DE2902873C2 - Werkzeugrevolveranordnung - Google Patents
WerkzeugrevolveranordnungInfo
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Description
I 3 4
'Ϊ', Halses auf. schnitt 54 der Montagebohrung angeordnet und auf-
1ä gabelförmigen Trägers 20 und zeigt insbesondere die einer gelösten Position in bezug auf den Revolverkopf
k Einrichtungen zum lösbaren Erfassen der erweiterten 26 verschiebbar. Ebenso wie die Montagehülse 42 in den
? Köpfe 35 der vier gleichen Spannzapfen 33 auf dem 5 Montagebohrungen 25 trägt die Montagehülse 55 eine
5i Drehwerkzeughalter 31, während sich die Spamizapfen Anzahl von Rastkugeln 56 angrenzend an ihr unteres
t in den jeweiligen Montagebohrungen 25 der Schenkel Ende. Wenn die Montagehülse 55 aus ihrer dargestell-
\J richtungen sind insgesamt gleich aufgebaut, so daß nur der Montagebohrung 28 abgesenkt wird, sind die Rast-
■ii erläutert werden solL Die Montagehülse 55 steht an ihrem oberen Ende in
U Die Montagebohrung 25 ist zylindrisch ausgebildet, Gewindeeingriff mit dem unteren Ende einer aufrageni
ausgenommen eine ringförmige Erweiterung 40 angren- den Verbindungsstange 57, die innerhalb des Revolveri
zend an das Eintrittsende 4J. Eine Montagehülse 42 ist is kopfes 26 aufwärts und abwärts verschiebbar ist Die
¥i gleitend in der Montagebohrung 25 angebracht und auf- Verbindungsstange 57 wird lose durch eine schrauben-5V
wärts uiid abwärts in bezug auf den Träger 20 ver- förmige Druckfeder 58 umgeben, die sich zwischen eit
schiebbar. Eine Anzahl von Rastkugeln 43 befindet sich nem ringförmigen, innerhalb des Revolverkopfes 26 beil
in der Montagehülse 42 angrenzend an deren unteres festigten F-iderteller 59 und einem nicht gezeigten
Ii Ende. Wenn die Montagehülse 42 aur ihrer dargestell- 20 Flansch erstreckt, der an der Verba-angsstange 57 in
P ten Eingriffsposition in die gelöste Position innerhalb der Nähe des oberen Endes der Verbinde, agsstange be-
|: der Montagebohrung 25 mit Hilfe von Einrichtungen festigt ist Die Verbindungsstange 57 und die mit dieser
{i verschoben wird, die später erläutert werden sollen, verbundene Montagehülse 55 werden auf diese Weise
I? können die Rastkugeln 33 radial nach außen in die ring- federnd nach oben vorgespannt und normalerweise in
ft förmige Erweiterung 40 verschoben werden. 25 der darstellten Eingriffsposition in bezug auf den Re-
P An ihrem oberen Ende ist die Montagehülse 42 durch volverkopf 26 gehalten. Eine Schubstange 60 befindet
ψ Gewindeeingriff mit einer aufragenden Verbindungs- sich oberhalb und in Ausrichtung mit der Verbindungs-
'φ stange 44 verbunden, die gleitend in dem Träger 20 stange 57 und dient zum Absenken der Montagehülse
fi geführt ist Das obere Ende der Verbindungsstange 44 55 über die Verbindungsstange entgegen der Federkraft
O ist über ein Gabelgelenk 45 mit einem Kurbelarm 46 30 der Druckfeder 58.
