DE290107C - - Google Patents
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- closure
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- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 4
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/54—Gates or closures
- B65D90/62—Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening
- B65D90/623—Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening having a rotational motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 290107 KLASSE 81 e. GRUPPE
WILHELM SARVIin DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für Füllrümpfe, die jedesmal
vollständig entleert werden, so daß bei gefülltem Bunker das Abschlußorgan nur geöffnet,
nicht aber geschlossen zu werden braucht. Derartige Füllrümpfe werden namentlich zur
ra:chen Beladung von Eisenbahnwagen gebraucht. Das Material wird meist in kleinen
Mengen, in Drahtseilbahnwagen o. dgl., herangefördert und der Füllrumpf auf diese
Weise mit einer Menge gefüllt, die dem Inhalt eines Eisenbahnwagens entspricht. Durch
Öffnen des Verschlußorgans wird dann der ganze Bunkerinhalt in den Wagen abgelassen,
Ί5 und das Verschlußorgan ist bei geleertem Bunker
wieder zu schließen.
Damit eine rasche und gleichmäßige Beladung des Eisenbahnwagens über die ganze
Länge erreicht wird, müssen derartige Füllrumpfverschlüsse sehr große Abmessungen haben
— beispielsweise 3 m χ 1,5 m —, und es
ist daher bei den bekannten Konstruktionen für einen Arbeiter nicht möglich, das Verschlußorgan
rasch zu öffnen. Beispielsweise kann ein gewöhnlicher Flachschieber nur bei Einschaltung eines Getriebes mit sehr großer
Übersetzung bewegt werden, so daß es sehr lange dauert, bis der Arbeiter die Öffnung
hergestellt hat; die beabsichtigte Wirkung einer raschen Beladung wird auf diese Weise
nicht erzielt.
Andererseits gestattet die Anwendung von Klappen, die um eine in ihrer Ebene liegende
Achse schwingen und sich unter dem Druck des Materials von selbst öffnen, keine Regelung
des Ausflusses. Auch ist der vom Material ausgeübte Druck auf eine derartige Klappe so groß, daß es für den Arbeiter kaum
möglich ist, den Riegel fortzuziehen.
Gemäß vorliegender Erfindung ist nun die Aufgabe in der Weise gelöst, daß ein beim
Schließen nach oben sich bewegendes Abschlußorgan benutzt wird, dessen Drehachse
erheblich höher liegt als die Resultierende des von dem Material auf das Abschlußorgan ausgeübten
Druckes, und so weit von der Abschlußfläche entfernt ist, daß die an der Abschlußfläche
wirkende Reibung ein Drehmoment ausübt, das dem von dem Druck des Materials herrührenden Moment ungefähr gleich
ist, so daß die beiden Wirkungen sich angenähert aufheben. . .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar bei geschlossenem
und bei geöffnetem Abschlußorgan.
α ist das im vorliegenden Falle zylindrisch ausgeführte Abschlußorgan, das sich um die
Achse b dreht. Diese Achse liegt erheblich höher als die Achse des von dem Abschlußorgan
gebildeten Zylinders, und der Druck, den das Material auf das Abschlußorgan ausübt,
und der in seinen einzelnen Teilen angenähert senkrecht zur Abschlußfläche wirkt,
hat daher eine Resultierende, die erheblich tiefer liegt als die Drehachse b, so daß der
Materialdruck das Abschlußorgan nach oben zu drehen bestrebt ist. Die Reibung, die zwischen
dem Material und der Fläche des Ab-
Schlußorgans α auftritt, übt jedoch ein Drehmoment
in umgekehrtem Sinne aus, ist also bestrebt, den Schieber verschlossen zu halten.
Beide Wirkungen gleichen sich angenähert aus. Je nach der Verschiedenheit der Füllung, des
Zustandes des Materials u. dgl. kann jedoch ein Überschuß nach der einen oder der anderen
Seite hin vorliegen. Falls das nach oben wirkende Drehmoment größer ist, verhindert
der aus den Gliedern c und d bestehende Kniehebel, der sich bei geschlossenem
Abschlußorgan in gestreckter Lage befindet, ein unbeabsichtigtes öffnen. Beim Bedienen
des Verschlusses vermag der Arbeiter andererseits mittels dieses Kniehebels jeden"nach der
einen oder nach der anderen Richtung sich ergebenden Kraftüberschuß leicht zu überwinden.
Zu beachten ist noch, daß der Kniehebel bei der vorliegenden Anordnung eine ungefähr
senkrechte Stellung einnehmen kann und daher nicht in das für die Eisenbahnwagen frei
zu lassende Profil hineinragt, während bei den bekannten Klappen der Kniehebel nahezu
wagerecht liegen muß und daher innerhalb des zur Verfügung stehenden Raumes im allgemeinen
nicht untergebracht werden kann, so daß hier gewöhnlich Riegel angewandt werden
müssen, die, wie schon oben erwähnt, schwer zu handhaben und außerdem auch
nicht genügend betriebssicher sind.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verschlußeinrichtung für bei jeder Öffnung vollständig zu entleerende Füllrümpfe mit einem beim öffnen sich nach oben bewegenden, nach außen gekrümmten Abschlußorgan, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Abschlußorgans erheblich höher liegt, als sein Krümmungsmittelpunkt, so daß der Druck des Materials das Abschlußorgan einerseits zu heben bestrebt ist, während andererseits die Reibung das .Abschlußorgan in der Verschlußstellung hält, wodurch beide Wirkungen sich annähernd aufheben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290107C true DE290107C (de) |
Family
ID=545093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290107D Active DE290107C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290107C (de) |
-
0
- DE DENDAT290107D patent/DE290107C/de active Active
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