oben offene Kochform ausgebildete Behälter (3) einsetzbar ist,
und daß die Palette (20) einen Anschlag aufweist, durch welchen diese und die Kochform (3) unterhalb
des Preßstempels (14) in einer bestimmten Lage zu diesem fixierbar ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daS die öffnung der Kammer an einer Längsseite vorgesehen und durch eine schwenkbare
Tür (7,8) luftdicht verschließbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite, gleichartig wie die erste Kammer
(9) ausgebildete Kammer (10), welche im Wechsel mit dieser betreibbar ist.
4. Vorrichtung zum Einpressen von Fleisch in einen Behälter mit einer luftdicht abschließbaren, evakuierbaren
Kammer und einem auf das Fleisch aufsetzbaren, auf und abbewegbaren Preßstempel, dadurch
gekennzeichnet, daß die an die Evakuierungs-Vorrichtung anschließbare Kammer unten offen,
'luftdicht verschließbar, aUt- t,nd ahbewegbar ausgebildet
ist und den Preßstempel enthält und daß ein schrittweise antreibbares Förderelement (46) für
mehrere hintereinander angeordnete Paletten (40, 41...) vorgesehen ist, deren Platten einzeln nacheinander
nach jedem Förderschritt in einer Funktionsstellung abgestützt auf einer stabilen Unterlage (52,
53) zur Ruhe kommen, wobei durch die betreffende Palette (z. B. 40) der Boden der auf- und abbewegbaren,
darauf abgesenkten, unten offenen Kammer verschließbar ist.
5. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1.2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß nach dem Einlegen des zugeschnittenen Fleisches in die Kochform dieselbe in die Kammer
eingeschoben, die Kammer evakuiert, das Fleisch durch den Preßstempel in die Kochform gepreßt,
die Kammer unter Normaldruck gesetzt und anschließend vom Preßstempel entlastet wird, anschließend
ein Deckel auf die Kochform aufgesetzt und die Fleischfüllung in der verschlossenen Kochform
gekocht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Ansetzen des Preßstempels zuerst auf einem Druck von etwa 0,2 bis 0, 4 Bar
entlüftet, und bei angesetztem Preßstempel auf etwa 0,1 bis 0,18 Bar entlüftet wird.
Priority Applications (1)
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| DE19792906868 DE2906868C2 (de) | 1979-02-22 | 1979-02-22 | Vorrichtung zum Einpressen von Fleisch |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792906868 DE2906868C2 (de) | 1979-02-22 | 1979-02-22 | Vorrichtung zum Einpressen von Fleisch |
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| DE2906868A1 DE2906868A1 (de) | 1980-09-04 |
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Family
ID=6063616
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| DE19792906868 Expired DE2906868C2 (de) | 1979-02-22 | 1979-02-22 | Vorrichtung zum Einpressen von Fleisch |
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Families Citing this family (4)
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| DE3234442A1 (de) * | 1982-09-17 | 1984-03-22 | Handsche, Hermann, 7820 Titisee-Neustadt | Vorrichtung zum aufbereiten von in einem formbehaelter befindlichem fleisch sowie damit durchfuehrbares verfahren |
| DE3729478A1 (de) * | 1986-09-10 | 1988-03-17 | Peter Sommer | Vorrichtung und verfahren zum entfernen von luft- und gaseinschluessen aus in eine kochform eingefuelltem fleisch und zusammenpressen desselben |
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