Ai verbunden, der schwenkbar auf einem exzentrischen Zur Montage des Drehwerkzeugs 30 in einer Position
f; Zapfen 47 angebracht ist, der von einem Ende einer unterhalb des Trägers 20 und des Revolverkopfes 26
\- Kurbfclwelle 48 vorspringt, die in dem Träger 20 waage- können die Montagehülsen 42 innerhalb der Montagerechter Anordnung gelagert ist Auf der Kurbelwelle 48 bohrungen 25 in den Schenkeln 21 und 22 durch den
ist zwischen ihren Enden ein Ritzel 49 befestigt das mit 35 Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus der F i g. 4 in die geeiner
aufragenden Zahnstange 50 kämmt Die Zahnstan- iöste Position abgesenkt werden, in der sich die Rasikuge
kann aufwärts und abwärts durch einen nicht gezeig- geln 43 in den Montagehülsen 42 auf einer Höhe mit den
c ten, fluidbetätigten Zylinder über eine Verbindungs- ringförmigen Erweiterungen 40 befinden. Die Morüage-
A stange 51 bewegt werden. hülse 55 innerf halb der Montagebohrung 28 des Revol-5
Aus F i g. 4 geht hervor, daß die Kurbelwelle 48 einen 40 verkopfes 26 kann ebenfalls durch die Schubstange 60
weiteren exzentrischen Zapfen 47' am anderen Ende entgegen der Druckfeder 58 in die gelöste Position geaufweist
Dieser Zapfen 47' ist schwenkbar mit einem senkt werden, in der die Rastkugeln 56, die in der Mon-Kurbelarm
46' verbunden, wie es entsprechend bei dem tagehülse 55 gehalten werden, in Höhe der ringförmigen
Kurbelarm 46 der Fall ist Der Kurbelarm 46' ist ein Teil Erweiterung 53 liegen.
einer lösbaren Befestigungseinrichtung für eine der 45 Die Spannzapfen 33 und 34 auf dem Werkzeughalter
Momagebohrungen 25 des linken Schenkels 22. Dar- 31 können sodann in die jeweiligen Montagebohrungen
über hinaus sind ein weiterer Zahnstangen-Ritzel-Me- 25 und 28 eingeführt werden. Da die Montagehülsen 42
chanamus und eine weitere Kurbelwelle zur Betätigung und 55 in der gelösten Position stehen, werden die Rastder
lösbaren Eingriffseinrichtung für die beiden anderen kugeln 43 und 56 beim Einführen der Spannzapfen nach
Montagebohrungen 25 der Schenkel 21 und 22 vorgese- so außen in die ringförmigen Aussparungen 40 und 53
hen. Diese weiteren Mechanismen sind in F i g. 4 nicht durch die erweiterten Köpfe 35 und 39 verschoben. Di?
gezeigt Mit der aufwärtigen und abwärtigen Bewegung Spannzapfen 33 und 34 können auf diese Weise vollständer
Verbindungsstange 51 werden die vier Montagehül- dio· in die Montagebohrungen 25 und 28 eingeschoben
sen 42 innerhalb der Montagebohrungen 25 in bezug werden. Sodann können die Mo tagehülsen 42 und 55 in
auf die Schenkel 21 und 22 zwischen einer Eingriffsposi- 55 ihre angehobenen Positionen gt ,näß Fig. 4 snd 5 vertion
und einer gelösten Position verschoben. schoben werden, in denen die Rastkugeln 43 und 56 aus
F i g. 5 zeigt im einzelnen die Montagebohrung 28 in den ringförmigen Erweiterungen 40 und 53 austreten
dem Revolverkopf 26 sowie Einrichtungen zum lösba- und radial nach innen verschoben werden. Dadurch
ren Festhalten des erweiterten Kopfes 39 des mittleren werden die erweiterten Köpfe 35 und 39 der Spannzap-Spannzapfens
34 auf dem Drehwerkzeughalter 31. Die so fen 33 und 34 zuverlässig festgehalten und das Dreh-Montagebohrung
28 weist einen kegelförmigen unteren werkzeug 30 wird in seiner Position verriegelt.
Abschnitt 52 auf, der so geformt und dimensioniert ist, Wenn das Drehwerkzeug 30 in dieser Position an der daß er den kegelförmigen Schaft des mittleren Spann- Werkzeugmaschine befestigt ist, wird die obere Oberzapfens 34 aufnehmen kann. Über dem kegelförmigen fläche des Drehwerk euglialters 31 in enger Berührung unteren Abschnitt 52 befindet sich eine ringförmige Er- &s mit den Spannflächen 23 und 24 der Schenkel 21 und 22 Weiterung 53, und über iieser ein zylindrischer oberer des Trägers gehalten. Das Fußstück 36 des mittleren Abschnitt 54. Spannzapfens 34 des Drehwerkzeughalters 31 liegt dar-Eine Montagehülse 55 ist gleitend in dem oberen Ab- über hinaus gegen den ringförmigen Rand 29 an, der das
Abschnitt 52 auf, der so geformt und dimensioniert ist, Wenn das Drehwerkzeug 30 in dieser Position an der daß er den kegelförmigen Schaft des mittleren Spann- Werkzeugmaschine befestigt ist, wird die obere Oberzapfens 34 aufnehmen kann. Über dem kegelförmigen fläche des Drehwerk euglialters 31 in enger Berührung unteren Abschnitt 52 befindet sich eine ringförmige Er- &s mit den Spannflächen 23 und 24 der Schenkel 21 und 22 Weiterung 53, und über iieser ein zylindrischer oberer des Trägers gehalten. Das Fußstück 36 des mittleren Abschnitt 54. Spannzapfens 34 des Drehwerkzeughalters 31 liegt dar-Eine Montagehülse 55 ist gleitend in dem oberen Ab- über hinaus gegen den ringförmigen Rand 29 an, der das
Eintrittcende der Montagebohrung 28 des Revolverkopfes
26 umgibt Bei einer derartigen Abstützung kann das Drehwerkzeug 30 ohne weiteres für schwere
Schneidarbeiten eingesetzt werden.
Zum Entfernen des Drehwerkzeugs 30 können die Montagehülsen 42 und 55 innerhalb der Montagebohrungen
25 und 28 wiederum aus der Eingriffsposition in die gelösiie Position gesenkt werden. Die Rastkugeln 43
und 56 innerhalb der Montagehülsen können sich nun wiederum radial nach außen in die ringförmigen Erweiterungen
40 und 53 verschieben, so daß die erweiterten Köpfe 35 und 39 der Spannzapfen 33 und 34 freigegeben
werden. Dadurch kann das Drehwerkzeug 30 in einfacher Weise unterhalb des Trägers 20 und des Revolverkopfes
26 gelöst werden.
Ein weiteres Beispiel eines Drehwerkzeugs 30a ist in F i g. 6A (gezeigt. In diesem Falle befinden sich ebenfalls
auf der oberen Oberfläche des Drehwerkzeughalters 31 vier kurz« Spannzapfen 33, jedoch kein mittlerer Spannzapfen
entsprechend dem Spannzapfen 34 der F i g. 3. Lediglich das Fußstück des mittleren Spannzapfens 34
ist als Anüatz 36 auf dem Drehwerkzeughalter 31 vorgesehen.
Dieses Drehwerkzeug 30a kann unter dem Träger 20 und dem Revolverkopf 26 dadurch befestigt werden,
daß die vier Spannzapfen 33 in die entsprechenden Montage bohrungen 25 der Schenkel 21 und 22 eingeschoben
werden. Die erweiterer. Köpfe 35 dieser vier Spannzapfen 33 können lösbar befestigt werden, wie es
in F i g. 4 gezeigt ist Daher steht das Drehwerkzeug 30a ebenso wie das Drehwerkzeug 30 mit seinem Drehwerkzeughalter
31 in enger Berührung mit den Spannflächen 2$ und 24 der Schenkel 21 und 22 des Trägers,
und das Fußstück oder der Ansatz 36 des Drehwerkzeughalters liegt gegen den ringförmigen Rand 29 des
Revolverilcopfes 26 an.
Ein weiteres Ausführungsbeispiei eines Drehwerkzc!Ugs
30b gemäß F i g. 6B unterschiedet sich von dem Drehwericzeug 30a gemäß F i g. 6A darin, daß das Fußstück
oder der Ansatz 36 des Drehwerkzeughalters 31 fortgelassen ist Dieses Drehwerkzeug 30i>
wird ebenfalls dadurch an der Werkzeugmaschine befestigt, daß die vier Spannzapfen 33 in die entsprechenden Montagebohrungen
25 der Schenkel 21 und 22 eingeschoben werden. Der Werkzeughalter 31 des Drehwerkzeugs
306 kann auf diese Weise in enger Berührung mit den Bodenflächen 23 und 24 der Schenkel 21 und 22 gehalten
werden. Der Drehwerkzeughalter 31 kann weiterhin in Berührung gehalten werden mit dem ringförmigen
Rand 29 des Revolverkopfes 26, wenn die Oberfläche des Randes aur einer Ebene mit den Spannflächen 23
und 24 der Schenkel 21 und 22 liegt
Fig.6C zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des
Drehwerltzeugs 30c, bei dem lediglich der mittlere
Spannzapfen 34 mit dem Fußstück 36 auf dem Drehwerkzeughalter 31 ausgebildet ist Jas Drehwerkzeug
30c kann an dem Revolverkopf 26 mit Hilfe des mittleren Zapfens 34 befestigt werden, und es besteht nach
wie vor eine feste Verbindung zwischen dem Drehwerkzeughalter 31 und den Spannflächen 23 und 24 der
Schenkel 21 und 22 sowie über das Fußstück 36 und den ringförmigen Rand 29 an dem Revolverkopf 26.
Ein weiteres Beispiel eines Drehwerkzeugs 3Od gemäß
F i g. 7 unterscheidet sich von dem Drehwerkzeug 30 der F i g. 3 im wesentlichen durch den Aufbau des
Drehwerlizeughalters. Das Drehwerkzeug 3Od umfaßt
eine Grundplatte 61, die in der dargestellten Ausführungsforrn dreieckig ausgebildet ist und drei Schneidwerkzeuge
32 an den jeweiligen Ecken trägt Der mittlere Spannzapfen 34 ist im wesentlichen im Mittelpunkt
der Grundplatte 61 über ein Distanzstück 62 befestigt. Zwischen dem mittleren Spannzapfen 34 und dem Distanzstück
62 befindet sich ein Flansch 36a, dessen Funktion derjenigen des Fußstücks 36 gemäß F i g. 3,6A
und 6C entspricht.
Zwei weitere Distanzstücke 63 sind auf gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte 61, bezogen auf das
mittlere Distanzstück 62 befestigt. Am oberen Ende der beiden Distanzstücke ist jeweils parallel zur Grundplatte
61 eine rechtwinklige Befestigungsplatte 64 angebracht, die etwa die gleiche Größe wie die Spannflächen
23 und 24 der Schenkel 21 und 22 aufweisen. Die beiden Befestigungsplatten 64 tragen jeweils zwei Spannzapfen
33 zur Befestigung in den Montagebohrungen 25 jeweils eines der Schenkel 21 und 22.
Dieses Drehwerkzeug 3Od kann unter dem Träger 20 und dem Revolverkopf 26 in derselben Weise wie das
Drehwerkzeug 30 gemäß F i g. 3 montiert werden. Nach der Montage liegen die beiden Befestigungsplatten 64
dicht unterhalb der Spannflächen 23 und 24 der Schenkel 21 und 22; der mittlere Spannzapfen liegt mit seinem
Flansch 36a gegen den ringförmigen Rand 29 des Revolverkopfes 26 an. Bei diesem Drehwerkzeug 3Od entsprechen
daher die Grundplatte 61, die Distanzstücke 62 und 63 und die Befestigungsplatten 64 insgesamt dem Werkzeughalter
31 des Drehwerkzeugs 30.
Claims (2)
1. Werkzeugrevolveranordnung mit einem an ei- spiele der Erfindung anhand der Zeichnung, die auch die
nem Träger schwenkbar gelagerten Revolverkopf, 5 Figuren zum Stand der Technik enthält näher erläutert,
dessen Umfang eine am Träger vorgesehene Spann- F i g. 1 ist eine Teilansicht einer bekannten Ausfühfläche
benachbart ist, an der ein Drehwerkzeughai- rungsform einer Revolverkopfanordnung zur Aufnahter
lösbar befestigbar ist, der zusätzlich noch am me eines rotierenden Werkzeugs und eines starr an ei-Umfang
des Revolverkopfs lösbar befestigbar ist, nem Träger abgestützten Drehwerkzeugs;
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger to Fig.2 ist eine perspektivische Darstellung entspre-(20) als Gabel ausgebildet ist, auf deren beide Sehen- chend F i g. 1, zeigt jedoch das Drehwerkzeug nach dem kel (21,22} die Spannfläche (23,24) verteilt ist Lösen von dem Träger;
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger to Fig.2 ist eine perspektivische Darstellung entspre-(20) als Gabel ausgebildet ist, auf deren beide Sehen- chend F i g. 1, zeigt jedoch das Drehwerkzeug nach dem kel (21,22} die Spannfläche (23,24) verteilt ist Lösen von dem Träger;
2. Werkzeugrevolveranordnung nach Anspruch 1, F i g. 3 veranschaulicht eine Ausführungsform der Erdadurch
gekennzeichnet daß die Spannfläche (23, findung mit der Anordnung aus Träger, Revolverkopf
24) jedes der beiden Schenkel (21,22) in der gleichen is und Drehwerkzeug, bei der das Drehwerkzeug zur Ver-Ebene
liegt deutlichung von dem Träger und dem Revolverkopf gelöst ist;
F i g. 4 ist eine teilweise aufgeschnittene, vergrößerte
Teilansicht der F i g. 3 und veranschaulicht insbesondere
20 die Einrichtungen zur Befestigung des Drehwerkzeug-
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugrevolveranord- halters am Träger;
nung mit einem an einem Träger schwenkbar gelager- F i g. 5 ist eine vergrößerte, teilweise aufgeschnittene
ten Revolverkopf, dessen Umfang eine am Träger vor- Ansicht des Trägers und Revolverkopfes nach der
gesehene Spannfläche benachbart ist an der ein Dreh- F i g. 3 und veranschaulicht die Befestigungseinrichtung
werkzeughalter lösbar befestigbar ist, der zusätzlich 25 für den Drehwerkzeughalter;
noch am Umfang des Revolverkopfs lösbar befestigbar F i g. 6A bis SC sind perspektivische Darstellungen
ist. von abgewandelten Drehwerkzeughaltern;
Zur Erläuterung des Standes der Technik soll bereits F i g. 7 ist eine perspektivische Darstellung eines wei-
hier auf F i g. 1 und 2 der Zeichnung Bezug genommen teren Drehwerkzeughalters.
werden, die eine bekannte Revolverkopfanordnung an 30 F i g. 3 zeigt einen Träger 20, der in der Form eines
einer Werkzeugmaschine zeigen. umgekehrten U gabelförmig ausgebildet ist so daß zwei
Ein Revolverkopf l&zur Aufnahme eines rotierenden im Abstand liegende, nach unten gerichtete Schenkel 21
Werkzeugs ist an einer Seite des Trägers 11 befestigt, und 22 gebildet werden. Diese Schenkel 21 und 22 des
und ein Drehwerkzeug Γ2 wir/ unterhalb des Trägers Trägers 20 weisen Spannflächen 23 und 24 auf, die in
angebracht Das Drehwerkzeug 12 umfaßt einen Werk- 35 einer gemeinsamen waagerechten Ebene liegen. In die-
zeughalter 13 und ein Schneidwerkzeug 14, das an dem sen Spannfiächen 23 und 24 befinden sich jeweils zwei
Werkzeughalter befestigt ist. Der Werkzeughalter 13 Montagebohrungen 25, auf die später eingegangen wer-
des Drehwerkzeugs 12 ist mit Hilfe von Befestigungs- den soll.
einrichtungen 15 lösbar an einer Spannfläche 16 an der Zwischen den beiden Schenkein 21 und 22 befindet
Unterseite des Trägers 11 angebracht 40 sich ein Revolverkopf 26, dessen Bodenfläche 27 in einer
Bei dieser bekannten Konstruktion besteht der Nach- Ebene oberhalb der Ebene der Spannfiächen 23 und 24
teil, daß der Drehwerkzeughalter 13 nur durch Beruh- der Schenkel liegt. Der Revolverkopf 26 weist eine
rung mit der Spannfläche 16 gehalten wird. Der her- Montagebohrung 28 auf, deren Eintrittsöffnung durch
kömmliche Träger 11 ist so aufgebaut daß die Spannflä- einen angehobenen, ringförmigen Rand 29 umgeben ist
ehe 16 nicht in gewünschter Weise vergrößert werden 45 und zur Aufnahme eines nicht gezeigten drehbaren
kann, wenn das Drehwerkzeug 12 für schwere Schneid- Werkzeugs dient. Wie aus der folgenden Beschreibung
arbeiten eingesetzt werden soll. hervorgeht, dient diese Montagebohrung 28 am Um-
Aus der DE-OS 27 39 087 ist eine eingangs bezeichne- fang des Revolvirkopfs 26 ebenfalls zur Montage eines
te Werkzeugrevolveranordnung bekannt, bei der br- Drehwerkzeugs 30 unter dem Träger 20.
reits die Möglichkeit besteht, den Drehwerkzeughalter 50 Wie weiter aus Fi g. 3 hervorgeht, umfaßt das Drehzusätzlich an dem neben dem Träger angeordneten Re- werkzeug 30 einen kastenförmigen Drehwerkzeughalvolverkopf zu befestigen. Auch bei dieser Anordnung ist ter 31 und ein an diesem befestigtes, geeignetes jedoch nicht in allen Fällen eine ausreichende Abstüt- Schneidwerkzeug 32. Der Drehwerkzeughalter 31 weist zung des Drehwerkzeughalters gewährleistet. auf seiner oberen Oberfläche vier verhältnismäßig kur-
reits die Möglichkeit besteht, den Drehwerkzeughalter 50 Wie weiter aus Fi g. 3 hervorgeht, umfaßt das Drehzusätzlich an dem neben dem Träger angeordneten Re- werkzeug 30 einen kastenförmigen Drehwerkzeughalvolverkopf zu befestigen. Auch bei dieser Anordnung ist ter 31 und ein an diesem befestigtes, geeignetes jedoch nicht in allen Fällen eine ausreichende Abstüt- Schneidwerkzeug 32. Der Drehwerkzeughalter 31 weist zung des Drehwerkzeughalters gewährleistet. auf seiner oberen Oberfläche vier verhältnismäßig kur-
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei 55 ze Spannzapfen 33 gleicher Form auf, die durch die
einer solchen Anordnung die Abstützung des Dreh- Montagebohrungen 25 der Schenkel 21 und 22 aufge-
werkzeughalters zu verbessern. nommen werden können. Ein weiterer, längerer Spann-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, zapfen 34 ist in der Mitte der oberen Oberfläche des
daß der Träger als Gabel ausgebildet ist, auf deren beide Drehwerkzeughalters vorgesehen und kann durch die
Sehenkel die Spannfläche verteilt ist. μ Montagebohrung 28 des Revolverkopfes 26 aufgenom-
Die Spannfläche ist somit beiderseits des zwischen men werden.
den beiden Schenkeln des Trägers angeordneten Revol- Die vier gleichen Spannzapfen 33 erstrecken sich von
verkopfes angeordnet, so daß eine stabile Abstützung dem Drehwerkzeughalter 31 aufwärts bis zu erweiter-
des Drehwerkzeughalters an dem Revolverkopf und an ten Köpfen 35. Der mittlere Spannzapfen 34 ist auf ei-
den Schenkeln des Trägers zu beiden Seiten des Revol- 65 nem Fußstück 36 angeordnet und weist einen nach oben
verkopfes möglich ist. kegelförmig zusammenlaufenden Schaft 37 unmittelbar
Die Spannfläche jedes der beiden Schenkel liegt be- oberhalb des Fußstücks, einen Hals 38 oberhalb des
vorzugt in der gleichen Ebene; so ist der Drehwerk- Schaftes und einen erweiterten Kopf 39 oberhalb des
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